AIG schafft Staatsmillionäre
AIG steht für: Arroganz, Inkompetenz, Gier
"(...) Die Empörung ist gross. AIG erhielt in den vergangenen Monaten 200 Milliarden Dollar (153 Milliarden Euro) staatliche Hilfen, damit ein Kollaps verhindert wird. Das hinderte die Manager nicht daran, dass sie wurstelten wie bisher. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft erhielten 73 Manager jeweils mindestens eine Million Dollar (776 000 Euro) Bonus. Ein Manager bekam gar 6,4 Millionen Dollar. Insgesamt seien 165 Millionen Dollar (126 Mio Euro) an Boni geflossen. Der US-Staat hält inzwischen rund 80 Prozent der AIG-Anteile. Somit wurden 73 Staatsmillionäre geschaffen. Der republikanische Senator Charles Grassley gemeint, die AIG-Manager sollten «entweder zurücktreten oder Selbstmord begehen». Fehlt nur noch, dass die Verantwortlichen öffentlich gelyncht werden. ...)" Quelle
"Ein ganz hoher AIG-Manager ging mit einem Strick Richtung Wald, schon gehört?" "ich auch nicht, aber der Anfang ist schon einmal gut!"
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"(...) Die Luft ist voll der Rufe der Moralprediger. Schuld an der Krise sei die „Gier" der Banker und Manager, heißt es allerorten. Selbst der Papst, sonst nicht als Wirtschaftsfachmann bekannt (od: ist aber Boss eines riesigen Finanzimperiums), fühlt sich berufen, sich zur Bankenkrise zu äußern und darauf hinzuweisen, dass man das „Haus des Lebens" nicht auf materielle Dinge bauen dürfe. Als ob das irgendjemand täte. Das eigene Reihenhäuschen freilich möchte man schon durch bezahlbare Hypotheken finanzieren können. Die eigene Altersvorsorge möchte man nicht allein der christlichen Nächstenliebe – oder der Vatikanbank – überlassen. Um von der „Gier“ der Banker und Broker abzulenken, haben einige konservative Kommentatoren in den USA die „Gier“ der Prekarier entdeckt, die sich Häuser finanzieren ließen, die ihnen einkommensmäßig nicht zustanden. Die Gier ist nicht schlecht. Die Gier ist geil. Und allemal geiler als der Geiz. Wer die Gier verurteilt, verurteilt den Kapitalismus. Kapitalismus ohne Gier ist so absurd wie Sozialismus mit menschlichem Antlitz. Wie schon Adam Smith sagte: Wenn es um mein täglich Brot geht, verlasse ich mich nicht auf die Menschenliebe des Bäckers, sondern auf seine Gewinnsucht. ...)" Quelle
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Geiz: Was macht ein reicher Schotte als erstes, wenn er am Morgen feststellt, dasss eine Frau tot im Bett liegt? Er ruft dem Bäcker an: "Bitte absofort nur noch ein Gipfeli bringen!"
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Gier: "(...)Eine der Hauptursachen für diese Krise sind wie bei der letzten Krise, dem Zusammenbruch der New Economy, die Anreizsysteme. Den Mitarbeitern werden größte Freiräume gelassen, wenn sie denn Cash generieren. Gerade im Finanzbereich ist das exorbitant, dort werden ja Milliarden an Boni jedes Jahr gezahlt. Die Mitarbeiter tun dann eben alles, was möglich ist, um Cash zu generieren: Sie gehen für andere gefährliche Geschäfte ein. Kommt es zum Crash, wird die Realwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen. Zwischenzeitlich haben die Herrschaften die Boni aber längst abgesahnt. Das ist ein echter Skandal. Immer größere Anteile der Wertschöpfung gehen an das Kapital und an die Kapitaldienstleister, vor allem an Banker. Die Statistik zeigt zum Beispiel, dass ein Prozent der amerikanischen Bevölkerung 23 Prozent der Wertschöpfung bekommt. Und davon sind ein großer Anteil Managervergütungen. Die haben den Karren in den Dreck gesetzt. Aber im wesentlichen müssen jetzt die anderen, die unter dem Druck, den die erzeugt haben, leiden, auch noch den Karren rausziehen. Und zwar auch mit Steuergeldern, die die Manager nur unterproportional geleistet haben. ...)" Quelle
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Neben AIG bekommt UBS als Unfreundliche Bank Schweiz noch wenig Fett ab!
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Es scheint, dass Antoine de Saint Exupéry es richtig sah, als er sagte, dass das Sparen lediglich ein Geschenk an das Kapital darstellt, weil man nicht an sich sondern für jemanden spart. Und er mochte zu einem guten Teil auch recht gehabt haben, wenn er meinte, dass die wahnwitzigen Summen an Geld kaum reinvestiert werden können . Heute würde er sagen, dass diese Summen kaum genug Zins bringend angelegt werden können.
Er sprach im Zusammenhang mit dem Aufbau der Sozialversicherung von:
a) Illusion des Sparens
b) Illusion der stets möglichen Reinvestition
c) Illusion über die Notwendigkeit, dieses Geld der Sozialversicherung zu plazieren.
Wenn man diese Geld aufspeichert, so ist das ganz genau das selbe, als wenn man die heutigen Kartoffeln und das heutige Lauchgemüse, die in 20 Jahren gekauft werden sollen, aufspeichern würde (was ich aufgespeichert habe, ist ein Teil der Kaufkraft) aber sie verfaulen.
Daraus zog er den Schluss, dass das Sparen eine Investition in ein Geschenk an das Kapital verstanden werden kann. (Antoine de Saint Exupéry, Carnets, Ökonomisches)
Das sagte ich schon:
29. 04. 2008 Das Kapital bedient sich nach belieben!
17. 10. 2008: Geschenke an das Kapital
Tel: +41 41 660 39 79, FAX :+41 41 661 17 00, Mail: cho-consulting(at)bluewin.ch Stellengesuche




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Wenn der Wildhüter zu scharf ist, wird als Vorwarnung zuerst sein Hund erscossen...