Gesuche für Stagiaires in der Schweiz rückläufig

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Dipl. Pflegefachpersonen DN I / DN II / HF, PsyKP / AKP, FAGE für Heime, Spitäler, Spitex.
Einsatz Zentral- und übrige deutschsprachige Schweiz. Sie suchen eine Veränderung, wir unterstützen Sie dabei diskret.
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Die Schweizerische Kommission für den Austrausch von Stagiaires mit dem Ausland berichtet Auszug aus dem Jahresbericht 2007):

Im Jahr 2007 sind 181 (2006 275) Gesuche ausländischer Stagiaires behandelt worden (Neugesuche, Stellenwechsel und Verlängerungen), dies entspricht einer erneut deutlichen Abnahme um 34,2% gegenüber 2006 (-24,2%). 143 der Neugesuche wurden positiv beurteilt, das sind 81 oder 36,2% weniger als im Vorjahr (-7,4%). Die Zahl der Ablehnungen ist mit 30 etwas kleiner als im Vorjahr (31), die Ablehnungsquote beträgt 16,6%. Ebenfalls abgenommen haben die Gesuche um Verlängerung mit 6 (Vorjahr 14). Während 2 mal um Stellenwechsel nachgesucht wurde (Vorjahr 6).

Anfang 2007 hatten wir noch mit einer leichten Zunahme der Stagiaires-Gesuche gerechnet, der unerwartet und starke Rückgang überrascht. Er ist in erster Linie auf einen regelrechten Einbruch der Gesuche aus Rumänien (2006: 81, 2007: 42) und aus der Slowakei (2006 61, 2007: 35) zurückzuführen. Bei Rumänien dürfte eine 2007 durchgeführte Reorganisation der zuständigen rumänischen Behörde (Dezentralisierung) mit damit einhergehender Verunsicherung Hauptgrund für den Rückgang sein. Für beide Länder - wie für die anderen Neu-EU-Länder - spielen wohl zwei weitere Faktoren eine Rolle: Einerseits wird in diesen Staaten nach wie vor angenommen, mit der Schweiz bestehe volle Personenfreizügigkeit, so dass die Stagiaires-Abkommen als überflüssig angesehen werden. Andererseits ist für die neuen EU-Länder der Zugang zum Arbeitsmarkt der EU-15 heute viel einfacher, so dass die Schweiz schlicht nicht mehr attraktiv ist und von potentiellen Stagiaires gar nicht mehr in Betracht gezogen wird.

Folgende Staaten zeigten steigende Werte: Bulgarien +3, Philippinen +1, USA +. Folgende Staaten zeigten negative Werte: Argentinien -1, Australien -3, Tschechien -7, Ungarn -2, Polen -5,Rumänien -39, Slowakei -26, Südafrika -1. Aus Kanada verzeichneten wir unverändert 23 Gesuche.

Grösste Berufsgruppe ist für einmal mehr das Gesundheitswesen mit 34, gefolgt von der Landwirtschaft mit 16, den industriellen und gewerblichen Berufen ebenfalls mit 16, den wissenschaftlichen Berufen/Unterricht mit 15 und von Büro und Verkauf mit 8 Bewilligungen.

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Kommentar

  • Es werden weniger Stagiaires engagiert, weil sich das Angebot auf dem Arbeitsmarkt verändert hat. Jeder Arbeitgeber wird Bewerbende, die unbefristet und unkompliziert angestellt werden können, allen anderen Lösungen vorziehen.
  • Die Empfehlung des Bundesamtes für Migration, Auswanderung und Stagiaires, es sollten vermehrt Leute aus der EU rekrutiert werden, zeigt ihre Wirkung.
  • Aus anderer Optik gibt es Grund zur Annahme, dass viele Rumänen nach Spanien, Italien Frankreich, England und Belgien, Österreich und nach Deutschland gezogen sind. Allesamt haben dort eindeutig schlechtere finanzielle Bedingungen als in der Schweiz! Aber sie bekommen unbefristete oder erneuerbare Arbeitsverträge!
  • Ausserdem: in Deutschland werden Stagiaires lockerer eingesetzt als in der Schweiz. Ob jemand med. Masseurin, Kinderkrankenschwester, Radiologieassistentin oder Physiotherapeutin ist, spielt für den Einsatz in der Pflege dort keine entscheidende Rolle! Der Entscheid liegt beim Arbeitgeber! Man muss aber auch erwähnen, dass die Leute als Nicht anerkanntes Personal, also als Hilfskräfte eingesetzt wird, was in der Schweiz undenkbar ist.
  • Bezüglich Rumänien gibt aber noch etwas zu beachten: Der Beruf asistent medical generlist z.B., nach unserem Begriff die Pflegefachperson mit höherer Fachausbildung HF, hat mit dem Eintritt in die EU einen anderen anerkannten Status als früher bekommen. Dies hat auch zur Folge, dass sich dies im Lohn niederschlägt und zwar für die Berufsgattung markannt. Allerdings muss für den Stellenantritt oft mit der Plastiktüte nachgeholfen werden. Die bis zu tausend EUR schweren "Geschenke", begleitet von Probeziten bis drei oder mehr Monate unbezahlt, werden weiterhin zu leisten sein... Bisherig Ausgebildete müssen sich den neuen Anforderungen stellen. Sie sind nun auch in einem Syndikat vereinigt, welches ähnlich wie eine Gewerkschaft dafür sorgt, dass die Leute entsprechend eingesetzt, entlohnt und fortgebildet werden. Vorübergehend wirkt das motivierend. Aber wie wir aus der Motivationstheorie wissen, dauert das "Glück" nur kurze Zeit (Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg, siehe auch: Hygienefaktor). Sobald erkannt wird, dass die Lohnerhöhung kaum den Teuerungsausgleich bringt, wird die nächste Stufe angestrebt. Wir werden dies noch erleben!
  • Auch der unterschwellig beabsichtigte "Export" der Roma stellt eine Gefahr bezüglich der Belastung der sozialen Institutionen in den "Empfangsländern", trotz anders lautender Beteuerung aus Bukarest, dar. Vorsicht ist also durchaus geboten!
  • Und noch etwas: In den Amtsstuben der Kreisämtern und auch in Bukarest befassen sich z.T. Leute mit den Migrationsfragen, die "Null" Motivation für ihre Arbeit haben. Es muss frustrierend sein, dauernd Arbeitsverträge zu sehen die gegen Fr. 5000.-/ Monat x 13 bringen, während man selber am Hungertuch zu nagen hat, aber den Status geniesst, in der staatlichen Tintenburg von Bukarest ein kleines Königreich pflegen, von uns vorbereitete Papiere weiter zu leiten und daneben auch noch den Papierkorb leeren zu dürfen... Ich ziehe den Hut vor denen, die sich bemühen, einen guten Job zu machen, die gibt es in geringer Zahl auch!

 

 

Schweiz-Kanada; Stagiairesabkommen

Die schweizerische Kommission für den Austausch von Stagiaires mit dem Ausland (SKASA) hat am 10, Dezember 2007, signiert von Roland Flükiger, Sekretär, mitgeteilt:

Am 6. Februar 2007 ist das erweiterte Stagiairesabkommen Schweiz-Kanada in Kraft getreten. Bereits nach kurzer Zeit hat sich gezeigt, dass die auch im alten Abkommen vorgesehene Mindestaufenthaltsdauer von vier Monaten gerade für die neue Kategorie der Studenten nicht praxisgerecht ist, dauern doch die Semesterfereien meist weniger lange. Im Einvernehmen mit den kanadischen Behörden haben wir deshalb die Mindestaufenthaltsdauer gegenseitig aufgehoben.

Im Rahmen der schweizerisch-kanadischen Stagiairesvereinbarung können jährlich je 400 schweizerische Stagiaires in Kanada und kanadische Stagiaires in der Schweiz eine auf 18 Monate befristete Arbeitsbewilligung zur beruflichen und sprachlichen Weiterbildung erhalten; das Kontingent wird Jahr für Jahr auf dem Korrespondenzweg festgelegt.

Stagiaires sind Personen zwischen 18 und 35 Jahren, die eine berufliche Ausbildung oder ein Studium machen bzw. abgeschlossen haben und die im Partnerstaat ihre beruflichen und sprachlichen Kenntnisse vertiefen wollen. Sie müssen deshalb im Beruf beschäftigt werden, den sie erlernen bzw. den sie erlernt haben.

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Die Schweiz hat mit 29 Staaten Stagiairesabkommen abgeschlossen.

Infolge der Bilateralen Abkommen Schweiz-EU/EFTA benötigen Staatsangehörige der 15 alten EU-Staaten sowie von Norwegen in der Schweiz keine formelle Arbeitsbewilligung mehr. Die Stagiaires-Abkommen mit diesen Ländern sind darum ausgesetzt worden.

Sie möchten Stagiaires einsetzen? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und beachten Sie unsere Stellenangebote.

English translatet by google:

Switzerland-Canada; Stagiairesabkommen
[Foreign Stagiaires in Switzerland]

The Swiss Commission for the exchange of Stagiaires with foreign countries (SKASA) announced on 10 December 2007, signed by Roland Flükiger, Secretary, stated:

On 6 In February 2007, the extended Stagiairesabkommen (agreement) Switzerland-Canada entered into force. After only a short time has shown that even in the old agreement provided a minimum stay of four months, especially for the new category of students is not practical, take the Semesterfereien mostly but less long. In agreement with the Canadian authorities, we have, therefore, the minimum stay of mutually repealed.

Under the schweizerisch-kanadischen Stagiairesvereinbarung (arrangement) can annually per 400 Swiss Stagiaires in Canada and Canadian Stagiaires in Switzerland for 18 months a temporary work permit for vocational and language training; the quota will Every year on the correspondence.

Stagiaires are persons between 18 and 35 years, providing vocational training or study or have completed and the partner country in their professional and language skills. They must therefore be employed in the profession, which they learn and they have learned.

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The Switzerland has 29 states Stagiairesabkommen completed.

Following the bilateral agreements Schweiz-EU/EFTA require nationals of the 15 old EU countries, Norway and Switzerland in the absence of a formal work permit. The Stagiaires-Abkommen (agreement) with these countries are therefore suspended.

You want Stagiaires? Get in touch with us and observe our vacancies.

Ausländische Stagiaires engagieren

Als Arbeitgeber in der Schweiz möchten Sie in Ihrem Betrieb junge ausländische Berufsleute einsetzen. Sie sind also bereit, diese jungen Berufsleute in der Erweiterung ihrer beruflichen und sprachlichen Kenntnissen zu fördern. Weitere Einzelheiten finden Sie unter dem Link "Ausländische Stagiaires in der Schweiz engagieren".
Beachten Sie dort speziell die "Allgemeine Wegleitung" ( PDF-Datei).

Als Stagiaires zugelassen werden Staatsangehörige verschiedener Länder, die eine abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zwei Jahren Dauer vorweisen können, und nicht älter als 30 Jahre alt sind (Argentinien, Bulgarien, Kanada, Monaco, Rumänien, Slowakei, Südafrika, Tschechien und USA: 35 Jahre).

Wegen der Bilateralen Abkommen Schweiz-EU/EFTA benötigen Staatsangehörige der 15 alten EU-Staaten sowie von Norwegen in der Schweiz keine formelle Arbeitsbewilligung mehr. Die Stagiaires-Abkommen mit diesen Ländern sind darum ausgesetzt worden.

Was weiter zu beachten ist: Für den Einsatz im Gesundheitswesen müssen, solange die Schweizerische Berufsanerkennung fehlt, die Verantwortlichkeiten, Kompetenzen und Aufgaben für die Stagiaires klar festgelegt sein. Man tut gut daran, die nötige Fachkompetenz so organisiert zu haben, dass sie bei Bedarf jederzeit erreichbar ist (Dienst im Hintergrund). Es geht dabei darum, den rechtlichen Aspekt abzudecken.

Da die sprachliche und berufliche Förderung im Vordergrund steht, wird auch der Arbeitsvertrag entsprechend formuliert. Stagiaires sind also nicht einfach Arbeitskräfte, oder gar "günstige Arbeitskräfte", sondern Berufsleute, die in Verbindung mit der Ausübung ihres Berufes (Leistung gegenüber dem Betrieb), auch etwas mit auf den Weg nehmen (Leistung des Betriebes).

In der zwischenstaatlichen Vereinbarung ist abgemacht, dass orts- und branchenübliche Löhne zu bezahlen sind. Was in der Branche üblich ist, kann den Lohnregelmenten entnommen werden. Diese berücksichtigen meist via Lohnvergleiche die regionele Situation. Ortsüblichkeit bedeutet "üblich am Ort". Dieser Begriff soll jedoch nicht zu wörtlich genommen werden. Daraus folgt, dass es regionale Unterschiede gibt und auch solche zwischen Stadt und Land. Die Lohnlandschaft im Gesundheitswesen Schweiz ist sehr vielfältig. 26 Kantone haben ihre Lohnempfehlungen. Städtische Institutionen und die Gemeinden weichen davon meist etwas ab. Das gilt auch für privat geführte Institutionen. Weil vermehrt auch eine Leistungskomponente berücksichtigt wird, gibt es keine sture Gehaltsmechanik mehr! Anstelle fixer Werte aufgrund von Beruf/Aufgabe/ Dienstalter, sind flexible Lohnbänder definiert. Der "Bund" hat diesbezüglich eine etwas einfachere Optik. Es gibt ein national gültiges Lohnsystem, wobei regionale Gegebenheiten berücksichtigt werden.