Mittelschicht stürzt ab

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Die Mittelschicht, die Lastesel des Staates, sollte man gut pflegen. In Deutschland hat man dies offenbar nicht begriffen. Warum denn sonst würde man dieser das Wasser noch ganz abgraben? mehr in Pressemitteilung: ...Mittelschicht in Deutschland fast ausgestorben...
Wir haben uns über die Schuldenwirtschaft in Deutschland geäussert. Der Titel Gieriger Deutscher Staat hat viele Leser generiert. Mittlerweilen gibt es fast 40% Leistungsempfäner in Deutschland, was auch zur Kostensituation beiträgt. Die schwindende Mittelschicht ist ein ernst zu nehmender Indikator. Hohe Staatsdiener und Beamte allerdings haben eine eigene Optik. Die Kostenfrage wird gar nicht erst gestellt. Lesen Sie weiter bei:
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Birgit Kappel in "Das Erste" / report MÜNCHEN: Armes Deutschland - Millionen Menschen aus der Mittelschicht rutschen ab
(...) "Constanze Kastenhuber rechnet vor, was der Familie am Monatsende nach Abzug aller Fixkosten übrig bleibt und das sind gerade mal 665 Euro, macht 133 Euro pro Person."Darin sind Essen, Trinken, Kleidung, alles einfach, was so zum Leben dazugehört, dass man sich wünscht in der Mittelschicht, also wenn man einfach arbeiten geht, dass man ein gutes Leben hat, kein Luxus, ein gutes Leben und das kann mit 133 Euro pro Person nicht aufgehen." ...(...) "Hans-Joachim Homeier wird seinen Dachdeckerbetrieb jetzt abgeben. Was ihn noch am allermeisten ärgert, ist der große bürokratische Aufwand, der in den letzten Jahren exorbitant zugenommen hat.
"Vor 40 Jahren, als ich noch jung war, hatte ich selber die Möglichkeit eine Steuererklärung zu machen, was heute nicht mehr möglich ist. Da war diese Steuererklärung fünf Seiten stark und das reichte aus. Ich habe mir die Mühe gemacht jetzt mal vom Jahre 2007 die Steuererklärung an der Seitenzahl zu messen und komme auf insgesamt, man glaubt es nicht, auf 126 Seiten. Das ist unser Staat."... mehr in br-online: Armes Deutschland...
Die Beamten sehen es etwas anders. Sie haben dem Staat gedient und daher auf "hohe Managerlöhne" in der Privatwirtschaft verzichtet. Und, sie können von "wohl erworbenen Rechten" profitieren.
(...) "Lammert ist überzeugt: Die Neigung zur Erhaltung des Bekannten habe gegenüber neuen Ideen „immer einen hohen Wettbewerbsvorteil“.

Dies gilt für Abgeordnete vor allem, wenn eine Reform sie selbst betrifft. mehr in FOCUS: Altersversorgung, ...Goldener Ruhestand...

ERWORBENE PENSIONSANSPRÜCHE
Politiker aller Bundestagsparteien können mit üppigen Versorgungsbeträgen rechnen.

Hans Eichel (SPD)
Ehemaliger Ministerpräsident von Hessen (1991-1999) und Bundesfinanzminister (1999-2005). Ohne zusätzliche Bezüge als Ex-Oberbürgermeister von Kassel (1975-1991)
11500 E/Monat

Angela Merkel (CDU)
Seit 2005 Bundeskanzlerin. Ab 1990 im Bundestag, zwischenzeitlich Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion. Von 1994 bis 1998 Bundesministerin im Kabinett Kohl
7200 E/Monat

Horst Seehofer (CSU)
Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Bereits 26 Jahre Mitglied des Bundestags. Von 1992 bis 1998 Gesundheitsminister
8900 E/Monat

Guido Westerwelle (FDP)
FDP-Parteichef. Inzwischen elf Jahre Abgeordneter im Bundestag. Seit 2006 auch Vorsitzender der FDP-Fraktion
3700 E/Monat

Gregor Gysi (Linkspartei)
Vorsitzender der Fraktion Die Linke. 1990 Fraktionschef der PDS in der Volkskammer. Von 1990 bis 2002 und seit 2005 erneut Mitglied des Bundestags
2500 E/Monat

Jürgen Trittin (Grüne)
Ex-Minister in Niedersachsen, von 1998 bis 2005 Bundesumweltminister. Seit acht Jahren Abgeordneter im Deutschen Bundestag
6100 E/Monat

Quelle: Bund für Steuerzahler
Die Privilegien der Beamten im Ruhestand:
Die Basis: unkündbarer Arbeitsplatz, sichere Gehaltserhöhung, diverse Zulagen und Beihilfen.
  • Rente, in der Regel nach dem letzten (meist höchsten) Gehalt bemessen
  • Weihnachtsgeld, fast ein 13. Gehalt
Beiträge an die Versorgungskasse brauchten sie nicht zu leisten! Dies ist Angelegenheit der Steuerzahler.

Teure Beamte, träge Politiker - Pensionen ruinieren den Staatshaushalt

Anmoderation
PATRICIA SCHLESINGER:
(...) "Sie haben einen unkündbaren Arbeitsplatz, sichere Gehaltserhöhungen, Zulagen und Beihilfen - nicht immer einen Traumjob, aber einen mit eindeutigen Privilegien. Ich rede von Staatsdienern, von Beamten. Sie werden auch nach ihrer Pensionierung von der öffentlichen Hand großzügig bedacht. So kassieren sie nach ihrem Ausscheiden aus dem Dienst mehr als andere Arbeitnehmer, ohne dafür in eine Versorgungskasse eingezahlt zu haben. Monatlich 4.500 oder 5.000 Mark Pension sind die Regel. Beamte werden also rundherum versorgt. Warum? Sie waren im Zeitalter der Fürsten und Könige, die mit ihren Untertanen nach Gutdünken umsprangen, der Puffer zwischen den Herren und den Untertanen, so etwas wie die Vorboten eines Rechtsstaates. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, wurden sie auf Lebenszeit beschäftigt, und auch als Pensionäre sollten den Beamten und ihren Angehörigen keine Nachteile entstehen. Das war der Beginn des Alimentationsprinzips. Die Zeiten der regierenden Fürstenhäuser gehören ja nun der Vergangenheit an, aber die Privilegien, die sind den Beamten geblieben, inklusive Pensionsansprüche. Doch die können sich die öffentlichen Haushalte eigentlich nicht mehr leisten. Ebenso wie bei der Rente entstehen riesige Milliarden-Löcher, über die bisher nur sehr ungern geredet wurde. mehr in das Erste: ...Teure Beamte, träge Politiker - Pensionen ruinieren den Staatshaushalt...

Schulden-Uhr: 474 Euro pro Sekunde

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Die Verschuldung Deutschlands scheint immens zu sein, wenn man sich die Recherchen vom "Bund der Steuerzahler" ansieht:

Bund der Steuerzahler stellt Schuldenuhr um

Staatsverschuldung wächst um 474 Euro pro Sekunde


BdSt-Präsident Däke vor der Schuldenuhr in Berlin

Am heutigen Dienstag, dem 22. Januar 2008, hat der Bund der Steuerzahler seine Schuldenuhr in Berlin umgestellt. Sie weist nun einen Schuldenzuwachs von 474 Euro pro Sekunde aus. Im Jahr 2007 waren es 539 Euro pro Sekunde.

Der Bund plant, in diesem Jahr trotz guter Konjunktur neue Kredite im Wert von fast 12 Milliarden Euro aufzunehmen. Damit ist der Bund weiterhin Schuldenmacher Nummer 1. Aber auch die Länder Brandenburg (+208 Mio.), Bremen (+632 Mio.), Hessen (+548 Mio.), Niedersachen (+550 Mio.), Nordrhein-Westfalen (+1.776 Mio.), Rheinland-Pfalz (975 Mio.), Saarland (+587 Mio.) und Schleswig-Holstein (+811 Mio.) planen insgesamt eine Neuverschuldung von mehr als 6 Milliarden Euro. Am Ende des Jahres 2008 wird nach den Haushaltsplänen 2008 ein Schuldenstand von mehr als 1.504 Milliarden Euro erreicht sein. In der Konsequenz dieser Zahlen werden Bund, Länder und Kommunen allein in diesem Jahr rund 68 Milliarden Euro an Zinszahlungen leisten müssen.

Weiter ...

Geheime Kontenabfrage

Big Brother oder Orwell 1984 is watching you! Der deutsche Staat funktioniert nach dem Prinzip von Top zu Down. Die Überwachung nimmt groteske Formen an. Offenbar ist das Misstrauen in die Bürger sehr gross. Kein Wunder daher, dass die Bürger dem Staat misstrauen. Wie man in den Wald hinein ruft, hallt es zurück.

Beispiel 1: Geheime Kontenabfrage

Wie Behörden vorgehen: in "Das Erste"

(...) " Xpider heißt das Computerprogramm mit dem Mitarbeiter der Bundeszentrale für Steuern täglich rund 100.000 Internetseiten durchforsten. Im Visier: zum Beispiel unternehmerische Tätigkeit oder Zahlungsverkehr. Auch Privatverkäufer mit viel Umsatz geraten so in die Fänge. [mehr]

Beispiel 2

Existenzvernichtung - Ein Unternehmen versinkt im Steuerchaos;

Bayerischer Rundfunk 17. 03. 08

Steuerrecht in Deutschland (Foto: dpa)"(...) " 200 Steuerfahnder und ihre Helfer beschlagnahmen vor sieben Jahren sämtliche Unterlagen und sperren alle Konten eines norddeutschen Computerunternehmens. Danach lässt man den Unternehmer jahrelang im Ungewissen. Das Unternehmen muss Insolvenz anmelden, 85 Arbeitsplätze gehen verloren. Bis heute wurde keine Anklage erhoben – das seltsame deutsche Steuerrecht macht so etwas möglich, der Volkswirtschaft drohen Millionenschäden. Zum letzten Mal vor seinem Ruhestand kämpft Filmemacher Günter Ederer gegen den Steuer-Wahnsinn.

Offenbar sehen die Behörden in jedem Bürger einen potenziellen Betrüger, den man nur noch zu überführen braucht. Verwundert es jemanden, dass Menschen dieser totalen Überwachung entfliehen wollen?

Tatsache ist, dass viele ausländische Firmen ihren Sitz in die Schweiz verlegen. Mehr bei swissinfo: Holdingboom: ...Steuerparadies oder -Schlupfloch?...

Deutsche Ungründlichkeit?

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Die deutsche Gründlichkeit war über lange Zeit ein Gütezeichen erster Qualität. Davon scheint nicht mehr allzu viel übrig geblieben zu sein, ausser, wenn es darum geht, sich als Maulheld oder Ellbogenkämpfer ohne Rücksicht auf Verluste Vorteile zu beschaffen.

Eine andere Ansicht: mehr dazu in Entartete Kunst ...Deutsche Gründlichkeit...

Gründlichkeit setzt z.B. voraus, dass man weiss, dass in der Schweiz zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung unterschieden wird.

Wenn Herr Eichel in die Schweiz kommt und hier ein paar uneinige Politiker an die Wand redet, macht das zwar einen brillanten Eindruck (mehr: SF DRS Arena, 07. 03. 08: ...Bankgeheimnis im Visier...) Seine Sicht ist die eines pensionierten deutschen Beamten. Die Scheuklappen verhindern zu sehen, dass der Staat Schweiz umgekehrt funktioniert als der deutsche Staat, wo von hohem Ross nach unten gewirkt wird.

Mittels den Volksrechten könnte durchaus gegen unsinnigen Einfluss von aussen vorgegangen werden.

Sowohl Herr Eichel, wie auch Herr Steinbrück lenken von den eigentlichen Problemen ab und ergreifen die Flucht nach vorn. Sie attackieren Länder mit Bankgeheimnis, um eigene Pobleme zu überdecken. Sie haben guten Grund dazu. Die Schuldenwirtschaft in Deutschland zeitigt ihre Folgen.

(...)" Freilich: Die wirtschaftspolitische «DDRisierung» Deutschlands findet unter der Bevölkerung wachsenden Zuspruch. Dem Staat immer mehr Mittel und bürokratische Kompetenzen in die Hand zu geben, das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben zu kollektivieren, die exzessive Umverteilung von Geld und Vorteilen via Steuer- und Sozialpolitik voranzutreiben: Das alles ist offensichtlich populärer denn je.

Steuer- und Kapitalflüchtige gibt es vor allem dann, wenn die Last der Steuern im eigenen Land vergleichsweise sehr hoch ist und auch, wenn das Vertrauen in den Staat bezüglich der Zukunftsentwicklung verloren gegangen ist. Wohlfahrtsstaaten haben alle dieses Problem, allen voran Deutschland.

Im Hinblick auf die Wahlen vom Herbst 2009 müssen die Wähler gut gestimmt werden. Daher: ...Berlin verteilt Geschenke an die Rentner... in NZZ . Ökonomische Dummheit oder Populismus? Der Zweck heiligt die Mittel!

Es ist davon auszugehen, dass die deutschen Politiker, wiederum mit "Partnern" (Italien, Frankreich) ein Powerplay im EU-Ministerrat veranstalten werden, um ihre Ziele zu erreichen. Sie sind darin geübt. Schliesslich hat Deutschland den von ihm selber geforderten Wachstums- und Stabilitätspakt in der EU Jahre lang nicht eingehalten. Man musste sich bewegen, wollte man keine Bussen nach Brüssel schicken! Weiter ist davon auszugehen, dass man sich kaum an Staatsverträge halten wird.

Recht vor Macht, hat man von der EU erwartet. Und von der deutschen Regierung wird Respekt gegenüber geltenden Verträgen erwartet.

Will die EU Glaubwürdigkeit ausstrahlen, dann muss sie und auch ihre Mitglieder, einhalten was ausgehandelt wurde. Solte das was jetzt abläuft zur Regel werden, wird die Glaubwürdigkeit zusammenschmelzen wie Schnee von gestern an der Sonne. Ob sich die EU das leisten kann? Das Zinsbesteuerungsabkommen wurde mit den BilateralenII abgeschlossen; mehr in SNC, schweizer nachrichten für internatoionale medien: ...Bilaterale II, Der Bundesrat hat entschieden...

Weil das festgelegt ist, wird nun noch der Umweg via Freihandelsabkommen mit der EFTA versucht.

Vielleicht ist alles halb so schlimm. Alle grossen Reiche sind verschwunden. Eines hat gerade mal 13 Jahre überlebt. So wird es auch der EU ergehen. Dann wird es gut sein, wenn es mindestens einen guten Tresor gibt, den der Schweiz.

Beispiel: Obwalden - wirtschaftsfreundlich durch das Bankgeheimnis. Ein traditionsreiches Bankgewerbe pflegt mit dem Bankgeheimnis die Diskretion. Der Kanton Obwalden ist übersichtlich.

Lesenswert:

Die Presse: EU-Kommissar: Österreichs Bankengeheimnis muss fallen

Der Standard at: Bankgeheimnis: Österreich gräbt sich ein

Tagesanzeiger: Kritik am Schweizer Bankgeheimnis

news.ch: Steuerstreit

Schweizer Schwarzgeld in Deutschland

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Dass wir es mit einem gierigen Deutschen Staat zu tun haben, hat sich herumgesprochen. Offenbar will der deutsche Finanzminister das eine tun (sich am Schweizer Tresor vergreifen) und das andere nicht lassen (Schwarzgeld aus der Schweiz und vom übrigen Ausland weiterhin melken). Das erhöht die Glaubwürdigkeit keineswegs. Aber was soll man von einem unglaubwürdigen Finanzminister halten? Steuerehrlichkeit wird in einem Rechtsstaat nur erreicht, wenn der Staat selber ehrlich und gerecht funktioniert und wenn die Steuern ein vernünftiges Mass nicht überschreiten.
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Lesenswert:
(...) Die deutschen Steuerbehörden erschweren den grenzüberschreitenden Kampf gegen den Mehrwertsteuerbetrug in der EU. Das geht aus einem Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofs hervor, der vor kurzem im EU-Amtsblatt veröffentlicht wurde.
...Nach Einschätzung des Rechnungshofs wird derzeit Karussellbetrug nicht zuletzt dadurch begünstigt, dass die nationalen Behörden schlecht zusammenarbeiten. Karussellbetrüger machen sich den Umstand zunutze, dass Lieferungen über EU-Grenzen hinweg mehrwertsteuerfrei erfolgen, während im Inland auf jeder Stufe der Lieferkette die Mehrwertsteuer fällig wird und Vorsteuerabzug geltend gemacht werden kann. Sie kassieren im Verlauf grenzüberschreitender Lieferketten Vorsteuerabzüge oder Rückerstattungen für Mehrwertsteuer, die nie an den Fiskus abgeliefert wurde.
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Wer das Geld schwarz arbeiten lässt betreibt "Schwarzarbeit". Mit speziellen Massnahmen soll die "Schwarzarbeit Schweiz" bekämpft werden. Der Kampf gegen Steuersünder wird mit ungleichen Spiessen geführt. Damit kann man "gewisse Rücksichten" nehmen. Steuerhinterziehung, Schattenwirtschaft und Korruption schädigen einen Staat und dessen ehrliche Bürger. Das ist eigentlich mit nichts zu entschuldigen. Weil aber Recht und recht haben zwei unterschiedliche Begriffe sind, beginnt es doch schon bei der Auslegung eines Gesetzes. Wenn nun Staaten unterschiedliche Auffassung betreffend dem Recht entwickeln, ist es logisch, dass findige Köpfe "Schlupflöcher" ausfindig machen und diese benützen. Schwarz ist dann unter Umständen nicht mehr schwarz sondern "hellschwarz", dunkel- bis hellgrau oder gar dunkelweiss...
Würde Deutschland die Korruption besser bekämpfen, könnte dieser Staat mehr Geld frei machen, als in anderen Ländern mit fragwürdigen Methoden nach Steuerflüchtlingen zu suchen. 2007 betrug der CPI-Index (Corruption Perceptions Index) für Deutschland 7,8 (Austria 8,1, Schweiz 9,0).

Fast 40% Leistungsempfänger in Deutschland

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(...) Die wachsende Beanspruchung des Sozialstaates ist nicht nur in Deutschland ein Problem, dort aber besonders. Zahlen fördern eine erschreckende Tendenz zu Tage. Setzt diese Entwicklung fort, sehen sich Wirtschaft, Staat und Gesellschaft eher früher als später vor unüberwindbaren Hindernissen.

... "Vor dem Hintergrund einer weiter schrumpfenden und alternden Gesellschaft heisst das, dass alles getan werden muss, damit möglichst viele Menschen erwerbstätig sind. Zum anderen müssen aber auch die Leistungsempfänger gefordert werden", verlangt das Institut.

Diese Forderung gilt für alle Länder, die sich zur sozialen Marktwirtschaft bekennen - eine Errungenschaft, die nicht durch Überbeanspruchung des Sozialstaats zum Rohrkrepierer verkommen darf. Sozialpolitik muss zielgerichtet sein, und allem voran ist der Finanzierungsquelle - sprich den Beschäftigten und Selbständigerwerbenden und der Wirtschaft insgesamt - Sorge zu tragen. Sonst versiegt der Geldstrom und kann auch nicht durch eine verschärfte Steuerpolitik gewährleistet werden, wie die deutsche Regierung zu versuchen scheint.(siehe: ..."Gieriger Deutscher Staat"...)

Siehe auch Presseportal, Pressemappe Institut der deutschen Wirtschaft Köln - IW Köln: ...Sozialpolitik, fast 40% Leistungsempfänger...

 

Gieriger deutscher Staat

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Dass der deutsche Staat mit seiner Verschuldung und den sich daraus ergebenden Folgen (Zinslast, Unmöglichkeit der Rückzahlung) gegen eine Wand fährt, hat sich grossflächig herum gesprochen (Schuldenwirtschaft in Deutschland). Daraus erklärt sich auch, dass keine Skrupel gescheut werden, sich an andern Staaten an der "Wäsche" sprich am Finanztopf zu vergreifen.
Der österreichische Finanzminister Wilhelm Molterer wehrt sich gegen plumpe deutsche Anwürfe.
Auch der Präsident von economiesuisse, Gerold Bührer hat reagiert. mehr bei economiesuisse: ...Steuerwettbewerb und Steueroasen...
Auch BR Calmy-Rey hat sich entgegen ihrer Partei klar ausgedrückt. Mehr in Epoche Times: ...Calmy-Rey sieht keinen Handlungsbedarf beim Bankgeheimnis...
(...) Er habe dort "die österreichischen Interessen zu vertreten" und werde "mit dem deutschen Finanzminister (Peer Steinbrück) vielleicht ein bisschen in den Clinch gehen. Wenn er meint, Österreich sei eine Steueroase - da muss man sich dann zur Wehr setzen", sagte Molterer am Montag vor seiner Abreise am Rande einer Veranstaltung in Wien zum "ORF". Mehr in Vorarlberg online: ...Molterer wehrt sich am Ecofin gegen Vorwurf Steueroase...
Sackstark. hat sich ebenfalls ins Thema eingelesen:

Gieriger Deutscher Staat

Written on 7 März 2008 by

Die schleichende Erosion der deutschen Mittelschicht

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Am letzten Mittwoch veröffentlichte das DIW den aktuellen Wochenbericht mit dem Titel „Schrumpfende Mittelschicht - Anzeichen einer dauerhaften Polarisierung der verfügbaren Einkommen?”. Im Fazit stellen die Autoren fest, dass „im Verlauf der Jahre 2000 bis 2006 die Mittelschicht in Deutschland von 62 auf 54 Prozent der Bevölkerung geschrumpft ist”. Hauptbetroffene des Abstiegs seien insbesondere „klassische Familienhaushalte”.

Status quo als Erfolg

Ferner stellen die Verteilungsforscher fest, dass der Anteil der armutsgefährdeten Personen deutlich gestiegen sei. In den letzten Jahren habe vor allem die Einkommensmittelschicht eine „Bewegung nach unten” erlebt. Im Hinblick auf die mittel- bis längerfristige Perspektive ist es wohl schon als Erfolg zu werten, wenn der gegenwärtige „status quo” erhalten werden könnte. Nicht ausgeschlossen, dass im Zuge einer scharfen Wirtschaftskrise der Zerfall der Mittelschicht sich extrem beschleunigt.

Unersättliche Gier des Staates

Sehr interessant in diesem Kontext ist auch, dass in dem Artikel beredt verschwiegen wird, wie gerade die hart arbeitende Mittelschicht vom deutschen Staat nach allen Regeln der Kunst “ausgeplündert” wird. So hat der Bund der Steuerzahler errechnet, dass bei einer Durchschnittsfamilie mit einem Kind sage und schreibe 52 Prozent der Brutto-Lohnkosten für Steuern und Abgaben abgezogen werden. Von einem Euro Brutto-Lohnkosten für den Arbeitgeber kommen beim Arbeitnehmer nur mickrige 48 Cent an.

Staat beraubt seine Bürger

In einem jüngst in der FAZ veröffentlichten Interview bringt es der Steuerexperte und Fachbuchautor Franz Konz vorzüglich auf den Punkt:

„Der Staat besteuert nicht, er beraubt seine Bürger. Früher galt der Grundsatz: Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist. Das waren 10 Prozent. Heute nimmt der Staat bis zu 42 Prozent Einkommensteuer und dazu noch den Solidaritätszuschlag. Und zusätzlich kommt für jeden Bürger die Umsatzsteuer von 19 Prozent obendrauf. Der Staat nimmt von den Bürgern mehr, als sie selbst einnehmen, und langt dabei zweimal bei den Zinsen zu. Das ist eine unglaubliche Ungerechtigkeit.”

Einsamer Rufer in der Steuerwüste

Natürlich verhallt ein solch vernichtendes Urteil in der ideen- und konzeptlosen “Politwüste” Berlins ungehört. Anders formuliert, der staatliche “Raubzug” unter Einbeziehung und Installation eines staatlichen “Big-Brother-Überwachungswesens” geht völlig ungeniert weiter. Und ein Ende ist leider nicht abzusehen. Nach wie vor lehnen Kanzlerin und Finanzminister grundlegende, ja revolutionäre Veränderungen im deutschen Steuer- und Abgabensystem ab.

Wilde Geldmengensteigerung als »Sahnehäubchen«

Zudem bleibt in der Studie völlig unerwähnt, dass gerade das kärglich-stagnierende Nettoeinkommen der Einkommensmittelschicht durch das wilde Aufblähen der Geldmengen mit hohen Teuerungsraten (Preistsunami vor allem bei Energie, Transport und Grundnahrungsmitteln) aufgezehrt wird.

Ja, in der Tat, dieses Umfeld ist geradezu prädestiniert für einen „perfekten Sturm”. Bisher sind es erst harmlose Warnstreiks im öffentlichen Dienst. Vielleicht noch ein unbefristeter Lokführer-Streik ab kommenden Montag.

Vielleicht werden ja eines nicht allzu fernen Tages die hart arbeitenden Menschen der Mittelschicht aufwachen und die im Diätenerhöhungsrausch verharrenden Parlamentarier mit einem „Steuerstreik” (-boykott) beglücken. Vielleicht, aber letztlich ist dies wohl doch extrem unwahrscheinlich in Deutschland.

Bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt…

Quelle

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Kein Wunder, ist aus dem einstmals begehrten Einwanderungsland Deutschland seit zwei Jahren ein Auswanderungsland geworden. Kein Wunder hecheln die Steuerbeamten mikrigen 200 Mio. Euro, verteilt auf 170 deutsche Steuerhinterzieher hinterher und bedienen sich dabei des Denunziantentums. Die 21 Mrd.-Verluste der Landesbanken sind weder in der Presse, noch beim neidischen deutschen Michel kaum ein Thema, obwohl genau dieser die Milliardenverluste durch seine Steuern refinanzieren muss. Im Fall der LGT bezahlte der BND gar 4.2 Mio. Euro an den Denunzianten. Also wenn das keine Motivation ist, wieder eine Nation von Blockwarten heranzuziehen, dann ist auch der deutsche Papst nicht mehr katholisch. Politische Ausreden hin oder her: Laut dem Bund Deutscher Steuerzahler beträgt die Gesamtverschuldung am Ende des heutigen Tage 1′493 Milliarden Euro, pro Kopf also 18′135 Euro und die Verschuldung wächst pro Sekunde um 474 Euro. Nicht umsonst gibt es bereits Bestseller, wie man mit seinem Schwarzgeld umzugehen hat.

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Und das meint Franz Jaeger zu diesen Stasi-Methoden

Spiegel: Edel-DDR

Sonntags-Blick

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[Carolus Magnus]

Schuldenwirtschaft in Deutschland

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Weil der deutsche Staat seit langer Zeit über den Verhältnissen lebt, fehlt es an Kapital an Ecken und Enden. Mit Stasi-Methoden versucht dieser, seine Steuerflüchtlinge zu disziplinieren - Symptonbekämpfung an Stelle der Suche nach der Ursache.

(...) In Missachtung rechtsstaatlicher Prinzipien umgehen sie den korrekten Weg der Rechtshilfe, obwohl dieser Weg in Liechtenstein wie in der Schweiz selbst im Falle von Steuerhinterziehung (in beiden Ländern kein Straftatbestand) durchaus zielführend beschritten werden kann. ...

...Freilich: Die wirtschaftspolitische «DDRisierung» Deutschlands findet unter der Bevölkerung wachsenden Zuspruch. Dem Staat immer mehr Mittel und bürokratische Kompetenzen in die Hand zu geben, das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben zu kollektivieren, die exzessive Umverteilung von Geld und Vorteilen via Steuer- und Sozialpolitik voranzutreiben: Das alles ist offensichtlich populärer denn je.

Mehr bei Franz Jäger in Finanz und Wirtschaft: ...Gute Nacht, Deutschland...

Das Goldene Kalb fordert seine Opfer

(...) Deutschlands Journalisten haben eine Schere im Kopf. Um nicht als Globalisierungsgegner zu gelten, nehmen sie den Niedergang des Mittelstandes als unabänderliche Folge der Globalisierung hin. Das gefährdet auch unseren Wohlstand.

Mehr bei Werner Vontobel im Blick: ...der Niedergang des deutschen Mittelstandes...

Die Bettelrepublick Deutschland will sich am Tresor seines Nachbarn vergreifen. Am liebsten würde sie gleich die Schweizerische Nationalbank (SNB) einverleiben und über das Geschehen im Bereich Steuern und Finanzen in der Schweiz bestimmen. Schon Hans Eichel sann darüber nach und nun auch Peer Steinbrück. Das geht zu wie in einem Krieg. Was man nicht bekommt, wird geholt. Irgend wie ist das nicht verständlich, denn:

(...) Mit Musik ins Armenhaus - seit Jahrzehnten und mit beiden Händen gibt der Staat mehr Geld aus, als er verdient. Gigantische 1,4 Billionen Euro zu viel. Wo kommt das viele Minus her? Wer sind die Täter? Wer die Opfer? Eine Spurensuche im Land der Schulden.

Mehr von Franziska Reich im Stern: ...Bettelrepublik Deutschland... *

Die Wahrung und Gestaltung des Bankgeheimnisses muss sich die Schweiz selber zurecht legen. Schliesslich handelt sich um einen "Rohstoff", den es zu pflegen gilt.

(...) “Die Art und Weise wie sich die deutschen Behörden Daten von Kunden liechtensteinischer Banken beschafften, erinnere ihn “leider an Methoden, die jenen der Gestapo würdig sind”, meinte der der Genfer Privatbankier und Präsident der Bankiervereinigung Mirabaud im Westschweizer Fernsehen TSR. Und Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel vergleicht den deutschen Bundesnachrichtendienst mit Chomeinis Islamisten, die für die Ermordung von Salman Rushdi eine Belohnung ausgesetzt haben.

Mehr bei Werner Vontobels Notizen im Blick: ...Mirabaud und die Gestapo...

Gestapo-Vergleich, mehr in Focus ONLINE ...Schweizer Bankierchef entschuldigte sich...

 

Deutschlands Schuldenberg hat nichts mit dem Schweizer Steuersystem zu tun, sondern alleine mit der dortigen Schuldenwirtschaft. Zeigen die deutschen Finanzer lieber auf andere, um von den eigenen Problemen abzulenken?
(...) Die Schuldensituation der Bundesrepublik beginnt allmählich, auch abgebrühte Beobachter zu beunruhigen. Andererseits hört man immer wieder das Argument, die drastische Erhöhung der Staatsschulden sei der notwendige Preis für die Wiedervereinigung gewesen. Mit dieser Entschuldigung wird jedoch eine gefährliche Illusion genährt. Das Drama der deutschen Staatsfinanzen liegt nämlich nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft.
Mehr von Reginald Grünenberg in "Cicero" ...Deutschlands zweites Versaillees...

 

Der Bundesrat tut gut daran, Einigkeit zu demonstrieren und hart zu bleiben. Die deutschen Politiker kennen keine Kompromisspolitik.

Das konnte man bezüglich Führung der Zollfreien Strasse zwischen Südbaden und Basel Stadt beobachten. Deutschland hat auf dem Staatsvertrag zwischen Deutschland und der Schweiz von 1977 beharrt und gab keinen Zoll für eine Neuverhandlung zu einer Alternativen nach. Das Projekt von 1977 sah man inzwischen als nicht mehr zeitgemäss an.

Gleiches Verhalten kann auch bezüglich der Benutzung des süddeutschen Luftraumes beobachtet werden.

Den Maulhelden in den Mund gelegt: "Was man hat, das hat man!"

Ergo, man gibt nur etwas, wenn man etwas anderes, gleichwertiges dafür bekommt. Das müssten bei uns auch die Parteien langsam begreifen. Staatsinteresse kommt vor klein kariertem Partei-Denken.


Völkerwanderung

In Deutschland gibt es zu wenig Personal vor allem für die Pflege der alternden Bevölkerung. "Mit Ausländern gegen den Arbeitskräftemangel" lautet die aktuelle Losung. Ob sie auch die Schwarzarbeit reduziert?

Am Beispiel der Pflegekräfte ist die moderne Völkerwanderung gut zu erkennen. Unzufriedene Fachkräfte wandern aus. Sie gehen massenweise nach USA, nach der Schweiz, z.T nach Österreich und an die bekannten Feriendestinationen (Kanaren, Balearen usw.).


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