Terra Preta do indio - CO₂-Sequestrierung

Von um 08:00
Ein rund 5000 Jahre altes Verfahren kann unfruchtbare Böden zu landwirtschaftlichem Land machen oder Ackererde verbessern und dadurch Millionen von Menschen zusätzlich ernähren. Mit moderner Technik lässt sich zusätzlich Energie gewinnen und zudem wird mit dieser Methode Co2 gebunden und aus dem Vegetationszyklus entfernen - die Co2-Sequestrierung ...

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Kampf um den Müll

Wir haben von den Zuständen in Neapel gehört. Au weia, wenn das bei uns so wäre!

"(...) „Für uns bedeutet der Müll pures Gold“, zitieren italienische Zeitungen Aussagen jener Clanchefs, die mit der ungeregelten Wegschaffung des Mülls weiterhin Milliarden verdienen. Das funktioniert so: Anstatt eine preisgünstige und möglichst schonende Abfall-Logistik zu nutzen, überlässt die Gesellschaft ihren Müll gegen gutes Geld den Kriminellen. Die müssen sich um Gesetze und Auflagen nicht kümmern und können alles kostenfrei in die Landschaft kippen. Zahllose Seen, Bergtäler, Naturschutzgebiete in Süditalien hat die Camorra durch diese Lösung bereits ruiniert, andererseits aber sauberes Geld mit Dreck verdient. Mehr in FAZ.net : ...Neapel Stadt, Müll und Mafia...

Wo ist "bei uns"?

(...) Italien exportiert Müll nach Deutschland. Kein Aprilscherz, sondern ein Verzweiflungsakt der italienischen Behörden, um das Müllproblem der Stadt Neapel wenigstens kurzfristig ein wenig zu lindern. Mehr in WIKINEWS ...Neapels Müll wird jetzt in Deutschland entsorgt...

Nehmen wir Deutschland

"(...) Beträchtliche Profite

Dies ist ein Geschäft, das sich für die schwarzen Schafe der Entsorgungsbranche lohnt, denn die legale Entsorgung gemischter Abfälle in Verbrennungsanlagen kostet 100 Euro pro Tonne, das Abkippen in Tongruben und Tagebauen hingegen nur zwischen 20 und 50 Euro. Inzwischen haben einige Unternehmen Klagen gegen die Genehmigungsbehörden und Deponiebetreiber eingereicht. Nach Angaben des Bundesverbandes Sekundärstoffe und Entsorgung (BVSE) sehen sie ihre Investitionen von knapp einer Milliarde Euro in die Anpassung ihrer Anlagen an die neuen Umweltstandards durch die Billigkonkurrenz in Ostdeutschland gefährdet. Mehr in der NZZ: ...Verbreitet illegale Müllabfuhr vor allem in ostdeutschen Deponien...

In Italien hat der Cavaliere versprochen, das Abfallproblem in Neapel zu lösen. Dem Schein nach hat er für Ordnung gesorgt. Ob dies nachhaltig richtig gelöst ist, lässt sich bezweifeln. Und da nicht auszuschliessen ist, dass die "Beziehungen" spielen werden, ist das Übel nicht beseitigt sondern verschoben... Nicht umsonst wurde festgestellt: "(...)Italien hat radioaktiv verstrahlten Hausmüll nach Hamburg geschickt. Schon zwei Mal piepten in dieser Woche die Geigerzähler, als Container aus Neapel in die Verbrennungsanlage Billbrook rollten. Mehr in WELT ONLINE: ...Radioaktive Strahlung in Müll aus Italien gefunden... Verwundert so etwas jemanden?

In unserem Land scheint die Müllentsorgung und das Recycling gut organisiert zu sein. Die meisten Leute sortieren ihren Abfall voraus und benutzen die angebotenen Abgabestellen. Auch regelmässig durchgeführte Sperrgutabfuhren werden rege benutzt. Wie das geht, kann man am Beispiel des Kantons Bern, Amt für Gewässerschutz und Abfallwirtschaft nachlesen. Mehr dazu

(...) Im Jahr 2006 wurden 32'366 Tonnen PET (inkl. Denner, Waro, Otto's) gesammelt. Der Absatz an PET-Getränkeflaschen auf dem Schweizer Markt belief sich im Jahr 2006 auf 42'700 Tonnen (inkl. Denner, Waro, Otto's). Damit erreichte die Recyclingquote im vergangenen Jahr 76 Prozent. Der Verein PET-Recycling Schweiz erzielte im Jahr 2006 eine Quote von 79 Prozent. ..."

Die Kapazität an Verbrennungsanlagen ist genügend. Es gibt in der Schweiz 28 davon. Man verbrennt sogar Müll aus Deutschland. So lassen sich die Anlagen vorläufig optimal ausnutzen.

Wenn ich mit Leuten aus dem Ausland zu tun habe, dann fällt mir auf, dass die Sauberkeit in der Schweiz stets lobend erwähnt wird. Ich versuche jeweils darauf hinzu weisen, dass das Littering-Problem gross sei und, dass es ein Heer von Reinigungspersonal braucht, welches täglich, meist am Morgen früh, die "Welt" so herstellt, wie sie die Touristen und die Bürger wünschen.

Dow Jones rauf, Erde runter

"(...) Viele Zivilisationen sind untergegangen, weil Menschen ihre natürlichen Lebensgrundlagen zerstörten"

Mehr in "Das weisse Pferd" ...Es ist zu spät". Was können wir jetzt noch tun?...

"Es ist zu spät, 30 Jahre verloren, auf die Technik hoffen..." . Das ist die Meinung des Umweltwissenschaftlers Dennis Meadows (siehe in ETHlife: ...Die Grenzen des Wachstums...)

So sicher wie das Amen in der Kirche, treten auch sofort Kritiker auf den Plan: siehe Arnold Eichmann/bzw.Paul Erbrich: ... Grenzen des Wachstums im Widerstreit der Meinungen...

So gesehen kommt es auf ein paar Zigaretten mehr oder weniger nicht mehr an. Da gebe ich Carolus Magnus, Sackstark recht. Wenn schon, möchte ich den "Rest" ungestört von Qualm und Rauch geniessen... 26'000 Dollar würde ich ihm für seinen Blog nicht bezahlen. Die Probleme liegen ganz wo anders.

Eine Nachhaltige Lebensweise, verkoppelt mit dem Gewissen, müsste nun in alle Gehirne der Menschen implementiert werden. Freilich, schlechtes Gewissen kann man verdrängen. Für den Einzelnen bedeutet dies, dass es irgend wann zu einem Knall kommt - nach aussen durch Gewaltsausbrüche mit Schädigung anderer (Explosion), nach innen durch Verzweiflung, in der letzten Konsequenz mit Suizid (Implosion).

 

"Jeder will heute zurück zur Natur.

Darum ist sie so gefährdet."

Marc Twain

 

Schwimmendes Solarkraftwerk

Es gibt sie doch, die grünen Innovationen! Diese wurden bisher in der deutschsprachigen Schweiz kaum wahr genommen!

"(...) Mit dem Projekt für ein im Meer schwimmendes Solarkraftwerk hat das CSEM Aufsehen erregt. In der Deutschschweiz ist das Zentrum, das Auftragsforschung durchführt, aber kaum bekannt."

(...) Inseln als Kraftwerke
Das spektakulärste Projekt des Centre Suisse d'Electronique et Microtechnique (CSME) sind derzeit die schwimmenden photovoltaischen oder thermosolaren Kraftwerke, die für Ras al-Khaimah, eines der Vereinigten Arabischen Emirate, entwickelt werden. Die CSEM-Tochterfirma Nolaris ist dabei, einen Prototypen – vorläufig in einem grossen Bassin – zu bauen. Ziel ist es, vor der Küste des Emirats auf mehreren mit Solaranlagen bestückten Inseln Strom für das Land zu produzieren. Bewährt sich diese Technik, könnte sie an vielen Küsten angewandt werden. "

Ob sich die Solar-Inseln erfolgreich als Konkurrenz zu den Windkraftanlagen (wikipedia) durchsetzen oder ergänzen werden, soll sich in absehbarer Zeit zeigen.

Windkraftanlagen bergen auch Gefahren in sich. Mehr dazu in "Klimawandel" ...Dänemark: Diskussion über Sicherheit von Windturbinen-Unfall Windturbine Video...

Lesenswert Sehenswert:

Solar Islands in TV magazine "Nouvo" 29.11.2007

The Swiss TV channel TSR1 showed in the "Nouvo" magazine a clip on the Solar Islands project. The video clip is now online at nouvo.ch (watch out for more bonus videos on lower right side) and also on Youtube:




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Diskret /vertraulich


Dipl. Pflegefachpersonen wie anerkannte Altenpflegerinnen/-pfleger, Gesundheits- und Krankenpflege, auch mit Zusatzausbildung (OP, Anästhesie, Notfall, Intensivpflege) für Heime, Spitäler, Spitex. Einsatz vorallem in der deutschsprachigen Schweiz. Sie suchen eine Veränderung, wir unterstützen Sie dabei vertraulich. Sie leben in Bulgarien, Rumänien, Tschechien, in der Slowakei, Ungarn, Polen..., oder Sie sind in der "alten EU" tätig und haben einen EU-Aufenthaltsstatus, möchten sich aber verändern. Ihre Berufserfahrung, verbunden mit guten Deutschkenntnissen sind hier gefragt! Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Aber auch wenn Sie bereits hier im Einsatz sind und sich diskret verändern wollen.
CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln, Tel.: 041 660 39 79, FAX 0041 41 661 17 00, Mail: cho-consulting@bluewin.ch, Web: http://personalblog.kaywa.com/
 

«Lecks wie in Tricastin sind leider Alltag»

Erstaunlich gelassen reagierte das Betreiberunternehmen Socatri auf die angeordnete Schliessung der Pannen-Atomentsorgungsanlage. Für die Bevölkerung besteht ja "nur" eine geringe Gefahr!

"(...) Vier Tage nach der Panne im südfranzösischen Tricastin, bei der 30'000 Liter radioaktive Uranlösung über die Kanalisation in die Flüsschen Gaffière und Lauzon gelangt waren, hat die staatliche französische Atomaufsicht ASN die Schliessung der defekten Atomentsorgungsanlage angeordnet. «Wir nehmen die Entscheidung zur Kenntnis und werden ihr Folge leisten», sagte ein Sprecher des Betreiberunternehmens Socatri. Man werde dafür sorgen, dass derartige Zwischenfälle in Zukunft unterblieben. (...)" Mehr:

Schaffen es Menschen im 21. Jahrhundert, die Erde unbewohnbar zu machen? Die Gefahr dafür scheint gross! Wachstum und die unersättliche Gier nach noch mehr sind Antrieb dafür.

Wie lange brauchen wir noch zu warten bis der Atomstrom als grün, die Entsorgung der
radioaktiven Substanzen als etwas heller grün, und die leicht radioaktiven Substanzen als hellgrün und die Lobby sich selber als Maigrün sieht?

 


Für die Bevölkerung bestehe "nur" eine geringe Gefahr...

"(...) Aus dem Atomkraftwerk Tricastin in Südfrankreich sind 30’000 Liter radioaktive Uranlösung ausgetreten. Ein Teil davon gelangte in zwei Flüsse. Die Gefahr für die Bevölkerung sei aber gering... Mehr: Tagesanzeiger: ...Uranlösung aus AKW in Flüsse gelaufen...

Die radioaktive Strahlung und die Folgen für die Gesundheit (rats.muenster.org.) sollten nicht missachtet werden! Mehr auch in Onmeda: ...Gesundheitliche Folgen von Strahlung...

"(...) Nach jahrelangen Diskussionen hat man sich international auf das folgende numerische individuelle tödliche Krebsrisiko geeinigt. Es beträgt nach dem ICRP-Report Nr. 60:
R = 5 · 10-2/1 Sv

Anmerkung: ICRP = International Commission on Radiological Protection. Die ICRP ist eine Einrichtung des internationalen Röntgenkongresses und diesem auch rechenschaftspflichtig. Diese Gleichung sei an einem Beispiel erläutert:

Werden beispielsweise 106 = 1 Million Menschen, z.B. nach einem Terroranschlag, einer Ganzkörperbestrahlung (effektiven Dosis) von 1 Sv ausgesetzt, so werden in den nächsten Jahrzehnten demnach 106 · 5 · 10-2 = 50.000 Menschen aufgrund dieser Strahlenexposition zusätzlich an Leukämie oder Krebs sterben. Bei einer, z.B. infolge des Unfalls von Tschernobyl, sehr viel realistischeren Strahlenbelastung von 10 mSv sind das immer noch 500 zusätzliche Krebstote bei einer Million derartig bestrahlter Menschen. Zur richtigen Einordnung dieser Zahl muss man allerdings berücksichtigen, dass innerhalb von 30 Jahren etwa 80.000 von dieser 1 Million Menschen natürlicherweise an Krebs versterben, soweit sie eine Teilmenge der Bevölkerung der Bundesrepublik darstellen. Bei 500 zusätzlichen Krebstoten würde damit die natürliche tödliche Krebsrate um ca. 0,6% erhöht.

...

Lesenswert:

  • Nachrichten.ch ...Italien will wieder Atomkraftwerke im Land... Wie wollen die Italiener den Atommüll seriös entsorgen, wenn sie nicht einmal den "normalen" Müll in Neapel zu entsorgen wissen? Sie würden sich in Frankreich das nötige Wissen holen...!
"(...) Die Regierung will beim Bau der neuen AKW mit Frankreich zusammenarbeiten. Berlusconi setzt in seiner Energiepolitik voll auf die Karte Atomstrom: Die staatlichen Subventionen für Windkraftanlagen will sie abschaffen. (...)"

Man wird sich daran gewöhnen müssen: gegenüber der Bevölkerung werden Risiken und Auswirkungen verschwiegen oder herunter gespielt ("ein gewöhnlicher industrieller Störfall"). Wenn informiert wird, dann zu spät! Schliesslich bürdet man der Bevölkerung das gesamte Grossrisiko auf, während sich die Kraftwerkbetreiber den kapitalisierten Teil wie "normale Geschäfte" unter sich ausmachen...

Ob man sich daran gewöhnen muss?!

Klugschwätzers grüne Verkehrsmittel

Soccherhero“ meint in der COOP-Zeitung Nr. 17 vom 17. 06. 08: "(...) Der Benzinpreis sollte ab sofort Fr. 5.- oder mehr betragen, damit die Leute auf ökologisch verträgliche Verkehrsmittel umsteigen. Um dies zu erreichen, müsse es schmerzen.

Was versteht er wohl unter ökologisch verträglich? Würden die „Leute“ ebenso plötzlich den ÖV benutzen, müsste mit einem grossen Chaos gerechnet werden. Vielleicht denkt sich der Grünling auch Lösungen aus, die den Menschen in den Bergen nützlich wären. Ich rate Socchero vorerst einmal, sein Gehirn einzuschalten, sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen, und dann vielleicht, so er in der Lage ist, brauchbare Alternativen vorschlagen! Wir steigen sofort auf „ökologisch“ bessere Produkte um, wenn der Markt diese anbietet.

Niemand kann daran Freude haben, wenn der Benzinpreis unaufhörlich steigt. (Coop-Zeitung)

Wenn "Socchero" einen Systemwechsel will, dann aber konsequent.

Er möge den gesamt-Energiebedarf der Volkswirtschaft berechnen. Dann wird er den AKW-Strom so berechnen, dass alle Kosten vom Verbrauch gedeckt werden (Kosten des AKW-Baus, Betrieb während 30 Jahren, Abfallentsorgung (Atommüll) für die nächsten 100'000 Jahre (Halbwertszeit der Strahlung), usw.). Er wird uns vorrechnen, wieviel die Wasserkraft effektiv kostet, ebenfalls, dass der Verbrauch alles deckt (selbst die Grimselstaumauer muss mal ersetzt werden!). Auch wird er uns vorrechnen, was Kraftwerke die mit Öl, Kohle oder Gas betrieben werden effektiv kosten, Umweltbelastung eingeschlossen. Weiter wird er uns sagen, wieviel die „saubere“ Bahn kostet (Beschaffung, Unterhalt, Strom, Trasse Tunnels usw.). Zur Illustration wird er uns bestimmt nachrechnen, was die Katastrophe von Tschernobyl an Leid, Krankheit, Verstümmelung, Krebstoten usw. Verursacht hat. Weiter erwarte ich eine Ökobilanz von Windkraftwerken, von Fotovoltaik usw. Mehr bei "klimaforschung.net": ... Tschernobyl und die Folgen der Reaktorkatastrophe vom 26. 4. 1986...

Vielleicht überlegt sich "Socchero" auch weitere Konsequenzen. Grossrisiken dürften nicht mehr der Allgemeinheit aufgebürdet werden, somndern durch den Markt in aller Konsequenz getragen werden. Ein Kernkraftwerk müsste dann statt mit jetzt neu 1,8 Milliarden Franken für mindestens 500 Milliarden Franken versichert werden. Schiffe müssten ebebnso versichert werden, dass alfällige Schäden vol gedeckt sind. Man denke an die Meerverschmutzung durch Öltanker, z.B die Exxon Valdez. Wenn die Treibstoffkosten und die Transportkosten alle ihr Kosten durch den Verbrauch bezahlt werden sollen, dann brauchen wir keine Bananen von Max Havelar zu kaufen, weil unbezahlbar... einfach den Verbrauchern die Schuld in die Schuhe zu schieben ist etwas zu einfache "Algebra"! Vielleicht wird uns die Technik alternative Lösungen präsentieren. Die Forschung tut diesbezüglich nicht "nichts"!

Biosprit - der Agrotreibstoff der 2. Generation

Während sich die Menschen abmühen, Bio-Treibstoffe zu entwickeln, übersehen sie, dass ihnen das saubere Wasser ausgehen könnte. Beispiel: Absterben der Föhrenwälder im Wallis. Zuerst findet Erwärmung statt, dann sterben die Föhren, mit ihnen der Wald, der als Wasserspeicher funktioniert - ein Teufelskreis. Mehr: Waldwissen.net:

...Die Klimaveränderung bedoht die Föhrenwälder im Wallis...

Es wird von den Treibstoffen der zweiten Generation geredet. Bald wird man lesen:

"Der neue Treibstoff der zweiten Generation ... "

"Der ganz neue Treibstoff... "

"Der neueste Treibstoff... "

Sind die Superlative erschöpft beginnt alles von vorne mit der dritten Genneration - ...etwa so wie das neue Weiss der Waschmitteln, welches schon so ausgewaschen ist, dass bald gar nicht mehr weiss sein kann.....!

...

Stephan Marti, Finanzblog, befasst sich schon langem neben Finanzangelegenheiten mit Umweltfragen. Dass dies auch in sein kleines Finanzseminar passt lesen Sie gleich selber:

Über die pflanzlichen Treibstoffe liest man seit einigen Monaten viel. Zu Recht. Denn Treibstoffe aus Nahrungsmitteln sind weder ethisch, ökologisch noch finanziell sinnvoll.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

Bei der finanziellen Betrachtungsweise wollen wir einmal nur über die «alten Industriestaaten» sprechen. Dort ist der Volkswohlstand höher dafür bei den anderen der Landwirtschaftssektor meist wesentlich grösser. Treibstoff aus Nahrungsmittel kann nur billiger angeboten werden, weil er subventioniert ist. Die Gesamtkosten ohne Steuern, Abgaben, Gebühren etc. sind bei Lebensmitteln höher. Das ist eine Behauptung von mir. Es darf ruhig jemand das Gegenteil beweisen, falls er das kann.

Der nachstehende Artikel der Wiwo ist sehr ausführlich (einige Passagen gleich doppelt abgesetzt). Eine kleine Ergänzung ist nötig. Die so genannte 2. Generation an Treibstoffen ist nicht neu. Das bekannste Beispiel mag wohl der Holzvergaser im 2. Weltkrieg gewesen sein. Interessant dürfte auch sein, dass der Ford-T, das erste Auto ab Fliessband für Treibstoffe aus Nahrungsmitteln entworfen wurde. Erdöl war damals noch viel teurer.


Holz für den Motor

Die Nutzung von Biosprit aus Raps und Getreide wird heftig kritisiert: Sie schade dem Klima und verteuere Nahrungsmittel. Kann die neue Generation an Biotreibstoffen diese Makel beheben? ... weiter in der WIWO ...
Die SWISSAID hat Ende Mai ein Symposium über «Tu das Brot in den Tank - verschärfen Agrotreibstoffe den Hunger?» organisiert. Vielleicht kann ich einige der interessanten Beiträge zum lesen organisieren.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen: Art | Basel - die Kunst, aus Abfall Kunst zu machen

Vor zwei Jahren erschienen: Sind goldige und blendende Zeiten vorbei?

Vor drei Jahren erschienen: Wohin geht der USD? Gute Charts können helfen! - am besten zugetroffen hat der «handgestrickte» von oben links nach rechts unten - der langfristige Trend!

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig

Italien negiert Volksmeinung – es setzt auf Atomstrom

"(...) Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi hatte im Wahlkampf erklärt, er verfolge das Ziel einer Wiedereinführung der zivilen Nutzung der Atomenergie für Italien. Die Italiener hatten diese 1987 - im Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl - per Volksabstimmung verboten. Mehr im Tagesanzeiger ...Italien kehrt zur Atomkraft zurück...

Mir läuft es kalt über den Rücken, wenn ich an die Entsorgung des „normalen Mülls" in Neapel denke und diese italienischen Verhältnisse auf die Entsorgung radioaktiver Abfälle übertrage.

Ob es dem „Cavaliere“ gelingt, die "Paten" aus dem Spiel zu halten wird sich weisen!

"(...) Die neue konservative Regierung unter Silvio Berlusconi will am Mittwoch in Neapel die erste Sitzung des neuen Kabinetts abhalten. Berlusconi hatte eine rasche Lösung der Krise angekündigt. Der Regierungschef wolle ein Dutzend Standorte für den Bau neuer Mülldeponien bestimmen, berichtete «Repubblica». Mehr im Tagesanzeiger: ...Die ganze Nacht brannte Abfall in Neapel...

Mülldeponien werden schnell bestimmt sein, die spätere Entsorgung werden eventuell andere an die Hand zu nehmen haben. Die Italiener könnten sich in der Schweiz über die Kosten nachträglicher Entsorgung informieren (Sondermülldeponie in Kölliken, Bonfol usw.). Aber möglich ist, dass die Praktiken von Shellafield besser ansprechen... Oder sind Shellafield und Tschernobyl schon vergessen?

Kölliken: der Bund leistet Beiträge an die Sanierung

Lesen: Gesalzene Rechnung für Altlasten (swissinfo)

Lesen: Müll aus Italien in Deutschland angekommen (ZISCH)

Der Welt geht das Öl aus

Glaubt man dem „Pressetext Schweiz“ - warum sollte man daran zweifeln? - kommen ungeahnte Probleme auf die Industrienationen und die Dritte Welt zu. Mir gefällt Dritte Welt nicht! Bezüglich Umweltverschmutzung und Ressourcen - Verbrauch sind die Industriestaaten der "Slum"!

"(...) Steigende Rohölpreise halten derzeit die internationalen Finanzmärkte in Atem, schwindende Ölreserven werden jedoch in den kommenden 40 Jahren für weitläufigere Probleme sorgen. Zwischen 2030 und 2050 könnte bereits kein Öl mehr für fossile Treibstoffe vorhanden sein, zitiert Staatssekretärin Christa Kranzl, Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) ...

..."Die Ölkrise steht nicht mehr vor der Tür, sie ist schon da"

 

mehr: ...Sinkende Ölreserven als Herausforderung für die Forschung...

Lesenswert:

Die Entwicklung könnte dazu führen, dass Produktionen dezentralisiert werden. Damit werden Transportkosten, die ohnehin schon subventioniert sind, minimiert. Die Arbeit wird da ausgeführt, wo der Markt ist.

Da in der Energiefrage die Zeit bereits bei fünf nach zwölf angelangt ist, fragt es sich, ob der Mensch nun seine ganze Intelligenz dazu verwendet, um den Ast auf dem er sitzt, auf der falschen Seite abzusägen!

Gefragt sind eine andere Mobilität, nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen (Öl, Gas, Kohle, Holz), ein gewaltig reduzierter Ausstoss von Umwelt schädigenden Substanzen, eine nachhaltige Wassernutzung und Abwasserbewirtschaftung, Auffortsung von Wäldern, Urbanisierung von Steppen/ Wüsten usw.

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