<?xml version="1.0"?>
<!DOCTYPE wml PUBLIC "-//WAPFORUM//DTD WML 1.1//EN" "http://www.wapforum.org/DTD/wml_1.1.xml">
<wml xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head><meta http-equiv="Content-Type" content="text/vnd.wap.wml;charset=ISO-8859-1"/></head><card id="main" title="KAYWA"><p><big>&#xAB;personalblog&#xBB; in der Balance</big><br/>Services for the Mobile Internet<br/></p><p><small>19.7.2007,&#xA0;08:00</small><br/><b><a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/d-personalmanagement/kurzabsenz-kostensenkung.html">Kurzabsenzen, auch eine Frage der F&#xFC;hrung</a></b></p><p>Meist braucht man nach dem dritten Krankheitstag ein <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.vpe.ch/pdf/VSAM_2_2005_Recht.pdf">Arztzeugnis</a> f&#xFC;r den Chef (Informationspflicht abgeleitet aus OR 321a,Treuepflicht) . Dies ist auch dann der Fall, wenn der Vorgesetzte den Grund des Arbeitsausfalls nachvollziehen kann, also wenn es eigentlich gar nicht n&#xF6;tig w&#xE4;re. Von Gesetzes wegen, gibt es keine zwingende Vorchrift f&#xFC;r diese drei Tage. Nun beginnt man zu glauben, dass <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/kosten_sparen_mit_einem_zeugnis_weniger_1.528928.html">Kosten sparen mit einem Zeugnis weniger</a>, mehr Effizienz bringe. Typisch, man versucht Symptome zu bek&#xE4;mpfen und schert sich um die Ursache.<br/>

</p><p>Jedem kann es einmal passieren, dass eine Verstimmung, eine Migr&#xE4;ne, eine Kolik oder sonst was einen davon abhalten, zur Arbeit zu gehen. Und es gibt jene, die schnell einmal unp&#xE4;sslich sind und daher eine Kurtabsenz &#xF6;ftermal in Kauf nehmen. Es doch so einfach: ein Telefonanruf am Morgen gen&#xFC;gt. Und dauert es mal l&#xE4;nger, dann schreibt der Arzt ein Zeugnis. Er kann eine oder mehrere Konsultationen verrechnen und er verschreibt auch ein passendes Medikament. Er wird kaum vom Patienten dazu &#xFC;berredet. Er verschreibt lieber ein Medikament, als dass er den Gratistipp f&#xFC;r's Abwarten und Teetrinken gibt. Das w&#xE4;re ja ein Verstoss gegen die Mengenausweitung! Und die Kosten des Ausfalls tragen die Krankenkasse und der Betrieb. Hier liegt <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.santesuisse.ch/fr/output.html?content.void=28750&#38;%25sid%25&#38;SID=%25SID%25">ein Kostentreiber im Schweizer Gesundheitswesen</a> vor. Es ist zu einfach, den Menschen zu attestieren, sie w&#xFC;rden zu viel zum Arzt springen. Man verleitet sie auch dazu. Und die Arbeitgeber sind an produktiven Stunden interessiert. Allein von da her gibt es schon Druck.<br/>
Die Anzahl der Kurzabsenzen kann durch geeignete F&#xFC;hrungsmassnahmen bzw. durch ein &#xFC;berdachtes <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.kellerconsulting.ch/download/KMU_Absenzenmanagement.pdf">Absenzenmanagement</a> stark reduziert werden. Der direkte Vorgesetzte kennt seine Mitarbeitenden am besten - sollte man wenigstens annehmen. Er kann also "Augenmass" bewahren. Er kann aber auch direkten Einfluss auf die Menge der Abwesenheiten nehmen.<br/>
Wenn sich die Absenzen bei der gleichen Person h&#xE4;ufen oder sich regelm&#xE4;ssig einstellen, m&#xFC;ssten die Ursachen er&#xF6;rtert werden. Ein Gespr&#xE4;ch mit der betroffenen Person kann Klarheit bringen respektive bereits Wirkung zeigen ("man interessiert sich f&#xFC;r mich"). Wenn es schwieriger wird, k&#xF6;nnte ein Gespr&#xE4;ch mit dem Arzt Kl&#xE4;rung bringen. Da sich dieser an die Schweigepflicht h&#xE4;lt, braucht es die Zustimmung der betroffenen Person. Es gibt Betriebe, die arbeiten mit einem Vertrauensarzt zusammen. Man kann auch diesen einschalten. Das wird besonders dann der Fall sein, wenn am &#xE4;rztlichen Zeugnis gezweifelt wird. Weigert sich ein Mitarbeiter, sich vom Vertrauensarzt untersuchen zu lassen, ist der Arbeitgeber berechtigt, die Lohnfortzahlung auszusetzen. Es k&#xF6;nnte gar eine fristlose Entlassung angezeigt sein (Urteil des Bundesgerichts v. 14. Juli 1997 (JAR 1998 S.217).<br/>
Mit gezielter &#xDC;berwachung der Kurzabsenzen und mit jeweils sofortigem Hinterfragen durch die direkten Vorgesetzten, hat man schon vor &#xFC;ber 20 Jahren in einem industriellen Betrieb nachhaltige Wirkung erzielt. Die Kurzabsenzen pro Jahr und Mitarbeiter waren bekannt. Der Istzustand ergab 12,5 Tage pro Jahr und Person! Im ganzen Betrieb hatte man das "Augenmass" verloren. Es wurden Massnahmen ergriffen. Die Vorgesetzten wurden &#xFC;ber die Erwartungen an sie informiert. Sie mussten mit den Mitarbeitenden das Gespr&#xE4;ch suchen. Die eigentliche Kontrolle wurde durch den Personaldienst gef&#xFC;hrt. Und die Infos an die Linie kam jeweils von dort. Gleichzeitig wurde auch die Frist f&#xFC;r die Beibringung eines &#xE4;rztlichen Zeugnisses von drei auf f&#xFC;nf Tage erh&#xF6;ht.<br/>
Das Ergebnis war ermutigend. Die durchschnittliche Abwesenheit wurde innert eines Jahres halbiert! Und dass ein &#xE4;rztliches Zeugnis erst nach f&#xFC;nf Tagen verlangt wurde, f&#xFC;hrte zu keinem Missbrauch! In der Folge sank der Durchschnitswert noch weiter ab.<br/>
Die Erkenntnis: nicht jene, die zu schnell und zu oft f&#xFC;r zwei bis drei Tage zu Hause blieben, waren allein das Problem. Einen wesentliches Anteil daran hatten die F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte! Sie f&#xFC;hrten nicht! Wobei wir wieder beim Thema <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/d-personalmanagement/fuehrung-an-der-front.html">"F&#xFC;hren an der Front"</a> angelangt w&#xE4;ren. Und es fielen einzelne &#xC4;rzte auf, welche die &#xE4;rztlichen Zeugnisse lockerer als andere ausstellten.<br/>
<br/>&#xA0;</p><p><small><a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/d-personalmanagement/kurzabsenz-kostensenkung.html">Kommentare</a>&#xA0;(0)
        <br/>Kategorie:&#xA0;<a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/d-personalmanagement">10 Personalmanagement</a><br/></small></p><p><a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/p79.html">&#xAB; zur&#xFC;ck</a>
	   	 &#xA0;|&#xA0;
	   	 <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/p77.html">weiter &#xBB;</a></p><p align="center"><br/>- KOMMENTAR VERFASSEN -</p><p><fieldset>Name<br/><input name="commentauthor" emptyok="true"/><br/>Email<br/><input name="commentauthoremail" emptyok="true"/><br/>Url<br/><input name="commentauthorurl" emptyok="true"/><br/>Kommentar<br/><input name="commentcontent" emptyok="true"/><br/></fieldset><br/><anchor><go href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/d-personalmanagement/kurzabsenz-kostensenkung.html" method="post"><postfield name="ID" value="82"/><postfield name="action" value="moblog"/><postfield name="moblog[comments][comment_author]" value="&#36;commentauthor"/><postfield name="moblog[comments][comment_author_email]" value="&#36;commentauthoremail"/><postfield name="moblog[comments][comment_author_url]" value="&#36;commentauthorurl"/><postfield name="moblog[comments][comment_content]" value="&#36;commentcontent"/><postfield name="moblog[comments][comment_autobr]" value="on"/><postfield name="moblog[comments][_submit]" value="OK"/></go>OK</anchor><br/></p><p align="center">- NAVIGATION -</p><p><a href="/mobile">Weblog Home</a><br/><a href="/mobile/latestcomments">Letzte Kommentare</a><br/><a href="/mobile/all">Kategorien</a><br/><a href="/mobile/galleries">Galerien</a><br/><a href="/mobile/blogroll">Links</a><br/><a href="/mobile/archive">Archiv</a><br/><a href="#top">Nach oben</a><br/><a href="#bottom">Nach unten</a><br/><a href="/mobile/about">&#xDC;ber mich</a><br/></p><p align="center">- META-NAVIGATION -</p><p><a href="http://home.kaywa.com/mobile">Portalog Home</a><br/><a href="http://register.kaywa.com/mobile">Registrieren</a><br/><a href="http://help.kaywa.com/mobile">Hilfe</a><br/><a href="http://about.kaywa.com/mobile">Impressum</a><br/><a href="http://tos.kaywa.com/mobile">AGB</a><br/></p><p>&#xA9; 2004-2006 Kaywa AG. Alle Rechte vorbehalten.</p></card></wml>
