Schwarzarbeit und Nebenschauplätze
Wir beklagen im Land mindestens 80'000, vielleicht gar 300'000 "Sans Papiers". Alle sind illegal da!
Wer für's Rechte sorgen müsste, dem sind scheinbar die Hände gebunden. Sind sie das? Man gewinnt eher den Eindruck, dass sich das Problem nicht vom Schreibtisch aus lösen lässt. Und wer den Schreibtisch verlässt, läuft Gefahr, schmutzige Hände zu kriegen. Jedoch nicht nur, sondern auch gleich noch einen "Hammer", verordnet "von ganz oben".
"(...) Ein ärgerlicher Vorgang
Die Zürcher Staatskanzlei bestätigt, dass die Aufsichtsbeschwerde bei ihr eingetroffen ist, will dazu aber nichts ausführen. Es handle sich um ein laufendes Verfahren. Aus demselben Grund äussert sich auch die Volkswirtschaftsdirektion nicht.
Matthias Hartmann sagt, es handle sich bei diesem «ärgerlichen Vorgang tatsächlich um ein mir gegenüber gebrochenes Versprechen». Ihm hätten die Schweizer Behörden bei seiner Ankunft erklärt, dass in solchen Fällen eine «Greencard» ausgestellt werde. Trotzdem sei am Ende das Beschäftigungsverhältnis untersagt worden. Mit der Folge, dass sich Familie Hartmann «mit Omas und Opas» habe behelfen müssen. Die Beziehung zum Kindermädchen hätten die Töchter nur noch während der «für Bürger osteuropäischer Länder legalen Besuchszeiten» pflegen können.
Hartmann wurde im Dezember 2007 gebüsst, weil er sich einer Übertretung des Ausländerrechts schuldig gemacht hatte.Lesen Sie den ganzen Artikel im Tagi: => ...Die Regierungsrätin und die Schwarzarbeiterin...
Ein Nebenschauplatz:
Immer öfter werde ich in meiner beruflichen Tätigkeit als Anwalt von verlassenen Ehemännern ausländischer Frauen um Hilfe gebeten. Es drängt sich der Verdacht auf, dass Frauen aus anderen Ländern gezielt Schweizer Männer zu heiraten versuchen, weil unsere Rechtsordnung ihnen dann auf Kosten des Mannes ein sorgenfreis Leben garantiert – sofern sie ihn nach dem ersten Kind verlassen. Ein Beispiel gefällig? Merhr dazu in der Schweizerzeit=> : ...Ausländerin sucht Arbeitssklaven...
Wer sich versklaven lässt, ist selber schuld. Wenn jedoch später der Sozialstaat für den Blödsinn aufkommen muss, hört der Spass auf!
...
Die Schweiz hat das Schengenabkommen unterzeichnet. Die Grenzen sind offen. Die Kontrolle findet nun hinter der Grenze statt. Wie wollen Beamte, die aus Kostengründen sowieso nur in reduzierter Menge zur Verfügung stehen, das Problem lösen, wenn man das Problem der Sans Papiers nicht einmal im Griff hat?
Schengen-Aussengrenzen befinden sich im Inland - swissinfo
Aus dem personalblog:
28. Nov. 2007: Schwarzarbeit Schweiz
Lesenswert:
Erste Erfolge bei der Bekämpfung von Schwarzarbeit - swissinfo
www.swissinfo.ch/
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