Schweiz: Der Bundesrat schickt das Dossier zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit mit Bulgarien und Rumänien bis zum 27. Februar 08 in die Vernehmlassung.

"(...) "Für den Bundesrat liegt die Erweiterung der Personenfreizügigkeit im Interesse der Wirtschaft.
Anders sieht dies die Rechte: Alt SVP-Bundesrat Christoph Blocher hatte bereits an der Albisgüetli-Tagung mit dem Referendum gedroht, falls die EU ihre Forderungen im Steuerstreit nicht ein für allemal fallen lasse.
SP, FDP, CVP sowie die Sozialpartner stehen grundsätzlich hinter der Erweiterung der Personenfreizügigkeit. Die SP verlangt jedoch intensivere Kontrollen gegen Lohndumping. Diese Forderung unterstützt auch der Schweizerische Gewerkschaftsbund.
Dan Dinuta von der rumänischen Mission bei der EU in Brüssel sagte auf Anfrage, er erwarte nun "in den nächsten Tagen Verhandlungen über eine finanzielle Unterstützung" für Bulgarien und Rumänien. Die rumänische Seite erwarte dabei "eine konstruktive Lösung" von der Schweiz. (...)"

Fordern ist einfach! Darauf eingehen ist eine Frage der Kompensation (Leistung erfordert eine Gegenleistung).

"(...)"Als Kohäsionsbeitrag an Rumänien und Bulgarien hat die EU bisher 300 bis 350 Millionen Franken gefordert. Gestern sagte Bundesrätin Doris Leuthard vor den Medien, der Bundesrat werde das Thema demnächst angehen: «Wir werden hier aber nicht verhandeln, sondern ein Angebot unterbreiten.» Dieses orientiere sich am früheren Beitrag an die anderen osteuropäischen EU-Staaten (Kohäsionsmilliarde) und am Schlüssel für die EWR-Staaten. In der Verwaltung heisst es, damit komme man auf einen Beitrag, der «näher bei 250 als bei 300 Millionen» liege." (...)"

Es gibt Bedenken, dass bald die Romas in die Schweiz einfallen. In RO gibt es etwa 2 Mio oder mehr davon!

"(...)"Bulgarien bemüht sich um die Integration der Roma. Sie sind im Polizeikorps vertreten und haben auch schon Minister gestellt. Zwischen 10 und 15 Prozent haben einen Hochschulabschluss, schätzt Laederich. Weniger vorteilhaft ist die Situation der Roma in Rumänien. Sie waren über Jahrhunderte Sklaven der Adeligen und der Kirche. Dabei verloren sie ihre Sprache und Kultur. Sie sind heute noch diskriminiert. (...)"

Dan Dinuta betonte, dass RO bezüglich Personenfreizügigkeit nicht gedrängt habe, weil man einen weiteren Verlust an guten Fachkräften befürchtet. Weil die Wirtschaft boome (Wachstum etwa 7%), werde man mit neuen Problemen konfrontiert. Um diesen zu begegnen, sollen die Löhne angehoben werden.

Was nützt es dem Arbeitnehmer, wenn der Lohn erhöht wird? Die Löhne liegen z.T. unter dem Existenzminimum. Wer eine Stelle sucht, muss dafür tief in die Tasche greifen. Beispiel: 2005 musste eine OP-Schwester für einen Job in einem Bukarester Uni-Spital 700 Euro als Schmiergeld bezahlen. 2007 waren es bereits 1000 Euro, plus etwa 3-4 Monate Probearbeit ohne Lohn! Unterkunft und Verpflegung gingen selbstverständlich zu Lasten der Interessentin! Dies, obwohl Personalmangel herrscht! Der "Obulus" teilen sich die Pflegedirektorin und der zuständige Chefarzt... Die im Beispiel erwähnte Person ist qualifiziert, hat Auslanderfahrung (D, CH) und hat nun genug. Sie wird eine neue Herausforderung in Belgien antreten. Dies, obwohl sie ihr Land liebt, obwohl ihre Familie dort lebt, obwohl ihre Beziehungen dort spielen und obwohl bessere Löhne angesagt sind...

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CHO Consulting Herbert Odermatt, Stellenvermittlung, CH 6072 Sachseln - Schwerpunkt Gesundheitswesen - Sie suchen die Herausforderung, wir drücken Ihnen die Türklinke dafür! Mehr: ...Stellenangebote... siehe auch ...Stellenvermittlung...