10. Mai 2007
P6 Personalfreistellung
Eine Übersicht
Ziel: Beseitigung personeller Überdeckung
P-Freistellungsmassnahmen
- Änderung bestehender Arbeitsverhältnisse
- Versetzung, vertikal, horizontal
- Umschulung
- Arbeitszeitverkürzung durch: Kurzarbeit; Abbau von Überstunden; Teilzeitarbeit; Anpassung der Arbeitszeit
- Einstellungsstopp
- Befristete Ausleihung von Personal
- Beendigung bestehender Arbeitsverhältnisse
- Ausnutzung persönlicher Abgänge; Förderung des freiwilligen Auscheidens; Outplacement, Frühpensionierung; Aufhebung befristeter Anstellungen; Entlassung*
*Wegen den schwerwiegenden Konsequenzen für Arbeitnehmende, darf diese nur im Ausnahmefall erfolgen. Bei Massenentlassungen müssen gesetzliche Auflagen beachtet werden.
Minimieren von Freistellungsmassnahmen durch: Disversifikation; Vorzug geplanter Tätigkeiten; Koordination von Rationalisierungsmassnahmen; Vorbeugender Unterhalt, Vorzug anstehender Arbeiten; Rücknahme von Fremdvergaben
Qualitativ:
- Arbeitsgestaltung mittels job enrichment, job enlargement, jobrotation, Mehrstellenbesetzung, autonome Arbeitsgruppen
- Qualifikation: Umschulung; Ausbildung; Fort- und Weiterbildung
Quantitativ:
- Arbeitszeitgestaltung mittels Jahresarbeitszeit; Gleitzeit; feste Arbeitszeit; Bandbreitenmodelle
- P-Freistellungsmassnahmen




Kommentare
Aus meiner Erfahrung kann man so etwas schon anständig erledigen. Etwa dass man die Doppelverdiener und jene, die auf dem Arbeitsmarkt die grössten Chancen haben zuerst über die Kinge sprinegn lässt (Schlüsselpersonen allerdings wird man behalten). Dann gibt es immer welche, die einen Wechsel aus verschiedenen Gründen vorgesehen haben.
Immer aber muss seriös informiert werden. Und es gilt, mit den Betroffenen die Konsquenzen zu besprechen. Fallsz.B. jemand 2 Kinder in der höheren Ausbildung hat, ist man vermutlich auf einen Zweitverdienst angewiesen, oder wenn jemand noch Betreuungsfunktion en mit Mitfianzierung trägt, sollt man nicht noch mit einer Entlassung bestrafen.
Betroffene tragen meist schwer an solchen Eingriffen. Das kümmert aber Zocker und Gewinnmaximierer nicht. Sie verschieben Arbeitsplätze dort hin, wo die geringsten Kosten (Lohn, Umwelt usw.) entstehen. Später aber werden wir mit unseren Steuergeldern, Leistungen an die dortigen Umweltschäden leisten müssen, weil sie schliesslich uns auch bedrohen. Man müsstevermehrt und konsequent die Kosten durch die Verursacher targen lassen. Und dies nicht nur hier zu Lande, sondern weltweit.