Die Konjunktur kühlt sich ab

Die bisherigen Prognosen und der Blick in die Glaskugel verbreiteten Zuversicht und Optimismus. Dies, nach dem die Wirtschaft bis Ende 2007 stark gewachsen war. Vermutlich wollte man die Konsumenten in ihrer sicheren Ruhe belassen und ihre Kauflust nicht stören. Wer jedoch die Entwicklung so weit möglich am Rande oder auch etwas tiefer verfolgt hat, stellte doch ungewöhnliche Turbulenzen am globalen Wirtschaftswetter fest. Die internationale Konjunktur hat sich abgeschwächt und die Krise im Finanzsektor hat zusätzliche Bremswirkung gezeigt. So erwarteten die Konjunkturforscher, was nun Realität zu werden scheint.

(...) Bern, 23.06.2008 - Konjunkturtendenzen und Prognosen der Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes - Sommer 2008*. Die seit Anfang Jahr eingetretene Abkühlung der Schweizer Konjunktur wird sich weiter fortsetzen. Die schwächere internationale Konjunktur sowie die verschlechterten Finanzmarktbedingungen dürften bis ins Jahr 2009 hinein nachwirken. Nach Einschätzung der Expertengruppe des Bundes wird sich das BIP-Wachstum von 3,1% im Jahr 2007 auf 1,9% im Jahr 2008 und auf 1,3% im Jahr 2009 verlangsamen. Die rohstoffpreisbedingt gestiegene Teuerung dürfte sich bis 2009 wieder deutlich zurückbilden. Mehr in seco.admin: ...Langsameres Wachstum setzt sich 2008 und 2009 fort...

Mit der konjunkturellen Abkühlung wird auch der Arbeitsmarkt an Fahrt verlieren. Das meint Reuters Deutschland: ...Schweizer Arbeitsmarkt verliert an Fahrt...

Die Konjunkturaussichten dämpfen die Stimmung an den Börsen. Dazu tragen auch die Nachrichten bei, die UBS stehe vor weiteren Abschreibungen.

Alle eher zur Vorsicht mahnenden Hinweise hindern neiemanden daran, sich jetzt, im Sog der guten Resultate einzudecken. ...Drei prozent für Büezer - 80 Prozent für die Bosse... titelt der Blick die Lohnsituation. Vielleicht hat die Abzockerinitiative eine Chance. 118'583 Unterschriften lassen sich sehen! Lassen wir uns überraschen.

Solange lediglich von Abkühlung geredet wird, braucht man sich noch keine all zu grossen Sorgen zu machen. Dabei soll aber dem weiteren Verlauf die nötige Aufmerksamkeit geschenkt werden.

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Diskret /vertraulich

CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln, Tel.: 041 660 39 79, FAX 0041 41 661 17 00, Mail: cho-consulting@bluewin.ch, Web: http://personalblog.kaywa.com/

Dipl. Pflegefachpersonen, anerkannte Altenpflegerinnen/-pfleger, Gesundheits- und Krankenpflege für Heime, Spitäler, Spitex. Einsatz vorallem in der deutschsprachigen Schweiz. Sie suchen eine Veränderung, wir unterstützen Sie dabei vertraulich. Sie leben in Bulgarien, Rumänien, Tschechien, in der Slowakei, Ungarn, Polen..., oder Sie sind in der "alten EU" tätig und haben einen EU-Aufenthaltsstatus, möchten sich aber verändern. Ihre Berufserfahrung, verbunden mit guten Deutschkenntnissen sind hier gefragt! Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Aber auch wenn Sie bereits hier im Einsatz sind und sich diskret verändern wollen.

Personenfreizügigkeit VI

Interessierte aus dem Ausland fragen immer wieder nach den zu erfüllenden Bedingungen, um in der Schweiz berufstätig werden zu können. Während Bürger aus der (alten) EU und der EFTA jederzeit eine Tätigkeit aufnehmen können, gibt es für Bürger von ausserhalb der EU nur dann eine Möglichkeit, wenn man weder in der Schweiz noch in der EU entsprechendes Personal nachweislich nicht finden konnte. Dies trifft für gewisse Spezialisten mit entsprechender Ausbildung und vielleicht für russische Oligarchen zu, die trotz Beteiligung an Firmen behaupten, sie seien hier nicht arbeitstätig...(Beispiel: Victor Wekselberg). Für "normale" Berufe, auch solche im Gesundheitswesen gibt es nach Ansicht der Behörden genug Interessenten in der alten EU. Im Wesentlichen ist zu beachten:

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Lohndumping

Gewerkschaftsbund fordert mehr Kontrollen gegen Lohndumping

Rechsteiner ortet Handlungsbedarf
[Bild: Keystone]
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert doppelt so viele Kontrollen bei den Arbeitgebern wegen Lohndumpings. Die flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit würden nur ungenügend umgesetzt.

[sda] - SGB-Präsident Paul Rechsteiner ortete vor den Medien in Bern einen grossen Handlungsbedarf im Hinblick auf die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Rumänien und Bulgarien.

Der Gewerkschaftsbund habe 2007 feststellen müssen, dass einige Kantone auf weniger Kontrollen gedrängt hätten. Dies zeige, dass die Kontrollen noch ungenügend abgesichert seien.

Der SGB fordert deshalb eine Verdoppelung der Lohnkontrollen auf 20 000 pro Jahr. Diese Zahl müsse verbindlich festgelegt werden. Auch dürfe es für Arbeitgeber, die Lohndumping betrieben, keine Verwarnungen mehr geben. Deren Wirkung sei gering. Stattdessen müssten Bussen verhängt werden.

Positiv wertet der SGB die Einigung auf dem Bau. Jetzt müsse der neue Gesamtarbeitsvertrag (GAV) bis Ende Januar von allen Verbänden ratifiziert und danach rasch für verbindlich erklärt werden. Nur so könne der GAV seine Wirkung im Kampf gegen das Lohndumping entfalten.

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Der SGB müsste auch daran interessiert sein, dass RO und BG dafür sorgen, dass die Romas im eigenen Land nicht diskriminiert werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass diese auf elegante Weise "exportiert" werden. Ländern, deren Wirtschaft zu boomen beginnt, wie oft zu hören ist, würde dies sehr schlecht anstehen. Das Problem wird somit nicht gelöst, sondern anderen zugeschoben. Damit kämen aber, so sicher wie das Amen in der Kirche, die Sozialwerke zum Handkuss...! Das darf auf keinen Fall eintreffen.

Arbeitsmarkt 2008

Nachdem das Jahr 2007 allgemein ein erspriessliches Jahr für die Wirtschaft war, sind die Augen bereits auf die nahe Zukunft gerichtet. Verschiedene Prognostiker haben bereits eine robuste Konjunktur vorausgesagt.
Auch laut Manpower-Arbeitsmarktbarometer wird der Arbeitsmarkt als relativ stabil eingeschätzt. Allerdings sind die Voraussagen für einzelne Branchen wie auch für die Regionen unterschiedlich.

Die befragten Arbeitgeber im Bereich Service public und Sozialwesen rechnen mit einem leichten Rückgang der Beschäftigtenzahlen um 2 Prozentpunkte im Vergleich zum 4. Quartal 2007 und um 4 Prozentpunkte im Vergleich zum 1. Quartal 2007, womit die Netto-Arbeitsmarktprognose für das 1. Quartal 2008 bei 9% liegt.

Die Arbeitgeber in der Zentralschweiz sind im Vergleich zu anderen Regionen sehr optimistisch. Das Gesundheitswesen reagiert aus Erfahrung sehr träge auf die allgemeine Marktentwicklung. Der Stellenbesetzungsgrad ist relativ hoch, obwohl es nach wie vor für einzelne Berufsgruppen und Spezialisten eine gute Nachfrage gibt.

Die ifo-Konjunkturprognose sagt eine Abschwächung voraus. Trifft dies für den EU-Raum zu, werden Auswirkungen auf die Schweiz die logische Folge sein.

Sie haben den Wunsch, sich beruflich zu verändern? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Die Konjunktur trotzt der Imobilien Krise in den USA

Die Konjunktur hat sich trotz der Kreditkrise der USA im 3. Quartal gut entwickelt. Weil sich die Notenbanken stark engagiert haben, wird sie sich höchstens nur leicht abschwächen, so die KOF.

Es wid nur mit einer geringeren Abschwächung gerechnet. Der private Konsum sei weiterhin der Motor für den Beschäftigungszuwachs und die entsprechende Erhöhung der Einkommen für die Jahre 2008 und 2009. Das ist offenbar wichtig, denn der Export zeigt eine Schwäche, die auf diese Weise pariert wird.

Auch das seco sagt eine Verlangsamung des Wachstums für die Jahre 2008 u. 2009 voraus. Mit Ausnahme der Bauwirtschaft würden alle Branchen zum Wachstum beitragen.

Die CS sieht moderate Wirtschaftsentwicklung für 2008.

Klaus J. Stölker wird wahrscheinlich weiterhin an seiner Behauptung festhalten, dass mit Wirtsaftsprognosen Politik gemacht werde.

Ich gebe mein bisschen Geld dann aus, wenn ich ein Bedürfnis habe. Die Wirtschaftsprognosen beeinflussen mein Handeln nicht.

Insgesamt darf man darf also davon ausgehen, dass sich die Aktivitäten auf dem Arbeitsmarkt etwa auf dem aktuellen Niveau halten werden.

Quellen: CS, Klaus J. Stöhlkr AG, SDA, seco, KOF


Lohndumping

Wenn die Personalvermittler hohe Gewinne melden, Beispiel Adecco, dann läuft die Wirtschaft wie geschmiert.

Es gab Zeiten, als ich meinem Chef die Konjunktursituation anhand der Dicke des Inserateteils in der Technischen Rundschau aufzeigte. Nicht die Inserate wurden gezählt, sondern der Inserateteil wurde mit dem Mikrometer auf seine Stärke gemessen: "dicke Zeitung, gute Aussicht auf Arbeit". Dieser "Indikator" war für eine kleines Ingenieurbüro, welches als Dienstleister und Unterauftragsnehmer funktionierte, schier überlebenswichtig.

Adecco meldet nicht nur gute Zahlen sondern verlangt nach mehr Kontrollen gegen Lohndumping.

Würden die Migrationsehörden bzw. Arbeitsmarktbehörden der Kantone die gleichen Masstäbe und Kontrollen bezüglich Lohnfestsetzung anwenden wie es das seco, Staatsekretariat für Wirtschaft, Sektion Auswanderung und Stagiaires im Eidgenössichen Justiz- und Polizeidepartement EJPD, Bundesamt für Migration BFM für Stagiaires aus dem Ausland in der Schweiz tut, dann müsste sich der grosse Personalvermittler nicht weiter darum bemühen. Aber offenbar kontrollieren die Behörden was sie verstehen, oder das, worüber sie die Übersicht haben. Von einer Gleichbehandlung ist man aber weit entfernt! Da nützen auch ein paar "Lohndumping-Kontrolleure" kaum viel. Im Hinblick auf die Personenfreizügigkeit mit der EU wurde dem Volk versichert, dass genügend Massnahmen gegen Lohndumping vorgesehen seien. Schaut und hört man sich ein wenig um, stellt man fest, dass die Kontrolle und die"flankierenden Massnahmen" kaum genug wirksam sind! Die Missbräuche gehen munter weiter. Ist das verwunderlich? Abstimmungsparolen und die darauf folgende Realität bedeuten immer zwei Paar Schuhe! Da kann man sich als Bürger ledigilich damit beruhigen, dass Irren menschlich ist. Und die politischen "Strategen" unterliegen ihren Irrtümern auf lange Sicht. Ist der Irrtum zu gross, wird ein Politiker höchstens nicht wieder gewählt, aber die von ihm eingebrockte Suppe, darf der Bürger auslöffeln. Ich werde den Verdacht nicht los, dass die Behörden gar kein Interesse an wirksamen Kontrollen haben. Man wartet auf den Kläger, um den Richter zu bemühen. Da das Verpfeifen nicht zur Grundmentalität der hier arbeitenden Bevölkerung gehört, muss man sich kaum vor einer Flut an Klagen fürchten. Die Kugel wird ruhig weiter geschoben...

Man sollte die Entwicklung nicht aus den Augen verlieren. Schon einmal wurden grosse Zahlen an niedrig qualifizierten Arbeitnehmenden aus dem Ausland geholt. Eine hohe Belastung der Sozialwerke und der Sozialämter der Gemeinden war u.a. die Folge. Es liegt an den Behörden, die versprochenen flankierenden Massnahmen durchzusetzen. Einfach der Zeit den Lauf zu lassen und dann zu reagieren wenn es zu spät ist, zeugt von unverantwortlichem Handeln.  Eine "Versozialisierung" der Probleme wäre ein Betrug an der einheimischen Bvölkerung.