Personenfreizügigkeit

23. Januar 2008, Update 17:24

Bundesrat hält an Personenfreizügigkeit fest

Der Bundesrat will den freien Personenverkehr mit der EU fortsetzen. Er begründet dies mit den guten Erfahrungen der letzten fünf Jahre: Die Einwanderung nütze der Wirtschaft.

 

Freizügigkeitspolitik im Interesse der Wirtschaft: Die Bundesrätinnen Eveline Widmer-Schlumpf (l) und Doris Leuthard.

Keystone Freizügigkeitspolitik im Interesse der Wirtschaft: Die Bundesrätinnen Eveline Widmer-Schlumpf (l) und Doris Leuthard.
"(...)«Das Personenfreizügigkeitsabkommen und das Freihandelsabkommen sind die wichtigsten Verträge mit der EU», sagte Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf heute vor den Bundeshausmedien in Bern. Die Einwanderung von Arbeitskräften aus der EU komme den Bedürfnissen der Schweizer Wirtschaft entgegen.»(...)
Im Falle eines Referendums gegen die Personenfreizügigkeit und deren Erweiterung auf Bulgarien und Rumänien, ist für den 17. Mai 2009 eine Volksabstimmung vorgesehen.
Die Wirtschaft wird's freuen. es fragt sich, ob und wie die versprochenen flankierenden Massnahmen umgesetzt werden (siehe Massnahmenpaket).

Kunden, Freunde, Bekannte

Wir finden ein paar wertvolle Stunden und reflektieren das vergangene Jahr
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Wir hatten Glück im Unglück.
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Wir lernten interessante Menschen kennen.
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Wir durften viel Goodwill entgegen nehmen.
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Es hat uns interessante Erfahrungen gebracht.

Wir durften unsere Dienste anbieten und ernteten dafür Dank.

Es gelang, für einige, die Navigationspunkte für den Berufs- und Lebensweg zu finden.
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es sei gestattet, sich zu wiederholen:

ZUM
WEIHNACHTSFEST
frohe besinnliche Stunden

ZUM
JAHRESABSCHLUSS
Dank für die gute Zusammenarbeit
und das erwiesene Vertrauen
ZUM
NEUEN JAHR
viel Glück, Gesundheit
und Erfolg

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Herbert u. Brigitte Odermatt
CHO Consulting Herbert Odermatt, Stellenvermittlung u. Personalberatung
Flüelistrasse 25, 6072 Sachseln
Tel.: 041 660 39 79, FAX 041 661 17 00, Mail:
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Flat Rate Tax in Obwalden ab 2008

07:24 16.12.2007, aktualisiert um 15:36
"Flat Rate Tax" vom Volk in Obwalden abgesegnet

Obwalden sagt Ja zu
Flat RateTax
[Bild: Keystone]

Jetzt ist es definitiv: Als erster Kanton führt Obwalden 2008 die "Flat Rate Tax" ein. Das Volk stimmte ihr mit 6840 zu 702 Stimmen zu. Bei einer Stimmbeteiligung von 33,1 Prozent legten 90,7 Prozent ein Ja ein.

[sda] - Ab Neujahr erhebt Obwalden einen einheitlichen Steuersatz von 1,8 Prozent für alle Einkommen; bis 10 000 Franken bleiben sie allerdings steuerfrei. Ausserdem wird die Gewinnsteuer für Kapitalgesellschaften um 0,6 auf 6 Prozent gesenkt, damit Obwalden (mit Appenzell-Ausserrhoden) weiterhin die tiefsten Steuern für Unternehmen anbietet.

Insgesamt bringen die Neuerungen nach Berechnungen der Kantonsregierung Steuerausfälle von 12,3 Millionen Franken im Jahr. 60 Prozent schlagen bei den Gemeinden, 40 Prozent beim Kanton zu Buche. Obwalden verspricht sich aber zusätzliches Wirtschaftswachstum und verweist bereits auf erste Erfolge.
Was das neue Steuergesetz bringen wird, werden wir sehen. Wenn der kleine Kanton Obwalden, im Zentrum der Schweiz, mit ca. 33000 Einwohnern (so gross wie eine grössere Gemeinde im Mittelland!) über 12 Mo Fr. Steuerausfall kompensieren will, dann braucht es einige Steuerzuzüger! Was ist, wenn die Rechnung nicht aufgehen sollte? Werden dann vielleicht die staatlichen Tarife angepasst? Oder werden noch mehr "Blechpolizisten" (Jagd auf Temposünder) montiert? Wir sind gespannt, wie sich das entwickelt.
Der Finanzdirektor, Hans Wallimann, ist zuversichtlich. Er kann bereits darauf hinweisen, dass die Hälfte des errechneten Ausfalls kompensiert ist!

Personenfreizügigkeit mit RO und BG

Sand im Getriebe?

In Sachen Personenfreizügigkeit mit Bulgarien und Rumänien haben sich die Schweiz und die EU bezüglich den Modalitäten noch kaum angenähert. Die Schweiz will längere Schutzmassnahmen bzw. Übergangsfristen, nicht zuletzt, wegen den Erfahrungen, die Italien macht, vorsehen. Die EU möchte eine Gleichbehandlung mit den bisherigen Lösungen.

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Internet verursacht viel CO2

Berlin. "Der Stromverbrauch für den Betrieb des des Internets verursacht inzwischen einen ebenso hohen CO2-Ausstoss wie der weltweite Flugverkehr..."

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Lohndumping von Amtes wegen

Im Zusammenhang mit den bilateralen Verhandlungen und mit der Personenfreizügigkeit mit den Staaten der EU wurden flankierende Massnahmen versprochen, um ein Lohn- und sozialdumping zu verhindern und um die Verhandlungen nicht zu gefährden. Das hat die Abteilung zum Vollzug der flankierenden Massnahmen des Kantons Zürich 2004 auch so gesehen. Jetzt wo alles eingefädelt ist, kommt der Kanton Zürich und bricht die Versprechen mit fadenscheinigen Argumenten. Wollte man zuerst das Stimmvolk für die Bilateralen und die Personenfreizügigkeit gewinnen und hat dieses mit Versprechen geködert?

 

Im Kanton Zürich werden die Mindestlöhne für ungelernte Bauarbeiter unter 30 Jahren gesenkt. Der Minimallohn beträgt neuerdings 3745 Franken. Das sind 10% weeniger als bisher, wie das SF-Nachrichtenmagazin 10vor10berichtete.

Seit zwei Tagen ist die Baubranche ohne Vertrag. Der Landesmantelvertrag ist ausgelaufen. Über die Löhne wachen nun kantonale Kommissionen. Sie müssen dafür sorgen, dass in der Baubranche die Mindestlöhne eingehalten werden.

Als erster hat der Kanton Zürich die Löhne der Baubranche unter die Lupe genommen. Und einen umstrittenen Entscheid gefällt: Im Kanton Zürich sinkt der Mindestlohn.

Kontrolle von Mindestlöhnen

Dies ist aus der Sicht von Hansueli Scheidegger von der Gewerkschaft Unia empörend. «Das ist aus unserer Sicht ein amtlich bewilligtes Lohndumping. Das ist am zweiten Tag des vertragslosen Zustands ein absoluter Skandal.»

Bruno Sauter, der das Amt für Wirtschaft und Arbeit im Kanton Zürich leitet, will mit dem tieferen Mindestlohn die Jugendlichen zu einer Ausbildung bewegen.

«Wir haben grosses Interesse, das junge Menschen primär eine Ausbildung machen und dann als qualifizierte Arbeitskräfte in den Arbeitsmarkt eintreten und nicht als unqualifizierte Arbeitnehmer in eine Branche einströmen, die aufgrund einer Minimallohnfestsetzung attraktiv erscheint.»

Der Stichentscheid in der Kommission sei vom Chef des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) gefällt worden. Die Kommission, der Vertreter von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen sowie des Kantons angehören, ist im vertragslosen Zustand für die Kontrolle von Mindestlöhnen zuständig.

Sind die Löhne nach einer anerkannten Funktionsbewertung festgelegt, kann man diese nicht einfach um 10% senken. Wenn die Differenz der Ungelernten zu den Gelernten genügend gross ist, dann gibt es genug Motivation, um eine Ausbildung zu absolvieren. Motivation durch Honorierung! Und jene, die keine Ausbildung machen können, aus welchen Gründen auch immer, sollen die Zeche bezahlen? Offenbar sind die Löhne politisch festgelegt. Und vielleicht will man auf künftig Interessierte agieren, die nach der erteilten Personenfreizügigkeit mit Bulgarien und Rumänien, Übergangsfristen hin oder her, auf unseren Arbeitsmarkt drängen werden.

Transparenz bei Mindestlöhnen

swissstaffing und Baumeisterverband stellen gemeinsam Daten ins Internet. Die Baumeister und die Temporärbranche tragen den Entscheid der kantonalzürcherischen Tripartiten Kommission zur Senkung der Mindestlöhne für ungelernte Bauarbeiter nicht mit. Sie wollen weiterhin die Lohnbedingungen des Landesmantelvertrags für das Bauhauptgewerbe erfüllen. Damit für die Arbeitnehmenden im Baugewerbe bezüglich Mindestlohns volle Transparenz herrscht, stellen swissstaffing und der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) in den nächsten Tagen die Daten zu den Mindestlöhnen auf ihren Internetseiten zur Verfügung. Damit kann sich jeder Arbeitnehmer informieren, welchen Mindestlohn er für seine Berufsklasse und sein Einsatzgebiet erhalten muss.

Unverständlicher Entscheid

Daniel Lehmann, Direktor des SBV, kann den Entscheid der kantonalzürcherischen Tripartiten Kommission nicht nachvollziehen. «Wir werden unser Wort halten und weiterhin die Lohnbedingungen des Landesmantelvertrags erfüllen. Falls die Mindestlohnsenkung wirklich zutrifft, setzen wir alles daran, sie wieder rückgängig zu machen.»


Tripartite Kommissionen

Die tripartite Kommission des Bundes und jene der Kantone, jeweils mit Vertretern von Behörden, Arbeitgebern und Gewerkschaften, beobachten den Arbeitsmarkt, kontrollieren die Einhaltung von zwingenden Normalarbeitsverträgen, melden Verstösse an die kantonalen Vollzugsbehörden und können Massnahmen beantragen (erleichterte Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen oder Erlass von zwingenden befristeten Normalarbeitsverträgen mit Mindestlöhnen).

Die tripartite Kommission des Bundes ist interdisziplinär zusammengesetzt, die tripartite Kommission von Zürich ebenfalls. Das das Ergebnis durch einen Stichentscheid zustande kam, deutet darauf hin, dass die Angelegenheit umstritten ist. Wurde das Gesetz des Marktes betreffend "Angebot und Nachfrage" beachtet? Man wird die weitere Entwicklung und allenfalls die Signalwirkung auf andere Branchen gespannt verfolgen!

Es gibt nicht viele berühmte, alte Piloten

Kommissar Hunkeler hatte im Fall Livius eine Theorie entwickelt, die Theorie der Fehler.

"Es ist die einzige Theorie, an die ich glaube. Sie besagt, dass man nur mit Fehlern etwas bewegen kann. Wer keine Fehler macht, bewegt nichts. Nur Fehler sind produktiv. Korrektheit ist tödlich."

Diese Theorie nützt dem Unglückspiloten von Basel von heute Mittag um 11 Uhr 25, Hans Georg Schmid nun rein nichts mehr.

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Erweiterung der Personenfreizügigkeit

Vor Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Rumänien und Bulgarien - Schweiz legt Wert auf Schutzmechanismus.

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