Nachdem das Jahr 2007 allgemein ein erspriessliches Jahr für die Wirtschaft war, sind die Augen bereits auf die nahe Zukunft gerichtet. Verschiedene Prognostiker haben bereits eine robuste Konjunktur vorausgesagt.
Auch laut Manpower-Arbeitsmarktbarometer wird der Arbeitsmarkt als relativ stabil eingeschätzt. Allerdings sind die Voraussagen für einzelne Branchen wie auch für die Regionen unterschiedlich.

Die befragten Arbeitgeber im Bereich Service public und Sozialwesen rechnen mit einem leichten Rückgang der Beschäftigtenzahlen um 2 Prozentpunkte im Vergleich zum 4. Quartal 2007 und um 4 Prozentpunkte im Vergleich zum 1. Quartal 2007, womit die Netto-Arbeitsmarktprognose für das 1. Quartal 2008 bei 9% liegt.

Die Arbeitgeber in der Zentralschweiz sind im Vergleich zu anderen Regionen sehr optimistisch. Das Gesundheitswesen reagiert aus Erfahrung sehr träge auf die allgemeine Marktentwicklung. Der Stellenbesetzungsgrad ist relativ hoch, obwohl es nach wie vor für einzelne Berufsgruppen und Spezialisten eine gute Nachfrage gibt.

Die ifo-Konjunkturprognose sagt eine Abschwächung voraus. Trifft dies für den EU-Raum zu, werden Auswirkungen auf die Schweiz die logische Folge sein.

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