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<wml xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head><meta http-equiv="Content-Type" content="text/vnd.wap.wml;charset=ISO-8859-1"/></head><card id="main" title="KAYWA"><p><big>&#xAB;personalblog&#xBB; in der Balance</big><br/>Services for the Mobile Internet<br/></p><p><small>30.10.2007,&#xA0;17:45</small><br/><b><a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/vorsorge/patchworker-im-nachteil.html">Patchworker im Nachteil</a></b></p><p>Die Tradition: Alters-, Hinterbliebenen- und Invalidenversicherung in der Schweiz bestehen aus einem <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.blkb.ch/privatperson/privatperson_partnerschaft/vorsorge_in_der_schweiz.htm">Drei-S&#xE4;ulen-Prinzip</a>. Nicht allen Mitarbeitenden stehen die drei S&#xE4;ulen zur Verf&#xFC;gung. Und die Finanzierung der Sozialwerke wird je l&#xE4;nger, desto anspruchsvoller, weil schon l&#xE4;ngst Handlungsbedarf angesagt w&#xE4;re.

</p><p>&#xA0;
S&#xE4;ule 1 (obligatorisch) bestehend aus <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.ch.ch/private/00045/00046/00568/00569/index.html?lang=de">AHV</a> /<a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.ch.ch/private/00045/00046/00568/00569/index.html?lang=de">IV</a>. Ziel: Deckung der Grundlebenskosten (<a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.socialinfo.ch/cgi-bin/dicopossode/show.cfm?id=681">Umlageverfahren</a>, basierend auf dem Solidarit&#xE4;tsgedanken, die Jungen zahlen f&#xFC;r die Alten). Problem: Das Verh&#xE4;ltnis Jung : Alt entwickelt sich wegen der Demografie ung&#xFC;nstig. in speziellen Situationen werden Erg&#xE4;nzungsleistungen und Hilflosenentsch&#xE4;digungen ausgerichtet.<br/>
<br/>
S&#xE4;ule 2 (<a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.socialinfo.ch/cgi-bin/dicopossode/show.cfm?id=89">Berufliche Vorsorge</a>). Ziel: Den gewohnten Lebensstandard bis zu einem gewissen Grad halten zu k&#xF6;nnen. Es kommt vermehrt das <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.socialinfo.ch/cgi-bin/dicopossode/show.cfm?id=326">Kapitaldeckungsverfahren</a> zur Anwendung. Problem: angesparte Leistungen m&#xFC;ssen f&#xFC;r ein l&#xE4;ngeres Leben ausreichen, weil die Menschen &#xE4;lter werden. Die Renten werden via tieferen <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.bb-vorsorge.ch/infos/wissen/umwandlungssatz-in-der-beruflichen-vorsorge_357.html">Umwandlungssatz</a> gek&#xFC;rzt. Obwohl diese Entwicklung schon lange bekannt ist, hat sich niemand ernsthaft darum gek&#xFC;mmert (Versicherungsmathematiker, Versicherungsgesellschaften, Bundesamt f&#xFC;r Sozialversicherung). Absicht, Liederlichkeit oder Verdr&#xE4;ngung des Problems auf "jene, die nach uns kommen"?<br/>
<br/>
<a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.socialinfo.ch/cgi-bin/dicopossode/show.cfm?id=140">S&#xE4;ule 3</a> (freiwilig), eigenverantwortliche Vorsorge durch Sparen. Ziel: Erg&#xE4;nzung der S&#xE4;ulen 1 und 2. Problem: Viele Menschen k&#xF6;nnen sich eine dritte S&#xE4;ule nicht leisten, weil der Verdienst zu gering ist.
Zur 2. S&#xE4;ule:<br/>
Obligatorisch versichert sind (2007):<br/>
- AHV-Versicherte<br/>
- ab dem 1. Januar nach Vollendung des 17. Altersjahres bis zum 31. Dezember nach Vollendung des 24. Alterjahres sind nur Tod und Invalidit&#xE4;t versichert, danach auch das Alter;<br/>
- wer einen AHV-pflichtigen Lohn von &#xFC;ber Fr. 19890.- hat (f&#xFC;r Teilinvalide nach IVG wird der Mindestlohn proportional gek&#xFC;rzt)<br/>
- Frauen, die das 64. Altersjahr und M&#xE4;nner, die das 65. Altersjahr noch nicht vollendet haben. Bez&#xFC;ger von Arbeitslosen-Taggeldern sind obligatorisch gegen Todesfall und Invalidit&#xE4;t versichert, wenn das Taggeld einen gewissen Betrag erreicht.<br/>
Die Versicherung kann f&#xFC;r gewisse Berufsgruppen von Selbst&#xE4;ndigerwerbenden obligatorisch erkl&#xE4;rt werden.<br/>
<br/>
Ergo: Wer einen kleinen Jahresverdienst hat (unter Fr. 19890.-- pro Jahr), kann sich nicht bei der obligatorischen beruflichen Vorsorge versichern lassen.<br/>
<br/>
Wer als Teilzeitarbeiter oder Freiberufller/ <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/inhalt.monster.de/7655_de_pf.asp">Patchworker</a> t&#xE4;tig ist und verschiedene Jobs hat, kann sich ebenfalls nicht der obligarorischen BVG-Versicherung anschliessen, solange ein Einzeljob die Limite von Fr. 19890.-- pro Jahr nicht erreicht. Wenn der gesamte Verdienst &#xFC;ber dieser Limite ist, kann man sich freiwillig versichern lassen. Es gibt Pensionskassen, die sehen auch eine M&#xF6;glichkeit der Versicherung f&#xFC;r Teilzmitarbeitende vor.
<a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/de.wikipedia.org/wiki/Freier_Mitarbeiter">Freelancer</a> m&#xFC;ssen ihre Sozialversicherung selber organisieren und auch die Altersvorsorge selber aufbauen.
Wie wir sehen, ist die soziale Sicherheit ganz unterschiedlich auf die Bev&#xF6;lkerung verteilt. Wer in seinem Arbeitsleben gut verdient hat, kann mit einer vern&#xFC;nftigen Rente rechnen. Wer es bisher bescheiden nehmen musste, wird es auch im Rentenalter m&#xFC;ssen. Wer fr&#xFC;hzeitig in die Pension geht, muss erhebliche K&#xFC;rzungen in Kauf nehmen. Also kann sich jemand mit einem tiefen Einkommen kaum eine Fr&#xFC;hpension leisten. Wie wir bereits fr&#xFC;her gesehen haben, gilt f&#xFC;r viele immer noch das <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/vorsorge/merkblatt-fuer-angestellte.html">"Eins&#xE4;ulenprinzip"</a>:<br/>
Den westlichen Staaten gehen langsam die Arbeitskr&#xE4;fte aus. Deshalb beginnt man dar&#xFC;ber nachzudenken, &#xE4;ltere Menschen l&#xE4;nger im Arbeitsprozess zu behalten. Grossz&#xFC;gig wird erw&#xE4;hnt, dass, wer vom Beruf verbraucht sei, die M&#xF6;glichkeit habe, fr&#xFC;hzeitig in Pension zu gehen. Das t&#xF6;nt sch&#xF6;n, ist aber z.T. unrealistisch, weil f&#xFC;r Einzelne nicht finanzierbar. Letztlich wird man die Angelegenheit sozialisieren m&#xFC;ssen.
Es gibt grob drei M&#xF6;glichkeiten:<br/>


Um die Sozialversicherung zu finanzieren, m&#xFC;ssen k&#xFC;nftig die Beitr&#xE4;ge erh&#xF6;ht werden und es m&#xFC;ssten andere, zus&#xE4;tzliche Quellen erschlossen werden. Die Globalisierung und der internationale Steuerwettbewerb wird dies jedoch kaum erlauben. Es w&#xE4;re zu &#xFC;berlegen, die Beitr&#xE4;ge der 2. S&#xE4;ule f&#xFC;r alle Altersstufen anzugleichen. Heute bezahlen die 25 - 34-j&#xE4;hrigen 7 %, die 35 - 44-j&#xE4;hrigen 10%, die 45 - 54-j&#xE4;hrigen 15% und 55 - 65-j&#xE4;hrigen 18% des versicherten Lohnes. Logisch, dass die Alten wegen den Sozialbeitr&#xE4;gen zu den teuren, uninteressanten Arbeitnehmern geh&#xF6;ren.<br/>


Der Staat wird mehr Sozialleistungen erbrinegn m&#xFC;ssen. So wird die Angelegenheit via Steuern geregelt. Politiker verschiedener Couleur werden die zweite Variante bevorzugen. Sie ist die Kosteng&#xFC;nstigere, aber auch die weniger soziale.


Den Missrauch energisch bek&#xE4;mpfen. Beispiel: <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/blog.jsvp.ch/?p=13">IV-Dorf in Serbien</a><br/>




AHV-Fonds-Pr&#xE4;sident Grete wirft SVP Populismus vor<br/>
Bern (sda) Dass die SVP keine zus&#xE4;tzlichen Gelder in die hochverschuldete IV einschiessen will, st&#xF6;sst auf heftige Kritik. "Das ist eine absolute Dummheit, man kann es nicht anders sagten", sagte AHV-Fonds-Pr&#xE4;sident Ulrich Grete. Die SVP wisse ganz genau, dass die IV mit der 5. Revision nicht aus den roten Zahlen gebracht werden k&#xF6;nne. "Wenn sie jetzt noch mehr sparen will, dann m&#xFC;sste sie einmal sagen, wie sie sich das genau vorstellt", sagte Grete in einem Interview mit der "Mittelland Zeitung" vom Montag. Treffen w&#xFC;rde es laut dem Pr&#xE4;sidenten des Ausgleichsfonds von AHV, IV und Erwerbsersatzordnung (EO) die heutigen Renten, die um rund einen Drittel gek&#xFC;rzt werden m&#xFC;ssten. "Und dazu w&#xFC;rde das Volk mit Sicherheit Nein sagen. Die Forderung der SVP ist reiner Populismus", kritisierte Grete. Es fehlt am Mut
Auch am Versprechen der Mitte-Parteien, die Zusatzfinanzierung der IV nachzuholen, zweifelt Grete. Zwar h&#xE4;tten CVP und FDP in aller Deutlichkeit gesagt, dass sie f&#xFC;r eine Finanzierung zu haben seien. "Ich glaube allerdings nicht an den Mut unserer Politiker, im Wahljahr noch etwas zu tun".
Die j&#xE4;hrlichen Defizite der Invalidenversicherung m&#xFC;ssten mit neuen Einnahmen ausgeglichen werden, forderte Grete. "Solange die IV Verluste schreibt, ist an eine Schuldentilgung gar nicht zu denken". Erst sobald die IV keine roten Zahlen mehr schreibe, k&#xF6;nne man sie aus dem AHV-Fonds nehmen und auf eigene F&#xFC;sse stellen.
Die IV sitzt zur Zeit auf einem Schuldenberg von 10 Milliarden und verliert t&#xE4;glich weitere vier bis f&#xFC;nf Millionen. Nach dem deutlichen Ja bei der Volksabstimmung zur 5. IV-Revision vom Sonntag forderten Bef&#xFC;rworter wie Gegner eine rasche Sanierung der Invalidenversicherung.
Wahrscheinlich ist, dass eine befristete Erh&#xF6;hung der Mehrwertsteuer (MWST) wieder aufs Tapet kommt. Die SVP sprach sich jedoch bereits dagegen aus. Sie forderte umgehend eine 6. IV-Revision, um den "Missbrauch" zu bek&#xE4;mpfen. Erst danach sei man bereit, &#xFC;ber eine Zusatzfinanzierung zu reden.
Medical Tribune Newsticker; www.medical.tribune.ch/ 5/07<br/>


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