Transistor - Entwicklung geht weiter

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(...) im Jahr 1947 kam es zu einer bahnbrechenden Erfindung: dem Transistor. Die drei jungen Wissenschaftler Bardeen, Brattin und Shockley aus den USA hatten sich 1945 zusammengetan. Heraus kam ein Halbleiter aus Germanium, der den Stromfluss beeinflussen konnte.

...Es dauerte jedoch noch 10 Jahre bis man erkannte, dass der Transistor eine absolute Neuerung war.

Mehr in das Elektronik- Kompendium: ...Geschichte der Halbleitertechnik...

...

1958 leistete ich mir unter grösster Geheimhaltung selber ein Weihnachtsgeschenk. Es handelte sich um einen der damals kleinsten Transistor-Radio, den es auf dem Markt gab, ein T6, genauer TH-621 von Hitachi. Mein Schulfreund hatte ein mit Elektronenröhren bestücktes Kleinradio (6-Kreise, Superhet!) gebaut und dieses in eine kleine Cigarrenkiste verpasst. Ein kleeinesMeisterwerk! Das Volumen war etwa 6 bis 8 mal so gross wie jenes des T-621. Er benötigte die damals üblichen Kopfhörer. Und die machen ein unverkennbares Geräusch, wenn man sie gegen einander schlägt. Das wurde ihm zum Verhängnis, als die Zimmerkontrolle überraschend auftauchte. Die Geschichte ist schnell erzählt. Das Radio musste bis Ende des Schulquartals abgegeben werden. Ich glaubte eine bessere Lösung gefunden zu haben, was sich auch herausstellte.

 

Hitachi TH-621

Der TH-621 war etwas grösser als eine Zigarettenschachtel von Marlboro. ( über den Marlboro Man und was von ihm dereinst übrig bleiben sollte, machten wir uns damals noch keine Gedanken. Auch speziell ausgeflippt sind wir deswegen nicht. Ich konnte Mittelwellen via Lautsprecher oder Ohrhörer empfangen.

 

 

Innenansicht mit Ferritantenne, Drehko, Akku-Box, Lautsprecher v.li.
Transistor 6 TH-621, Hitachi Ltd.; Tokyo, Jahr 1957/ 1958

Prinzip Superhet allgemein; ZF 455 kHz Superhet
Wellenbereich Mittelwelle
Betriebsart / Volt Trockenbatterien / 9 Volt
Lautsprecher /Ausgangsleistung Dynamischer LS, keine Erregerspule (permanentdynamisch) 0.06 W / Ø 6.4 cm = 2.5 inch
www radiomuseum org Model: Transistor 6 TH-621 Material Plastikgehäuse (nicht Bakelit), Thermoplast
Form kleines Reisegerät oder «Taschenradio» < 20 cm.
Abmessungen (BHT) 72 x 113 x 32 mm / 2.8 x 4.4 x 1.3 inch
Transistoren 6
Bemerkung AM Radio, made by Standard for Hitachi (see SR-F22), 2 case colors with different equipped transistors known.
Bessere Innenansicht: Klicken und blättern genügt!

Ich war im Internat bezüglich Radio am besten ausgerüstet. Selbst während des Studiums und gelegentlich gar während der Schulstunde konnte ich, wenn ich gelangweilt war, Radio Vorarlberg oder Beromünster empfangen. Radio im Hosensack, Kabel von dort unter den Kleidern via Hemdärmel bis zum Armband der Uhr. Mit aufgestütztem Kopf fiel nicht auf, dass ein Ohrhörer in Funktion war und wenn nötig nahm ich den Arm weg... Die Gefahr, dass das Gerät "konfisziert" wurde, war sehr gross und die möglichen Konsequenzen unklar. Gekauft habe ich das Gerät bei Mira-Geräte in Lenzburg. Der Preis betrug Fr. 118.75. Das war viel Geld! Als Lehrling verdiente ich im Herbst 1959 Fr. 0.31 (31 Rappen) pro Stunde. Später handelte ich mit Elektrogeräten um das Sackgeld aufzubessern. So leistete ich mir einen etwas grösseren Radio, einen Nordmende Mambo mit Mittel- und Langwellen-Empfang. Das Gerät funktioniert noch. Ton und Empfang sind im Vergleich immer noch gut!


Nordmende "Mambo"

Damals sinnierten wir als Schüler, dass vielleicht in ferner Zukunft gar ein portables Fernsehgerät von ähnlicher Grösse erhätlich sein wird. Wenn wir heute ein BlackBerry oder einen Taschen Fernseher zum Vergleich heranziehen...

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Die Geschichte der Transistorradios begann aber schon 1954. Um diese Zeit hörten wir in der Tamburenhütte der Stadt Zürich auf dem Albis die Nachrichten noch, mittels eines Detektors mit Kopfhörer.

Die Halbleitertechnik hat sich inzwischen weit verbreitet. Ohne sie gäbe es keine PC's und viel anderes auch nicht.

Die Entwicklung aber geht weiter. Mit dem Nanotransistor soll die Energieeffizienz um den Faktor 50 verbessert werden! Mehr: Pressetext: ...Nano-Transistor erhöht Energieeffizienz um Faktor 50...

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Wenn wir schon dabei sind: Britische Forscher haben den kleinsten Transistor entwickelt.

"(...) Er ist nur ein Atom dick und zehn Atome breit und aus dem Kohlenstoff-Material Graphen gefertigt. Graphen hat einen entscheidenden Vorteil für die weitere Verkleinerung von elektronischen Schaltkreisen. "Bei Graphen wird die Leistung besser, wenn die Transistoren kleiner werden" Mehr : Pressetext: ...Kleinster Transistor der Welt nur ein Atom dick...

Chaos

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Aus: Chaos-Bilder-Generator WinCIG, Thomas Hövel
Grundlage: „einfache, mathematische Formel von Benoît Mandelbrot“

"(...) Das Chaos ist die Ordnung der Unordentlichen und deren schlechtes Gewissen vielleicht nur die Tarnung der archaischsten aller Pedanterien. Mehr: NZZ: ...Pedanten und Chaoten...

Der Schöpfer der Chaos-Theorie, Edward Lorenz, ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Mehr: FOCUS ONLINE: ...Vater der Chaos-Theorie gestorben...

Von Edward Lorenz stammt der Schmetterlingseffekt , einer bildhaften Veranschaulichung des Chaos am Beispiel des Wetters:

Der Flügelschlag eines Schmetterlings im Amazonas-Urwald kann einen Orkan in Europa auslösen.“

Sehen Sie sich einmal ein Kinderzimmer an. Die Kinder sind die einzigen, die in ihrem Chaos die volle Übersicht besitzen.

"(...) Es ist an der Zieit, dass der Mensch sich sein Ziel stecke. es ist an der Zeit, dass der Mensch den Keim seiner höchsten Hoffnung pflanze.

Es kommt die Zeit, wo der Mensch nicht mehr den Pfeil seiner Sehnsucht über Menschen hinaus wirft und die Sehne seines Bogens verlernt hat zu schwirren!

Ich sage Euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage Euch: ihr habt noch Chaos in euch.

Friedrich Nietzsche aus: Also sprach Zarathustra

Der kleine Prinz befand sich in der Nähe der Asteroiden 325 bis 330. Er begann sie zu besuchen, um sich zu bilden. So traf er sich unter anderen auch mit einem Weichensteller.

 


»Guten Tag«, sagte der kleine Prinz.
»Guten Tag«, sagte der Weichensteller.
»Was machst du da?« sagte der kleine Prinz.
»Ich sortiere die Reisenden nach Tausenderpaketen«, sagte der Weichensteller. »Ich schicke die Züge, die sie fortbringen, bald nach rechts, bald nach links.« Und ein lichterfunkelnder Schnellzug, grollend wie der Donner, machte das Weichenstellerhäuschen erzittern.

»Sie haben es sehr eilig«, sagte der kleine Prinz, »Wohin wollen sie?«
»Der Mann von der Lokomotive weiß es selbst nicht«, sagte der Weichensteller.
»Das wechselt.«
»Waren sie nicht zufrieden dort, wo sie waren?«
»Man ist nicht zufrieden dort, wo man ist«, sagte der Weichensteller.
Und es rollte der Donner eines dritten funkelnden Schnellzuges vorbei.

»Verfolgen diese die ersten Reisenden?«, fragte der kleine Prinz.
»Sie verfolgen gar nichts«, sagte der Weichensteller. »Sie schlafen da drinnen oder sie gähnen auch. Nur die Kinder drücken ihre Nasen gegen die Fensterscheiben.«
»Nur die Kinder wissen, wohin sie wollen«, sagte der kleine Prinz. »Sie wenden ihre Zeit an eine Puppe aus Stoff-Fetzen, und die Puppe wird ihnen sehr wertvoll, und wenn man sie ihnen wegnimmt, weinen sie ...«

»Sie haben es gut«, sagte der Weichensteller.

Aus: Der Kleine Prinz von Antioine de SaintExupéry

 

  • "Ordnung ist das organisierte Chaos" und "Wer Ordnung hat ist zu bequem um zu suchen"
  • «Ordnung ist ein Durcheinander, an das man sich gewöhnt hat.» Robert Lembke, 1913–89; deutscher Journalist, TV-Moderator:
  • «Ist die eigne Person in Ordnung, so kommt die Familie in Ordnung; ist die Familie in Ordnung, so kommt der Staat in Ordnung; ist der Staat in Ordnung, so kommt die Welt in Ordnung.» – «Frühling und Herbst des Lü Bu We», S.286 Lü Bu We, 300–235 vCh; chinesischer Kaufmann, Politiker, Philosoph:

Treibstoffe aus Abfall unbesteuert

von Stephan Marti, Finanzblog

Auf Biotreibstoffen aus Abfall werden in der Schweiz keine Treibstoffsteuern erhoben! Ein sensationeller Entscheid - sollte wegweisend für die ganze Welt sein.

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Jackpot für die Uni Fribourg

"Fribourg. sda/baz. Grosser Tag für die Universität Freiburg: Eine Schenkung von 100 Millionen Franken des Industriellen Adolphe Merkle erlaubt ihr den Aufbau eines Forschungsinstituts für Nanomaterialien." Die Uni bekommt somit so etwas wie einen Jackpot.

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