Reiche Alte?

Die Alterspyramide ("BFS, Atlas über das Leben nach 50") entwickelt sich nicht nach den Vorstellungen der Ökonomen, der Wirtschaft, der Politiker und den Pensionskassen. Über lange Jahre wurde die frühzeitige Pensionierung vorangetrieben. Der Bund mit seinen Regiebetrieben hat sehr grosszügige Pakete geschnürt, die letztlich der Steuerzahler mitfinanzieren durfte.

Die Entwicklung der Alterspyramide ist schon sehr lange bekannt! Dass deswegen der Nachwuchs für die Wirtschaft knapper wird, ist auch schon sehr lange bekannt. Und es ist auch bekannt, dass viele junge Leute länger in der Ausbildung sind.

 

Lastesel der Nation, diskutiert mit Dr. Peter Atteslander 1985
(Die Grenzen des Wohlstands)

Die generell längere Ausbildung und die Frühpensionierung bewirken Druck auf jene, die im Arbeitsprozess stehen. Dieser Druck wird durch das notwendige "long life learning", also Fort- und Weiterbildung, Umschulung sowie Zeit ohne Arbeit, Auslandaufenthalt, Sabbatical, usw. noch verstärkt und zwar so, dass viele mit Krankheit reagieren, was den Druck noch zusätzlich erhöht.

Und wir leisten uns eine "Sockelarbeitslosigkeit" von gegen 2%! Diese untätigen Hände und Köpfe wären geeignet, die Lastesel der Nation zu entlasten, hätte man bei der Einwanderung die "Qualitätsmerkmale" besser beachtet.

Wenn nun die übrigen (schraffierte Fläche), man kann sie ruhig als Lastesel der Nation betiteln, durch harte Arbeit, durch Verzicht und in weiser Voraussicht auf das Alter sparsam gelebt haben, ihren Kindern eine solide Ausbildung ermöglichten ohne Stipendien zu beanspruchen (rückzahlbare Darlehen wohl), dann komme man jetzt nicht und beginne von Staates wegen an dieser Errungenschaft unter dem Deckmantel der Solidarität Alt-Jung zu partizipieren!

Die nächste Solidaritätsaktion wird der Solidaritätsvertrag mit den Migranten sein. Es läuft alles auf eine Vollkasko-Mentalität hinaus. Der Einzelne bracht weniger bis keine Verantwortung für sich selber zu tragen! Wollen wir das? Ich meine nein!

Carolus Magnus (Sackstark) trifft den Nagel auf den Kopf! Er meint: ...Der Angriff auf den Generationenvertrag... sei ein Manipulationsversuch der plumpen Art.

 

Blick vom Allweg auf Stans, Foto: Herbert Odermatt
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Ist es Zufall, dass Carolus Magnus in der Nähe des Allwegs wohnt (Mitte, rechter Bildrand)? Hier haben die Nidwaldner 1798 um ihre Freiheit gekämpft. Ein Wert den Carolus als höchstes Gut auf seine Fahne geschrieben hat.

Lesen Sie:

Bankenkrise und die Renten

CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln
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(...) "Pirmin Bischof: [Auf die Frage des Moderators, was diese Bankenkrise für die Pensionskassen als Investoren bedeute und ob dies irgendwann bis zur Rente durchdringen werde]: „Das wird sich ganz klar nicht auf die Renten durchschlagen, ich wüsste nicht warum. (...) Diese Verluste sind nicht so tragisch, weil mit diesen tiefen Umwandlungssätze, die wir heute haben – aufgrund derer die Renten berechnet werden –, die können problemlos (...) längerfristig finanziert werden“ mehr zur Sendung: SF DRS Arena vom 07. 03. 08 ...Bankenkrise, wer bezahlt...
Bei der Aussage von Pirmin Bischof handelt es sich um eine typische "einfache Antwot" auf ein komplexe Frage.
Dass dem überhaupt nicht so ist, wie uns der Herr Politiker weis machen wollte, kann vielseitig nachgelesen werden. So z. B. im Tagesanzeiger v. 19. 03. 08 von Erich Solenthaler in ...Pensionskassen verloren über 30 Milliarden...
08.02.2008, Flash 1/08, Swatch Pensionskasse
FINANZEN UND ANLAGEN
WIRTSCHAFTSLAGE
(...)Mit den Finanzmärkten wurde im 2007 ziemlich hart umgegangen. Der Hauptgrund dafür liegt in einer „Immobilienblase“ in den USA, welche den Markt mit zweifelhaften Hypothekarkrediten in eine Krise stürzte. ....
...Die bis jetzt bekannten Resultate für das Jahr 2007 liegen bei gewissen Pensionskassen in diesem schwierigen Umfeld zwischen 0 % und 1 %, vereinzelt sogar 2 %. Die Referenz-Indizes bewegen sich übrigens zwischen -1 % und + 2 %. Somit kann 2007 als schlechtes Börsenjahr bezeichnet werden. Die CPK ist erfreut, dass sie trotz der obgenannten, widrigen Umständen ein schmeichelhaftes Gesamtresultat von + 4,9 % vorweisen kann. Sehr gute Resultate in Fremdwährungsobligationen, eine erfolgreiche Verwaltung der Auslandaktien und eine gute Performance von gewissen Einzeltiteln erklären grössten Teils dieses gute Resultat.
Praktisches Beispiel: Pensionskasse XY, 08. 02. 08
(...) das Anlagejahr 2007 muss als schwierig bezeichnet werden und es war nicht möglich, die notwendige Zielrendite, beziehungsweise die definierten Soll-Wertschwankungsreserven zu erreichen. Ein Ausbau des Deckungsgrades konnte nicht erfolgen und es konnten somit keine freien Mittel erwirtschaftet werden, die für Leistungsverbesserungen, weder bei den Aktiv-Versicherten noch bei den Rentenberechtigten, eingesetzt werden könnten.
Die bestehenden Renten wurden noch zu einem Umwandlungssatz umgerechnet, der die heutige grössere Lebenserwartung nicht berücksichtigt. Zudem müssen jährlich beachtliche Mittel ins Deckungskapital der Rentenberechtigten eingebracht werde,
Beispiel / Konsequenzen
Die tiefere Verzinsung der Altersvorsorge zeigt Wirkung. An einem Beispiel aus der Praxis soll dies aufgezeigt werden. 2002 berechnete die PK ihrem Mitglied die Rente per Alter 65 mit Fr. 57'120.- /Jahr. 2007 beträgt sie effektiv Fr. 53'362.- / Jahr. Die Differenz beträgt Fr. 3758.- / Jahr oder Fr. 313.- / Monat. Woher kommt diese Differenz? Nun, erstens wurde der Umwandlungssatz von 7,2 auf 7,1 % gesenkt und zweitens wurde das Kapital in den letzten Jahren tiefer als mit den damals üblichen 4% verzinst. Die Verzinsung betrug: 2002: 4%; 2003: 3,25%; 2004: 2,25%, 2005-2007: 2,5% (gesetzliches Minimum). Jene, die später in den Genuss der Pension kommen, werden noch mehr geschröpft, denn der Umwandlungssatz soll kontinuierlich weiter gesenkt werden. Da nützt es wenig, wenn der PK - Verwalter darauf hinweist, dass die Teuerung in den letzten Jahren auch gering war. Zieht nämlich die Teuerung an, dann wird sowieso erst mit einer Verzögerung angepasst und dann auch erst, wenn ein gewisser Wert erreicht wurde, also nicht voll.
Bemerkungen:
Die Erhöhung des Lebensalters hat nicht erst vor ein paar Jahren begonnen. Die Entwicklung der Alterspyramyde zwischen 1860 und 2000 zeigt es deutlich und die Prognosen würden zeigen, was zu tun ist. z. B. die Beiträge für die Pensionskassen erhöhen. Das Bundesamt für Sozialversicherung, Versicherungen, Pensionskassen, Versicherungsmathematiker und Politiker haben diese Entwicklung entweder verschlafen oder das Angehen der Problematik bewusst auf den Sankt Nimmerleinstag verdrängt -   zum Schaden der Versicherten.

Kapitalflucht nach Deutschland

CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln
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Nach dem die Pensionskasse informierte, dass sie keinen Teuerungsausgleich geben könne, weil das Kapital nicht genügend verzinst werden konnte, muss ich mir überlegen, wie ich meinen Alterssitz finanziere.
Die Kasse argumentiert wie in einem nordafrikanischen Bazar. Egal wie die Argumente lauten: Die Kasse kann die versprochenen Leistungen nicht erbringen. Während es Kassen gibt, die den Versicherten durchaus geben was versprochen wurde (Pensionskasse der Stadt Zürich), findet "meine" Verwaltung nur ein paar müde Argumente. So die höhere Lebenserwartung, als ob dies erst seit ein paar Jahren bekannt wäre! Hier hat die Kassenverwaltung geschlafen. Dann wirft sie ins Feld, dass "mein Kapital" noch zu anderen Bedingungen verzinst werde als heute üblich (Umwandlungssatz), Dass der Mindestzinssatz auch tiefer ist als angenommen, verschweigt man kurzerhand, weil vom Gesetzgeber verordnet..
Es gibt verschiedene Möglichkeiten:
  • Sparsamer leben (ist nicht einfach, wenn man das schon immer tat)
  • Geschäftliche Aktivitäten weiter führen
  • Ausschau nach höheren Renditen halten (Ist auch schwierig weil man in der Schweiz um einen fairen Zins geprellt wird, während gleichzeitig Milliarden von Franken leichtsinnig verbraten werden. Neben dem Rentenklau (mehr in BAZ: ...SP kritisiert "Rentenklau" in der zweiten Säule... ) kommt noch der Zinsklau dazu.
  • Zusammenarbeit mit einem Vermögensverwalter, z. B. mit dem Finanzblogger. Leider ist das Verfügbare Kapital zu gering, weil in das Haus investiert, um genügend grosse Brötchen zu backen.
  • Flucht ins Ausland (Am Fiskus vorbei), das ist an sich langfristig unklug, denn wenn alle das tun würden...? Schweizer Schwarzgeld in Deutschland, ist nicht an meinem Hut. Vorläufig bin ich bereit, die Verantwortung innerhalb er Grenzen zu tragen, auch wenn es weniger einbringt.
Lesenswert:
(...) Die Zinsen selbst sind in Deutschland viel höher als in der Schweiz. Die Grosbank UBS und die Credit Suisse legen bei einem Privatkonto müde 0,125 % obendrauf in Jestetten sind es je nach Produkt mehr als drei Prozent.
Für Sparer ist die Schweiz eine Wüste, Tagesanzeiger

(...) Bis zu 4,8 Prozent Zins, gratis Kredit- und EC-Karten, tiefe Kontogebühren: Deutschlands Banken bieten einen Service, von denen die Schweizer Sparer nur träumen können.

 

Entwicklung von Vermögen und Deckungskapital; Pensionskasse der Stadt Zürich

 

Stiftungsrat beschliesst Verbesserungen für die Versicherten, 8.11. 07 PK, Stadt Zürich

08.02.2008, Flash 1/08 CPK, Swatch Group

(...) Die CPK ist erfreut, dass sie trotz der obgenannten, widrigen Umständen ein schmeichelhaftes Gesamtresultat von + 4,9 % vorweisen kann. Sehr gute Resultate in Fremdwährungsobligationen, eine erfolgreiche Verwaltung der Auslandaktien und eine gute Performance von gewissen Einzeltiteln erklären grössten Teils dieses gute Resultat


Pensionskasse Rieter, news 11.02. 08

(...) Das Altersguthaben und der Verteilbetrag Reservefonds werden für das Jahr 2007 rückwirkend mit 7 % verzinst, was deutlich über der Minimalverzinsung von 2,5 % gemäss BVG liegt.

-Die Risikobeiträge werden, wie schon in den Vorjahren, für alle Versicherten über 25 Jahre vollständig von der Pensionskasse bezahlt (der volle Risikobeitrag beträgt normalerweise 2 % des versicherten Lohnes).

Einige Pensionskassen zeigten bisher immer wieder, dass auch in schwierigen Zeiten gut gearbeitet werden kann. Es sind jene Kassen, die professionelle Anleger sind und nicht nur Kassenverwalter spielen, die sich lediglich an die staatlich vorgegebenen Minimalverzinsung halten. Wenn es ein Beispiel gibt, das zeigt, dass es geht, gute Renditen zu erwirken, dann müsste das für alle anderen auch möglich sein!

Wer erwaltet mein Vermögen IV

"Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet"
J. W. v.Goethe.
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Das gilt in vermehrtem Masse auch um Umgang mit dem eigenen Geld bzw. Vermögen. Wir haben in der letzten Zeit gelernt, dass es grosse und renommierte Banken gibt, die sich als einarmige Banditen herausgestellt haben. Viele Anleger wären besser nach Las Vegas oder Monte Carlo gereist um ihr Glück zu finden. Zum voraussehbaren Verlust wären vielleicht wenigstens Lust und Freude auf die Rechnung gekommen. Immerhin gibt es gar noch "seriöse einarmige Banditen".

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Wer verwaltet mein Vermögen III

Will ich mehr Zins als bei einem Sparbuch, oder einer Festgeldanlage erzielen, so muss ich das Risiko erhöhen. Als „Börsenbanause“ ist dies aber eher ein schwieriges Unterfangen.

Anleger schätzen die Rislken von strukturierten Produkten oft falsch ein. Ein unerwarteter Verlust kann Anleger in Bedrängnis bringen, die ein vermeintlich sicheres Produkt gewählt haben. Mehr bei ...Vermögenszentrum...

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Wer verwaltet mein Vermögen II

Es ist nicht gleich ein "Geschenk an das Kapital" sein. Deswegen: Es ist nicht egal, wer mein Vermögen verwaltet - wir haben schon darüber geschrieben. Nachdem die Geldinstitute heute von ihrem Ruf als Geldumverteiler und Wertevernichter im globalen Zockerclub nicht los kommen, lohnt es sich, die Augen offen zu behalten und sich umzusehen. das ist bei einem "normalen Monopoly" nicht anders. Lassen wir uns ein wenig belehren!
"(...) „Gegen Gier ist ökonomisch nichts einzuwenden, aber dagegen, dass andere die Folgen tragen müssen!“ (...)" mehr bei: FernUniversität in Hagen

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Wer verwaltet mein Vermögen?

Angesichts der Tatsache, dass in bald schöner Regelmässigkeit so genannte "innovative" Finanzvehikel kollabieren und weltweit hohe Summen an Geldwerten vernichten, lohnt es sich künftig, genau darauf zu achten, wer das private Vermögen verwalten soll. Vorsichtig agiert, bringt's Sparen doch. Und es muss nicht gleich ein Geschenk an das "Kapital" sein!

"(...) Standpunkt: Ich würde zum jetzigen Zeitpunkt keine Bank, sei es eine deutsche oder amerikanische, mit der Pinzette anfassen. Geschweige denn, mein hart erarbeitetes Geld in diese „Geldvernichtungsinstitute“ stecken. Mir fehlen nach wie vor die Massnahmen, die verhindern, dass so etwas noch einmal passiert. Haben Sie davon etwa schon von einem Bankvorstand etwas erfahren? Ich jedenfalls nicht. (...)" weitere Standpunkte:

Wenn Sie das Vertrauen in Ihre Bank verloren haben, verloren haben, vertrauen Sie es dem neutralen Vermögensverwalter Marti + Partner an. Wie sagt er Ihnen gleich selbst.

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Sparen bringts nicht (mehr)

Im März 2000 platzte die Dot-Com-Blase. New Economy erfüllte die übertriebenen Erwartungen nicht. Grosse Mengen an Kapital, vor allem von Kleinanlegern wurden vernichtet. Trotzdem, die Dot-Coms werden Dank des Internet-Booms zunehmen.

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Obligatorische Unfallversicherung ab 01. 01. 08

Obligatorische Unfallversicherung ab 01. 01. 08 angepasst!

Der Bundesrat hat beschlossen, den Höchstbetrag des versicherten Verdienstes in der obligatorischen Unfallversicherung von Fr. 106'800.- ( monatlich Fr. 8'900.-) auf Fr. 126'000.- (monatlich Fr. 10'500.-) zu erhöhen. Dieser Höchstbetrag gilt auch bei der Berechnung der Beiträge und Leistungen Arbeitslosenversicherung sowie bei den Taggeldern der Invalidenversicherung.

Frühpensionierung

Wer früher als erst im AHV-Alter in Pension gehen möchte, muss sich das gut und vor allem frühzeitig überlegen. Wann entsteht ein Anspruch auf eine Altersrente?

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