Der Halo-Effekt

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Pflegefachpersonen gesucht

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Halo in der Meteo

 

(Meteo Schweiz, A. Jeanneret) Durchscheinender, weisslicher Wolkenschleier von faserigem (haarähnlichem) oder glattem Aussehen, der den Himmel ganz oder teilweise bedeckt und im allgemeinen Halo-Erscheinungen hervorruft.

... 

Bei gewissen Finanzgurus hat man oft den Eindruck, sie würden durch Verschleiertes schauen...

Bei Fredi Herbert, Cash-Guru, allerdings, habe ich nicht diesen Eindruck, denn als Träger des Goldenen C mit drei Brillanten versteht er auch etwas von
Wolken inkl. Halo, Thermik und Segelfliegen

FAI Goldenes C mit drei Brillanten

 

(...) Tagtäglich analysieren Management-Gurus, Consultants und prominente Wirtschaftslenker das Geschehen an der Börse, loben die Weitsichtigkeit und den Erfolg eines neuen CEOs, proklamieren eine weitere Erfolgstheorie oder geben Tipps, wie man die Konkurrenz garantiert überholen kann. Aber was davon ist gesichertes Wissen und was sind bestenfalls vage Thesen? In seinem wegweisenden und unkonventionellen Buch legt Phil Rosenzweig den Finger auf die eklatantesten Denkfehler. Der folgenreichste Irrtum ist der Halo-Effekt.
Steigen Umsatz und Gewinn eines Unternehmens, ist die Versuchung groß, dahinter eine brillante Strategie, eine visionäre Führungspersönlichkeit, besonders fähige Mitarbeiter oder eine außergewöhnliche Unternehmenskultur zu vermuten. Lässt die Performance nach, stehen schon bald die verfehlte Strategie, der arrogante Führungsstil, die unengagierten Mitarbeiter oder die uninspirierte Unternehmenskultur am Pranger. Dabei hat sich kaum etwas verändert - außer die Wahrnehmung. Rosenzweigs brillant geschriebenes Buch verzichtet auf jeden unnötigen Fachjargon. Sein erfrischend direkter Schreibstil richtet sich an eine breite Leserschaft aus der Welt der Wirtschaft und der Unternehmen. Führungskräfte, die zwischen Sein und Schein unterscheiden wollen, kommen um die Lektüre dieses Buches nicht herum.


Phil Rosenzweig ist Professor am Lausanner IMD, wo er im Auftrag führender Unternehmen Strategie- und Organisationskonzepte entwickelt. Nach seiner Promotion an der Wharton School der University of Pennsylvania lehrte er sechs Jahre lang an der Harvard Business School. Seine Heimat ist Nordkalifornien. www.the-halo-effect.com

 

"(...) Wie wäre es sonst möglich, fragt der Autor, dass derselbe Percy Barnevik, der während des Höhenfluges "seiner" ABB als "charismatisch, mutig und visionär" verherrlicht, wenig später im Abschwung als "arrogant, herrschsüchtig und unempfänglich für Kritik" gegeißelt wurde? Mehr: FAZ.NET: ...Macht es einfacher, Manger!...

Percy Barnevik liess sein wahres Gesicht erst beim Verlassen des ABB-Konzerns erkennen. 

"(...) Percy Barnevik und andere Ex-Manager, die sich grosszügige Pensionen gewährt hatten, mussten Millionen zurückzahlen. Manager, die mit korrupten Praktiken Umsatz bolzten, wurden und werden gefeuert. Und den 107'000 Mitarbeitenden wurde ein Verhaltenskodex verordnet, der bis auf Punkt und Komma durchgesetzt wird. Tagesanzeiger: ...was ABB die Banken lehrt...

"(...) In multinationalen Firmen ergänzt der Kern sich selbst. Ausser dem harten Kern erfährt die Führung die Neuigkeiten aus dem Betrieb deshalb meist von der Konkurrenz oder aus der Presse. Auch beim Abgang von Kindle ist es wie immer: Wenn der oberste Chef geht, passiert zunächst einmal gar nichts. ...

...Ob sich bei der neuen ABB-Crew die Erinnerung an den Übernahme- Amoklauf des früheren ABB-Chefs Percy Barnevik hält? Der raffgierige Schwede kaufte in den 90er Jahren Firma um Firma ein. Ganz nach dem Motto: «Shop until you drop» (Shopen bis zum Umfallen). Gefallen ist dann nicht nur er, sondern Tausende Angestellte mit ihm. Nur hatten sie im Unterschied zu ihm nicht die Möglichkeit, beim Abgang noch tief in den Pensionsfonds zu langen. Workzeitung: ...Rückfall in Barneviks Zeiten?...

Das Gehirn, die graue Masse wird zusehends transparenter

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Sehen Sie das Bild im Originalzusammenhang

Weitere Bilder zum Thema (google images) 

"(...) Es ist sehr wahrscheinlich, dass unser zunehmendes Vermögen, im Gehirn zu lesen, auch in anderen Bereichen genutzt wird. Um geeignete Bewerber für einen Job auszuwählen, um Krankheiten zu diagnostizieren und zu behandeln, um festzustellen, wer wirklich Anspruch auf Schwerstbehindertenrente hat (...)“ Mehr im Psychologieblog von Katja Schwab: ...Visionen vom Gehirn...

Das würde bedeuten, dass z.B. die Motivation der Zocker offen gelegt und daraus die Kompensation abgeleitet werden könnte! Aber so weit würde es gar nicht kommen, denn auf Grund des persönlichen Datenblattes nach der "EU-Norm XYZhoch5,7" würde es keine Zocker mehr geben. Ihnen würde eine Tätigkeit entsprechend den "Spezifikationen" zugeteilt, wie allen andern auch. Die persönliche Freiheit bezüglich Berufswahl und Tätigkeit würde erheblich eingeschränkt. Kaum zu denken, was die Biologen noch alles anstellen müssten, um durch geeignete Paarung, Stammzellenveränderung und Genmanipulationen zu den richtigen Eigenschaften zu kommen (Soldaten, Zuckerbäcker, Kanalreiniger, Verwaltungsratspräsidenten, Nobelpreisträger, Bischöfe, Rennfahrer....). Big Brother grüsst - und: "(...) Lidl zahlt nach Bespitzelungsaffäre jedem Mitarbeiter 300 Euro (hrToday Newsletter vom 24. April 2008)


München schließt Scientology-Kindergarten

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Kindertagesstätte in München geschlossen. Grund: Hinweis auf Verbindung zu Scientology!

(...) "Das bayerische Innenministerium hatte erst kürzlich erneut darauf hingewiesen, dass Scientology in Deutschland nicht als Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft gelte. Vielmehr werde die Organisation als ein „auf Profitmaximierung ausgerichteter Wirtschaftskonzern“ angesehen, der „an Gehirnwäsche erinnernde Psycho- und Sozialtechniken gegen teures Geld verkauft und eine totalitäre Gesellschaft aus gefügigen, sich völlig der Organisation unterordnenden Anhängern schaffen will“. Die Feinheiten: Focus Online ...München schließt Scientology-Kindergarten...

 

Die Moralapostel lassen grüssen! Es scheint, dass da doch viel "Dräck am Stäcke" ist.

(...) "Tom Cruise und Katie Holmes, beides Scientologen, haben ein Mädchen bekommen. Wie wird sein Leben aussehen? Der Sektenexperte äusserte sich am 20. April 2006 im eTalk dazu und darüber, wie gefährlich die Sekte ist. Mehr bei 20 Minuten: Hugo Stamm ...«Scientologen hetzten Privatdetektive auf mich»...

Ein bisschen zum Nachdenken bei:

 
oder der Brief vom 18 Oktober 1997

An die
Kommission für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (CSCE)
Herrn Senator Alfonse D'Amato, Vorsitzender,
Herrn Abgeordneten Christopher H. Smith, Mitvorsitzender,
und alle Kommissionsmitglieder
Ford House Office Building, Room 234
Washington, D.C. 20515

Betr.: Religiöse Intoleranz in Europa: die Scientology Connection


«Verlogener Widerstand» - Zeit, den Spiegel der Zeit zu reinigen

Nun hat der Schreibermeister bei libref noch ein weitere Variante gefunden. Man hat nie ausgelernt! odh

Wenn sie in den Spiegel schauen und ein düsteres Bild sehen, kann es daran liegen, dass der Spiegel etwas der Reinigung bedarf. «Henryk M. Broder ist langjähriger "Spiegel"-Autor und einer der scharfzüngigsten Kritiker von politischer Korrektheit.»

In der deutschen Sprache bin ich nicht absolut sattelfest. Müsste es jetzt politische «Korrektheit» oder nicht doch eher politische «Unkorrektheit» heissen? Und eben musste ich das Wort «scharfzüngigsten» korrigieren - beim schnellen Schreiben ist das «r» abhanden gekommen.
«Verlogener Widerstand

von Hendryk M. Broder

In der Schweiz sollen ruhig Minarette gebaut werden – doch müssten islamische Länder in gleichem Masse den Bau von Kirchen zulassen.

Wenn ich die Auseinandersetzung, die derzeit in der Schweiz geführt wird, richtig verstanden habe, geht es nicht um den Bau von Moscheen an sich, sondern um die dazugehörigen Minarette, die besonders ins Auge fallen ... weiter in das Magazin ...»
Der Artikel ist sachlich korrekt, stellt Interessantes gegenüber und ist vermutlich nicht ganz zu Ende gedacht. Lesen sie in obigem Link die Kommentare, die meisten nehmen eine liberalere Haltung ein.
Vor einem Jahr erschienen: Gurdwarasahib - der Schreiber im Turban der Shiks

Vor zwei Jahren erschienen: Religion ist Privatsache - aber nicht immer - über die Karikaturen aus Dänemark

Text: Stephan Marti - Finanzblog

Spekulanten, Zocker, Wertevernichter II

Spekulanten und Zocker frönen ihrem Berufsideal, dem uneingeschränkten Erfolg, Pannen gehören wie ein Werkzeug dazu. Sie glauben es sei ideal, das zu haben, was sie sich wünschen – den Profit. Dadurch werden sie zu Profit-Idealisten.

Weiter ...

Moralapostel

Es gibt viele Menschen, die betrachten die Moral als etwas, was von der Gesellschaft geschaffen wurde. Gebote bestimmen das Handeln.

"...Die grundlegende Erkenntnis der Moralisten ist die, dass der Mensch neben legalen und ethischen auch gesellschaftliche Verhaltensnormen benötigt. Letztere sind dabei ausschlaggebend für den Erfolg und das Ansehen des Individuums in seinem Umfeld. Die ersten Moralisten waren politisch in die adlige Hofkultur eingebunden. ..."

Mittels "Moral" werden u.a andere Menschen ausgegerenzt oder gar vernichtet. Ich denke dabei an den Jhad, den "Heiligen Krieg". Regierungssysteme die fundamentalistisch, religiös oder ideologisch beeinflusst sind, bieten guten Nährboden dafür. Man stelle sich vor, europäische Christen würden in Casablanca, Riad oder Istambul ein Münster errichten und regelmässig die Glocken läuten lassen! Das wäre bestimmt tausend mal schwieriger, als in der Schweiz eine Moschee mit Minarett zu errichten. Besteht deswegen ein echter Minarett-Streit? Stehen Minarette über alles?

"....In diesen Zusammenhang gehört auch der Zentralrat der Muslime in Deutschland mit seinem Forderungskatalog, der sog. "Islamischen Charta" (www.islam.de).

...dient dem Ziel, "eine würdige muslimische Lebensweise im Rahmen des Grundgesetzes und des geltenden Rechts zu ermöglichen". Es werden darin zahlreiche Forderungen erhoben, so die Aufhebung des Schächtverbots, das Begehren nach ausschliesslich muslimischer Betreuung von muslimischen Patienten und Insassen in medizinischen und sozialen Einrichtungen. Weiter wird der staatliche Schutz islamischer Feiertage und die staatliche Respektierung islamischer Bekleidungsvorschriften in Schulen und öffentlichen Ämtern verlangt. Mit Nachdruck wird die generelle Instanz des lautsprecherverstärkten Gebetsrufs (Minarett-Ruf) in ganz Deutschland verlangt.

Genau gleiche die Ansprüche formulieren die österreichischen Muslimorganisationen (www.islam.at, bzw. Islam in Österreich), an ihren Gaststaat: Der öffentliche Gebetsruf müsse überall dort rechtlich abgesichert zu hören sein, wo mindestens zwei Muslime leben.

Ich versuche mir vorzustellen, welchen Unfug Zeugen Jehovas mit ihrem sektiererischen Getue anrichten. Es gibt genug Geschichten darüber. Oder denken wir an die aggressive Werbung verschiedener Sekten, beispielsweise der Scientologen. Sie haben es in verschiedenen Staaten gar geschafft, als Religion anerkannt zu werden (z.B. Spanien, Portugal, Schweden).

Moralapostel fühlen sich verpflichtet, für "Ruhe und Ordnung" im Sinne ihrer Ideologie zu sorgen. Sie gehören zu den Gehirnpickern, wirken wie gebetsmühlenartige Einzuflüsterer. Wenige dominieren die Übrigen und machen sie zur berechenbaren Masse.

Es gibt andere Menschen, die unterscheiden zwischen Ethik und Moral, obwohl die beiden Begriffe oft synonym verwendet werden.

"Die Signale des lustfeindlichen Moralisten sind ihm in sein griesgrämiges Jammergesicht geschrieben. Die sauer verkniffenen Mundwinkel verharren den lieben klangen Tag in der Uhrzeigerstellung : zwanzig vor vier. Über der Nasenwurzel krausen sich senkrechte Falten als Zeichen ständiger Anstrengung, ohne die das Haar in der Suppe nicht gefunden werden könnte. Dem selbstherrlichen Überlegenheitsdrang des Moralisten setzt sich niemand freiwillig aus. Eigene Kinder haben es schwer, mit autoritär moralisierenden Eltern fertig zu werden, solange sie von deren Futternapf abhängig sind. Man kann auch von keinem Menschen die Vernunft eines Haushundes verlangen, der so klug ist, dass er das moralisierende Herumkommandieren als die verschämte Art des Herren Menschen erkennt jemandem das Gefühl der Zugehörigkeit zu geben und zärtliche Sympathie auszudrücken.

Schon aus der Vertreibung aus dem Paradies, wo die zweiköpfige Menschheit feststellte, dass sie nackt sei, wenn sie nichts Anständiges anzuziehen habe, und sich darob schämte, ist das Moralisieren gegenüber sich selbst und allem und jedem zum Lustersatz der Paradiesvertiebenen geworden.

Wird auf das Moralisieren noch der Bindungsanspruch mit seinem Dominationbedürfnis gepfropft, so trägt die Intoleranz ihre schönsten Früchte. Sie kann sich von der Selbstzucht bis und Selbstkasteiung bis zur Missbildung und Züchtigung anderer ausleben. Zieht man das moralistische Schamkorsett an, um den erotisch idealisierten Höhenflug von aller echten Körperlichkeit rein zu halten, so ist man zum Senkrechtstarter in die Sublimation, in die ästhetizistische Illusion, in die Kunstarena des "Kitsch as Kitsch can" bereit. Zieht man sich aber das Schamkorsett nur an, um die bösen Lüste einzusperren, so ist das ein frommer Trick, um den harmonischen Frieden ohne harmonische Befriedigung zu finden."

Quelle: singemäss,: Prof. Dr. Max Lüscher, „Signale der Persönlichkeit“ rororo 6942

Emotionale Unsicherheit und unbewusste Angst werden mit überpersönlicher Selbstbestätigung kompensiert. Aggression und Gewalt sind die Hilfsmittel dafür. Wäre Moral mit dem menschlichen Gewissen synchronisiert, würde sie die ethischen "Normen" entsprechen. Einer synonymen Verwendung des Begriffes stände somit nichts entgegen.

Gehirnpicker

Die "Gehirnpicker" (oder Antreiber) sagen: "Du sollst nicht!" oder "Du sollst!". Sie sagen immer, was einer tun oder lassen soll! Die "Gehirnpicker" sind die "Seelenparolen" der Moralapostel und das was über Jahre, besonders in der Kindheit eingebläut (eingetrichtert) wurde ("Eltern-Ich", Erziehung). Eingeflüstert wie von einem inneren Souffleur oder Pferdeflüsterer. Beachten Sie die Bildergalerie!

Gehirnpicker

Wo bleibt da Raum für freie Entfaltung (freier Wille)? Ich will die Freiheit haben, selber zu entscheiden. Ich will auf mein Wissen, die Erfahrung und das Können vertrauen und daher eigene Aktivitäten entwickeln. Ich will zu dem was ich tue stehen können. Und ich will geben und nehmen, wie es mir gefällt, ich will mich einordnen (aber nicht unterordnen) um innerlich zufrieden zu sein. Ich lehne die Gehirnpicker ab!

Sollte es zutreffen, dass die "freie Entscheidung" längst festgestanden hat, als sie bewusst getroffen wurde (Libet-Experiment), dann allerdings können Gehirnpicker ihr Unwesen doch treiben!?

".... Von ebenso großer Bedeutung wie die Entdeckung des BP war der Nachweis, dass der Frontalcortex die führende Instanz im Gehirn ist. Der Präfrontalcortex ist das Organ des Willens. Aber der Willenscortex (Präfrontalcortex) macht nicht alles selbst. Er ist vielmehr ein großer Meister im Delegieren von Aufgaben und Funktionen. Einen Supervisor und Jobverteiler könnte man ihn nennen, d.h., „der Wille“, so sagt Kornhuber, „pflegt gewöhnlich einen kooperativen Führungsstil im Reich der Anmutungen, Bedürfnisse, Triebe und Gefühle, und doch sind wichtige Aufgaben des Willens Konzentration auf das Wesentliche.“ (Wille und Gehirn). Kurz gesagt, es ist ein besonnener Wille, der uns führen und leiten sollte.

Ist unser Wille nun frei? Haben wir Willensfreiheit? Ja, ist die Quintessenz der Ausführungen von Kornhuber und Deecke. Aber Freiheit gibt es nur in Graden. Absolute Freiheit gibt es nicht. Genau so wenig sind wir aber an einen absoluten Determinismus gefesselt, wie ihn einige Hirnforscher in letzter Zeit behaupten. ..."

Kornhuber wies nach, dass jeder Muskelbewegung im Gehirn ein Aufbau elektrischer Aktivität vorausgeht, ein Bereitschaftspotenzial, welches sich mit einiger List im EEG ( dem Elekktroenzephalogramm, der Hirnstromkurve) aufspüren lässt. Das Bereitschaftspotenziel ist ein objektiver Hinweis darauf, wann genau das Gehirn mit mit der Vorbereitung einer Bewegung beginnt. Libet baute auf der Entdeckung von Kornhuber auf und konnte registrieren, wann das Gehirn der Versuchspersonen mit den Vorbereitung der Bewegung begann und wann sich die Versuchspersonen sich bewusst zu der Bewegung entschlossen. Das Bereitschaftspotenzial begann etwa 550 Milisekunden (ms) vor der Willkürbewegung, aber erst etwa 200 ms vor ihr wurde dem Probanden bewusst, dass er sie nun gleich machen werde. Die "freie Entscheidung" muss also längst festgestanden haben, als sie bewusst getroffen wurde. Allerdings, die bewusste Entscheidung fiel immer etwa 150 bis 200 ms vor der Muskelaktiverung, also vor der Bewegung selbst - das Bewusstsein hätte also noch ein Veto gegen sie einlegen können, und manchmal tat sie es auch und stoppte die Bewegung. Trotzdem spielte es einen Entscheidungsprozess nach, der unbewusst bereits gelaufen war. (Quelle: Dieter Zimmer, Tiefenschwindel)

Ist das eine Perspektive! Wir bilden uns ein, wir träfen bewusste Entscheidungen. Doch unser Bewusstsein hinkt diesen nur hinterher und es führt uns Sachen vor, die bereits beschlossen sind, als ob es noch etwas zu entscheiden gäbe!

Die Frage nach dem Bewusstsein wirft das uralte Leib-Seele-Problem auf. Der Mensch ist in der Lage, ein Marsmobil sehr genau abzusetzen, Experimente auszuführen und die Daten zur Erde zu übermitteln. Auch hat er heute sehr genaue Vorstellungen über das Universum. Aber was in seinem Kopf abläuft, ist ist noch weitgehend Geheimnis...

Spielen also die Gehirnpicker (Antreiber) doch eine Rolle?

  • "Mach ja keine Fehler" ( Perfektionismus? Vollkommenheit?)
  • "sei wie ein Indianer" (stark, zäh, afektlos, emotionslos, nach aussen afektlos)
  • "strenge dich an, tue immer etwas mehr als andere"
  • " wenn du gross bist, musst du arbeiten" (Sind gewisse Südländer deswegen kleiner als die Nordländer?)
  • "du musst dich anpassen und nicht auffallen; anständig sein" (es allen recht machen? zu allem ja sagen? sich anpassen?)
  • Du darfst nicht ehebrechen ( Lust töten?)

Die Gehirnpicker können mit so genannten "Erlaubern" in Schach gehalten werden.

  • Beispiel:
    • " Sei perfekt".
    • Emotion: Ich bin nicht liebenswürdig genug, deshalb soll ich durch perfekte Leistung Wertschätzung verdienen.
    • Gegenmassnahme: Ich tue es so gut als nötig, das genügt. Oder man soll mich nehmen wie ich bin.

Wie auch immer: Ob Gehirnpicker oder Erlauber: Ich rede mir etwas ein oder es wurde mir etwas eingeredet. Wenn dem so ist, dann kann ich mein "Inneres" durch Selbstsuggestion bzw. Autosuggestion so programmieren, dass mein Unterbewusstsein für mich arbeitet! Motto:

Wünsche erfüllen sich,
Hoffnungen werden Wirklichkeit,
Ziele werden erreicht.

Autosuggestion als Sellbsthilfe kann also durchaus Ungeahntes erreichen lassen. Allerdings ist es gut, den Boden der Realität nicht zu verlassen!

Kleine Laster; Beispiel Rauchen

Die Sippe des blauen Dunstes mal mit anderer Brille gesehen, man darf neben den ernsten Aspekten auch schmunzeln:

Der Zigarettenraucher ist der einzige, der den Rauch in sich hinein saugt, um das Gefühl der Leere auszufüllen (Angst vor der reizlosen Langeweile). Am Beispiel des Marlboro man, er ist der einflussreichste Mann, der nie gelebt hat, kann man abschätzen, was die Werbeindustrie investiert, um diese Angst gesellschaftsfähig zu machen. Wer glaubt, ein besonders Besonderer Zigarettenraucher zu sein, dreht diese selber. Ein Joint kann man als abgewandelte Zigarette sehen. Das Rauchen eines Joints dient eher der Flucht von der Wirklichkeit (Angst vor der Realität und der Gegenwart).

Der Kielzigarrenraucher (Villiger Kiel) ist alles andere als ein Geborgenheitslutscher. Zwischen den Lippen kaut er, wie ein anderer am Bleistift, an seinem Blasrohr, aus dem er meist wortlos wohlgezielte Gedankenpfeile abschiesst. Den "Kiel" steckt er sich wie einen Stachel in den Mund, als ob er sich durch einen langen Dorn abschirmen wollte, damit niemand in sein Denkrevier einbreche. Aus den Augenwinkeln beobachtet er jede Einzelheit. Kritisch und schlau, wie ein Sherlook Holmes, lässt er sich nicht in die Enge treiben. Er will sich und den anderen beweisen, dass er aus der Sackgasse findet. Das Signal der Kielzigarre drückt die Eigenschaft von Selbstbehauptung gegen jede geistige Einengung oder Abhängigkeit aus. Übrigens: Der "Kiel" wurde von einer Frau erfunden!

Wer eine Brissago dem Kiel vorzieht, kommt ohne Mundstück zurecht. Es gibt "Weibchen" mit dickerem "Rauchröhrchen) und "Männchen". Das Anzünden erfolgt mittels des im "Rauchröhrchen" befinden Halmes in graziöser Zeremonie.

Der Cigarrenraucher verhält sich völlig anders als beispielsweise der nervös und gierig inhalierende Zigarettenfritz. Selbstgefällig schmaucht und pafft er mit dem dicken Lutscher vor sich hin. Er kann sich das dicke Vergnügen zeitlich und finanziell leisten, ist die unausgesprochene Aussage. "Mir kann keiner" oder "mir können alle", scheint er zu denken, wenn er die dicke Cigarre mit gespreizten Fingern ins Gesicht steckt. Aus Angst der Überreizung greift er nach dem glimmenden Schnuller und suggeriert sich eine buddhaähnliche Zufriedenheit, die ihn gegen allen Ärger abschirmen soll. Das Signal der Kopfcigarre demonstriert den Anspruch auf Selbstzufriedenheit. Dass die Cigarre gar zu einem existenziellen Lebensinhalt werden kann, sei am Beispiel von Herrn Herzog angedeutet.

Die "ganz harten" Männer greifen zur Toscani oder zur Toscanelli. Die sind jedoch nicht gleich salonfähig wie die "richtigen" Cigarren (Angst vor Minderwertigkeit).

Ich verstehe, dass einer dem edlen Duft einer "Havanna" und einem feinen Cognac kaum widerstehen kann.

Der Pfeifenraucher hingegen, der sich am Pfeifenkopf festhält und mit seinen Kultinstrumenten stochert, stopft und anzündet, bevor er sich zu einer Stellungnahme bequemt, sucht für sein Selbstgefühl einen festen Halt. Seine Unsicherheit wurzelt in der Angst vor Weite und Verlorenheit. Er hat Angst vor dem Verlust an Einfluss und Geltung gegenüber der Umwelt. Besonders peinlich ist es ihm deshalb, was er als gesellschaftliche Zurücksetzung oder als Blamage auslegt. So wie er sich an der Tabakpfeife festhält, ist es ihm ein Bedürfnis, sich an irgend eine solide Sicherheit, an einen Glauben (Gott, Geld, oder Gesllschaft) anzuklammern, um harmonische Ruhe zu finden. Der Geborgenheitsdrang, der Hang zur friedvollen Sicherheit, führt die Kinderhand zur Mutterbrust, die Männerhand zum Pfeifenkopf, die Frauenhand.... Eine psychosoziale Betrachtung zeigt noch eine andere Sicht.
Tipps und Tricks deuten darauf hin, dass das Ritual von Anfang an gepflegt sein will.

Geräuchert hält länger! Da muss etwas dran sein. Ansonsten würden nicht Senioren für's Peifenrauchen werben...

Ob sich die Pfeifenraucher an die Friedenspfeifen der Indianer erinnern? Eine besondere Zelebration stellt das Rauchen einer Wasserpfeife (Shisha) dar. Mit dem Bong wird auch Cannabis geraucht. Auch da gilt, was schon zum Joint bemerkt wurde.

Wir wissen heute, dass das Passivrauchen für Betroffene schädlich ist. Auch ist bekannt, dass grosse Gesundheitsrisiken mit dem Rauchen verbunden sind. Es gibt gute Gründe dafür, damit aufzuhören. Das ist einfacher gesagt, als getan. Einsicht, den Willen es zu tun und ein bisschen Durchhaltewillen sind schon erforderlich. Ich habe das 1977, nach durchzechter Nacht im Militärdienst geschafft (von ca. 50 Zigis pro Tag auf Null) und durchgezogen. Es ist bekannt, dass Tabakrauch sehr viele hochgiftige Schadstoffe enthält. Mittlerweilen setzen sich rauchfreie Zonen in öffentlichen Gebäuden, Gaststätten und an Arbeitsplätzen durch. Doch die Massnahmen bringen manch eine Gaststätte in Schwierigkeiten.

Andere Länder, andere Sitten. Beispiel Singapur: Rauchen: Man beachte, daß in Singapur das Rauchen in Bussen, Taxi's, Aufzügen und öffentlichen Gebäuden sowie in allen klimatisierten Restaurants und Bars gesetzlich verboten ist. Vorbild für Europa: Jagd nach Raucher in Singapur:
Im Stadtstaat Singapur machen zivil gekleidete Polizisten Jagd auf Raucher. Wer erwischt wird, wo er nicht rauchen darf, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 1'000 Singapur-Dollar (rund Fr. 1'000.--) rechnen. Rauchen ist in Singapur praktisch in allen geschlossenen Gebäuden verboten, aber auch in der Warteschlange vor Taxen oder Bussen.

Quelle: singemäss, u.a.: Prof. Dr. Max Lüscher, „Signale der Persönlichkeit“ rororo 6942

Motivation

Über Motivation ist schon viel geschrieben worden. Und es sind viele Theorien entwickelt worden.
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Antoine de Saint Exupéry zugeschrieben, Quelle unbekannt, aber treffend formuliert:
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"Wenn du ein Schiff bauen willst,
so trommle nicht die Männer zusammen,
um Holz zu sammeln und Werkzeuge vorzubereiten
oder die Arbeit einzuteilen und Aufgaben zu vergeben -
sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem endlosen weiten Meer."
.
Ob jemand in seinem Job erfolgreich ist oder nicht, hängt weitgehend davon ab, ob und wie er motiviert ist.

Motiviert oder nicht? Können Sie sich selber motivieren (antreiben) oder brauchen Sie einen Kita (kick in the ass = Tritt in den Hintern)?

"...In jedem Publikum gibt es den Manager, der als Mann der Tat dazwischen ruft: >>Geben Sie dem Typ doch einfach einen Tritt!<< Und dieser Manager hat Recht. Am sichersten und schnellsten wird jemand durch einen Tritt in den Hintern dazu gebracht, etwas zu unternehmen. ..."

Die Kita-Methode geht leider nicht, sonst müssten sich Manager und Vorgesetzte wegen Misshandlung von Mitarbeitenden vor Gericht verantworten. Die inneren Antreiber, der innere Motor oder der innere Generator muss mit wirksamem und menschenfreundlichem "Treibstoff" versorgt werden. Obwohl ich etwas technisch deformiert bin, pflege ich kein mechanistisches Menschenbild/Weltbild zu sehen. Das überlasse ich gerne Frederick Winslow Taylor.

Bekannte Motivationstheorien stammen von Maslow, (Bildersuche), Herzberg, mit der bekannten Zwei-Faktoren-Theorie, Mc Gregor mit der Theorie X und der Theorie Y

Der Arbeitswissenschaftler und klinische Psychologe Frederick Herzberg entwickelte 1959 mit Bernard Mausner und Barbara Bloch Snyderman die Zwei-Faktoren-Theorie und den wesentlichen Gedankengang, dass es nicht ausreicht, die Unzufriedenmacher zu beseitigen. Zufriedenheit ist nicht, wenn Gründe für Unzufriedenheit nicht mehr vorliegen ! Herzberg meinte, Zufriedenheit stellt sich ein, wenn etwas hinzu kommt. Für ihn waren dieses "etwas" die Motivatoren.

Herzberg benennt einen zweiten Unterschied der beiden Gruppen : die Zufriedenmacher (sie führen zu einer "high job attitude") betreffen in seiner Deutung die Tätigkeit, während die Unzufriedenmacher (sie führen zu einer "low job attitude") das Arbeitsumfeld betreffen :
Herzberg spricht in diesem Zusammenhang auch von intrinsischen und extrinsischen Faktoren.

Die Tabelle zeigt, dass die Faktoren, die mit einem höheren Prozentwert zu Zufriedenheit (satisfaction) führen, die ersten sechs sind :

  • ...Leistung

  • Anerkennung der Leistung

  • ...die Arbeit an sich

  • ...Verantwortung

  • ...berufliches Fortkommen

  • ...Entwicklung

Herzberg nannte sie Motivatoren.

Die Faktoren, die mit einem höheren Prozentwert zu Unzufriedenheit (dissatisfaction) führen, sind die unteren zehn :

  • ...Unternehmenspolitik / interne Organisation

  • ...Dienstaufsicht / Kontrolle

  • ...Verhältnis zu den Vorgesetzten

  • ...Arbeitsbedingungen / Betriebsklima

  • ...Bezahlung

  • ...Verhältnis zu den Arbeitskollegen

  • ...Privatsphäre

  • ...Verhältnis zu den Untergebenen

  • ...Status

  • ...Arbeitsplatzsicherheit

Herzberg nannte sie Hygienefaktoren. Beseitigt man ihre negative Wirkung (sorgt man für "Hygiene") führt das noch nicht zu Zufriedenheit und Motivation - lediglich die Unzufriedenheit ist beseitigt.

In der industriellen Fertigung, wo möglichst grosse Stückzahlen in der geforderten Qualität das Ziel sind, versuchte man mittels Leistungsprämien die Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden in gewünschtem Mass zu beeinflussen. Mein Bekannnter, der lange CEO eines erfolgreichen industriebetriebs war, nannte dieser "Motivation via hinten rechts"(wo man ds Portemonnaie trägt).

Wenn wir nur für das Geld und den Gewinn arbeiten, bauen wir uns ein Gefängnis und schließen uns wie Klausner ein. Geld ist nur Schlacke und kann nichts schaffen, was das Leben lebenswert macht.
- Antoine de Saint-Exupéry, Wind, Sand und Sterne

Motivationen haben oft emotionale Gründe. Sie zu verstehen und auf sie einzugehen, bedeutet echte Kommunikation.

Die subjektiv-persönliche Motivation dient der Selbstbestätigung. Dies im Gegensatz zur
sachlichen oder ethisch begründeten Motivation.

Motivationsvektoren der Selbstbstätigung nach Prof. Dr. Max Lüscher
Wichtiger Hinweis: es sind die definierten "Lüscherfarben" gemeint
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Charakteristik der sechs Motivationen
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  1. Wer sich elitär verhält spielt die Rolle des Experten. Motiv: will gefragt werden. Ideologie: ist meist konservativ. Ziel: Anerkennung
  2. Wer populär sein will, spielt die Rolle eines Rührigen. Motiv: will verkünden. verfolgte Ideologie: ist meist progressiv. Ziel: Entwicklung
  3. Wer gesellig ist, spielt die Rolle eines Unterhalters. Motiv: will dabei sein. Ideologie: ist meist sozial. Ziel: Leutseligkeit
  4. Wer sich prominent fühlt, spielt die Rolle eines Stars. Motiv: will belehren. Ideologie: ist meist belehrend und dogmatisch. Ziel: Überlegenheit
  5. Wer beliebt sein will, spielt die Rolle des Helfers. Motiv: will unterstützen. Ideologie: ist fürsorglich. Ziel: Sorglosigkeit.
  6. Wer mächtig sein will, spielt die Rolle eines Führers. Motiv: will befehlen, Ideologie: ist autoritativ. Ziel: Eroberung
Der Motivationscharakter bestimmt weitgehend, wo der richtige Platz für den Mitarbeiter im Unternehmen zu suchen ist. Prof. Dr. Max Lüscher hat, basierend auf dem "Farbtest", die "Personaldiagnostik" entwickelt. Damit ist es möglich, effizient und kostengünstig die richtige Person für die richtige Position zu finden.
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Lüscher Personaldiagnostik

 

 

Sie finden dazu mehr Informationen auf der Website von Lüscher Color Diagnostik.

Nur wer seine Stärken kennt, kann Stärken stärken und wer seine Schwächen kennt, kann seine Schwächen schwächen!

Interessieren Sie sich für Ihr Stärken-Profil? Wir erstellen es gerne und kostengünstig für Sie!

Kontakt: CHO Consulting Herbert Odermatt, Flüelistrass 25, CH-6072 Sachseln.
Tel.: +41 41 660 39 79, Mail: cho-consulting (at) bluewin.ch

 

Schwieriger Chef?

Das Betriebsklima ist oft unmöglich. Ursache sind Vorgesetzte, welche Defizite im Umgang mit Mitarbeitenden haben, Mangel an Fachkompetenz und mangelhafte Führungseigenschaften aufweisen und erst noch schlecht kommunizieren und informieren. Leiden tun darunter sehr viele Mitarbeitende.

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