12 % der rumänischen Bevölkerung arbeitet im Ausland. Das bringt dem Staat viel Kapital aus dem Ausland. Anderseits entstehen gewisse Probleme. Es fehlt vermehrt an Fachpersonal. Man geht sogar soweit, dass Arbeitskräfte aus China importiert werden. Gesamthaft stellt die EU jedoch weniger Zuzug von Arbeitskräften aus den neuen EU-Ländern fest, als angenommen.

Die Menschen haben gelernt, mit wenig Geld zu leben. Sie wissen sich zu organisieren. Weil selbst der Betrieb eines Handy's relativ teuer ist, wird dieses nur eingesetzt, wenn es absolut notwendig ist. Aber mit einem "Piep" (einmal läuten lassen), kann man mitteilen, dass man am abgemachtn Ort ist... Morsen per Handy ist gratis.

 

Selbst Autosteuern werden mit bulgarischen Autonummern umgangen.

"(...) Die Rumänen zahlen zwar den Preis für das Auto, werden aber nicht Eigentümer, sondern „In-Betrieb-Nehmer“. (...)"

"(...) EU-Steuerkommissar László Kovács warnte Bukarest im März zum ersten und im November zum zweiten Mal: Die Steuer sei diskriminierend. Sollte Rumänien nichts ändern, riskiere es eine Klage beim EU-Gerichtshof. (...)"

Die Krativiät findet gelegentlich auch auf den schiefen Weg. So sollen sich junge Männer ihr Geld mittels online-Kriminalität (stern.de, Rubriken) erwerben. Das Zentrum wurde in der Kleinstadt Dragasani ausgemacht.

Dass es dort auch etwas zu geniessen gibt, wollen wir nicht verbergen.

"(...) Ein Sauvignon von Dragasani – ein halbtrockener Wein mit wenig Alkohol und frühzeitigem Duft, in dessen Nachgang man den Weinrebenblütenstaub schmeckt - “lehrt dich, wie du ihn ,langsam, nippen solltest, indem er dich dazu zwingt, ihn anzusehen und zu warten, dass er dich wieder ruft.” (...)"