Dè Naawè
…die Erkenntnis liegt nicht im Besitz der Wahrheit (meine, deine oder die richtige Wahrheit!?), sondern in einer zusammenhängenden Sprache.
Von wegen Spaßminister: Guido Westerwelle hat allen gezeigt, wo der Hammer hängt. Auf einer Pressekonferenz wies der "FDP"-Vorsitzende einen "BBC"-Journalisten in seine Schranken: Der Mann erdreistete sich doch tatsächlich, dem Außenminister in spe eine Frage auf Englisch zu stellen. Guido war darüber überhaupt nicht begeistert: "Ich bitte Sie, bei allem Verständnis. So wie es in Großbritannien üblich ist, dass man selbstverständlich englisch spricht, so ist es in Deutschland üblich, dass man hier in Deutschland deutsch spricht", ereiferte er sich.
Schweizerdeutsch ist kein Dialekt des Hochdeutschen. Es ist Teil der Identität eines jeden im deutschsprachigen Teil aufgewachsenen Schweizers. Schweizerdeutsch, existiert nicht als Standardsprache sondern wird durch verschiedene Dialekte repräsentiert: so gibt es neben dem Berndeutschen, Baseldeutschen, Nidwaldner- und Obwaldnerdeutschen, Urnerdeutschen, Zürichdeutschen und Walliserdeutschen noch viele weitere kantonale und sogar regionale Dialekte.
Wurum sellid mièr nid ai ds Rächt haa, eysi Spraach z bruichè und z redè? Sind mièr nid scho fortschrittlich gnuèg? Aus, was mièr i eysèrè Spraach redid, schreybid mièr i dè Schriftteytsche Spraach. So weyt gièngtid diè Teytschè niè! Hiè und da machid mèr Uisnahmè. E chleyni Feynheit: E "Westerwelle" und e Weschtèrwällè sind nid ds gleych par Schuè!
Zum "Dè Naawè", Walter Käslin-Achermann, in: „Der Orgelischt“, Selbstverlag, Bachegg, Beckenried.
Ich schreibe den Dialkekt etwas anders als Walter Käslin. Als ich ihn einmal um Nachsicht bat, weil ich ihn ohne sein Einverständnis zitierte, wies ich darauf hin. Er gab mir zur Antwort: "Dein Gehör für den Dialekt ist schon richtig! Der Unterschied liegt nicht darin, wie du sagtest, dass du fast zu hinterst im Dorf, im "Fabrikhuis" aufgewachsen bist und ich ein paar Kilometer weiter vorne, beim "Bachegg" am Lielibach, wohne. Der Grund liegt darin, dass ich die ersten Lebensjahre im Welschland verbrachte, bevor ich nach Beckenried kam und es deshalb wahrscheinlich nie richtig lernte...! Die Grösse spricht für den Meister, meinen ehemaligen Lehrer und Mundartdichter!
Ich fand auch Bestätigung im Wörterbuch von Ernst Niederberger: "Nidwaldner Mundart" Es gibt immer kleinere Differenzen. So gingen wir auf die Aup, wo die Äupler über den Sommer sind. Heute gilt Alp und Älpler wie auch Schtraass Straass. Mièer sägid neyd, ander niid, usw.
Dè Naawè (frey nach Walter Käslin-Achermann)
Diè, wo vor hundert und meh Jahrè hiè gläbt hènd, sind ufè See aagwisè gsi. D Wääg sind schlächt gsey. Dr See isch di grooss Straass i d Wäut uise gsi. Er hed ès Toor uifta, hed dè Blick frey gmacht fir d Weyti.
Dr See hed Märchtschif treid vo Flièlè här, vo dr Treib, i d Stadt Luzärèn abbe. Märchtschif mit lange, schwärè Stehruèdèr, mid Joch und Sägl, wo dr Wind gnutzd und de schwärè, utappètè Gwicht è chley Bei gmacht hend. Gfährlich heds chènnè wärdè, wenn dr Feen oder d Aarbeys uf ès Schif loos isch, wenn d Wällè s Steyrruèdèr umèzehrd, wenn d Windstees s Sägel verzeerd, wenn die wilde Wasser s Schif gregièrd und la tanze hènd. De hènd d Ruèdèrèr neyd chennè machè.
Stehruder leichtere Ausführung, hier Pfarrer Hans Kupper sel.
I dr hechschtè Nood hènds zum heilige Nikolais vo Myra, wo dè Patron vo dè Seefahrer isch, und zur Muètergottes Zueflucht gnu. Ander hènd zèrscht aui Zeichè gfluechèd, bevor si ruèwigèr wordè sind und im Gheimè a heechèri Mächt hènd afa glaibè.
Votivtafele, wo i dr Reydli- und i dr Santannèchappèlè ds Beggrièd hangid, verzellid iidricklich dr vo. Me s einisch isch ès Märchtschif underggangè.
Vor Jahren isch i dr Matt ussèn è Blitz vom Birgeschtock i See inè tätscht und hed s Wasser dèrbiè mit greyslichè Wällèn uifgwièhlèd. Duè hed è Sportfischer è gschpässigè Laadè zum Wasser uisè zogè. Sey sind us Lärchèholz, eppè sächs Santimeetèr tick und mid starchè Holznegèl midènand verbundè gsi. A dr Form aa hed mè chènnè gsee, ass es Schiffsspanntè vo mènè Naawè oder Märchtschif gsey sind, wo vor langèr, langèr Zeyt i dr Naas ussè muès abbè sey.
Uber d Ruederschif gits èn eigini Gschicht. Speetèr sind d Diesl- und Bänsinmotorèn uifcho. Etz hènd d Schiffsmannè – Seeguslèr hed mènè gseid, Schtei, Sand und andiri Transportruschtig mid Motorèchraft chènnè ferggè.
dè Naawè, Goliath NW No. 24, Foto: odh
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È Naawè isch es stouzes Schif. Dr Namè erinnèrèd as lateynisch Wort “navis”, das Schiff. Er chennt ai vom “Nachen” abgleitèd sey.
È Naawè hed è breiti Schnoozè, hed ès Hittli fir è Schteyrmè und unnè dra, wo dr Motor eiteenig laift, isch ès warm und lärmig und wenns dussè guchsèd und d Seeguslèr a Schärmè wend, sogar heimilig.
s'Hittli, Steuerhaus, (Z'chng: odh)
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Die alte Nääwè hed mèn am Greysch aa kännd. Wer am See gwohnd und uf diè scheenè Schif vo jung uif ggachtèd hed, hed ohni z luègè chennè säge: etz chunt de Reytènèr (de Furzèr), etz de Bedèlèr (dägädldägädldägädl...), etz de Mattnaawè (tutututu...), wo nè chley Mièh hed mid Schnuif und Pfuis. .
De Bedèlèr (Schwalmis), Foto: aus Edi Murers Nachlass.
De Mattnaawè - dè 26-er- Beckenried I
Hit fahrid Nääwè mid modärnè Formè und Motoorè schnittig und mid emè leysligè surè ubèrs Wasser. Ai diè sind scheen, aber diè alte Nääwè hend Poesey gha.
Ohni Poesey, defiir modärn und schnittig (mit em è Schiffsrumpf von 1886!), Luzern 11 vo der SEEKAG, Foto: Hugo Bürkli, Schiffsführer der "Luzern", LU 11
DGV 2, Trajekt, Uirgrossmuetèr vo dè Luzern 11
MLS Beckenried, 740 To, Selbstauslader. "Bachegg-Walter" - Walter Käslin - würde bei diesem grossen, "gradwandigen, motorisierten Ponton" die Ästhetik und somit die "Poesey" vermissen. Trotzdem, ein imposantes Schiff! Die Selbstauslader stellen gegenüber den Flachdeckern einen wesentlichen Rationalisierungsfortschritt dar. Foto: WABAG Kies AG
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Wenn diè Fremdè, eysi Kuirgescht, dè Nääwè zuèluègid, meinids allig, das mièss doch eppis scheens sey, eistèr ufum Ländersee chennèn umèzgundlè. Amènè Sunnètag, wurum nid. Dr See leyd blai und seydèglatt da, d Luft isch warm, d Sunnè scheynd, ass eim wohl tuèd bis taif i d Seel inè. Dè Fahnè ufm Naawè fladerèd luschtig im Fahrwind, und s Wasser springd und spritzt silbrig undèrum Joch, so dass dè Naawè uisgeseed, as hätt èr è weyssè Schnuiz. Vo Buechs hèr chund è zweitè Naawè, è fremdè, am Pfuppfèn aa. Etz stoosst èr d Schnoozè ums Bachegg umè, etz chund s Hittli firè, etz gseed mè dr gälb Fahnè midèm Uirischtièr fläitè. Los, Ländlermuisig! Bass, Klarineet, zwe Handorgèlè.
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Zoge am Boge de Landamme tanzäd
wie dr Tiifel d’Tili dure schwanzäd.
Dülidülidü pfift s’Klarinett
Hitte gemmer nid id s’Bett.
Refrain:
Jüpelidü und Zötteli dra
Nur immer scheen de Wände na.
Sepp, nimms Vreneli rächt a di ane,
heb di am Rock wie anere Faanä,
nimm’s rächt züeche und heb’s ume Büüch,
hit wird tanzäd, hit gahts rüüch.
Refrain
Bedälä, cheibä, tanzä und schwitzä,
d’Tschöpä abzieh und d’Ärmel umelitzä,
Hitä tanzäd dr Jung und dr Alt,
d’Süü und dr Bock und dr Stier und s’Chalb
Refrain
Und wenn’s dr Pfarer nid mag liide,
gänd em en alti Kafimili z’triibe,
wer nid tanzä und bedälä cha,
dem trüüräd wänn’s ne butzt kei Tiifel derna.
Refrain (D Uirner hend e chley en andere Dialäkt!)
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(Zoge am Boge de Landamme tanzed, eines der bekanntesten Schweizer Volkslieder ist die inoffizielle Hymne des Kantons Uri. Es wurde von Albert Jütz komponiert. Die Uraufführung fand im Hotel Höfli in Altdorf statt.
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Tanzmuisig ufm See amè heitèrè Wärchtig! Das sind Zièglèrbuèbè vo Fliälè, diè luschtigè Seegusèr vo dr "Ziegelhittä" - Vierèzwänzg Chind sinds im ganzè gsey - ! Si hend Sand durab gfièrd, und etz im Heifahrè juizids ergilids ihri Seeguslèrfreid uisè ubèrè blai See. Vom Land juizèds und flaitèds umè. Seeguslèr miènd e scheeni Läbtig ha. Diè Fremdè hend rächt. Hends rächt? Nid eister! Dè See chan è gruisigè sey, wenn èr ghèrig fiir chund, de hed èr ai vorum greeschtè Naawè keis Bitzli Reschpäkt.
Das hed vor medè achzg Jahre dr Schwalmis erfahrè, dè stolz Naawè vo dr Schteifabrik. Er isch in en Aarbeys (“Aarbise”) cho, und diè feyf Mannè, wo am Morgè gsund und frisch i See gschtochè sind, hènd samt èm Naawè i dr Taiffi ès nasses Grab gfundè. Ich bin è chleynè Schuèlbuèb gsey, wo zur Schweschtèr Gerberga sälig i di vièrt Klass ggangen isch. Wo mèr am sälbè Dezämbèrmorgè nach dè grossè Schturmnacht z Chile sind, isch Truir und Chummer ubèrèm Dorf glägè. “Henders ai scho ghèrd... Wissidèrs nid... Jerè Gott, wè gruisig...” So heds zäntumè gflischtèrèd. Luit redè hed mè nid truid, und schogar mièr zabligè Buèbè sind einisch ohni Lärmèn und Lachè vo dè Chilè i d Schuèl uifèzogè. De Schwalmis isch abbe! Feyf Mannè vertrunkè! Das hed is trickt und gwirgt. Und Chummr und Truir isch i eysi Schuèlschtubè cho, i jedes Huis, i jedès Härz. I der Paisè sind all under um Schuèlhuis gschtandè und hend i See uisè gluègt, wie wenns mid ihrnè Blickè der versunknig Naawe und die feyf armè Mannè us dr nassè Wält as Land chenntid holè.
Wo d Schuèl uis gsi isch am elfi simmer all gägèn Eysrige a See abbè. Sind a dè Straass gschtandè. Hend widèr uisègluègt, chuim ès Word gredt. Dè See isch glatte daaglägè, hed drigesee, wè neyd passièrd wär, we wenn er vom Schwalmis, vom Schturm, vo Tod und Undergang kei Ahnig hätt. Ja de gwiss neyd derfir chènnt. Bees, gruisig, chald hed èr eim tunkt. Mè hedè gar nimmè kännd. Isch daas de eyse lièb, sunnig Ländèrsee?
Schiffli sind driussè gsi, Mannè hend is Wasser gluègd, hend hantièrt, hend gsuècht. A langè Schnièrè hends Dreyangèl abbègla, sind hibschili gägè s Land gfahrè und hend Dreyangel ubere Seebode nachegschleipft. Tragle seid me dem. Villicht p'hanged dr Angel im Gwand vomene Vertrunknige. Villicht hänkt er am Naawe-nii. Villicht amene Teili, wo eim chennti verrate, wo s versunknig Schif chennt ligge. Mängisch hed es Schiffli mideme Ruck ghalte. Es hed eppis grutzt am Tragelseil. Me hed gseh, we d Manne zièhnd und ziènd. Ween s Seil nur nid laad! Wäg em Gwicht hed s Schiffli afa hindersi fahrè. Ubèrèm See und ubèr dè Leyten am Land isch è groossi Spannig gläägè. Etz... etz de... Jechech, wenns e Vertrunknige-n-uisziènd! Wiè isch ächt das z luege? Wele-n-isch es eppe? - D Manne hantièrid im Wasser, leesid eppis, lands la zruggsinke. De See hed si gnarred! E-n-Ascht oder Grimpu hends uifedragled, aber keine vo dene, wos gsuecht hend. Neyd vom Schwalmis.
Der isch, wiè me-n-erscht es bar Jahr schpeetèr uisegfunde hed, amènè ganz andèrèn Ort gläägè: zwischèd Gersai und Beggrièd, a dè taifschtè Stell. Mid Drahtseil und Windè hènds ne i dr Dreysgèrjahrè wider uifèghold. Vo denè Mannè, won im Neynèzwänzgi midèm abbè sind, hed mè kei Spuir gfundè. Diè hed dr See bhaltè. Dè Schwalmis aber hed mè zwäggmacht, und dernah isch er wider gfahrè. Speetèr hed èr è neywè Motor ubercho.
Dr Schwalmis isch nu bis afangs dr Achtzgerjahr im Isatz gsey, drna ischr abgschlissè wordè. Hit läbdr nu i dr Erinnerig.
D Erinnèrig: Schwalmis, NW 23, Foto: aus Edi Murers Nachlass
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D Seeguslèr hend dè Wääg schièr immer guèd gfundè. Si hend dè See kännt, wiè dr eignig Hosèsack. Bim scheenè Wättèr hends uf èm Jochbode eifach dè Fleetzhaaggè i gschteckt. Mit dèm hed mè haargnai chennè ufènè Richtpunkt inè haa. I dr Nacht isch dè Naawè beleychtèd. Uberèm Joch isch è weyssi Laternè aagmacht. Hinnè am Hittli heds ès weyssès Liècht und linggs zur Fahrrichtig isch è grièni und rächts e roti Seytèlampè, diè dè andèrè Schif aazzeigt, wiè mè faahrd. Bi Näbu hed einè mièssè uf um Joch vornè sitzè und losè, ob er eppèn es Näbuhorn vomènènè andèrè Schif geheerd. Und èr hèd ai regumässig is Näbuhorn blasèd. Zuèsätzlich hed dè Boden Edi nu è starchè Scheynwärfèr vomènè Laschtwagè iigrichtet gha. De wär nu dè Kompass z erwähnè. Bim schenè Wättèr hed mè die verschiedènè Kurs, Tuirezahl und Zeyt fir verschidnigi Ladezuèschtänd uifgschribe. Nid nach Grad isch mè gfahrè. Mè hed sich nach dè "Numèrè" uf em Kompass grichtèt. Mè isch schièr immèr am richtigèn Ort aacho. Aber einisch isch s èm Rädi Muirr nid uifgangè. Anstad vom Birgè i d Matt, ischs bis is Buèchli z Buèchs gangè - genai i dè Zeyt!
09. August 2010: Im personalblog erschienen: Unternehmen "Schwalmis" - Projektabwicklung einmal ganz anders
Nachtrag von Rolf Gwerder (er kennt die Seegusler, die Nauen und das Drum Herum auf dem Vierwaldstättersee wie kaum ein Zweiter!).
Zu den Schiffsbauern wäre zu sagen, dass die Werft Adolf Waser in Stansstad die schönsten und elegantesten Nauen hervorgebracht hat, z.B. der abgebildete “Goliath“ aber auch der “Mars“, der “Neptun“ und der “Lord“ um nur die grösseren zu nennen. Sie weisen einen gefälligen Deckssprung auf.
Walter Hasler ist auf seiner Werft im Rotzloch mit dem Rohmaterial eher “rationell“ umgegangen, indem seine Schiffe mehrheitlich ein gerades Streichholz und somit auch keine “geschwungenen“ Seitenwände aufweisen und somit von vorne bis hinten die gleich breite Ladefläche aufweisen.
Die “schlimmsten Schiffe“ hat nach meiner persönlichen Ansicht mit Ausnahme des “St. Gotthard“ und des “Uristier“ die Firma Lais AG, Basel, gebaut bzw. umgebaut. Mich nimmt wunder, wie diese Firma mit solchen “Schiffsbausünden“ überleben konnte. Hier einige Beispiele:
> Hermann wurde auf dem “Rotzlocher Geleise“ gebaut. Beim Stapellauf ging so einiges schief: Der Nauen wurde mit Schuss gewassert, so dass die Rollwagen aus dem Geleise sprangen. Die “Landi“ hatte Grundberührung und wurde dabei verbogen. Zudem schaute der Propeller infolge Fehlberechnung des Tiefgangs des Nauens beinahe zur Hälfte aus dem Wasser, worauf mehrere Tonnen Balast eingebracht werden mussten. Den “Hermann“ kann man nur mit einer Sorte Material beladen, da die Ladefläche sonst zu klein ist (siehe Bahnschotter auf der Motorenhütte auf dem Bild unten) – vgl etwa “Lord“, bei dem kann man noch beidseits des Haufens mit einer Karette vorbeigehen.
> Uristier: führt seit beinahe 40 Jahren Beton und zeitweise auch noch Wasserbalast mit, damit die Flügel des Propellers richtig ins Wasser greifen können…
> Reuss beim Umbau der “Reuss“ 1999/2000 in ein Klappschiff, passte der neue Teil nicht ans alte Heck – es war offenbar falsch oder gar nicht gemessen worden…
> Walter Fürst beim Umbau 1951 erhält der Nauen nebst einer Ladebrücke aus Riffelblech, neue Windläden mit innenliegenden "Stüdli".
> Rudenz: die zu klein geratenen Silos im Bugbereich lassen ein vollständiges Entladen nicht zu!
Seit es Menschen gibt, begeben sie sich aufs Wasser. Wind, Wellen und Wasser haben über die Zeit elegante, widerstandsarme Schiffskörper hervorgebracht. Die Schiffbauer von heute müssen sich Architekten und Designern beugen und deren Fürze verwirklichen. Damit wäre gesagt, dass Eleganz schöpferisch zerstört werden kann und wird! - Schiffe ohne "Poesie" - lediglich eine Ansammlung von Parametern - ! Müssten diese "Fachleute" selber in die Riemen greifen, sie würden sich einiges zweimal überlegen! Ballast herum ferggen bedeutet Verschwendung von zahlender Last! Ich erinnere an das "schwimmende Gewächshaus" auf dem Zürichsee, die Panta Rhei!=>
personalblog:
25. 03. 09: Panta Rhei - Pannerei
02. 05. 08: Panta Rhei – ein schwimmendes Gewächshaus
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Aus aktuellen Anlässen:
21. 09. 10 -Tagi: Morgen landet das Solarflugzeug in Kloten
Das Solarflugzeug «Solar Impulse» von Bertrand Piccard und André Borschberg wird am Mittwoch zwischen 14 und 15 Uhr auf dem Flughafen Zürich landen. Mehr...P
Erste Pistenlandung von Solar Impulse
Bertrands Piccards Solarflugzeug ist am Dienstagmorgen von Payerne VD aus gestartet. Gegen Mittag traf es auf dem Genfer Flughafen ein. Mehr...
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Zum ersten Mal ist das Solarflugzeug auf Zürcher Boden gelandet. Kurze Zeit später hob es wieder ab. Der Flughafen musste vorübergehend gesperrt werden. Mehr...
Erste Landung eines Solarflugzeuges in Zürich-Kloten
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