«Absolut erfolglos asbsolute-Return-Fonds«

Spekulation ist zukunftsgerichtet. Ich erwarte etwas, was projiziert wird. Der Spekulant versucht mich bei guter Laune zu halten. Ich erwarte den sicheren und erst noch überdurchschnittlich hohen Gewinn. Und ich bin gar so naiv, dass ich dem Spekulanten meinen Glauben schenke. Alles wäre halb so schlimm, würde die Macht der Spekulation und somit die Manipulation der Spekulation nicht geben. Da nützen auch die besten ...Kapitaltricks...(und wie sie funktionieren sollen)... (infoverlag) kaum viel. Denn, wären diese wirksam, würde sie niemand veräussern!

 

Dass manipuliert wird, liegt wohl auf der Hand:

"(...) ...Dem Schnell-Verdiener wird vorgeworfen, seine Anlage-Tips nicht so sehr zum Nutzen der Leser als zum eigenen Vorteil veröffentlicht zu haben.

Für den früheren stellvertretenden "Bilanz"-Chefredakteur Thomas Trüb war es "ein offenes Geheimnis", daß Herbert Schreibarbeit und Börsenaktivität geschickt verknüpfte. Allerdings war Herbert nach den Erkenntnissen Trübs nur "der cleverste, mitnichten aber der einzige Börsenjournalist", der aus seinen Anlage-Ratschlägen vor allem eigenes Kapital zu schlagen wußte. Das schrieb Der Spiegel 29/1983 in ...Musik in den Uhren...

Wer sich Kompetenzen angeeignet hat und eine Marktnische entdeckt hat, wird diese wohl weiterhin pflegen. Schon die Gewerbefreiheit lässt dies zu. Alfred P. Herbert wirkt weiterhin als Informationsquelle. Er liefert heute ..."Tägliche Gerüchte aus Börse und Wirtschaft"... Damit keine Unklarheiten aufkommen, sind die "Spielregeln" festgelegt. Mehr unter Cash-Guru, ...Impressum/Disclaimer...

"(...) Frankfurt - Am 25. März hatte ein netter Internet-Surfer namens "Graham_II" einen tollen Aktientip parat: "Neue Lasertechnologie revolutioniert Chirurgie", schrieb er im Brokerboard von Consors - eine Plattform, die der Discountbroker im Internet bereit stellt, damit Surfer ihre Tipps austauschen.

Graham_II gab sich reichlich Mühe und schrieb ungewöhnlich viel Text. Besonderes Gewicht verlieh er seinen Aussagen dann im vorletzten Absatz: "Ich bin Analyst der West LB", heisst es da, "und arbeite derzeit an einer Studie über dieses Unternehmen die ich in 2 Wochen institutionellen Anlegern von uns vorstellen werde." Darüber schrieb das manager-magazn am 12. 04. 2000 in Aktientips ...Aufsicht macht sich Sorgen...

Dass ich als kleiner Fisch im grossen Karpfenteich vorsichtig agieren muss, liegt auf der Hand. Dass sich aber Profis der ersten Garnitur derart aufs Glatteis begeben wie jene, die für die eben erwähnte West LB tätig sind, gibt zu denken. Mehr in SPIEGEL ONLINE: ...WestLB meldet Milliardenverlust...

WestLB ist in guter Gesellschaft mit anderen grossen Geldinstituten wie UBS, CS u.a. mehr.

Stephan Marti beleuchtet das Thema Spekulation am Beispiel des Ölpreises in der nächsten Lektion seines kleinen Finanzseminars:

Im Kampf gegen eine Manipulation des Ölpreises wird die Londoner Future-Börse ICE erstmals den Handel mit Terminkontrakten regulieren. Mehr im Handelsblatt: ...Börse geht gegen Manipulation bei Öl vor...

Etwas ohne Risiko ist im Finanzbereich nicht zu haben. Aber es wird immer wieder angepriesen - fast ein finanzielles Perpetuum Mobile.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.
Absolute-Return-Fonds sollen dem Anleger Gewinn in allen Marktsituationen bringen. Das haben die meisten in den vergangenen zwölf Monaten nicht geschafft - der Querdax ... weiter lesen bei ZEIT ONLINE ... »
Es gibt wirklich nichts ohne Risiken. Und ausser der in obigen Artikel genannten Bank, kenne ich Produkte, die noch schlechter abgeschnitten haben. Vielfach werden die durch Telefonverkauf unter das Volk gebracht. Aber, es muss nicht jeder Telefonanrufer von Grund aus schlecht sein. Ein gesundes Risikoverständnis ist angebracht.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen: Kantonale Zweckmässigkeitsbeurteilung für Finanzblogger, Schildbürger und Tunnelbauer

Vor zwei Jahren erschienen: In Deutschland nehmen einige Abschied

Vor drei Jahren erschienen: Guru, Cash, Borsalino und Spielberg

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El Tucan - die Win-Win-Situation «made in Switzerland»

Der Tucan mit seinem farbigen "Design" fällt besonders auf. Man kann ihn bei uns im Zoo oder in einer Voliere sehen.
Embraer, der brasilianische Flugzeughersteller bezeichnet seine Trainigsflugzeuge Tucano. Embraer ist auf diesem Gebiet ein Konkurrent zu den PC-7, PC-9 und Flugzeugen von PC-21Pilatus Aircraft aus der Schweiz.
Embraer hat keine Probleme mit einem Ausfuhrverbot von Kriegsmaterial. So hat die Firma einen Vorteil auf dem Welt-Markt, indem die angebotenen Trainingsflugzeuge auch zu leichten Kampfflugzeuge ausgerüstet werden können. Es wäre gut, wenn die Produkte von Pilatus nicht unter das Kriegsmat.-Gesetz fallen würden (siehe NZZ). So müsste man dem Bundesrat nicht vorwerfen, er würde Arbeitsplätze vernichten.
... 
Stephan Marti hat einen anderen Tucan gefunden. Dieser hat mit dem Kriegsmaterielgesetz keine Probleme! Nur ein fliegender Tucan ist ihm noch nicht vor die Kamera gekommen. Google zeigt in der Bildergalerie jedoch genug davon! Der nächste Beitrag zu seinem kleinen Finazseminar:
Peter Höltschi von El Tucan aus Arch ist ein nachahmenswertes Beispiel für «best practice» im ethischen Bereich des Handels.

Über El Tucan habe ich schon berichtet. Kurz, als Vorspann. Nicht weil es zertifiziert wurde. Auch nicht, weil es sich unter seinen Decken gut schlafen lässt. Erfahrungen mit Hängematten habe ich schon früher gesammelt. Im Dschungel des mexikanischen Yucatan und in der Schweiz auf selbst importieren aus Guatemala. Für mich war es ein Zusatzverdienst während des Studiums. Höltschi macht das beruflich. Und ethisch wirklich wertvoll und deshalb lassen wir es in unserem Netzwerk auf mehreren Blogs erscheinen. Das ist wesentlich mehr als ein Schulbeispiel für gelebte Ethik ... lassen wir doch den Inhaber selbst zu Wort kommen. Dafür ein herzliches Dankeschön! Wir gratulieren der Unternehmung zur Zertifizierung und wünschen allen Beteiligten weiterhin viel Erfolg.
Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn
... übrigens, die schönste moderne Brücke führt aus diesem Kanton nach Arch
«El Tucan erhält Zertifizierung der Internationalen Fair Trade Association (IFAT)

Als drittes schweizerisches Fair Trade Unternehmen erhält die El Tucan GmbH von der Internationalen Fair Trade Vereinigung (IFAT) die Zertifizierung als ausgewiesene Fair Trade Organisation.

El Tucan, ein kleines Unternehmen aus Arch, arbeitet seit 19 Jahren in enger Verbindung mit Produzenten in Mittel und Südamerika.

Diese Erfolgsgeschichte nahm ihren Anfang, als der Gründer von El Tucan, Peter Höltschi, sich 1989 in Guatemala auf die Suche nach den Produzenten eines Ledergurtes mit indianischem Stoffbezug machte. Eine mehrtägige Odyssee führte ihn in die abgelegensten Orte des guatemaltekischen Hochlandes und in die schwüle Hitze des Zuckerrohrgürtels an der Pazifikküste. Die damals geknüpften Beziehungen verbanden erstmals unterschiedlichste Produzenten mit dem Endverkäufer. Mit der Stoffbandweberin Rosa Ajpacaja und dem Sattler Julio Armas knüpfte El Tucan ein Netzwerk aus Kunsthandwerkern, welches Heute, fast 20 Jahre später, allein in Guatemala 30 Kunsthandwerker umfasst. Von der Kinderlatzhose zur Frauenblusen, vom Dekorationsartikel zur Hängematten, eine riesige Palette an Produkten die auf Schweizer Märkten, in ausgesuchten Geschäften und via Internetshop www.eltucan.ch angeboten werden

Die direkte Zusammenarbeit und die Umgehung der Zwischenhändler, garantieren hohe Wertschöpfung für die Produzenten und den Ursprungsort, sowie qualitativ hoch stehendes Kunsthandwerk für die Kunden für El Tucan.

Eine Win-Win Situation, die selbst in Südmexiko Aufmerksamkeit erregt hat.

Seit 2004 baut Peter Höltschi in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Sekretariats für soziale Entwicklung des Bundesstaates Yukatan in den ärmsten Gemeinden Frauengruppen auf und verbindet diese zu einem regionalen Netzwerk. Kleine Gruppen bilden die Zellen zu einem dynamischen, grossen Unternehmen, aus dem in Zukunft Hängematten in die ganze Welt vertrieben werden.

Das langjährige Knowhow von El Tucan als Endverkäufer in der Schweiz und die in Guatemala gemachten Erfahrungen verleihen dem Projekt eine einmalige Dynamik. Dies animiert verschiedene Gemeinden Yukatans wie auch die staatliche mexikanische Kommission für indianischen Fortschritt, zur Unterstützung des Projektes.

Ein Schweizer Kleinstunternehmen schafft somit die Grundlage zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung in Gebieten, welche zu den ärmsten der nördlichen Hemisphäre gehören.

2 Arbeitsstellen in der Schweiz verbessern die Lebensgrundlage von mehr als hundert KunsthandwerkerInnen in Mittel und Südamerika und ihren Familien.

Das ist Fair Trade, das ist El Tucan.»

Peter Höltschi



Ein Tukan? Nein, aber dieser Storch verlässt eben die Gemeinde Arch (Bern) Richtung Flugplatz Grenchen (Solothurn).


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen: Tscharnergut - ein Quartier und ein Wein

Vor zwei Jahren erschienen: Wein als Anlageobjekt


Vor drei Jahren erschienen: Zinsen bleiben sehr tief - wie lange?

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Bretton-Wood - der Auslöser für Spekulationen?

Obige Frage hat ein Leser an mich gerichtet. Wenn wir die heutige Geldgier der Menschen etwas ausklammern, dann darf die Frage mit «da ist etwas dran» beantwortet werden.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

Dieser Leser hat den Beitrag «Die Bank, die Maulwürfe und der Maschendraht» gelesen und ist auf einen Kommentar bei der Wiwo gestossen.

Konrad Fit schreibt: « ... Früher flossen ca 90% Waren und 10% Geld um die Welt , und jeder Dollar war 4 X verliehen .

Heute fliessen ca 90 % Geld um die Welt , hinter dem ein Warenwert von 10% steht , und jeder Dollar ist 54 X verliehen ... »

Viele werden jetzt denken, dass dies ja gar nicht möglich ist. Kann man Geld nur einmal verleihen? Nein. Ein kleines Beispiel. Sie nehmen 200'000 mit einer Hypothek auf und geben dieses Geld an den Hausverkäufer. Er bringt es zur Bank und diese leiht es wiederum aus. Einen kleinen Teil behält er aber als Reserve. Nicht um damit Nahrungsmittel, Treibstoff oder anderes zu bezahlen, denn solches Geld ginge ja in den Umlauf und könnte wiederum verliehen werden.

In obigen Kommentar wurde von der Kenntnis eines weltweiten Währungssystems ausgegangen. 1944 wurde das Bretton-Woods-System eingeführt. Der USD war die Welt-Leitwährung. Als Fixpreis für eine Unze Gold legte man 35$ fest. Ein Kilo Gold entsprach mit den fixen Wechselkursen für Devisen knapp CHF 5000.

Charles de Gaulle war der erste, der nach 1969 die US-Dollar-Reserven von Frankreich an die USA zurückgab und dafür zum Fixkurs Gold bekam. Alles hat er nicht bekommen, denn die Amerikaner hatten zu wenig Gold als Reserve. Das war der Anfang vom «Zusammenbruch des Bretton Woods-Systems 1973».

Seither ist der US-Dollar nicht mehr in einem festen Verhältnis zum Goldpreis. De Gaulle und seine Berater darf man rückblickend nicht als Spekulanten bezeichnen. Die Franzosen haben die Lage der USA richtig eingeschätzt und reagiert. Die USA war im Grunde genommen zahlungsunfähig. Es gibt sie aber weiterhin. Also kann davon ausgegangen werden, dass andere Länder den USA Geld gegeben haben, damit es wieder auf die Beine kommt.

Wo das Ausnützen von Kenntnissen zur Spekulation oder gar zur Gier übergeht, kann keiner sagen. Klar ist, dass es seit 1973 beim Goldpreis grosse Schwankungen gibt und der USD auch nicht mehr CHF 4.375 wert ist. Wenn man es ganz genau betrachtet, so haben die Amerikaner als erste darauf spekuliert, dass sie nicht alle USD gleichzeitig gegen Gold zurückkaufen müssen. Wenn man sich noch überlegt, dass für den Vietnam-Krieg extrem viel Geld gebraucht wurde, begreift man vielleicht die Schwäche des USD von heute etwas besser. Kriege jeder Art kosten viel Geld. Und Menschenleben.



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Stag - Spekulant oder Triumph

Vor zwei Jahren erschienen:

Industriebrachen, Schweizer Insider Geschäfte und Ermittlungen

Vor drei Jahren erschienen:

Aargau an der Spitze? Kantönligeist abschaffen!


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«Einkaufen bis zum Umfallen»

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein - besingt Reinhard Mey seine Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Luftraum - einem Idealzustand. Dieser dauert solange es Treibstoff für Jets und Flugzeuge gibt. Für die Segelflieger, die Hängegleiter und die Gleitschirmflieger kann dieser Zustand wohl länger zu geniessen sein. Sie bringen ihr Fluggerät mit Muskelkraft oder mit einer Elektrowinde in ein Gebiet der Aufwinde - Flug mittels Muskel- und Solarkraft... Wenden wir uns der neuen Lektion von Stephan Martis kleinem Finanzseminar zu:
Weltweit soll der Wohlstand erhöht werden - so will es die UNESCO. Die Frage ist nur, ob uns Wohlstand wirklich glücklicher und reicher macht.
Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.
Clive Hamilton weiss, dass wir einiges falsch machen - ich zitiere einige Passagen aus dem Beitrag «Einkaufen bis zum Umfallen» aus dem GDI IMPULS Herbst 2007 - nicht ganz billig, aber den Preis mehr als wert.
- Im Gleichschritt mit der Verschuldung wurde Shopping zur Freizeitbeschäftigung ganzer Nationen.

- Einkaufen bis zum Umfallen.

- Wir sind einem ständigen Druck ausgesetzt, uns zu besseren, schlankeren, reicheren, gebildeteren Personen zu entwickeln.

- Doch ebenso, wie unser Materialismus zunimmt, verarmen unsere persönlichen Beziehungen.

- Aber selbst, wenn sie die angestrebeten finanziellen Ziele erreichen, sind sie keineswegs zufrieden.

Shopping ist Ausdruck von Inhaltsleere - und der Versuch, sie zu bekämpfen.

- Wichtiger, als mehr zu haben, ist es, mehr als die anderen zu haben.

- Bemerkenswerterweise geben dagegen zwanzig bis dreissig Prozent der Befragten aus den tieferen Einkomensschichten an, dass sie sich tatsächlich alles Nötige leisten könnten.

- Die Bürger der reichen Länder geben mehr Geld für Haustiere als für Entwicklungshilfe aus. (Anm.: haben sie etwas anderes erwartet?)

- Das Konsumverhalten erreicht ungeahnte Stadien der Absurdität, aber die wenigsten von uns wollen das sehen.

- Menschen, die nach äusseren Belohnungen streben, neigen zur Depression.

- ... was die Unglücklichen von den Glücklichen unterscheidet, besteht darin, ob sie in ihrem Leben einen Sinn und Zweck sehen.
Und das Fazit:
- Die Ironie darin, dass jene, die sich einem Leben in grösstmöglichem Reichtum verschreiben, höchstwahrscheinlich immer unzufrieden sein werden.

- Alles in allem zeigt sich, dass das Streben nach Geld, Rum und Schönheit zu einer tieferen Lebensqualität führt als jenes nach Beziehungen, Selbstvertrauen und Gemeinschaftswohl.

- Da ab einem bestimmten Punkt mehr Einkommen nicht zu mehr Wohlbefinden führt, lenkt uns die nationale Obsession für Wirtschaftswachstum von jenen Dingen ab, die unser Leben tatsächlich verbessern würden.

- Der Weg zu einem reicheren und erfüllteren Leben besteht darin, sich einer übergeordneten Sache zu widmen.

Anders gesagt. Die Konsumgüterindustrie wird nicht zurück gehen. Oder ironisch gesagt: Es lebe die Wegwerfgesellschaft.

Da verlässt einer die Begrenztheit...

 


"Über den Wolken" (höre: Reinhard Mey, odh)
... über den Wolken wird die Freiheit wohl grenzenlos sein ... oder sind sie eher der Tipp, der den Genuine Progress Indicator (GPI) sinken lässt oder den Life Satisfaction Index (LSI) nicht steigern kann ...
  • Vor zwei Jahren erschienen: Steuern - ein leides Thema, besonders wenn man den Immobiliensektor verfolgt. - steuerlich gesehen gibt es demnächst wieder eine tolle Sparmöglichkeit - fragen sie uns. Ganz legal. Bevor sie anrufen, lesen sie noch einmal den obigen Beitrag.
  • Vor drei Jahren erschienen: Meldung über Meldung aus den USA - (Anm. persönliche Warnung an Sa - nicht lesen

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Kreditkrise und Taschendiebe-Tricks

CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln, Tel.: 041 660 39 79

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Die NZZ redet von ...Klumpenrisiko der Grossbanken UBS und CS... für die Schweiz... Neben zu erwartenden Steuerausfällen, die Banken werden die Bilanzsumme herunterfahren (müssen), ist auch mit härteren Kreditanforderungen zu rechnen.

Die Volkswirtschaft für etwas bestraft, was einige unverantwortliche, geldgierige und grössenwahnsinnige Manager ausgelöst haben. Es wird einmal mehr bewiesen, dass Unrentables sozialisiert wird.

Es ist hoch interessant festzustellen, wie agiert wird:

Beispiel: Credit Suisse, "Anlegen aktuell, April 2008"

(...) In den vergangenen Monaten herrschte Unsicherheit an den Börsen (als ob dies jetzt nicht mehr der Fall wäre!). Obwohl das wirtschaftliche Umfeld nicht mehr wolkenlose Aussichten verheisst, sehen wir keine globale Rezession heraufziehen.

Interessante Möglichkeiten finden sich momentan ausserhalb der gängigen Anlageklassen. Dazu gehören Rohstoffe ebenso wie Geldanlagen mit einem Mehrwert für die Gesellschaft (wer Geld anlegt will den Mehrwert für sich und nicht für die Gesellschaft!). Wir zeigen Ihnen auf Seite3, wie Sie sozial verantwortlich investieren können (für wen?).

Ganz klarrückt in turbulenten Zeiten die Sicherheit der Geldanlagen in den Vordergrund.Die CS bietet Ihnen eine ganze Palette von Produkten mit Kapitalschutz oder auf der Basis des Total-Return-Ansatzes. Lesen Sie dazu den Beitrag auf Seite5 und sprechen Sie mit Ihrer Beraterin oder Ihrem Berater, wie Sie das Geld optimal anlegen können... Hanspeter Kurzmeyer, Leiter Privatkunden Schweiz (er leitet die Privatkunden, so ein Schwachsinn!)

S 3: Investitionen mit sozialem Mehrwert und doppelter Rendite

(...) Die Schere zwischen arm und reich öffnet sich immer mehr... Entwicklungshilfe verändert sich... Verantwortung übernehmen

Es wird suggeriert, dass in Anlagevehikel mit einem Entwicklungshilfe-Touch doppelte Rendite zu erwarten sei. Die Schere „arm-reich“ wird jedoch speziell von den Banken selber extrem gespreizt. Man denke an die Managerlöhne und die kurzsichtigen Boni. Empfehlungen an das gemeine Volk sind immer dann wirksam, wenn gute Beispiele zur Nachahmung anspornen. Die Banken selber sollen zuerst mit gutem Beispiel die Lohnschere schliessen. Als Bürger leiste ich meinen Beitrag an die Entwicklungshilfe via Steuern. Ich sehe daher keinen Bedarf, Entwicklungshilfe via eine Bank zu betreiben. Ich vermute, dass die Empfehlung so zu verstehen ist: Als Kunde übernehme ich den sozialen Anteil und die Bank den kapitalen. Wir sollen also Geld sozial verantwortlich anlegen, das von den Banken kapitalisiert wird. So einfach ist es also. Ein Taschendieb-Trick via Tränendrüse!Wie wäre es, wenn die Banken soziale verantwortung übernehmen würden?

S 5: Sicher die Turbulenzen umschiffen

(...) Heute Bulle, morgen Bär – die aktuellen Marktereignisse überschlagen sich und irritieren die Anleger. Die Gründe für die hohen Schwankungen liegen in den anhaltenden Risiken im US-Wohnungsmarkt und der Gefahr weiterer Turbulenzen an den Kreditmärkten. Hinzu kommen das abnehmende Ertragswachstum der Unternehmen sowie steigende Zinsen

 

Die Verantwortung der Hypothekarkrise in den USA tragen alleine die Grossbanken. Sie haben sich verspekuliert und die einfachsten Regeln der Zunft missachtet. Steigende Zinse sind darin begründet, dass die Grossbanken ihre Verluste via höhere Zinse kompensieren werden. Man holt sich das Geld, wo es zu finden ist! Bezüglich abnehmender Erträge in den Unternehmen spricht die Wirtschaft eine andere Sprache.

Würde die Wirtschaft so geschäften, wie es die zwei Grossbanken eben vorgemacht haben, die „Schweiz AG“ könnte den Bankrott anmelden.

Weil die Finanzer offenbar nicht in der Lage sind, Verantwortung zu tragen und verantwortlich zu handeln, muss man sie von Staates wegen dazu zwingen.

Privatpersonen die vergleichbar handelten, würden bevormundet. Nun, Privatpersonen sind nicht da, um zu spekulieren...

Das eingangs erwähnte Schreiben, welches mir ins Haus geschickt wurde, ist das Glanzpapier nicht wert! Es hebt das Vertrauen in die Bank um keinen Millimeter! Denn:

"(...) Die Märkte sind sehr schwierig. Sichere Anlagen scheinen alle ziemlich teuer. Die Märkte werden auch in Zukunft weiterhin volatil bleiben. Anlageentscheidungen sollten langfristigere Überlegungen wie Schutz vor Inflation und Investitionen in wachstumsstarke Verbrauchertitel der Schwellenländer mit einbeziehen. mehr bei CS, Global Trends ...US Kreditkrise: ein Drache mit vielen Köpfen...

 

Anleger tun gut daran, genau zu prüfen, wem sie ihr Geld anvertrauen! Und: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Und gelegentlich ist das Gegenteil der Empfehlung genau richtig! Warum? Empfehlungen müssen immer eigene Interessen berücksichtigen.


Das Kapital bedient sich nach belieben!

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Es scheint, dass die Materie Pensionskasse für viele Menschen, auch für solche die Verantwortung zu tragen hätten, ebenso schwierig ist, wie für die Politiker. Aber es gibt einige, die genau verstehen, um was es geht! Wenn es nämlich in regelmässigen Abständen gelingt, Sozialkapital für das "Kapital" abzuzweigen, kann dies nur deswegen geschehen, weil die "Abzweiger" den Überblick haben. Ergo könnten sich die Strategen ebenfalls die Übersicht verschaffen. Die "Abzweiger"werden ihre Lobby einsetzen bis hin in die Wandelhallen des Bundeshauses um Szenarien herauf zu beschwören, welche die Politiker zum Handeln veranlassen. Zum Handeln nach Vorstellung der "Abzweiger", notabene! Auf diese Weise wird schliesslich kräftig zugelangt und niemand wehrt sich für die eigentliche Sache und die Versicherten. Am Ende des Zirkus wird man die Misere der allgemeinen und speziellen Entwicklung auf den Finanzmärkten in die Schuhe schieben und die nächste Runde kann nach gleichem Muster beginnen...

28. April 2008, 13:41, gesehen bei SF, Tagesschau

(...) Pensionskassen starten miserabel, schlechtestes Quartalsergebnis seit Jahren
Die Schweizer Pensionskassen haben in den ersten drei Monaten 2008 eines der schlechtesten Quartale der letzten Jahre erlebt. Der Credit Suisse Pensionskassenindex zeigt einen Rückgang der verwalteten Vermögen um 5,6 Prozent.

Besonders schwach fiel dabei der Januar mit einem Indexrückgang um 3,37 Prozent aus, wie die Credit Suisse (CS) mitteilte. Schon in den letzten beiden Quartalen 2007 hatte der Index wegen der schlechten Entwicklung auf den Finanzmärkten eine negative Rendite auf den Pensionskassenvermögen aufgezeigt. Hochgerechnet 35 Mrd. Fr. Verlust!

Würde die Entwicklung des Indexes auf die gesamten von Schweizer Pensionskassen verwalteten Vermögen hochgerechnet, so würde eine Abnahme um rund 35 Mrd. auf 595 Mrd. Fr. resultieren. Der Pensionskassenindex der CS erfasst die bei der Grossbank verwalteten Pensionskassenvermögen von rund 100 Mrd. Fr.

(sda/fasc)

...

Man komme jetzt nicht und erzähle, niemand hätte eine Ahnung gehabt...

Pensionskassen und Risikokapital. Zwang

(...) Nun entspricht die Kommissionsmotion ein bisschen dem mainstream of opinion, der gängigen Meinung, die vor allem von der Börse kommt, von Bankenkreisen, die natürlich von den Courtagegeschäften auch profitieren...

... Sie wissen alle aus der Presse, wie stark heute die Börse aufgebläht ist. Von Anfang 1991 bis Mai dieses Jahres hat der Börsenwert aller Schweizer Aktien, die Börsenkapitalisierung, um 500 Milliarden Franken zugenommen, ohne eigentlich einen Gegenwert zu schaffen. Das heisst, es ist eine Finanzblase geschaffen worden, und früher oder später wird das zu Wertberichtigungen kommen. Mehr bei parlament.ch: Nationalrat: Sommersession 1997 97.3004 (Rudolf Strahm zu Kommissionsmotion 97.3001)

 

...

"(...)...Der weiter gesunkene Deckungsgrad reduziert die Risikofähigkeit nochmals, was tendenziell dazu führen wird, dass die Aktienquoten erneut heruntergefahren werden, obwohl das Gesetz - eben wegen der Langfristigkeit des Konzeptes - solche Unterdeckungen grundsätzlich zulässt. Dann könnten die Aktienmärkte in einen ähnlichen Strudel geraten wie 2002, als in ganz Europa die Versicherungen allein wegen ihrer Buchführungsprinzipien die Aktienquoten praktisch auf Null reduzieren mussten und damit den Aktien-Crash erst wirklich auslösten.

 

Wider Asymmetrien in der PK-Bilanz

Schon der Aktien-Crash vom Jahr 1987 wurde durch Portfolio-Insurance-Strategien ausgelöst, damals durch Fondsprodukte. Vor drei Jahren waren es die Accounting-Rules der Versicherer, und nun läuft man mit einer systemwidrig kurzfristigen und inkonsistenten Betrachtung der Aktivseite von Pensionskassen-Bilanzen schnurgerade in die gleiche Richtung. Es geht nicht darum, modernen Konzepten der Buchführung entgegenzutreten. Das BVG ist aber ein langfristiges Rentenkonzept. Warum müssen wir das System dadurch gefährden, dass auf der Aktivseite die kurzfristigen Verwerfungen aller möglichen Finanzmarktpreise abgebildet werden, und sie damit automatisch auf den Deckungsgrad übertragen, wo doch kurzfristige Entwicklungen eigentlich nicht interessieren sollten? Kein Mensch denkt ja ernsthaft daran, dass plötzlich alle Pensionskassen an irgendeinem imaginären 31. Dezember plötzlich alle ihre Verpflichtungen bedienen müssen. Eine gelegentliche Rückbesinnung auf den langfristigen Charakter der Altersvorsorge tut not, gerade in einer Zeit, in welcher kurzfristiges Denken Überhand nimmt. Mehr von Erwin W. Heri und Daniel Thomann in ...Langfrist-Strategie contra Kurzfrist-Psychose...

Pensionskassen-Strategien sollte man weder Politikern noch Interessenvertretern in erster Priorität anvertrauen. Diese kennen nämlich vor allem den Weg der einfachen Antworten. Pensionskassen weisen aber einen langfristigen Charakter auf. Dieser verlangt daher den Weg komplexer Antworten. Somit geht schon die Fragestellung diametral auseinander.
Es mutet seltsam an, dass sich niemand an den Löhnen und Boni der Top- Managern und
Finanzspezialisten "vergreift". Im Gegenteil: Es entsteht der Eindruck, dass diese umso mehr belohnt werden, desto höher der durch sie angerichtet Schaden ist. Das ist doch gegen alle "Regeln" des Marktes!
Etwas unkonventionell, auch nicht nach den Regeln des Marktes gedacht: Würden alle Lohnbestandteile, die über einer Million Franken liegen kapitalisiert, könnte genügend Risikokapital in Form von Venture-Capital zur Verfügung gestellt werden, um dringende Projekte z.B. für erneuerbare Energie, Aufforstung, Hochwasserschutz usw. sowie in Forschung und Entwicklung zu realisieren. Neben dem wirtschaftlichen Nutzen würde auch ein gewaltiger Image-Nutzen resultieren.

«Wenn Geld gebraucht wird, ist die Krise womöglich schon vorüber»

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Obwohl Stephan dem Inninnen-Syndrom frönt, schätze ich seine Tipps und Hinweise bezüglich Geld und Finanzen.
Lesen wir die nächste Lektion seines kleinen Finanz-Seminars:
Heute der fünfte Grund, wieso man zu Zeiten der Finanzkrise gelassen sein soll. «Nur keine Panik» hat die Zeit ihren Artikel betitelt. Um erfolgreich zu sein, darf man/frau an der Börse nur mit Geld arbeiten, das man in den nächsten Jahren nicht braucht - oder derjenige, der fast nichts hat und auch mit Nichts leben könnte.
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Aus obigem Artikel der Zeit zitiere ich einen einzelnen Satz:
«Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muss spekulieren» schrieb der ungarische Börsenguru André Kostolany in seinem Buch "Die Kunst, über Geld nachzudenken".»
Nur, in der heutigen Zeit begreifen viele den letzten Satzteil nicht richtig - «wer kein Geld hat, muss spekulieren». Es gibt vermutlich Zehntausende die in der Schweiz spekulieren und hoffen ans grosse Geld zu kommen. Mindestens 95% dieser Menschen machen einen Denkfehler: Sie hätten kein Geld und müssten spekulieren. Sie leben auf einem recht hohen Niveau und haben einige Tausend Franken auf der Seite - mit denen «Spielen» sie dann an der Börse. Vermutlich bei Swissquote denn der Werbung nach suchen die ja Leute die das letzte Hemd in der Finanzkrise verloren haben. Gewinnen wird hier vor allem die Bank. Und die andern werden auch das nächste Hemd wieder verlieren.

Vor allem junge Leute haben in der heutigen Zeit eine grosse Chance. Sie müssen das verdiente Geld nicht gleich in den Konsum stecken - man und frau könnte sparen und ganz klein anfangen. Ein Aktiengeschäft mit CHF 1000 zum Start. Zugegeben, der Spesenanteil ist hier höher, als wenn sie mit CHF 1000'000 starten. Beachten sie nun die vier Punkte, die ich in den vergangenen vier Wochen etwas durchleuchtet habe und legen sie alle Jahre CHF 1000 dazu. Von 25 bis zum Alter von 65. Mit einer Rendite von 5% (tiefe langfristige Aktienrendite) haben sie den dreifach eingebrachten Betrag - CHF 120'000. Bei einer durchschnittlichen Rendite von 7% gib es das 5-fache, CHF 200'000. Und wer durch eine gute Auswahl eine absolut realisitsche Rendite von 10% erreicht, erhält das 10-fache und gleich noch seinen Einsatz zurück - CHF 440'000.

Einige werden jetzt feststellen, dass der genaue Betrag bei CHF 442'592.56 liegt und der noch versiertere Mathematiker kommt auf CHF 487'851.81 - schliesslich haben sie vorschüssig eingezahlt und die Aufgabe ist so gestellt, dass er den Rückzug im Alter von 66 Jahren macht. Wer so denkt, wird nie Erfolg haben. Es braucht die Gelassenheit dazu, die Zeit vorüber gehen zu lassen. Im zweiten Punkt haben wir gesehen, dass die Zukunft oft dem Zufall überlassen ist. Wir brauchen eine Linie, eine Strategie, Wissen, Zeit zum Lesen - Technik, Medizin, Biologie, Energie, Wirtschaft und auch Volkswirtschaft. Ob es dann 400' oder 500' sind ist fast nebensächlich. Wichtig wäre, dass wir das System durchziehen - alle Jahre einen Tausender einlegen. Die meisten wollen aber konsumieren und nicht sparen.

Da wären wir dann bei der eigens verursachten Finanzkrise. Der Konsum auf Kredit. Alles was aus Amerika kommt, kommt bei uns 10 Jahre später. Wetten. Ein kleines Beispiel gefällig. Einfach so aus dem Leben gegriffen. Aber es sind untrügliche Anzeichen. Wissen sie welchen Anteil von Pferdetransporter ein Händler zusammen mit einem Leasing-Vertrag verkauft? Jeden zweiten. Der Pferdesport war früher etwas für die Reichen, dann für die Angefressenen, heute die Snobs und morgen ... aber Achtung, Ausnahmen gibt es überall.
Ein guter Start wäre doch Iconomix der Schweizerischen Nationalbank - ein Lernprogramm über die Ökonomie - und um diese kommen sie nicht herum wenn sie ihren Einsatz verzehnfachen wollen.
Vor einem Jahr erschienen: Biomilch, Plastikmilch, Katzenmilch ...

Vor zwei Jahren erschienen: Magere Ausbeute - Direktanlagen vorziehen und nicht einfach x-welche Fonds

Vor drei Jahren erschienen: Rothrist ab: 08.15 - Mattstetten an: 5 vor 12

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Finanzkrise – Stellenkarusell

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Das Stellenkarusell im Finanzbereich dreht sich. Beispiele:

CS:

"(...) Bekannt ist lediglich, dass die US-Hypothekarkrise, (sie erreichte inzwischen auch England; NZZ: ...US-Hypothekarkrise erfasst Grossbritannien...) einen Stellenabbau zur Folge hat. Letzte Woche kündigte die CS als erste Schweizer Bank an, in New York und London 150 Stellen zu streichen.

...Zudem fällt der Abbau kaum ins Gewicht: Denn das CS-Investment Banking, in dem das Geschäft mit den Hypothekenverbriefung angesiedelt ist, hat alleine im ersten Halbjahr 1100 Stellen geschaffen und zählte Ende Juni insgesamt 19’300 Beschäftigte. Mehr im Tagesanzeiger: ...CS: Von US-Krise «beeinträchtigt»...

Die Übersicht ist etwas verwirrlich. An anderer Stelle kann man vernehmen,, dass noch etwa 500 Stellen weltweit und in der Verwaltung für den Abbau vorgesehen sind. Somit wären es dann bei CS 1320 seit Beginn der Finanzkrise.

Citigroup:

Nach dem erneuten Quartalsverlust plant Citigroup nun einen rigorosen Stellenabbau. Es sollen erneut 9000 Stellen gestrichen werden, zusätzlich zu den bereits im Januar angekündigten 4200 Stellen, die aus Sparmassnahmen weichen müssen. Mehr in DCRS ONLINE: ...Citigroup: Neuer Milliardenverlust, massiver Stellenabbau...

UBS:

will im IT den entstandenen Widwuchs biss um 1000 Stellen reduzieren: Mehr bei 20 minuten: ...UBS: Stellenabbau bei der Informatik...

"(...)... personelle Konsequenzen im UBS-Management. Der Investmentchef Huw Jenkins tritt zurück. Seine Aufgabe wird zur Chefsache: UBS-Chef Marcel Rohner übernimmt zusätzlich die Funktion des Chefs der Investment Bank.

....Der UBS-Finanzchef Clive Standish verlässt die Bank ebenfalls, offiziell geht er in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Marco Suter, derzeit vollamtlicher Vizepräsident des UBS- Verwaltungsrates. Zudem sollen bis Ende Jahr 1'500 Stellen bei der Investment-Bank abgebaut werden. Mehr bei TOP ONLINE: ...Quartalsverlust und Stellenabbau bei UBS ...

Hier werden 6400 Stellen gestrichen. ARD Tagesschau: ..."Noch nicht wettbewerbsfähig genug"...
Im Gegensatz zu den Stellenreduktionen im Investmentbereich sollen, zuverlässigen Quellen zufolge, neue Spezialisten für das Privatebanking gesucht werden. Allein die UBS soll in der nächsten Zeit an die 10'000 Stellen weltweit vorsehen. Auch bei der CS sollen in diesem Bereich gegen 3000 Stellen aufgebaut werden.

Man hat den Eindruck, dass nun das private Kapital dazu dienen soll, den Banken die Möglichkeit zu geben, zur „Tagesordnung“ zurück zu kehren, weiterhin hohe Löhne und Boni für gute und schlechte Leistungen zu bezahlen, und weiterhin Glanzpapier zu drucken. Das Null-Summenspiel spricht dafür, dass das private Kapital um einen Teil seines Besitzes erleichtert wird... Weitere Geschenke an da Kapital?!

Langfristig denken - Crashs und Finanzkrisen sind Nebenschaupätze

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Der Altmeister André Kostolany sagte u. a.:
  • "Weise ist der Börsenspekulant, der die Sprache der Dummköpfe versteht"
  • "In Anlagefragen kann man dem Sparer erfolgreich nur das raten, was er tatsächlich haben will. Auf Versprechungen von irrealistischen Gewinnen fallen sie immer herein. Von einer Anlage abzuraten, die man ihm mit Riesenprofiten eingeredet hat, ist unmöglich"
  • "In der Wirtschaftspolitik ist das richtige Steuern nicht mehr als die Anpassungan die Realität"
  • "Für die Kursentwicklung ist es nicht wichtig, was heute geschieht, sondern was sich morgen ereignen wir. Denn, was heute geschieht, ist in den Kursen bereits enthalten"
  • Man nennt mich oft "Börsenexperte". Ich akzeptiere das Kompliment nicht, weil ich weiss, was morgen an der Börse sein wird, sondern weil ich weiss, was heute ist und was gestern war.Und das ist schon sehr viel, denn die meisten Profis wissen nicht einmal das. Sie wissen auch nicht, dass die Kurse meistens die Nachrichten machen, die dann weitererzählt werden, und nicht die Nachrichten die Kurse.
  • "Man darf der Tendenz nicht nachlaufen, man muss ihr entgegen gehen"

Da wir die Zukunft nicht kennen, ist es schwierig, langfristig zu planen, langfristig zu agieren, langfristige Anlagestrategien zu verfolgen.

Wir lesen die nächste Lektion von "Martis kleines Finanzseminar".  Leider unterliegt er dem Inninnensyndrom, was aber seiner Qualität als Vermögensverwalter nicht abträglich ist.

Heute der vierte Grund, wieso man zu Zeiten der Finanzkrise gelassen sein soll. «Nur keine Panik» hat die Zeit ihren Artikel betitelt. Langfristig denken - und man/frau ist langfristig auch bei den Erfolgreichen.

 

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.
Langfristig denken ist alles andere als einfach. Erstens müssen sie sich vom täglichen Druck der Börse nicht ergreifen lassen und das ist oft einfacher gesagt, als getan. Und zweitens müssen sie so viel Wissen auf mindestens einem Gebiet haben, dass sie auch überzeugt sind, dass hier langfristig Erfolg vorhanden sein wird. Es nützt nichts, wenn sie wahllos etwas kaufen und nach zwanzig Jahren schauen, wie hoch jetzt diese Aktien sind. Dann machen sie es eher wie der Affe im ersten Beitrag - vielleicht haben sie Glück.

Langfristig müssen sie überzeugt sein von einem Unternehmen, einem Produkt oder eine Sparte, die sich extrem stark entwickeln wird. Ich selbst habe einige Unternehmen, die ich auf mehrere Jahre als bisher unentdeckte Trouvaille bezeichne. Einige sind im Finanzblog auch beschrieben. Es können auch Branchen, neue Technologien, aufstrebende Länder sein. Sie müssen eben etwas finden - auch wenn andere sie auslachen. Mich hat mancher über Photovoltaik und Gold ausgelacht. Sollen sie doch, wir lassen uns Zeit.

Drittens, müssen sie viel lesen - aber das Richtige. Wissen und lesen ist nicht das gleiche - denn sie müssen ihr Wissen immer wieder neu aufdotieren. Tagtäglich! Ich erhalte pro Tag im Schnitt 20 Unternehmens-Analysen und etwa gleich viele Mails mit Empfehlungen. Picken sie sich darin nur das heraus, was sie wirklich brennend interessiert. Am Freitag zum Beispiel, als ich diesen Beitrag schrieb, habe ich keine einzige Empfehlung angeschaut - es waren nicht meine Titel, meine Branchen. manchmal schaut man drei vier an. Wenn sie langfristig Erfolg haben wollen, brauchen sie vor allem eins:

Um langfristig Erfolg zu haben, brauchen sie eine eigene Meinung!
Und wenn die Börse halt mal nach unten geht, ja was soll es. Dann kann man wieder einmal etwas kaufen und irgendwann wird es wieder steigen. Geduld haben zahlt sich in barer Münze aus. Die ganz grossen und erfolgreichen Anlage-Gurus, die grossem vermögen gekommen sind, haben ausschliesslich eine langfristige Denkweise. Ich kenne keine einzige Ausnahme. Auch Venture Capitalisten denken langfristig - nur hier ist das Risiko höher.
 
Lesen sie lieber eine technische Revue, ein medizinisches Journal oder etwas das ihnen Spass macht und das man in irgend einer Art an der Börse erwerben kann, als eine Börsenzeitung und sie werden Erfolg haben. Aber meist erst langfristig.

 

Vor einem Jahr erschienen: Salatölralley - Pflanzenöl als Treibstoff ist unethisch
Vor zwei Jahren erschienen: Peugeot Citroën
Vor drei Jahren erschienen: Gemeinsamkeiten zwischen Wein und Börse in Frankreich


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langfristig

«Hektik bringt nichts»

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Wer sein Geld Gewinn bringend anlegen will, muss nicht nur gelassen sein, sondern sich gut überlegen wem er sein Geld anvertraut und wo es wirksam werden soll. Seit festgestellt wurde, dass die Börse mehrheitlich ein Verein aus Zockern und Spekulanten besteht (die seriösen Spezialisten wollen wir jedoch nicht in diesem Topf wissen!), gilt dies umso mehr.

Ziehen wir eine weitere Lektion von Stephan Martis kleinem Finanzseminar ein!

Heute der dritte Grund, wieso man zu Zeiten der Finanzkrise gelassen sein soll. «Nur keine Panik» hat die Zeit ihren Artikel betitelt. Wir schauen einmal wieso Hektik nichts bringt.
Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.
Die beiden früheren Beiträge - auch Affen können erfolgreich sein und die Zukunft kennt keiner finden - sie hier. Hektik schaltet den Verstand aus und wenn man aus Hektik heraus reagiert, so macht man meist Fehler. Die Vergangenheit hat es schon oft bewiesen. Nichts machen ist meist besser, denn die Börse wird wieder steigen. Wann wissen wir nicht, aber es gibt Anhaltszahlen, dass die Börse im Durchschnitt rund 8 Prozent pro Jahr steigt. Das heisst nichts anderes, als dass vor allem junge Leute und auch ältere das Geld, auf das sie einige Jahre nicht angewiesen sind, in Aktien anlegen sollten. Oder Liegenschaften. Aber es braucht eigentlich mehr Verständnis, wenn man mit Liegenschaften Geld verdienen will, weil man sich auf eine einzelne Branche konzentriert.
Bei Aktien sollte man ausgewogen investieren. Verschiedene Länder und verschiedene Währungen. Es ist zu berücksichtigen, dass wenn man in der Schweiz in Aktien investiert, verschiedene Währungen meist schon durch unsere Exporte berücksichtigt sind. Die Unternehmen sind meist von anderen Währungen abhängig - Euro, USD und je länger auch asiatische Währungen und solche von aufstrebenden Märkten, so genannten Emerging Märkten - kurz EMMA genannt.
Gestern hat mir einer gesagt, er hätte jetzt UBS gekauft. Billiger werden sie nie mehr. Und ein anderer hat gesagt, dass dieser Titel noch auf CHF 20 hinterunter fällt. Es tut mir leid, ich kann hier kurzfristig nicht weiterhelfen. Ich weiss es nicht, was die Titel machen werden. Ich kann nur Vermutungen und Überlegungen anstellen - und diese Meinung ist ausschliesslich meinen Kunden vorbehalten. Die lesen sie nie im Finanzblog, denn Schätzungen ab zu geben ist unseriös, weil wir die Zukunft nicht kennen. Zumindest die kurzfristige nicht. Also keine Hektik, sondern staffelweise kaufen. Zum kaufen erwischt man höchsten aus Zufall den tiefsten Stand und beim Verkaufen ist es das selbe. Wir können aber sagen, dass heute sicher nicht der beste Zeitpunkt zum verkaufen ist. Pech hat, wer halt Geld braucht. Es gibt nichts wichtigeres in diesem Geschäft, dass sie immer über eine angemessene Liquidität verfügen. Diese Woche hat mir wieder einmal eine ganz grosse Kennerin und Könnerin gesagt, dass sie immer 20 Prozent Reserven hat.
Immer, das ist eigentlich übertrieben, denn diese Reserven brauchen wir, wenn totale Hektik aufkommt. Wir kaufen dann ab und zu etwas und wenn es dann bergauf geht, wird wieder verkauft um Liquiditätsreserven auf zu bauen. Es geht nie nur bergauf. Und in der heutigen Zeit kann man auch erwähnen, dass es nie nur talwärts geht. Also keine Hektik, sondern alles gelassen nehmen und sich entspannen. Aber das ist wirklich einfacher gesagt als gemacht. Die Gelassenheit zeichnet den Profi aus. Und das Alter, die Erfahrung und auch, welche Bücher man gelesen hat. André Kostolany oder Peter Lynch und die kleinen und grossen Meister. In den nächsten Tagen ist auch wieder ein Beitrag im Finanzblog geplant, wo ein bekannter Anleger warnt. Und vergessen sie die alte Weisheit nicht - wenn jemand verkauft, so kauft ein anderer. Diese Tatsache bringt zwar vielen negativen Stress - den so genannten Dis-Stress, der tippisch für die Hektik ist. Einen positiven Stress, den EU-Stress gibt es meiner Meinung an der Börse nicht, aber die Euphorie. Und diese ist in etwa gleich schlecht wie die Hektik. Also, ruhig Blut.

Hektik ist etwas Verrücktes. Bisher sind Aktientitel zum Beispiel bei der Bekanntgabe eines grösseren Stellenabbaus immer gestiegen. Das Unternehmen kann Kosten sparen. Die UBS-Aktie hat vor einigen Tagen total gegenteilig reagiert. Von der menschlichen Seite her betrachtet wäre statt eines Stellenabbaus, eine Lancierung eines neuen Produktes oder einer neuen Sparte besser. Viele Grossunternehmen hätten das Geld dazu. Aber meist fehlt es an den Ideen im obersten Kader - oder dem Willen.


Vor einem Jahr erschienen: Die Rhône bei Wien ...

Vor zwei Jahren erschienen: Energiepreis in Frankreich

Vor drei Jahren erschienen:
mageres Schwein, Zucker und Zahlenakrobatik - haben sie damals schon gekauft?

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