Frohe Ostern - auch für einen Snob

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(Bildquelle: Visipix),

Hinweis: Visipix: kostenlos, ca. 1,3 Millionen Bilder und Clips !

Als die Maschinenzeichner noch stehend am Reissbrett standen, das war in der Vor-CAD-Zeit, wurde gespottet, sie zählten zu einer Berufsgattung, die ein Brett vor dem Kopf hätten – dem Snob seines wäre jedoch aus Teakholz.

Der Snob gehört zur Gattung der Angeber, Blender, Maulhelden, Prahlhanse, Vornehmtuer, etc. Würde man dem Snob die vier Farben Gelb, Rot, Grün oder Dunkelblau zur Wahl stellen, er würde sofort „Rot“ wählen.

 

Er verfolgt das Ziel, als wichtige und interessante Persönlichkeit zu wirken. Imponieren und wichtig tun dominieren sein Verhalten.

Er plustert sich mit scheinbaren Beziehungen zu berühmten und einflussreichen Persönlichkeiten auf. Es ist ihm wichtig, gleichzeitig mit Kofi Annan das Pissoir besucht zu haben oder im gleichen Saal wie Bundesrat Merz gewesen zu sein. Dass die kürzeste Distanz zum Bundesrat nie geringer als zwanzig Meter betrug, wird wohlweislich verschwiegen. Als Mitbesitzer eines kleinen Gewerbebetriebes schmückt er sich lieber mit dem ungeschützten Titel des Betriebsleiters, obwohl er lediglich eine Funktion als Vorarbeiter oder Handwerksmwister ausübt. Die kleine Irreführung dient dem selbst aufgebauten, unechten Image. Mehr Schein als Sein, Quantität vor Qualität. Wichtig ist, was den meisten Menschen bekannt ist.Gut und echt spielen eine sekundäre Rolle. Es werden (Neu-)Reichtum, Scheinwissen und Beziehungen zu „wichtigen“ Menschen zur Schau gestellt. Das eigene Können in einer Spezialdisziplin dient ebenfalls dazu, Aufmerksamkeit und Bewunderung auszulösen.

(...) "Frau Neureich steigt das erste Mal in einem teuren Hotel ab. Sie bekommt ihr Zimmer zugewiesen und rauscht davon. Nach ein paar Minuten steht sie wieder am Tresen: "Hören Sie, nur weil ich vom Lande komme, brauchen Sie mir noch lange nicht so ein winziges Zimmer für so viel Geld zu geben!" Der Portier: "Aber gnädige Frau, Sie waren doch bis jetzt nur im Fahrstuhl."

Alles was zieht ist Einflussnahme auf die grosse Masse mit dem Ziel bewundert zu werden. Unechte Freundschaften, unechte Beziehungen unecht motivierte Leistungen verkommen zum Kitsch. Hansdampf und seine Grite kleiden sich, als kämen sie frisch aus der Schatulle. Sie wirken daher so „Kitsch as Kitsch can“. Geht man der Sache auf den Grund, erkennt man ein grosses Wunder: „Aussen fix und innen Plunder“.

 

Quellenhinweis: teilweise sinngemäss aus aus "Der 4-Farbenmensch; „Der Rot-Typ“ " von MAX Lüscher zitiert.

Ein Auge für die Natur

Wenn Stephan, der Finanzblogger, eine schöpferische Pause einschaltet, begleitet ihn immer seine Kamera. Dass er nicht nur ein Auge für Reben, Trauben und flüssig gelagerte Sonne pflegt, zeigen seine Schnapp(s)schüsse

http://finanzblog.kaywa.com/files/images/2008/1/mob898_1199875683.jpg

Majestätisch gleitet der Flamingo der Freiheit entgegen. - Freiheit (welche?), Befreiung (von was?) - könnte das Streben bedeuten.

 

Hier hat Stephan am einem 9. September 1999 aus dem SF 25-C Falke, im richtigen Moment den Auslöser gedrückt. Kloster St. Urban. Direktor Urs Peter Müller und Personalleiter Thomas Lemp liessen sich die Fotos einen "klösterlichen" z'Nacht kosten. Man stelle sich vor, die Christen wollten in Istambul so ein wunderschönes Kloster bauen... Wetten, dass die zwei Türme des Gotteshauses Anstoss zu Kritik geben würden? Mir gefallen unsere Kirchtürme allerdings besser als die schlanken Minarette, die wie "Seelenabschussrampen" aussehen. Ästhetik ist auch eine Ansichts- und Gewohnheitssache.

 

Nach längerem Flug ist Nachtanken von Energie angesagt. Die friedliche Koexistenz mit den Kormoranen, zeigt dass dies auch mit unterschiedlicher "Auffassung" möglich ist.

 

Ich weiss, das Element Luft ist dem Stephan etwas kurlig. Und im Wasser, wo die Flamingos mit den langen Stelzen die Nahrung suchen, bekäme unser einer nasse Füsse.

Das Element Erde, wo man mit beiden Füssen fest abstehen kann, ist ihm lieber und die Sympathie zu den "Hafermotoren" kann er nicht leugnen. Die Camargue-Pferde stehen fest auf dem Boden.

Fehlt noch das Element Feuer um die Vierheit (Ganzheit) vollständig zu haben.

Farben und Schlafprobleme

Farbtemperaturen können unser Schlafverhalten und damit die «Produktivität» am Arbeitsplatz beeinflussen.

«Computer können die Schlaflosigkeit fördern

Wolf-Dieter Roth 19.01.2006

Probleme mit dem Biorhythmus: Wer nachts nicht schlafen kann, sollte vielleicht lieber ein Buch lesen

Gerade im Winter werden viele Menschen tagsüber nicht richtig wach und nachts nicht richtig müde. Die Chat-Räume haben Hochkonjunktur. Doch das kann unter Umständen das Schlafproblem noch fördern ... weiter bei heise online »

Die Farbtemperatur ist massgebend. Machen sie einmal in der Nacht einen Test und schauen sich das Licht von verschiedene Lampen an. Die meisten Leute sind nicht in der Lage, sich Sonnenlicht am Mittag vor zu stellen. Ich habe einige Jahre mit Tageslicht-Röhren gearbeitet und das war ein Hit - nicht ganz in Sachen Preis. Eine Standardlichtröhre kostete mehr als CHF 40.--. Ich habe diese Röhren später nicht mehr eingesetzt, weil ich sie zu teuer gefunden hätte, aber ich habe sie nirgends mehr gefunden. Bei gutem Licht sollte man nicht zu sehr auf den Preis schauen, denn hier spart man am falschen Ort.

Bevor sie Leuchtmittel austauschen, schauen sie sich diese einmal an oder wenn mehrere Räume umgestellt werden sollen, dann zuerst austesten. Anscheinend scheint es True Light immer noch (oder wieder) zu geben. Durchforsten sie das Internet, aber nicht alles, was mit True Light zu tun hat spricht mich farblich an oder wärmt mein Herz. Es ist wie beim Licht, jeder hat ein etwas anderes Empfinden. Und wenn schon die Schreibe davon ist, so stelle ich meinen Glauben auch ins richtige Licht - und das gleich an zwei Orten.

Licht ist wirklich eine Glaubensfrage und wenn sie gar etwas über schmutziges Licht lesen wollen, dann ab in den Finanzblog, denn hier bin ich nur die Ferienvertretung vom Personalblogger ...

Farben

... Licht ist Energie und dem zu Folge genau gleich relativ wie Farben ...

Über Farben

Ich erinnere mich: Als Kind war ich von den wechselnden Farben des Sees beeindruckt. Tiefes Blau bei Föhn. Grünblau, ja fast Türkisblau bei klarem Himmel oder ein dreckiges, kaltes Grau mit etwas Grün bei kühlem Nordwind und tief liegenden Wolken, beeinflussten die Gefühle.
Das Himmelblau war mir sehr sympathisch. Im Engadin empfand ich das Blau des Himmels dunkler, angenehmer. Im Schlafzimmer der Eltern hingen dunkelblaue Vorhänge. Die wirkten beruhigend. Im Wohnzimmer war die Farbe der Vorhänge ähnlich dem "gelben Ocker". Die wirkten sanft aber spontan anregend und befreiend.

Das Grün der Wiesen, von dem es reichlich gibt, interessierte mich weniger. Das Rot der Schweizer Fahne, etwa an den Dampfschiffen und Nauen angebracht hingegen, "wirkte" stark. Rote Rennautos im Würfelspiel oder die roten Würfel wurden bevorzugt.
Das Violett, welches man in Kirchen antrifft, löste etwas Geheimnisvolles aus.

Als Viertklässler machte ich an einem Zeichnungs-/ Malwettbewerb mit. Offenbar gefiel den Juroren meine Zeichnung. Allerdings waren nach deren Beurteilung die Farben etwas zu wenig kräftig. Ich sollte nachbessern. Ich zeigte das "Bild" dem Lehrer und bat um Rat. Dieser begann sofort zu korrigieren, bis die Zeichnung überhaupt nicht mehr meinen Vorstellungen entsprach. Zu Hause lag dann die Sache etwas zu lange herum und sie wurde kurzum im Feuerofen entsorgt.... Das war nicht sehr motivierend und den in Aussicht gestellten Preis konnte ich somit ins "Kamin schreiben". Heute bevorzuge ich vor allem helle Farben. Gelb und Rot sind die Favoriten, nimmt man ein mit etwas Gelb aufgehelltes Rot, Hellgelb, Dunkelblau und Tannengrün.

Wenn ich an Farben denke, dann fällt mir spontan ein:
  • Raben-, pech- und brandschwarz gelogen (allgemein gebrächliche Ausdrücke)
  • Le bleu de bleu, das Blaue vom Blau, pingelig auf "welsch"
  • Grün und blau geärgert (allg. gebr.)
  • Les violets (les tantes), so werden die Homos in Frankreich genannt
  • Das neue Weiss, weisser als alle bisherigen Weiss (Weiss in der Werbung)
  • Der Vorteil schwarzer Wäsche: Sie bleibt länger weiss!
  • Rotlicht (-quartier). Die "Rotlichtquartiere" sind weltweit rot! Farben wirken bei allen Menschen gleich.

Die Menschen hatten schon in frühen Zeiten das Bedürfnis, mittels Farben bleibende Werte zu schaffen, Eindrücke festzuhalten oder einfach auf sich aufmerksam zu machen.

Die alten Meister, man sehe sich die Gemäldesammlung im Palazzo Pitti in Florenz an, verfügten bereits über hervorragende Mittel und Kenntnisse um diese in in ihren Werken umzusetzen. Seit Farben in Spraydosen erhältlich sind, kommen besondere "Kunstwerke" zum Vorschein. Ich denke an die Graffiti-Künstler. Da war doch jener Jugendliche, der an bester Lage mitten in der Stadt Zürich den eindrücklichen Satz hinspritzte: "Und mich sieht keiner". Offenbar hat er von Werbung das Wesentliche verstanden! Und ich denke an den Sprayer von Zürich, Harald Nägeli, dem es gelungen ist, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Fremdes Eigentum zu beschädigen war für offenbar kein Thema, denn er beglückte ja durch seine Kunst.... Mit seinem Eigentum jedoch hielt er es anders. Man darf ja einmal von der eigenen Meinung abweichen!

Nun handelt es sich hier nicht um irgendeinen Naegeli, sondern um Harald Naegeli, den famosen «Sprayer von Zürich» – den einzigen «Fall von Kunst im öffentlichen Raum, der internationale Ausstrahlung erreicht hat» in dieser Stadt, wie Philip Ursprung, Professor für zeitgenössische Kunst an der Universität Zürich, vor einem Jahr in der Wochenzeitung schrieb.

Es ist jedoch nur Prof. Dr. Max Lüscher mittels Farben sowie seinem kategorealen Denkansatz gelungen, "die Seele zu röntgen", die Gefühlslage der psychovegetativen Emotionalität differenziert zu messen, und die psycho-somatischen Ursachen sichtbar zu machen.