Klugschwätzers grüne Verkehrsmittel

Soccherhero“ meint in der COOP-Zeitung Nr. 17 vom 17. 06. 08: "(...) Der Benzinpreis sollte ab sofort Fr. 5.- oder mehr betragen, damit die Leute auf ökologisch verträgliche Verkehrsmittel umsteigen. Um dies zu erreichen, müsse es schmerzen.

Was versteht er wohl unter ökologisch verträglich? Würden die „Leute“ ebenso plötzlich den ÖV benutzen, müsste mit einem grossen Chaos gerechnet werden. Vielleicht denkt sich der Grünling auch Lösungen aus, die den Menschen in den Bergen nützlich wären. Ich rate Socchero vorerst einmal, sein Gehirn einzuschalten, sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen, und dann vielleicht, so er in der Lage ist, brauchbare Alternativen vorschlagen! Wir steigen sofort auf „ökologisch“ bessere Produkte um, wenn der Markt diese anbietet.

Niemand kann daran Freude haben, wenn der Benzinpreis unaufhörlich steigt. (Coop-Zeitung)

Wenn "Socchero" einen Systemwechsel will, dann aber konsequent.

Er möge den gesamt-Energiebedarf der Volkswirtschaft berechnen. Dann wird er den AKW-Strom so berechnen, dass alle Kosten vom Verbrauch gedeckt werden (Kosten des AKW-Baus, Betrieb während 30 Jahren, Abfallentsorgung (Atommüll) für die nächsten 100'000 Jahre (Halbwertszeit der Strahlung), usw.). Er wird uns vorrechnen, wieviel die Wasserkraft effektiv kostet, ebenfalls, dass der Verbrauch alles deckt (selbst die Grimselstaumauer muss mal ersetzt werden!). Auch wird er uns vorrechnen, was Kraftwerke die mit Öl, Kohle oder Gas betrieben werden effektiv kosten, Umweltbelastung eingeschlossen. Weiter wird er uns sagen, wieviel die „saubere“ Bahn kostet (Beschaffung, Unterhalt, Strom, Trasse Tunnels usw.). Zur Illustration wird er uns bestimmt nachrechnen, was die Katastrophe von Tschernobyl an Leid, Krankheit, Verstümmelung, Krebstoten usw. Verursacht hat. Weiter erwarte ich eine Ökobilanz von Windkraftwerken, von Fotovoltaik usw. Mehr bei "klimaforschung.net": ... Tschernobyl und die Folgen der Reaktorkatastrophe vom 26. 4. 1986...

Vielleicht überlegt sich "Socchero" auch weitere Konsequenzen. Grossrisiken dürften nicht mehr der Allgemeinheit aufgebürdet werden, somndern durch den Markt in aller Konsequenz getragen werden. Ein Kernkraftwerk müsste dann statt mit jetzt neu 1,8 Milliarden Franken für mindestens 500 Milliarden Franken versichert werden. Schiffe müssten ebebnso versichert werden, dass alfällige Schäden vol gedeckt sind. Man denke an die Meerverschmutzung durch Öltanker, z.B die Exxon Valdez. Wenn die Treibstoffkosten und die Transportkosten alle ihr Kosten durch den Verbrauch bezahlt werden sollen, dann brauchen wir keine Bananen von Max Havelar zu kaufen, weil unbezahlbar... einfach den Verbrauchern die Schuld in die Schuhe zu schieben ist etwas zu einfache "Algebra"! Vielleicht wird uns die Technik alternative Lösungen präsentieren. Die Forschung tut diesbezüglich nicht "nichts"!

Biosprit - der Agrotreibstoff der 2. Generation

Während sich die Menschen abmühen, Bio-Treibstoffe zu entwickeln, übersehen sie, dass ihnen das saubere Wasser ausgehen könnte. Beispiel: Absterben der Föhrenwälder im Wallis. Zuerst findet Erwärmung statt, dann sterben die Föhren, mit ihnen der Wald, der als Wasserspeicher funktioniert - ein Teufelskreis. Mehr: Waldwissen.net:

...Die Klimaveränderung bedoht die Föhrenwälder im Wallis...

Es wird von den Treibstoffen der zweiten Generation geredet. Bald wird man lesen:

"Der neue Treibstoff der zweiten Generation ... "

"Der ganz neue Treibstoff... "

"Der neueste Treibstoff... "

Sind die Superlative erschöpft beginnt alles von vorne mit der dritten Genneration - ...etwa so wie das neue Weiss der Waschmitteln, welches schon so ausgewaschen ist, dass bald gar nicht mehr weiss sein kann.....!

...

Stephan Marti, Finanzblog, befasst sich schon langem neben Finanzangelegenheiten mit Umweltfragen. Dass dies auch in sein kleines Finanzseminar passt lesen Sie gleich selber:

Über die pflanzlichen Treibstoffe liest man seit einigen Monaten viel. Zu Recht. Denn Treibstoffe aus Nahrungsmitteln sind weder ethisch, ökologisch noch finanziell sinnvoll.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

Bei der finanziellen Betrachtungsweise wollen wir einmal nur über die «alten Industriestaaten» sprechen. Dort ist der Volkswohlstand höher dafür bei den anderen der Landwirtschaftssektor meist wesentlich grösser. Treibstoff aus Nahrungsmittel kann nur billiger angeboten werden, weil er subventioniert ist. Die Gesamtkosten ohne Steuern, Abgaben, Gebühren etc. sind bei Lebensmitteln höher. Das ist eine Behauptung von mir. Es darf ruhig jemand das Gegenteil beweisen, falls er das kann.

Der nachstehende Artikel der Wiwo ist sehr ausführlich (einige Passagen gleich doppelt abgesetzt). Eine kleine Ergänzung ist nötig. Die so genannte 2. Generation an Treibstoffen ist nicht neu. Das bekannste Beispiel mag wohl der Holzvergaser im 2. Weltkrieg gewesen sein. Interessant dürfte auch sein, dass der Ford-T, das erste Auto ab Fliessband für Treibstoffe aus Nahrungsmitteln entworfen wurde. Erdöl war damals noch viel teurer.


Holz für den Motor

Die Nutzung von Biosprit aus Raps und Getreide wird heftig kritisiert: Sie schade dem Klima und verteuere Nahrungsmittel. Kann die neue Generation an Biotreibstoffen diese Makel beheben? ... weiter in der WIWO ...
Die SWISSAID hat Ende Mai ein Symposium über «Tu das Brot in den Tank - verschärfen Agrotreibstoffe den Hunger?» organisiert. Vielleicht kann ich einige der interessanten Beiträge zum lesen organisieren.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen: Art | Basel - die Kunst, aus Abfall Kunst zu machen

Vor zwei Jahren erschienen: Sind goldige und blendende Zeiten vorbei?

Vor drei Jahren erschienen: Wohin geht der USD? Gute Charts können helfen! - am besten zugetroffen hat der «handgestrickte» von oben links nach rechts unten - der langfristige Trend!

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig

Italien negiert Volksmeinung – es setzt auf Atomstrom

"(...) Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi hatte im Wahlkampf erklärt, er verfolge das Ziel einer Wiedereinführung der zivilen Nutzung der Atomenergie für Italien. Die Italiener hatten diese 1987 - im Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl - per Volksabstimmung verboten. Mehr im Tagesanzeiger ...Italien kehrt zur Atomkraft zurück...

Mir läuft es kalt über den Rücken, wenn ich an die Entsorgung des „normalen Mülls" in Neapel denke und diese italienischen Verhältnisse auf die Entsorgung radioaktiver Abfälle übertrage.

Ob es dem „Cavaliere“ gelingt, die "Paten" aus dem Spiel zu halten wird sich weisen!

"(...) Die neue konservative Regierung unter Silvio Berlusconi will am Mittwoch in Neapel die erste Sitzung des neuen Kabinetts abhalten. Berlusconi hatte eine rasche Lösung der Krise angekündigt. Der Regierungschef wolle ein Dutzend Standorte für den Bau neuer Mülldeponien bestimmen, berichtete «Repubblica». Mehr im Tagesanzeiger: ...Die ganze Nacht brannte Abfall in Neapel...

Mülldeponien werden schnell bestimmt sein, die spätere Entsorgung werden eventuell andere an die Hand zu nehmen haben. Die Italiener könnten sich in der Schweiz über die Kosten nachträglicher Entsorgung informieren (Sondermülldeponie in Kölliken, Bonfol usw.). Aber möglich ist, dass die Praktiken von Shellafield besser ansprechen... Oder sind Shellafield und Tschernobyl schon vergessen?

Kölliken: der Bund leistet Beiträge an die Sanierung

Lesen: Gesalzene Rechnung für Altlasten (swissinfo)

Lesen: Müll aus Italien in Deutschland angekommen (ZISCH)

Der Welt geht das Öl aus

Glaubt man dem „Pressetext Schweiz“ - warum sollte man daran zweifeln? - kommen ungeahnte Probleme auf die Industrienationen und die Dritte Welt zu. Mir gefällt Dritte Welt nicht! Bezüglich Umweltverschmutzung und Ressourcen - Verbrauch sind die Industriestaaten der "Slum"!

"(...) Steigende Rohölpreise halten derzeit die internationalen Finanzmärkte in Atem, schwindende Ölreserven werden jedoch in den kommenden 40 Jahren für weitläufigere Probleme sorgen. Zwischen 2030 und 2050 könnte bereits kein Öl mehr für fossile Treibstoffe vorhanden sein, zitiert Staatssekretärin Christa Kranzl, Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) ...

..."Die Ölkrise steht nicht mehr vor der Tür, sie ist schon da"

 

mehr: ...Sinkende Ölreserven als Herausforderung für die Forschung...

Lesenswert:

Die Entwicklung könnte dazu führen, dass Produktionen dezentralisiert werden. Damit werden Transportkosten, die ohnehin schon subventioniert sind, minimiert. Die Arbeit wird da ausgeführt, wo der Markt ist.

Da in der Energiefrage die Zeit bereits bei fünf nach zwölf angelangt ist, fragt es sich, ob der Mensch nun seine ganze Intelligenz dazu verwendet, um den Ast auf dem er sitzt, auf der falschen Seite abzusägen!

Gefragt sind eine andere Mobilität, nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen (Öl, Gas, Kohle, Holz), ein gewaltig reduzierter Ausstoss von Umwelt schädigenden Substanzen, eine nachhaltige Wassernutzung und Abwasserbewirtschaftung, Auffortsung von Wäldern, Urbanisierung von Steppen/ Wüsten usw.

In den Sand setzen

CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln, Tel.: 041 660 39 79
Dipl. Pflegefachpersonen DN I / DN II / HF, PsyKP / AKP, FAGE für Heime, Spitäler, Spitex.
Einsatz Zentral- und übrige deutschsprachige Schweiz. Sie suchen eine Veränderung, wir unterstützen Sie dabei diskret.
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Wir erleben es täglich: Alle Grundsätze die gelernt wurden, alle Erkenntnisse aus der Vergangenheit, alle Vorsicht, alles verantwortungsvolle Handeln, jede Weitsicht wird in den Wind geschlagen!

Nun, wer hat, dem wird gegeben. Und es kommt ja nicht darauf an, ob einer genug hat, sondern eher darum, dass man mit Seinesgleichen mitziehen kann. der Psychotherapeut Samuel Widmer Nicolet hat seine Gedanken dazu im: ... Brief an Marcel Ospel... geäussert.

Kommt es davon, dass viele Menschen am falschen Platz einen Job tun? Die Ursache des Finanzskandals vermute ich in der Gier, die in den Menschen steckt.

Der Zeichner sieht den unglücklichen Chef Marcel Ospel der UBS auf seine Weise. Er hat eine sehr weise Skizze entworfen. Sie enthält mehr Hintergrund als Witz! Ich wiederhole mich: Die Gamer und Zocker an den Börsen und die Finanz-Gurus müssten nachweisen, dass sie mit ihren eigenen Händen reales Geld verdient hätten. Und wenn Sie es mit Urbanisierung und Aufforstung von Wüsten (wurde doch in RIO beschlossen) tun würden, bekäme das ganze eine neue Dimension.

 

Wüstenaufforstungsprogarmm
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"Wir sind sehr froh um Marcels Hilfe....
Er ist extrem speditiv, wenn es darum geht,
grosse Mengen in den Sand zu setzen...

 

Mit dem Solarflugzeug um die Welt

CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln
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Das e-forum 2008 hat geladen. Referent: Dr. Bertrand Piccard
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Foto: H. Odermatt

Thema: Mit dem Solarflugzeug um die Welt, siehe auch solar-impulse

Was habe ich am Vortrag gelernt? Nun:

Was treibt den Visionär und Pionier zu seinen Taten? es sind dies:
  • Neugierde, ohne Neugierde tun wir nichts für den Fortschritt
  • Ausdauer, ohne Ausdauer kein Erfolg
  • Respekt, ohne Respekt macht Erfolg keinen Sinn
Mit welchem wichtigen Problem hat ein Pionier zu kämpfen? Er stellt für die Gewissheit und die erhabene Ruhe der Gesellschaft eine Bedrohung dar, denn er reisst sie aus dem "Schlaf der Gerechten", aus dem Trott des Alltages, den Gewohnheiten und vor allem, er bringt Veränderungen in das Geschehen. Die Gesellschaft muss sich unter Umständen neu organisieren und formieren!
Die familiär "angehauchte Belastung" hinterliess bei Bertrand Piccard ihre Spuren. Grossvater August Piccard erforschte die Vertikale, zuerst nach oben (Stratosphäre) und bewies, dass sich der Mensch auch über 5000m ü.M. schadlos aufhalten kann, wenn gewisse Vorkehrungen getroffen werden (Sauerstoffzufuhr, Druckanzug, Druckkabine). Danach erprobte er die Tiefe mit dem von ihm entwickelten Bathyscaph.
Vater Jacques Piccard, siehe auch NZZ-Folio, ...Der alte Mann und die Tiefsee... , forschte auch auf der Vertikalen. er hält noch heute den Tiefenrekord. Die Erkenntnis, nachdem in dieser Tiefe Fische entdeckt wurden: Vertikale Strömungen bringen Sauerstoff in diese Tiefen. Ergo, kann man Müll nicht einfach hierher entsorgen, denn, nach einer bestimmten Teit zersetzen sich die Behälter und das Gift steigt auf - ein schlimmes Szenario, wenn man an all die Giftmülltonnen und Tonnen mit radioaktivem Material denkt, die in grosse Meerestiefen versenkt wurden und noch werden. mehr bei FOCUS ONLINE: ...Giftfässer, Tickende Zeitbombe im Meer...
Wenn Sohn Bertrand die Familientradition fortsetzen wollte, dann musste er sich auf die Horizontale konzentrieren.
Mit dem Ballon um die Welt hat er bereits Zeichen gesetzt. Mit dem Breitling Orbiter 3 wurde die Weltumrundung mit einem Ballon geschafft. Eine Vision wurde Realität. Nun beginnt er, eine Mission zu erfüllen.

(...) Der Schweizer Psychiater und Abenteurer Bertrand Piccard hat mit seinem Projekt SolarImpulse einen Paradigmenwechsel hin zu einer nachhaltigen Entwicklung im Visier. mehr bei swissinfo.ch : ...Ein Mann mit einer Mission...

Das Verhalten der heutigen Gesellschaft wird von Kraft, Macht, Geschwindigkeit und Kontrolle bestimmt. Daran haben sich alle gewöhnt. Hindernisse werden entsprechend umgegangen.
Das Fahren mit dem Ballon funktioniert anders. Der Ballon besitzt keine Kraft um vorwärts zu kommen. Niemand kann Macht über das Vehikel ausüben ausser der Wind. Der Ballon kann keine Geschwindigkeit bestimmen. Ergo kann der Ballon nicht exakt kontrolliert werden.
Der Ballonfahrer hat aber zwei wichtige Möglichkeiten, sein Position vertikal zu verändern. Er kann Ballast abwerfen um zu steigen und er kann Gas ablassen um zu sinken. Damit kommt er zu einer dritten Möglichkeit: Er kann eine Höhe suchen, wo sich für ihn günstige Strömungen befinden, mit denen er, mit dem Wind, sein Ziel erreichen kann. Er kann allerdings die Dauer der fahrt bis zum Ziel nicht bestimmen. Die hängt von der Stärke der Strömung ab und davon, ob und wie sich diese erreichen lassen.
Auf das Leben übertragen: Dieses läuft nicht immer wie gewünscht. Der Lebenswind bläst anders als geplant. Visionen, Strategien, Ziele, selbst Philosophien können sich als falsch erweisen. Jeder muss irgend wann den "Level", die Höhe ändern. Dann muss Ballast abgeworfen werden. Dieser besteht aus:
  • Alles was wir glauben acht uns stark
  • Gewissheit
  • Sicherheit
  • Glauben
  • Macht
  • Stärke
  • Kontrolle
  • Gewohnheit
  • Überlieferung, Erfahrung
Typisches Beispiel: Museen sind der Hort Ballast) der Vergangenheit. Ballast abwerfen bedeutet, sich von diesem befreien (Museen müssen deshalb nicht geschlossen werden!).
Die Menschheit befindet sich in der Energie- und in der Rohstoff-Falle. "Die Falle ist von anderer Beschaffenheit, als die Beute" Antoine de Saint Exupéry
Niemand ist bereit zu sparen weil es der andere auch nicht tut. Aber bald werden die Preise für Rohöl, Gas und andere Rohstoffe wegen der dauernd grösser werdenden Nachfrage und der gleichzeitigen Verringerung der Vorkommen drastisch, ja exponentiell ansteigen.
Wer zu wenig bekommt, wird es sich holen. Folge: Verteilkampf bis Krieg. Mehr bei SPIEGEL ONLINE: ...Kampf um Rohstoffe, Waffen, Öl, dreckige Deals - wie China den Westen aus Afrika drängt... Die Menschen fahren mit unverminderter Geschwindigkeit gegen eine Mauer! Die Katastrophe ist absehbar - sofern nicht subito gehandelt wird.
Die Gesellschaft muss Ballast abwerfen. Sie muss sich den Weg frei schaufeln, um Nachhaltige Entwicklungen in die Wege zu leiten. es wird bedeuten: Energie sparen, erneuerbare Energiequellen anzapfen,
Wasserrad, Oberdorf. SO
Erneuerbare Energie; Wasserrad, Oberdorf, SO, Foto: H. Odermatt
Rohstoffe sparsam verwenden usw. das alles wird grosse Veränderungen nach sich ziehen, wovon sich die Menschen fürchten. Sie verharren lieber im gewohnten Trott des Alltages...
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KKW Leibstadt Foto: H. Odermatt
KKW - Foto: obere Bildhälfte, Verpuffung von Energie, untere Bildhälfte: erneuerbare Energie...

Bertrand Piccard will mit Solarimpulse ein Zeichen setzen. Der zweite Prototyp wird bei 80 Metern Spannweite zu 200 Quadratmetern Oberfläche mit Solarzellen bestückt sein. Das ermöglicht eine Stromproduktion, die etwa des Verbrauchs eines grossen Weihnachtsbaumes darstellt! Die Stromproduktion muss so eingeteilt sein, dass sie die Energie für die Reise am Tag liefert und gleichzeitig so viele Reserve in die Batterien bringt, dass die Nacht überbrückt werden kann.
Die Grössenvergleiche:
Solarimpulse wird etwa 2 Tonnen wiegen und eine Person befördern können. Ein Airliner, auch mit einer Spannweite von 80 m, wiegt etwa 560 Tonnen und transportiert 300 Personen.
Der Effizienzvergleich: Solarimpulse zu Airliner = 2t/Person zu 1,85t/Person. Gar kein schlechtes Verhältnis für Solarimpulse! Würde man den Energieverbrauch zu einander in Relation setzen, würde Solarimoulse bereits besser abschneiden! Aber man müsste die Leistung vergleichen, um nicht Birnen mit Äpfeln zu vergleichen.
Lindberg konnte für seine Atlantiküberquerung keinen zusätzlichen Ballast, z. B. eines Passagiers, mitführen. Damals hat niemand daran geglaubt, dass einmal Grossflugzeuge gleichzeitig mehrere Hundert Passagiere über noch viel grössere Strecken transportieren werden.
Das Projekt wird etwa 100 Mio Franken kosten, ein stolzer Betrag. Aber im Vergleich zur Produktion eines Hollywood-Filmes ist das nur die Hälfte davon! zur Zeit sind über 60% des Geldes bereitgestellt. Sponsoren dürften abr noch willkommen sein.
Das Projekt löst Entwicklungen aus, die wegweisend sein können oder auf neue Wege hinweisen, um heute noch unbekannte Lösungsansätze zu finden.
Dem Botschafter der erneuerbaren Energie sei Erolg beschieden.
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Foto: H. Odermatt

 

Ob das Bundeshaus bereits eine nachhaltige Energiebaustelle darstellt?

Solar Impulse - Fliegen mit Sonnenenergie

Mit Sonnenenergie um die Welt - das ist das Ziel. Was die Sonne zu leisten vermag, haben wir in "Energie in einer Wolke" schon angedeutet.

Weiter ...

Gletscherschwund & Schneekanonen

Die allgemeine Erwärmung lässt die Gletscher schmelzen; mehr bei ...Focus online... , verändert Ökosysteme, mehr bei ...NETZEITUNG..., und die Wasserwirtschaft sieht sich neuen Problemen ausgesetzt, während der Wintertourismus beharrlich auf Schnee um jeden Preis besteht. Wenn er nicht selber kommt, muss man diesen herstellen. Die Anstrengungen:

Weiter ...

Silvesterfeuerwerk

Feinstaub, Luftverschmutzung, Lärm, sparsamer Umgang mit Ressourcen sind Begriffe, die vermehrt Beachtung finden - wenigstens verbal.

Einmal im Jahr oder auch mehrmals werden Gründe gefunden, diese Themen zu negieren. Silvester, der Nationalfeiertag, Seenachtsfeste, usw. sind Gründe dafür. Wenn schon und besonders bei grösseren Projekten: lassen Sie die Fachleute, z. Beispiel, Feuerwerk & Pyrotechnik U. + R. Keller-Wild, Bugano, oder Hamberger.

Feuerwerke: Sinn oder Unsinn?

"... Feuerwerke sind, abgesehen vom Genuss der Schönheit der erzeugten bunten Lichtspiele am Himmel, sinnlos. Dort, wo man kann, sollte man den Feinstaub unbedingt eindämmen. ..."

Allein in Deutschland soll der Umsatz für das Silvesterspetakel über 100 Mio Euro betragen. . Man stelle sich vor, dieser Betrag würde jährlich freiwillig in die Altersvorsorge einbezahlt!

Der Hauptanteil stammt aus China. Es wird also Verschmutzung importiert.

Das Gute am Schlechten: Wegen Terroralarm gab's in Brüssel kein Silvesterfeuerwerk

Neujahrsvorsatz? Vergessen Sie es! Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflästert. Es steht Ihnen frei, das Gegenteil zu beweisen!

Trotzdem oder desto trotz: Alles Gute zum Jahreswechsel wie sich wie für alle anderen auch geziemt

Welternährung

Weltweit werden Jahr für Jahr Milliarde von Dollars oder Euros in die Rüstung investiert. Dabei wäre einer gerechten Nahrungsverteilung eine höhere Priorität einzuräumen. Schurken, inszenieren in den von ihnen so benannten Schurkenstaaten alsbald Intrigen, damit die politische Stabilität durcheinander gebracht wird, um letztlich die Politik mit anderen Mitteln, den Kriegsmitteln, fortzusetzen (Carl von Clausewitz).

Die Aktionäre der Rüstungsfirmen und der Zulieferer freut's. Sie profitieren von den Kriegstreibern und schlafen sogar noch gut dabei. Das Wachstum, überproportional zum übrigen Wachstum, verspricht hohe Dividenden und beschert den Managern hohe Saläre und Boni. Firmen die weit abseits am Rüstungswettlauf teilhaben argumentieren mit dem Wissenstransfer und der Möglichkeit, sich am Stand der Technik orientieren zu können, um auf anderen Gebieten konkurrenzfähig zu bleiben. Hier findet ein einträglicher
Kapitalisierungsprozess statt, welcher die technische Entwicklung in die Höhe schraubte.

Die Schattenseite tragen die FAO, Hilfswerke, das Roten Kreuz und die vielen Spenderorganisationen dieser Welt, die Bombenentschärfer, die Idealisten die anderen helfen wollen und vor allem die betroffene Bevölkerung, usw. Hier findet ein wichtiger Sozialisierungsprozess statt. Da werden vereinzelt Projekte realisiert, wo Wüste fruchtbar gemacht wird.
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Libysche Wüste 1986, Foto "Walter"

Genauer hingeschaut, handelt es sich oft um einzelne Prestigeprojekte, die eher der Gewissensberuhigung dienen. Eine Kompensation für das, was täglich an Ur- und Regenwald zerstört wird, kann das nie sein. Wer einmal in Singapur einige Wochen lang den Rauch wegen brandgerodeter Wälder auf Borneo "geniessen" durfte, hat eine Ahnung davon, was da wegen des Profits wirklich abläuft.

Ein Baum in der Wüste, geformt durch den Wind......
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Ein einzelner Baum in der Wüste zeigt, dass "Leben" möglich wäre, wenn...
...man die richtigen Mittel einsetzen würde!
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"Seid fruchbar und mehret euch und erfüllet die Erde und macht sie euch untertan! Herrschet über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alles Getier, das sich auf der Erde regt." (1 Mose, 1,28.) Dieser fatale Unsinn kann kaum von einem Schöpfer in die Welt gesetzt worden sein. Offenbar aber wird dieser "Imperativ" täglich seit über die jahrausende von Jahren umgesetzt (frei nach Gottlieb Guntern in "Im Zeichen des Schmetterlings"). Der Mensch als "Krone der Schöpfung" ist eine Fehlkonstruktion! Der Beweis liegt mit dem Ressourcenraubbau und der Zerstörung der Umwelt auf der Hand.


Denken wir etwas crazy:

  • Was wäre, wenn, die Rüstungsbeiträge zukzessive in Forschung und Entwicklung für nachhaltige Nahrungsmittelproduktion und deren Bewirtschaftung eingesetzt würden?
    • Das wird vermutlich nie passieren. Die grösste Macht verfügt jene Partei, die das grösste, kräftigste und effizienteste Waffenarsenal mit entsprechendem Personal verfügt.

  • Was wäre, wenn die Weltbevölkerung in der Gesamtzahl begrenzt würde?
    • Das wird voraussichtlich kaum passieren. China hat sein ehrgeiziges Ziel nicht erreicht und der Papst müsste seine Rolle neu definieren. Ausserdem würden sich Ökonomen mit Null-Wachstumstheorien oder gar mit negativem Wachstum schwer tun.


  • Was wäre, wenn Wüsten und Steppen nach und nach fruchtbar gemacht würden?
Beispiel 1: New Valley Projekt in Ägypten

Beispiel 2: Projekt "man made river" in Libyen.

Es ist denkbar, dass Wälder mit zusätzlicher "Lungenfunktion" der Atmosphäre entstehen würden, die sich positiv auf die Ozonlöcher auswirken würden.
  • Was wäre, wenn sämtliche Kommunikationsmittel systematisch dazu eingesetzt würden, um die Problematik der Umweltschäden aufzuzeigen?
    • Viele würden eher nicht mehr hinhören und sich vom Unangenehmen abwenden und sich "interessanteren" Dingen zuwenden.
  • Was wäre, wenn die Wassernutzung weltweit optimiert und gesichert würde?
    • Urabnisierung trägt auch grosse Gefahren in sich. Mand denke an die Auswirkungen des Assuan-Staudammes in Ägypten, oder an das was noch kommt im Zusammenhang mit dem Drei-Schluchten-Stausee in China.
Eingriffe von Menschen Hand in die Natur sind nicht immer von nachhaltigem Erfolg gekrönt (Aralsee). Ob es dem "König der Schöpfung" gelingt, soviel an "globaler" Intelligenz zu produzieren, um den Ast auf dem er sitzt, nicht abzusägen? Es besteht der berechtigte Verdacht, dass das kurzfristige Profit- und Erfolgsdenken auf Kosten der nachfolgenden Generationen priorisiert wird. Einsatz von "Gehirn" und Kapital, welches erst in 50, 100 oder noch mehr Jahren wirksam wird in den Hintergrund gedrängt.
 
Fotos: Freund Walter, der aus Bescheidenheit nicht näher vorgestellt werden will. 
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