Wer sein Laster liebt findet immer eine Erklärung dafür

...) Hartnäckig stieg ich Gott entgegen... doch als ich oben auf dem Berg ankam, war da nur ein grosser Stein, und das war Gott...

Es hätte auch ein Stapel von Cigaretten-Stangen sein können oder eine Kiste mit feinsten Churchill-Cigarren. (Gentlemen Smoke) Beiden kann man "dienen".

Das Drum und Dran um Rauchen oder Nichtrauchen erhitzt die Gemüter weltweit. Man könnte meinen, es gebe auch andere Suchtmittel, über die man streiten könnte. Nun, wer süchtig auf Schokolade ist (mehr in "lifeline": ...Schokolade, Warum macht sie "süchtig"?..., wird davon soviel in sich stopfen, bis für heute genug ist und morgen beginnt die Lust danach von neuem (Frustfresser oder Lustesser?). Mich stören die Schokoladengeniesser nicht, so lange sie die Hüllen ordentlich entsorgen und so lange sie keine Schokoladenflecken auf den Autositzen hinterlassen.

Ich kann mir vorstellen, dass man sogar bezüglich Nitrat süchtig werden kann, man braucht nur regelmässig eine genügend grosse Menge an Cervelats zu sich zu nehmen. Soviel ich weiss. hat man sich bisher nicht darum bemüht, Cervelats zu verbieten. Im Gegenteil. Die Regierung hat gar erwogen, bei der EU eine Ausnahmeregelung durchzusetzen, welche die Einfuhr von speziellen Därmen aus Brasilien weiterhin als zulässig ermöglichen.

"(...)Seit dem 1. April 2006 dürfen aufgrund eines EU-Importverbotes, das im Rahmen der bilateralen Verträge auch für die Schweiz gilt, keine Rinderdärme mehr aus Brasilien importiert werden. Die für die Cervelat verwendeten Därme von Zebu-Rindern sind jedoch zarter und von kleinerem Durchmesser als die europäischer Rassen, und haben einige Eigenschaften, die sie in der Kombination bisher für den Cervelat unverzichtbar machten...

... Es ist jedoch absehbar, dass durch Importe aus Paraguay die Versorgung sichergestellt werden kann.

Wenn jemand ein „Workaholic“ ist, und er mit seiner Arbeitswut (Sucht nach Arbeit) sogar seine Mitarbeitenden terrorisiert oder gar mobbt, dann wird er oder sie kaum entlassen. Nein, die „Gesellschaft“ honoriert dies mit Ansehen, mit Lohnerhöhung und mit zusätzlichen Boni (Boni sind nicht lohn- und rentenbildend und deshalb nicht nachhaltig.) und weiteren fringe benefits.

Während gewisse Leute die Raucher einschränken oder am liebsten ausmerzen möchten, sollen „weiche Drogen“ gesellschaftsfähig gemacht werden. Da stimmt doch etwas nicht. Die „Entkriminalisierung/ Legalisierung“ verfolgt Absichten. Es muss eine bestimmte Schicht der Gesellschaft geschützt werden!

An die Alkis hat man sich inzwischen gewöhnt. Verfolgt man die Geschichte der Spitalapotheken, so war Wein eines der wichtigeren Medikamente... Wer Erfahrungen mit Alkoholikern im persönlichen Umfeld, oder gar in der Familie gemacht hat, sieht die Problematik anders!

Lesen Sie, was Carolus Magnus (Sackstark) zur Verteidigung seines Freiheitsbedürfnisses, welches ideologische Züge anzunehmen scheint, schreibt:

1) Der moderne Anti-Raucher-Fundamentalismus: Schon früher gab es faule Ausreden

(...) Raucher am Ende des 20. Jh. leben teuer, isoliert und gefährdet. Nun sind Rauchverbote, wie die Geschichte des Rauchens zeigt, nicht neu. Unter den rationalen Argumenten gegen das Rauchen ist die Feuergefahr das älteste. Türkische Sultane wie deutsche Regionalfürsten begründeten vom 16. bis ins 19. Jh. Rauchverbote mit der Brandgefahr, die von Rauchern ausgehe.

2) Der moderne Anti-Raucher-Fundamentalismus: Heute ist der Raucher gar für krebskranke Fische schuld

(...)Doch nicht nur die unsinnige Kausalitätsbehauptung macht Raucher stutzig, irritierend ist auch die ungewöhnliche Sorge, die ihrer Gesundheit zuteil wird. Überzeugend, ja rührend wäre diese Sorge, kämen alle Menschen in ihren Genuß, also auch jene, die sich überarbeiten, die hungern oder sich überfressen, die aus Verzweiflung krank werden. Muß die gezielte Fürsorgekonzentration auf Raucher nicht den Verdacht wecken, damit solle weniger der Raucher geschützt als das Rauchen völlig unterbunden werden, zumal die oberste Weltgesundheitsbehörde eigenartig selektiv vorgeht: Untersuchungen, die eine Gefährdung durch Rauchen nachweisen, werden weltweit publiziert, andere Untersuchungen, die z. B. belegen, daß Haschisch weniger gefährlich ist als Alkohol und Zigaretten, jedoch zurückbehalten. (Stand 2000)

3) Der moderne Anti-Raucher-Fundamentalismus: Sprenkörper in der Zigarre

(...) Nun ist es tatsächlich sehr schwierig, die Auswirkungen des Rauchens auf Raucher und Nichtraucher zu quantifizieren, also eine Kausalität zu belegen. Kein Mensch weiß wirklich, wie viele Menschen weltweit an Verkehrsunfällen sterben, obwohl die Opfer theoretisch genau gezählt werden könnten. Niemand kennt die Zahl der AIDS-Toten, zumal niemand an AIDS stirbt, sondern an Krankheiten, denen gegenüber der AIDS-Patient keine Abwehrkräfte besitzt, die aber auch ohne die Immunschwächekrankheit tödlich enden können. Alkohol kann zu unzähligen Todesarten führen, zu Leberleiden und Fensterstürzen, zu Schlägereien, zum Erfrieren usw. Das Ausmaß und damit die Opferzahlen des illegalen Drogenkonsums weltweit sind noch weniger bekannt als die Größe der Anbaufläche für illegale Drogen, mancher natürlich scheinende Tod ist ein Mord oder Selbstmord und entsprechend vage müssen alle Schätzungen bleiben.

Mich würde mehr interessieren, wie sich Menschen erfolgreich vom Rauchen entwöhnen können, wenn sie das Bedürfnis danach haben. Aber dafür hat wohl niemand Geld übrig. Hingegen werden für die Entwöhnung horrende Summen genommen...

Feinstaubbelastung

Wir lesen derzeit in den Tageszeitungen, dass die Feinstaubbelastung (PM2,5) in Raucherlokalen besonders hoch sei. Sollte sich der der Nationalrat gegen einen wirksamen Schutz vor dem Passivrauchen aussprechen, droht die Lungenliga mit einer Volksinitiative.

Nachrichten .ch : ...Hohe Feinstaubbelastung in Raucherlokalen...
News.ch: ... dito...
Presseportal: ...dito...
usw.

Ich finde es gut, wenn dem Feinstaub der Kampf angesagt wird. Wenn schon, dann aber konsequent!

Sieht man sich im Strassenverkehr oder besonders auf Baustellen ein bisschen um, dann bekommt man leicht den Eindruck, dass LKW's, und PKW's mit Dieselmotoren und Baumaschinen kaum je auf die richtige Gemischeinstellung geprüft werden.... oder sie werden für die Prüfung entsprechend eingestellt und danach auf die „optimalen Werte“ zurückgestellt. Wie ich weiss, werden die geprüften Einstellungen nicht plombiert! Es kann also jedermann jederzeit an der Einstellung manipulieren.

Der Gesetzgeber hat Normen festgeschrieben. z.B. MAK-Werte und Grenzwerte betreffend Feinstaub der SUVA

Genügen die nicht, müssten sie angepasst werden. Das wird eher nicht einfach sein, weil bestimmt entsprechende EU-Normen zu berücksichtigen sind. Aber der Gesetzgeber soll die von ihm festgelegten Grenzwerte periodisch überprüfen und zwar auch stichprobenweise an den Objekten und nicht nur am Schreibtisch mittels Messprotokoll-Kontrollen!

Wenn das alles so schlimm ist, und ich zweifle nicht daran, warum schicken wir unsere Kinder, die doch eine gesunde Luft dringend brauchen, in die Schulen, wo nachweislich der Feinstaub eben auch sehr hoch liegt?

Und warum rüsten wir unsere Küchen nicht mit Feinstaubfiltern aus, wo doch Konzentrationen bis 3000 Mikrogramm/m3 entstehen? Es ist mir nicht bekannt, dass der Beruf des Kochs eine besonders Lungen schädigende Arbeit wäre. Eine entsprechende Berufskrankheit ist mir unbekannt.

Das bayrische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat in Schulen PM10-Konzentrationen von bis zu 313 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Lesen Sie mehr bei „Sackstark“: ...Basel, Annemarie Pfeifer (EVP) scheint überfordert...

Ist es abwegig, dass der Gedanke aufkommt, dass es weniger um den Feinstaub geht, als mehr darum, dass es sich um einen politischen Kraftakt handelt oder dass es um eine politische Profilierung geht? Es geht nicht darum, den Feinstaub generell zu reduzieren, sondern um das Rauchverbot.

 

Lesenswert:

UVEK: ...Feinstaub...

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PM10 - Feinstaub tötet! Kein Diesel ohne Filter
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Automobilrevue: ...Es gibt keine "schlechten" Filter...

TCS: ...PM10 und Partikelfilter...


Dauerbaustelle Kantonsspital Obwalden

CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln, Tel.: 041 660 39 79

Dipl. Pflegefachpersonen DN I / DN II / HF, Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege für Heime, Spitäler, Spitex.
Einsatz Zentral- und übrige deutschsprachige Schweiz. Sie suchen eine Veränderung, wir unterstützen Sie dabei diskret.

Pflegefachpersonen gesucht

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ergänzt: 04. 05. 08

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1993 bewilligte die Obwaldner Landsgemeind den Bau des Behandlungstraktes für das Kantonsspital. Verbunden damit war auch die Erneuerung der Energiezentrale.

"...) Im Rahmen eines Ausbaus des Kantonsspitals Obwalden wurde auch die Erneuerung der Energiezentrale nötig. Abklärungen ergaben, dass im Umkreis des Gebäudes mehrere Heizungsanlagen von kantonalen und kommunalen Bauten sowie von zwei Klöstern aus Lufthygienegründen ebenfalls vor der Sanierung standen, womit ein Wärmeverbund in Betracht gezogen werden konnte. Die Spitalkommission liess 1990 eine entsprechende Vorstudie erstellen. Die Zielsetzungen waren:
• sichere und wirtschaftliche Wärmeversorgung des Spitals und der an den Wärmeverbund anzuschliessenden Bauten
• Beitrag zur Elektrizitätsversorgung des Spitals
• Notstromversorgung des Spitals
• Reduktion der Schadstoffemissionen
Nach der Bewilligung des Projektierungskredits wurden – parallel
zur Planung – die potenziellen Wärmebezüger kontaktiert. An einer Landsgemeinde stimmte das Volk 1993 dem Projekt zu, und wenig später erfolgte auch der definitive Anschluss-entscheid der Wärmebezüger. Am 1. Oktober 1995 nahm der Wärmeverbund den Betrieb auf.

mehr: ...Energie intelligent kombiniert... unter

www.bfe.admin.ch/php/modules/publikationen/
stream.php?extlang=de&name=de_82474560.pdf

 

 

Spatenstich am 11. Januar 1994, v. li: Gesundheitsdirektorin, alt RR Maria Küchler-Flury, Baudirektor, alt RR Adalbert Durrer sel.*, Finanzdirektor alt RR Anton Röthlin. Da war die Spitalwelt noch in Ordnung. Foto: H. Odermatt
.
Eben haben wir vernommen, dass ex CVP-Präsident und Nationalrat Adalbert
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Frau alt RR Maria Küchler-Flury beim "Spatenstich"

Auch der Baudirektor wollte mal:

Auch Baudirektor, alt RR Adalbert Durrer sel., Baudirektor, sticht den Spaten... und der Finanzminister tut es ihm gleich

Seither ist das Kantonsspital zu einer Dauerbaustelle geworden. Dies nicht nur was Gebäude und Infrastruktur betrifft, sondern auch bezüglich Organisation. Lesen Sie von Romano Cuonz: ...Spitalgeschichte und Geschichten...

Aus Kostengründen und um Synergien zu nutzen, wurde eine Zusammenarbeit der Spitäler Ob- und Nidwalden vereinbart. Mehr im Spitalbericht betreffend die Zusammenarbeit der beiden Spitäler.

Schon 1997 haben Uri, Ob- und Nidwalden eine gemeinsame Spitalplanung erstellt. Auslöser war das neue Krankenversicherungsgesetz(KVG).

1998 hat der Obwaldner Regierungsrat dem Kantonsspital eine Verzichtsplanung verordnet.

Die in der weiteren Folge eingesetzte Aufsichtskommission unter der Leitung von Dr. Dominik Galliker begann zu reorganisieren. Ein "kleines feines Landspital" war die Vision von Dr. Dominik Galliker. Um Zeichen zu setzen, rollten Köpfe - "sozial verträglich" - was auch immer darunter verstanden werden kann.

"(...) Der Obwaldner Kantonsrat hat 1999 beschlossen, dem Kantonsspital ab 2000 einen Leistungsauftrag und einen Globalkredit zu erteilen. Als strategisches Führungsorgan wurde eine Aufsichtskommission im Sinne eines Verwaltungsrates eingesetzt. Gleichzeitig wurde
die politische Absicht laut, die Spitäler der Kantone Obwalden und Nidwalden zusammenzuführen. Im Kantonsspital rumorte es. Zwischen Spitalleitung einerseits, dem Kader und den übrigen Mitarbeitenden andererseits öffneten sich tiefe Gräben. Eine umfassende Reorganisationwar notwendig. Rasches und nachhaltiges Handeln war angesagt. Mehr in: ...Visite, 150 Jahre Kantonsspital Obwalden...

Im Jahr 2000 verkündete der Direktor a.i. Paul Flückiger grosse Worte: Mehr: ... von innen heraus gesund...

Inzwischen stellt sich heraus, dass alles etwas anders gelaufen ist als geplant. Das heile Bild, welches nach aussen gekehrt wurde beginnt transparent zu werden. Die von der Regierung angestrebte Zusammenlegung der beiden Spitäler wurde von ihr wieder rückgängig gemacht. Einmal so, einmal anders. Es scheint, dass das "Ächerli", welches während der Franzosenzeit eine wichtige Rolle beim Franzosen-Überfall auf Nidwalden (Ennetmoos Online - Geschichte) spielte, in den Köpfen weiterhin existent ist.

"(...) Auch die Mentalität ist unterschiedlich. Der Schriftsteller Heinrich Federer schrieb, wenn der Obwaldner «Genug!» sage, sei es genug, während der Nidwaldner gern noch eine Stunde dazugebe. Der Nidwaldner Staatsarchivar Hansjakob Achermann beschreibt seine Landsleute als «spielerisch» und «draufgängerisch»: «Sie fragen nicht hundert Mal: ‹Bringt das etwas?›, sondern ihre Devise ist: ‹Schauen wir, dass es etwas bringt!›» Im Gegensatz zum bedächtigeren und diplomatischeren Obwaldner ist der Nidwaldner wagemutig und hitzköpfig, bekommt dafür aber auch hin und wieder eins auf den Schädel. Nichts veranschaulicht dies eindrücklicher als der «Franzosenüberfall» von 1798. mehr: Weltwoche; ...Nidwalden, eigensinnig und frei...

Ächerli

Man hat den Namen in den beiden Halbkantonen Ob und Nid dem Wald nie mehr vergessen, obgleich es lange her ist seit jenem bitterbösen Sonntag, da man den neunten September 1798 schrieb. Die Mannen um den Sarnersee hatten, widerwillig genug, die neue helvetische Verfassung beschworen – die Franzosen standen schwer bewaffnet im Land. Wie hätte man sich gegen ihre Übermacht denn wehren sollen? Doch in Nidwalden läuteten sie Sturm und weil die Franzosen aus der Revolutionsarmee die stiernackigen Älpler in die Zange nehmen wollten, fand sich bald ein Verräter, der den in Obwalden stehenden Truppen den Weg übers Gross- und Chli-Ächerli wies. Ernst Eschenmann hat in seinem viel gelesenen Jugendbuch „Remigi Andacher“ erzählt, wie grausig es dann zuging.

Die liberalen, aber auch "eigensinnigen" Nidwaldner und die konservativen Obwaldner haben den Rank nicht gemeinsam geschafft! Es rumort noch immer im Kantonsspital Obwalden!

Kantonsspital Obwalden, 04. 05. 08, Foto H. Odermatt



Kantonsspital Obwalden in Sarnen, man ist am Gehen...
oder man wird gegangen...

 

 

Obwalden, dem Kantonsspital laufen die Chefs davon
Am Kantonsspital Obwalden in Sarnen ist die Stimmung tief gesunken. Kaderleute laufen davon. Ein Chefarzt wurde freigestellt und verwarnt, Angestellte haben Angst.
Die Situation am Kantonsspital in Sarnen sei «momentan einfach nicht tragbar», schreibt Radiologie-Mitarbeiterin S. Widmer in der Hauszeitung «Schrittmacher».

Ein Mitarbeiter schreibt unserer Zeitung: «Früher wollten wir engagierte, selbstständige, kritische Mitarbeiter. Jetzt sind Mitarbeiter gefragt, welche spuren und nicht selbst denken oder Dinge hinterfragen.» Es habe eine «andere Gesprächskultur» Einzug gehalten, geprägt unter anderem von einer «schreienden und türeknallenden Frau Direktor», steht in einem anderen Mail.

Man will anonym bleiben
Negative Stimmen zuhauf. Bis auf jene in der Hauszeitung allerdings anonym. Aus Angst vor Repressionen. Termine zu Gesprächen mit unserer Zeitung sagen Mitarbeiter kurzfristig ab. Andere wollen auf keinen Fall namentlich in die Zeitung.

Ein Mitarbeiter sagt zwar: «Es ist lässig, in diesem Spital zu arbeiten, wir haben es auf der persönlichen Ebene untereinander sehr gut, aber wir bekommen dauernde Dämpfer vom vierten Stock», will heissen von Direktion und Aufsichtskommission. Die Mitarbeiter seien nach wie vor hoch motiviert und interessiert, eine qualitativ gute Arbeit zu leisten.

Zwangsferien für Chefarzt?
Das Ganze hängt stark mit dem Fall des freigestellten Chefarztes Medizin, Franz Britschgi zusammen. Franz Britschgi, langjähriger Chefarzt Innere Medizin, wurde für drei Monate freigestellt. Unserer Zeitung gegenüber sprach die Spitalleitung von einem normalen Urlaub.

Eine Mitarbeiterin zitiert in der Hauszeitung aus einem Mail Britschgis, in welchem dieser «von Verwarnungen, Kündigungsdrohungen und Redeverbot» berichte. Sie fragt dann zu diesem Widerspruch: «Danke, und wer zum Teufel sagt jetzt die Wahrheit?» Sie frage sich, warum man nicht genauer informieren könne, wenn es sich um «normalen Urlaub» handle. Britschgi selber äussert sich nicht zum Vorfall, weil man Stillhalten vereinbart habe.
Quelle: (vollständig auf Wunsch von Markus von Rotz) ZISCH, Neue Obwaldner Zeitung Online, 18. 04. 2008 06:00
Markus von Rotz
Redaktionsleiter
Neue Ob- und Nidwaldner Zeitung
Telefon +41 41 610 63 13
Telefax +41 41 610 65 10

Kantonsspital Obwalden, Foto H. Odermatt, 04. 05. 08

"Das schönste an der Wüste ist, dass sie einen Brunnen in sich birgt"
Antoine de Saint Exupéry

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Fatal ist es, wenn es sich um eine Fata Morgana handelt oder der Brunnen ausgetrocknet ist. Dann ist kaum mehr massgebend, ob der Irrtum auf kurze oder auf lange Sicht wirkt. Der Brunnen vor dem Spital sendet ein unmissverständliches Signal aus.

Ob die "neue Strategie am Kantonsspital Obwalden" hält was sie verspricht?
Vielleicht ist das Kantonsspital Obwalden ein Irrtum auf lange Sicht. Diesem Irrtum könnte auch das Nidwaldner Kantonsspital zum Opfer fallen. Die Strukturbereinigung im Gesundheitswesen wird eigene Gesetzmässigkeiten entwickeln. Kantönligeist wird bestimmt nicht vorgesehen sein. Wer den "Heimatschutz" pflegen will, muss dies umsichtig und ohne Parteifilz tun.
Ein strategisches Management, welches nachträgliche Rechtfertigung früherer und Vorbereitung neuer Fehlentscheide betreibt, ist fehl am Platz. Sonst bürdet die Regierung dem Steuerzahler zu grosse Lasten auf.

Pflegenotstand in Sicht?

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Die Zeit vergeht schnell. Im folgenden Forschungsprojekt spricht man noch von Krankenschwestern und Krankenpflegern. Kaum eine Berufsgattung hat in der letzten Zeit ihre Berufe so oft neu bezeichnet, wie das Gesundheitswesen mit den Pflegeberufen. anfänglich kannte man die Bezeichnung Krankenschwester /-pfleger für verschiedene Bereiche wie: AKP = Allgemeine Krankenpflege, PsyKP = Psychiatriepflege, KWS = Kinder-, Wochen-, Säuglingspflege. Die Ausbildung dauerte 3-4 Jahre. Es wurde die Sekundarschule 2-3 Jahre vorausgesetzt. Man kannte die FASRK, eine äusserst praxisbezogene Ausbildung von 2 Jahren, definiert durch das Schweizerischen Roten Kreuz.
Dann wurde verändert. Es wurden Diplomniveaus geschaffen. DNI mit dreijähriger Ausbildung und DNII mit vierjähriger Ausbildung (eine erste und eine zweite Garnitur). Mittels eines Passarelleprogramms konnte das höhere Niveau erreicht werden. Kaum hatten sich alle daran gewöhnt, erfolgte die nächste Änderung, die Bildungsreform. Neu ist es jetzt die Pflegefachfrau bzw der Pflegefachmann mit höherer Fachausbildung HF. Diese Ausbildung ist nun im terziären Ausbildungsbereich angesiedelt, ist also praktisch einer Matura gleich gesetzt. Unterhalb ist die Fachangestellte Gesundheit angesiedelt, die im sekundären Ausbildungsniveau liegt.
Alle bisherigen Ausbildungen und Diplome werden weiterhin anerkannt. Wer ein DNII hatte bekommt die Bezeichnung HF ohne weiteres zuerkannt.
"(...) Der Rahmenlehrplan für den Bildungsgang zur diplomierten Pflegefachfrau HF /zum diplomierten Pflegefachmann HF ist am 1. 1. 2008 in Kraft getreten. InhaberInnen eines vom SRK gegengezeichneten altrechtlichen Diploms (AKP, KWS, PsyKP, DN II) sind berechtigt, den Berufstitel «diplomierte Pflegefachfrau HF / diplomierter Pflegefachmann HF» ohne weitere Auflagen zu führen. Dies gilt auch für InhaberInnen eines Anerkennungsausweises, der im Rahmen eines kantonalen Anerkennungsverfahrens ausgestellt wurde.

Die Frage ist berechtigt, wer wird noch pflegen? Vor allem bei guter Konjunktur ist es oft schwierig, geeignetes Pflegepersonal zu bekommen. Im Folgenden werden Gründe aufgezeigt, die dazu führen. Obwohl die Studie aus dem Jahr 2002 stammt, gelten die Aussagen auch heute weitgehend. Die neue Bildungsreform hat eine Verknappung der Bildungsangebote gebracht, was in einiger Zeit zu Engpässen führen wird.

 

Mensch-Gesellschaft-Organisation, Arbeitsgesellschaft 48

Spitäler bald ohne Krankenschwestern und Krankenpfleger? Eine Studie über die Berufswahl und das Image der Pflegeberufe

Die Spitäler und Pflegeschulen plagt die Sorge um den Nachwuchs. Eine Studie der Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz untersucht, warum sich nur (noch) wenige Jugendliche für den Beruf einer Krankenschwester oder eines Krankenpflegers interessieren.

Der Pflegeberuf wird zunehmend weiter entwickelt und professionalisiert, nicht zuletzt in der Hoffnung, ihn dadurch auch attraktiver zu machen. Waren die Krankenschwestern und -pfleger früher dafür zuständig, den Patientinnen und Patienten in schwierigen Situationen beizustehen und die ärztlichen Anordnungen auszuführen, so sind sie heute emanzipierte und hochqualifizierte Fachkräfte in der medizinischen Versorgung. Mit der Professionalisierung des Pflegeberufes wurde auch die Entlöhnung der Pflege markant verbessert. Die Folge: Vermehrt wählen auch Männer diesen Beruf. Darüber hinaus kann man heute an verschiedenen Hochschulen Pflegewissenschaften studieren.

Betrachtet man die vielen Verbesserungen im Pflegeberuf, dann wäre eigentlich zu erwarten, dass der Pflegeberuf heute beliebt wäre und dass Spitäler und Pflegeschulen aus einer Schar von gut qualifizierten und motivierten Bewerberinnen und Bewerbern die Besten auswählen könnten.

Das Gegenteil ist Fall. Die Anmeldungen für die Ausbildungen in Gesundheits- und Krankenpflege gehen stark zurück. Der Pflegeberuf scheint für Jugendliche, die vor der Berufsentscheidung stehen, nur wenig attraktiv zu sein – trotz gross angelegter Werbekampagnen von Spitälern und Pflegeschulen, die möglichst vielen Jugendlichen die Vorzüge der Pflegeberufe näher zu bringen versuchen.

Eine Befragung von 1 660 Personen

In Aktionismus wollte das Gesundheitsdepartement des Kantons Aargau nicht verfallen. Es wollte in einem ersten Schritt mehr darüber erfahren, wie die Berufswahl von Jugendlichen heute abläuft, welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen und welches Image die Berufe im Gesundheitswesen bei den Jugendlichen und ihren Bezugspersonen haben. Das Institut für interdisziplinäre Wirtschafts- und Sozialforschung (IWS) der Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz wurde deshalb mit einer repräsentativen Studie beauftragt.

Für die Analyse des Prozesses zur Berufswahl und des Images von Pflegeberufen wurden im Frühjahr 2002 die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen, deren Eltern und Lehrpersonen sowie die letzten zehn Jahrgänge der Absolventinnen und Absolventen der Schulen im Gesundheitswesen des Kanton Aargau schriftlich befragt. Insgesamt haben sich 1 660 Personen an der Befragung beteiligt.

Die Studie zeigt: Vor allem zwei Dinge prägen den Entscheid für oder gegen den Pflegeberuf. Erstens sind es die schon ausgeprägt vorhandenen Einstellungen der Jugendlichen selbst, und zweitens ist es das Bild, das die Berufsleute von «ihren» Pflegeberufen vermitteln. Berufsleute haben eine wichtige Funktion als Auskunftspersonen und damit auch als ImageträgerInnen. Und so beurteilt ein Grossteil der Interessierten eine Schnupperlehre beziehungsweise einen Schnuppertag sowie Gespräche mit Berufsleuten grundsätzlich als hilfreich.

Berufung oder Profession?

Das Image der Pflegeberufe bei Jugendlichen, ihren Eltern und Lehrpersonen gründet auf einem eher traditionellen Bild der Pflege. Die Mehrheit der Befragten ist der Ansicht, Pflegeberufe würden eher aus innerer Überzeugung gewählt. So bejahen die Schülerinnen und Schüler häufiger als die gleichzeitig befragten Krankenschwestern und -pfleger die Aussage: «Der Pflegeberuf ist ein Beruf, den man nur aus innerer Überzeugung wählen kann.» Dem entsprechend können sich vor allem jene Jugendliche den Pflegeberuf vorstellen, die in einem helfenden, sozialen Umfeld tätig sein wollen. Viele der Berufsleute hingegen haben ein ganz anderes Bild von ihrem Beruf. Sie fühlen sich nicht berufen, sondern betrachten den Beruf als Profession. Für den Grossteil unter ihnen stellt der Beruf hohe intellektuelle, psychische und physische Ansprüche. Die Pflege der Patientinnen und Patienten ist bei ihnen nicht «barmherzige Hilfe», sondern eine zielgerichtete, professionelle Arbeit mit durchaus grossen Ansprüchen an die soziale Kompetenz. Mehr als 40% der Krankenschwestern und -pfleger, die in den letzten zehn Jahren ihre Ausbildung abgeschlossen haben, sagen denn auch: «Der Pflegeberuf ist ein Beruf wie jeder andere, nicht eine Berufung».

Status und Lohn

Es gibt seit Jahren Bestrebungen, die Arbeitsbedingungen im Pflegeberuf und den Status des Pflegeberufs innerhalb der medizinischen Versorgung (insbesondere gegenüber den Ärzten) zu verbessern. Und auch die Entlöhnung in den Pflegeberufen soll gerechter werden. Die Pflegeberufe professionalisieren sich seit vielen Jahren – die Gesellschaft aber
hinkt in ihrer Einschätzung der Pflegeberufe hinterher.

Die Bemühungen um die Besserstellung und die Professionalisierung der Pflegeberufe haben auch eine Kehrseite: Bei der Bevölkerung und vor allem bei den vor der Berufswahl stehenden Jugendlichen entsteht zunehmend der Eindruck, in der Pflege seien offenbar die Arbeitsbedingungen nicht gut und gleichzeitig die Löhne zu tief. Die Situation rund um die Lohnfrage wird nach wie vor als das Hauptproblem der Berufe im Gesundheitswesen wahrgenommen – und zwar sowohl von den befragten Schülerinnen und Schülern als auch von den Eltern und Lehrpersonen.

Zielgruppen klarer definieren

Die repräsentative Untersuchung hat deutlich gemacht, dass sich vom Pflegeberuf vor allem Jugendliche angesprochen fühlen, die den Wunsch haben, später eine «sinnvolle», soziale Tätigkeit auszuführen. Mit sinnvoller Tätigkeit verbinden diese Jugendlichen vor allem die Vorstellung einer helfenden Tätigkeit. Diese Interessierten werden möglicherweise

abgeschreckt, wenn nun im Zuge der Bestrebungen zur Professionalisierung allzu sehr betont wird, Pflegeberufe basierten auf einer professionellen Tätigkeit und systematischem Wissen und seien für Männer genauso gut geeignet wie für Frauen.

Die Situation wird nochmals schwieriger, wenn man feststellt, dass die Botschaft des veränderten Berufsbilds bisher jene Jugendlichen nicht erreicht hat, die ganz einfach einen Beruf suchen und nicht eine Berufung. Mit dem herkömmlichen Bild des Pflegeberufes, das zudem die Veränderungen der letzten Jahre und damit die Realität nicht ausreichend widerspiegelt, lässt sich das Interesse von bisher nicht am Pflegeberuf Interessierten erst gar nicht wecken. BeiRekrutierungsmassnahmen müssen also künftig die Zielgruppen klarer definiert und die vielfältigen Aspekte des Pflegeberufs besser kommuniziert werden.

Thomas Schwarb, Veronika Aegerter, Stephanie Greiwe,
Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz, Bereich Wirtschaft
Berufswahl und Image der Pflegeberufe – Befragung mit 1 660 Beteiligten

Die schriftliche Befragung fand im März und April 2002 statt. Befragt wurden:
Absolventinnen und Absolventen der letzten zehn Jahre von Schulen aus dem Gesundheitsbereich im Kanton Aargau (Absolventinnen und Absolventen Diplomniveau I und II sowie Technische Operationsassistierende)
Zufällig ausgewählte Schulklassen der 8. und 9. Stufe an Sekundar- und Bezirksschulen im Kanton Aargau
Eltern der befragten SchülerInnen
Lehrpersonen der befragten SchülerInnen

Geantwortet haben 389 Absolventinnen und Absolventen, 796 SchülerInnen, 434 Eltern sowie 41 LehrerInnen. Der Rücklauf betrug gesamthaft gute 52%.

Auftraggeber: Gesundheitsdepartement des Kantons Aargau. Ein Projekt des Instituts für interdisziplinäre Wirtschafts- und Sozialforschung (IWS) der Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz

Mensch-Gesellschaft-Organisation, Arbeitsgesellschaft 48


Raucher 's Freiheit

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Lieber Carolus Magnus (ihm ist die individuelle Freiheit heilig), hallo Stephan, (weiss den Rauch in Verbindung mit einem auserlesenen Roten zu geniessen), salü Hans (stiller Geniesser, nur das beste ist gut genug), servus Franz (er kann genüsslich an seinem Appenzeller "Güllesuuger" ziehen. Neidlos gönne ich euch den blauen Dunst. Ihr geht ja auch rücksichtsvoll mit "Antitabakern", wie ich einer geworden bin, um. Grüezi „Blaudünstler/-innen" , buenes tardes aficionados und aficionadas...wir wollen, wenn auch nicht konsequent, dem Ininnensydrom Genüge tun!

"Alkohol und Rauch, raffen die halbe Menschheit hin - ohne Alkohol und Rauch, stirbt die andere Hälfte auch."

Für mich gilt der zweite Teil mit der Einschränkung, dass der Alkohol, besonders der Schweizer Wein ausgenommen ist.

Ich gönne euch allen den blauen Dunst. Schliesslich war ich lange Zeit „aktiv“. Mit „Gwunder“ fing es an. Die Vorbilder taten es auch und bei mir wurde es zur Sucht. 60 Zigis/Tg oder eine Schachtel Toscanelli, Brissagos, Kiel von Villiger oder eine Cigarre waren an der Tagesordnung. Auch eine Pfeife war nicht zu verachten. Warum ich süchtig wurde, habe ich nicht analysiert. Und jetzt tue ich's nicht mehr, denn es bringt eh nichts mehr.

Aber dann hatte ich genug. Es war in einem Miltärdienst 1977 in St. Stephan. Mein Kollege Toni hamsterte mit mir zusammen einen Platz in der einzigen zur Verfügung stehenden Beiz, die für zwei Fliegerkompagnien reichen musste. Wir becherten bis Mitternacht, oder gar etwas später, jeder für sich einen Hochgebirgs-Zweier (Doppelliter Chianti in der Korbflasche).

Damit der Rotwein nicht so trocken hinuntergewürgt werden musste, nahmen wir noch einige Kaffee mit Pflümli (ohne Rahm) darüber hinab. Die Luft war zum Abschneiden, gelüftet wurde nicht. Die Beiz war zu einer Raucherhöhle verkommen.

Am nächsten Morgen aber waren wir pünktlich und liessen uns nichts anmerken. Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und nichts anmerken lassen war Ehrensache. Ich war mit meiner Gruppe für Flugbereitschaft, Zwischenflugkontrolle und Retablierung von vier Kampfflugzeugen DH 112 Venom, siehe auch Wikipedia De_Havilland_D.H.112, verantwortlich und mein Kollege für den gesamten Technischen Dienst der F-Kompagnie.

Unsere Köpfe fühlten sich sehr gross an. Man hatte den Eindruck, das Kratzen könne 10 cm ausserhalb des Kopfes beginnen....Die Arbeit war anstrengend und dauernd kam der Kater in den Weg. Dann rauften wir uns zusammen und beschlossen, ab sofort mit den Kräften rationeller umzugehen. Wir mussten eines der drei schönsten Dinge im Leben aufgeben. Unser Beschluss: Wir lassen das Rauchen. Seither habe keine einzige Zigarette mehr geraucht - und Toni bezahlte noch während des Dienstes eine Flasche Wein...

Nach mehreren Effekten auf der Lunge und einer Lungenembolie (Folge einer Operation) begann ich zeitweise, allergisch auf Rauch zu reagieren. Mein persönliches Umfeld habe ich so organisiert, dass Rauch in der Wohnung kein Thema mehr ist. Diese mussten wir jeweils mindestens eine Woche lang intensiv lüften, wenn darin geraucht wurde. Der Balkon steht aber rauchenden Besuchern zur Verfügung.

Seit ich nicht mehr rauche, hatte ich kaum mehr Probleme im Hals-Nasen- Ohren-Berich, was vorher im Winter bis zwei mal vorkam. Meine Nase ist auch wieder empfindlicher geworden. Mich stösst es ab, wenn ein Cigarrenraucher  wie ein kalter Aschenbecher stinkt. Dies muss auch vielen Frauen so ergehen, wenn sie von ihren „Rauchpetarden“ umworben werden, bevor diese ihren Rauchgestank abgelegt und die Zähne gereinigt haben...

Raucher und Littering - viele "Süchtige" könnten wesentlich zur Reduktion der Antipathie beitragen, würden sie ihre Abfälle ordentlich entsorgen, anstatt es anderen zu überlassen. Offenbar reicht die Übersicht lediglich bis zum Ende des Glimmstengels. Damit schaden sie sich selber. Herumliegende Zigartettenstummel vor meinem Haus gibt es kaum mehr. Die Raucher haben die Botschaft verstanden. Es gibt welche, die das vorzüglich tun! Andere müssten mal ein Jahr Singapur erleben.

Es hat mich schon in der Schule geeckelt, wenn Lehrer Reichlin beim Korrigieren eines Aufsatzes während des Sprechens seine braunen Tröpfchen in mein Heft spritzte oder wenn die braunen Finger des Zahnarztes nach kaltem Aschenbecher gestunken haben oder wenn der Loch-Kari, (Lehrer Schmid), in der Gewerbeschule seine Zigarette im Schulzimmer fertig rauchte. Aber als wir aus Protest auch eine angezündet haben, mussten wir beim Schulleiter, dem Herrn Stähli vorsprechen....

Besonders abstossend wirkt, wenn ich in einem Gartenrestaurant beim Essen bin, sich jemand neben uns nieder lässt, zu rauchen beginnt und den Rauch direkt in unsere Nase fahren lässt, ohne zu registrieren, dass praktisch nie Windstille herrscht.

Ich beanspruche rauchfreie Luft mit dem gleichen Anspruch wie die Raucher, die  überall und jederzeit rauchen wollen. Meine Sicht ist mindestens so wichtig wie jene. Ich brauche keine wissenschaftlichen Abhandlungen, die versuchen zu beweisen, dass der Rauch unschädlich sei. Wenn ich allergisch reagiere, dann ist für mich der Fall klar. Ohne Rauch keine Reaktion! Praktisch, pragmatisch, oder ungefähr genau ist immer noch schneller und besser als absolut falsch!

Noch einmal: Seit ich rauchfrei bin, geht es mir gesundheitlich viel besser und auch das Wohlbefinden ist signifikant besser!

Und es gibt Befürworter, mehr in SPIEGEL ONLINE ... "Raucher leben länger"... und Gegner mehr in: Mythen-Post ...Antiraucher-Kampagne...

Und es gibt Fakten zum Thema: Mehr bei Rauchstoppzentrum: ...Rauchverhalten in der Schweiz...

Es gibt für alles Studien. Für jene die etwas befürworten und die Gegner. Die Frage soll jeweils nach dem Sponsor gestellt werden. Das gilt auch für die glimmenden Ersatzhandlungen.

So kann man in der NZZ (Forschung und Technik, B2) vom 02. 03. 08 unter Kurzmitteilungen nachlesen:

"(...) Lungenkrebsstudie von Tabakkonzern bezahlt.

2006 sorgte eine Lungenkrebsstudie der Correl University in New York für Furore. Claudia Henschke und ihre Kollegen hatten „nachgewiesen“, dass 85 Prozent der Lungenkrebse bei Rauchern heilbar wären, wenn sie nur rechtzeitig erkannt würden (NZZ v. 1.11. 06). Erst jetzt ist bekannt geworden, dass die brisante Studie vom US-Zigarettenhersteller Ligget gesponsort wurde. Entgegen aller Regeln hatten die Forscher ihren Interessenskonflikt verschwiegen. Vielen galt Henschkes Arbeit als Beweis dafür, dass Raucher von regelmässigen Voruntersuchungen mittels Computertomographie (CT) profitieren. Andere bemängelten hingegen, dass es in der Studie keine Kontrollgruppe ohne CT-Untersuchungen gab. Für sie war deshalb unklar, ob das Screening die Krebssterblichkeit reduziert.

Fazit: Ich respektiere eure Freiheit und eure „Kleinen Laster“. Ich erwarte einfach den gleichen Respekt. - odh -.

Pakistan - Gesundheitsförderung für Frauen II

CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln
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Zur Erinnerung:

2. März 2008, 17:00, Café Bar Stickerei, Oberer Graben 44, St. Gallen

Gehen Sie hin!

Einzelheiten/mehr unter: Pakistan - Gesundheitsförderung für Frauen

 


Länger Leben

...so meint es wenigstens Ulli Kulke im Artikel in der Welt Online "Klimaerwärmung verlängert das Leben"

Weiter ...

Pakistan - Gesundheitsförderung für Frauen

Ein Projekt von Studentinnen der FHS St. Gallen und LivingEducation

Infoabend und Lesungen über Frauen in Pakistan

Gäste: Susanne Preisig (Amnesty International),(z.B.: "Kopfgeld für "Terror- verdächtige", Yahya Bajwa (Living education)


2. März 2008, 17:00, Café Bar Stickerei, Oberer Graben 44, St. Gallen

 

Gehen Sie hin - hören Sie was berichtet wird - und verhelfen Sie der Atommacht Pakistan zu einem neuen Gesicht! Sie hat es nötig, die "Atommacht Pakistan - zwischen Demokratie, Militär und Islam" mehr: ...weltpolitik.net...).

Was gut gemeint ist kann auch bewirken, was man nicht beabsichtigt. Hilfe und Entwicklungshilfe entlastet den betroffenen Staat. Er hat somit mehr Mittel, um Kanonenfutter herzustellen...

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CHO Consulting Herbert Odermatt, Stellenvermittlung, CH 6072 Sachseln - Schwerpunkt Gesundheitswesen - Sie suchen die Herausforderung, wir drücken Ihnen die Türklinke dafür! Mehr: ...Stellenangebote... siehe auch ...Stellenvermittlung...

Obwalden: Neue Spitalstrategie

Sarnen 09.01.2008 06:00
Die neue Spitalstrategie wird umgesetzt
Die beiden Kantonsspitäler von Luzern und Obwalden vertiefen ihre Zusammenarbeit. In einem ersten Umsetzungsschritt übernimmt Bernhard Allgayer, Chefarzt Radiologie am Luzerner Kantonsspital, auch die Leitung der Radiologie in Sarnen.

Unterstützung aus Luzern: Anett Wild, Prof. Dr. med. Bernhard Allgayer, Dr. med. Franz Britschgi und Dr. med. Martin Hengherr (von links). (Bild Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Unterstützung aus Luzern: Anett Wild, Prof. Dr. med. Bernhard Allgayer, Dr. med. Franz Britschgi und Dr. med. Martin Hengherr (von links). (Bild Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Das bestehende Team von Medizinisch-technischen Röntgenassistentinnen (MTRA) am Kantonsspital Obwalden wird durch die Präsenz eines Facharztes der Radiologie aus Luzern an jeweils fünf Halbtagen in der Woche unterstützt.

Wie bereits in Nidwalden und Uri wird die Radiologie am Kantonsspital Obwalden digitalisiert. Damit wird die Grundlage für die Einführung der Teleradiologie geschaffen, die Ende 2008 in Sarnen zur Verfügung stehen sollte.

Weiter wurde am Dienstag bekannt, dass der neue Chefarzt Allgemein-/Unfall- und Viszeralchirurgie am Kantonsspital Obwalden im kommenden Frühling gewählt werden soll.

Robert Hess (Zisch, Obwalden)

Diabetes per Skalpell weg?

Diabetes kann "wegoperiert" werden
Chirurgischer Eingriff senkt Blutzuckerwerte

"Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Chirurgie das einzige effiziente Mittel ist, um an Diabetes vom Typ 2 oder an Übergewicht leidende Patienten definitiv zu heilen, " meint der Ordinarius für Allgemeine Chirurgie an der Universität von Genua

Leider sagt der Artikel nichts darüber aus, was weggeschnitten wird.

Tja, wenn das soo einfach wäre! Da siehst Du wie unverholen Ärzte Werbung machen, und das noch an einerer Uni. Was haben sie denn rausgeschnitten?

Das erinnert mich an Folgendes:

Ein deprimierter Schweizer will wieder glücklich werden, geht zum Arzt und fragt was man ihm empfehlen könne. Der Arzt meint: „Wir schneiden Ihnen 30% des Gehirns raus und dann werden Sie so glücklich sein wie ein Italiener. Gesagt, getan.

Nach der OP erwacht der Mann und der Arzt entschuldigt sich bei ihm und erklärt, dass leider während der OP ein Fehler passiert sei und, dass man ihm 70% weggeschnitten hätte. Da antwortet der Mann: "Na, macht ja nix!"

Das ist auch ein Problem bei der Darmverkürzung oder dem Magenband. Eigentlich wäre Abnehmen relativ einfach: mehr Bewegung, physische Aktivität, weniger prozessierte Lebensmittel mit weniger Kalorien. Also: keine pop drinks, kein Bier, kein Wein, wenig Würste, nichts dazwischen essen und vor allem sehr aktiv sein. Wir essen und trinken oft um uns zu beruhigen, Ich esse am meisten wenn ich an einem Grant (Gesuch um Forschungsgeld) arbeite und deswegen keine Zeit habe um zum trainieren, Dann mag ich keinen Salat sondern habe Lust auf Schokolade und Wurstwaren. Das wird von den psychischen Teilen des Gehirns gesteuert. Es bedeutet Anpassung an eine Stressreaktion.

Von der Evolution her sind vermutlich die Übergewichtigen jene, welche die besseren Überlebenschancen hatten, weil sie mit weniger Energie die gleiche Leistung erbringen können (bessere Futterverwerter). Seit etwa 50 Jahren hat sich das geändert. Wir brauchen noch ein paar Generationen um uns anzupassen.

Ich gönn mir jetzt trotzdem ein Bierchen, und schreibe weiter Grantgesuch...das neunte in Serie nach acht abgelehnten. Nächstes Jahr wird's dann aufwärts gehen... Wir dürfen alle optimistisch in die Zukunft schauen. Das ist besser, als hadern...

Bevor also das Skalpell angesetzt wird, müsste also versucht werden, von einem Bewegungsmuffel zu einem Bewegungsmenschen zu werden, wären da nicht Jahrzehnte alte Gewohnheiten zu überwinden...


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