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<wml xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head><meta http-equiv="Content-Type" content="text/vnd.wap.wml;charset=ISO-8859-1"/></head><card id="main" title="KAYWA"><p><big>&#xAB;personalblog&#xBB; in der Balance</big><br/>Services for the Mobile Internet<br/></p><p><small>30.1.2008,&#xA0;08:35</small><br/><b><a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/arbeitsplatz/altere-ma.html">&#xC4;ltere Mitarbeitende</a></b></p><p>Die Tatsache, dass &#xE4;ltere Mitarbeitende &#xFC;ber ein wichtiges Wissen und einen grossen Erfahrungsschatz aufweisen, ist hinreichend bekannt. Es ist auch bekannt, dass viele von ihnen &#xFC;ber Eigenschaften verf&#xFC;gen, die vermehrt beachtet und genutzt werden sollten. Jung und dynamisch allein gen&#xFC;gt nicht. Wir haben k&#xFC;rzlich &#xFC;ber: "<a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/arbeitszeitgestaltung/aeltere-mitarbeitende-sind-gefragt.html">&#xC4;ltere Mitarbeiter sind gefragt</a>" geschrieben. und der Slogan, &#xC4;ltere sollen den Jungen Platz machen, stimmt schon wegen der wirtschaftlichen und wegen der demographischen Entwicklung nicht mehr.

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Pensionierte in Reserve, titelt ein Leserbrief vom 29.01. 08 in der NZZ. Der Autor glaubt, dass die Wirtschaft bei Bedarf auf ein Reservoir an gut ausgebildeten Fachleuten aus dem Bundespersonalbereich stossen w&#xFC;rde. Und er hofft, dass der Bund weiterhin auf seinem sturen Personalgesetz verharrt, welches eine Weiterbesch&#xE4;ftigung &#xFC;ber das Pensionierungsalter hinaus zulassen w&#xFC;rde (Beispiel <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Strahm">Rudolf Strahm</a>, Preis&#xFC;berwacher, der v<a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.evd.admin.ch/aktuell/00120/index.html?lang=de&#38;msg-id=16685">on BR Leuthard mit "Handkuss" abserviert</a> wurde. Eine Verl&#xE4;ngerung seines Engagements ist von den Beh&#xF6;rden nicht vorgesehen.). Nun, wer glaubt, dass sich jemand nach jahrzenhnte langer T&#xE4;tigkeit in einem eher "besch&#xFC;tzten" Umfeld nach der Pensionierung im harten Gegenwind der Wirtschaft bew&#xE4;hren m&#xF6;chte, glaubt wohl an den Storch. Ausserdem: die Vernachl&#xE4;ssigten befinden sich im Alter 50+<br/>



"(...) "Nun, viele pensionierte Manager bet&#xE4;tigen sich als Business Angels und/oder als Verwaltungsr&#xE4;te in Unternehmen - von Start-ups bis etablierten Konzernen. Damit sorgen sie f&#xFC;r den im Beitrag angesprochenen Wissenstransfer und ziehen zudem auch pers&#xF6;nliche Befriedigung aus solcherlei T&#xE4;tigkeiten. Nicht wenige setzen sich nach der Pensionierung gerne den Anforderungen der Wirtschaft aus. Warum das per se als Gegenwind bezeichnet wird, verstehe ich pers&#xF6;nlich nicht."<br/>
H. Fischer

Es gibt immer wieder einige Koriph&#xE4;en, die es verstehen, Ihr Wissen und den Erfahrungsschatz zu versilbern. Professoren, Mediziner, Forscher, Unternehmer, etc. z&#xE4;hlen dazu. Oft ist es die Folge eigener Anstrengungen, um noch "dabei" zu bleiben.
Lassen wir nochmals Hans Fischer zum Wort kommen:

<a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.rolotec.ch/blog/archives/2008/01/unternehmen_ver.html">Unternehmen verschenken wertvolle Erfahrung</a>
"<a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.rolotec.ch/blog/archives/2008/01/aeltere_mitarbe.html">&#xC4;ltere Mitarbeiter veredeln Wissensmanagement</a>", haben wir vor einiger Zeit geschrieben. CIO kommt zum Schluss, dass diese Option insbesondere im Management-Bereich zu wenig genutzt wird und titelt: "<a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.cio.de/karriere/personalfuehrung/847977/index.html">Firmen verschenken Wissen pensionierter Manager</a>". Ein Auszug:
"(...) Das Know-how der ehemaligen Entscheider ist hierzulande nicht gefragt. 70 Prozent der Befragten gaben an, dass &#xE4;ltere Mitarbeiter nach dem Ausscheiden aus ihrem Unternehmen dort keine Rolle mehr spielen. Nur 22 Prozent der Betriebe binden pensionierte, ehemalige Mitarbeiter in aktuelle Firmenentscheidungen ein. Weitere acht Prozent denken immerhin zurzeit dar&#xFC;ber nach."
Die Konsequenz, dass pensionierte Managerinnen und Manager beruflich nicht zur Ruhe kommen sollten, w&#xE4;re falsch. Mit geeigneten <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.rolotec.ch/wissenswiki/index.php/Wissensmanagement">Wissensmanagement</a>-Massnahmen wird das Wissen dieser Know-how-Tr&#xE4;ger aber weitestgehend systematisch erfasst und den nachfolgenden Kolleginnen und Kollegen zur Verf&#xFC;gung gestellt. So sollte es jedenfalls sein. <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.rolotec.ch/page500.html">Fragen</a>?


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Kommen wir auf das eingangs erw&#xE4;hnte Reservoir an gut ausgebildeten Fachleuten aus dem Bundespersonalbereich zur&#xFC;ck. Dieses Reservoir gibt es nicht! Gem&#xE4;ss Sonntagszeitung vom 20. Jan. 08 quittieren 860 Beamte beim Bund den Dienst. Sie profitieren von g&#xFC;nstigen Konditionen im Zusammenhang mit dem Systemwechsel der Pensionskasse. Selbst der Bundesrat reagierte erstaunt und forderte beim Eidg. Personalamt (EPA) einen entsprechenden Bericht ein. Das EPA wird bez&#xFC;glich Braindrain entwarnen k&#xF6;nnen. "Einen unverkraftbaren Verlust an Knowhow werde es nicht geben"...! Eine b&#xF6;se Zunge hat es so formuliert: "Wo nichts ist, kann nichts verloren werden." Ich sehe es nicht so, mit dem "Nichts". Aber das Gros dieser Leute hat erstens kein Interesse und zweitens kaum die n&#xF6;tige Voraussetzung, der Wirtschaft echt etwas bieten zu k&#xF6;nnen. Und wer aus einem Gebiet hoher Regelungsdichte kommt, m&#xFC;sste in einem weniger der anders regulierten Umfeld grosse Anpassung &#xFC;berwinden.
An der <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/spinlock.ch/blog/2005/12/25/erhohung-des-rentenalters-ja-aber/">Erh&#xF6;hung des Pensionierungsalters</a> sind im Wesentlichen echt nur die Pensionskassen, die Versicherungsbranche und der Sozialminister interessiert. Die PK w&#xFC;rde doppelt profitieren: a) l&#xE4;ngere Beitragszahlungen, b) k&#xFC;rzere Leistungsdauer. Ausserdem wollen sie <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/tages-anzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/836427.html">tiefere Verzinsung</a> der PK-Gelder. Dass die ver&#xE4;nderte Demografie die Alterstruktur ver&#xE4;ndert nimmt man zum Anlass f&#xFC;r die genannten Interessen. Problematik: Die Menschen werden wegen der Demografie nicht leistungsf&#xE4;higer und der Arbeitsmarkt bietet &#xE4;lteren Menschen gar nicht die erforderlichen Arbeitspl&#xE4;tze an. Damit l&#xE4;sst sich schon jetzt erkennen, dass die Sozial&#xE4;mter vermehrt zur Kasse gebeten werden, wobei wir wieder beim "Sozialisierungsprozess" angelangt w&#xE4;ren. Die Kapitalisierung der Gewinne und Renditen l&#xE4;sst sich gut ins Ausland, in Tieflohn- oder Billiglohnl&#xE4;nder verlagern - der Gegenwind bl&#xE4;st st&#xE4;rker.

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