Es ist das Recht, welches eine Neue oder ein Neuer beim Eintritt in eine neue Stelle hat: Den Anspruch auf eine seriöse, umfassende Einarbeitszeit und eine umfassende, seriöse Einführung. An gewissen Orten fehlt es aber an Seriosität!

Es kann nicht sein, dass man jemandem bereits am 3. oder 4. Tag die Tagesverantwortung übergibt und es kann nicht sein, dass man jemanden die Medikamente für die Bewohnenden vorbereiten lässt und dann irgend wer am vorbereiteten Gut anonyme Manipulationen vornimmt, um die oder den Neuen zu testen!


Das ist Spiel mit dem Tod! Jemand, der so etwas tut und jemand, der so etwas duldet, gehört fristlos entlassen! Das sind kriminelle Elemente! Solche Leute gehören nie wieder in diesen Beruf. Sie sind gemeingefährlich und sie spielen mit dem Leben der anvertrauten alten und auf Hilfe angewiesenen Bewohnerinnen und Bewohner!

Es ist richtig, dass eine seriöse Instruktion erfolgt und es ist richtig, dass eine Kontrolle stattfindet. Wer die Instruktion erteilt hat, ist zuständig für die Kontrolle und sonst niemand, denn der oder die "Niemand" würde sich aus der Verantwortung stehlen, sollte einmal eine Manipulation nicht rechtzeitig rückgängig gemacht worden sein! Dann nämlich würde alle Schuld auf den oder die Neue überwälzt. Im Leitbild solcher Betrieb findet sich nicht selten die Aussage: "Bei uns stehen die Menschen im Mittelpunkt". Die Realität:"Bei uns sind die Menschen Mittel, Punkt“. Wenn man sich dies zu Ende denkt! Und wenn man auch daran denkt, dass die alten Hausmachten gedeckt werden, weil irgend ein Streber auf sie angewiesen zu sein glaubt, um Karrier zu machen! Zum Glück eilt einigen der Ruf, den sie sich selber zulegen voraus, womit dann die angestrebte Karriere zum Glück frühzeitig endigt um noch mehr Schaden anzurichten.

 

Es ist erstaunlich: In jedem öffentlichen WC, oder in solchen die in zertifizierten Betrieben zu finden sind, ist ersichtlich wer, wann die Hygiene überprüft hat. Das ist gut so

Aber noch viele Betriebe im Gesundheitswesen können die Rückverfolbarkeit der Einführung und Einarbeit nicht vorlegen. Wie man so etwas tut ist hinreichend bekannt. Dass man im 21. Jhdt darüber Worte verlieren muss, ist nicht gut so!

Würde in der Aviatik so gearbeitet, gäbe es längst keine Flugzeuge mehr, dafür umso mehr Gedenksteine.

Ich habe 1965 eine Maxaret (mechanisch-hydraulisches Antiblockiersystm, siehe auch ABS) eines Venom-Flugzeuges (DH 112), welchem die Bremsen versagten und das dann am Ende der Piste im Fangnetz relativ stark beschädigt stehen blieb, revidiert. Die Sicherungselemente waren manipuliert. Diese waren, weil am Hauptfahrwerkangebracht, von aussen zugänglich. Die gezielte Manipulation, Sabotage konnte ausgeschlossen werden, konnte nur durch einen Sachverständigen ausgeführt worden sein. Wir haben in der Spezialwerkstatt darüber nachgedacht, wie so etwas passieren konnte. Nach allem Dafür und Dagegen kamen wir einstimmig zum Schluss, dass dies in einer Rekrutenschule im Technischen Dienst passiert sein müsste, indem der Instruktor seine Leute testen wollte und später vergessen hat, den Urzustand herzustellen, was aber nur durch Auswechseln des Bremselementes möglich gewesen wäre, sollte die Manipulation unentdeckt bleiben.

Als ich kurze Zeit später als Unteroffizier am gleichen Flugzeugtyp für die Instruktion der Fliegersoldaten vorbereitet wurde, habe ich das Thema erwähnt und auf die Gefahr aufmerksam gemacht, was mir einen scharfen Rüffel vom technischen Instr Adj eintrug (wem auf den Schwanz getreten wird beginnt zu bellenb). Ob ich den Bock an den Hörnern gepackt hatte konnte ich nicht eruieren. Aber man ging mit mir danach sehr vorsichtig um!