Sämi's Vergessen

Witz des Monats: BR Sämi Schmid zum Fall Nef

"(...) ...es isch eso, dass i schpäter diä Mäldig nid entsprächend, äh, gwichtet ha und mir isch's au nümme bewusst gsi, dass am 14. November e die e Achündigung hed stattgfunge.

Das tued mir leid aber au i bi nur e Mönsch (NZZ) und au i cha, s s söttigi, Tatsache äh vergässe und i ha si drum nümme n'i Erinnerig gha ...)"

Quelle: DRS 4 aktuell vom Do, 4.9.2008, 15.04 Uhr (. Hören anklicken).

Finanzkrise: Werte aus Verlusten schöpfen?

Würden ethische Grundsätze gelebt - gäbe es die aktuelle Finanzkrise wohl nicht. Schuldige sind schnell definiert. Aber bis es so weit war wurden Warner höchstens stiefmütterlich behandelt oder es wurde abgewiegelt. Schliesslich wollte niemand lauthals eine Krise herbeireden und Geschäfte gefährden. Aber so sicher wie das Amen am Ende der Messe folgt, so sicher wird sein, dass das ganze Schlamassel sozialisiert wird.
"(...) Luzern – Nach der Credit Suisse kommt auch die Luzerner Kantonalbank (LUKB) Kunden teilweise entgegen, die mit strukturierten Produkten von Lehman Brothers geschädigt wurden. Demnach garantiert die Bank für alle Kunden, die solche Produkte in einem LUKB-Depot haben und deren Gesamtvermögen auf Konti und Depots bei der LUKB weniger als 100.000 Franken beträgt, den vollen Kapitalschutz auf den Zeitpunkt des Verfalls. (Epoche Times ONLINE)
Damit gehen aber Pensionierte, die ihr PK-Kapital in der Pensionskasse der Stadt Luzern liegen haben leer aus. 8 Millionen Franken sind also auf Kosten von etwa 5000 Rentnern in den Sand gesetzt! mehr in Zisch: ...Pensionskasse droht Verlust von 8 Mio Fr...
Solches Gebahren ist Grund dafür, dass der Mindestzinssatz auf 2 % heruntergefahren wird. Warum werden die Finanzinstitute nicht von Staates wegen verpflichtet, ihren angerichteten Schaden zu begleichen? z.B. dass Banken dafür für die nächsten 40 Jahre 2% des Gewinns vor Steuern sowie 40% der Boni an einen noch zu gründenden Pensionskassenfond abliefern müssen... Aber Träume sind Schäume aus denen die Räusche sind... die Räusche der Zocker beim Grosskapital.
Selbst der Finanzblogger steht vor Rätseln. Das verratet er in seiner neuen Lektion seines kleinen Finanzseminars.
Eigene Ideen ... und Geld verdienen
1000 Ideen und erst die letzte lässt die Kasse klingeln. Eine eigene Meinung zu haben ist gar nicht so einfach ...

... aber die Zeitungen der letzten Tage, bieten eine Fülle von Möglichkeiten wie man Geld verdienen kann - oder zumindest, wie man weniger verliert:

- Marc Faber: "Wir stehen am Beginn einer Weltrezession!" Ob er Recht hat, wird die Zukunft zeigen. Aber falls er Recht bekommen sollte, wird sich auch hier Geld verdienen lassen. Hören sie nicht nur auf die Masse.

"Credit Suisse hat an Lehman-Papieren gut verdient!" (Tagesanzeiger). Wer unter einer halben Million Depotwert bei der CS hatte und mehr davon als die Hälfte in Lehmann Papieren, wird entschädigt. Im Grunde genommen, ist dies eine Verlustminderung ... und vermutlich müssten genau diese Personen, weil sie gar keine Ideen hatten, einen neuen Vermögensverwalter suchen.

"Kommt es jetzt zum Schlimmsten?" Die mögliche Werkschliessung von Borregaard bringt Möglichkeiten für Neues. Wer das Finanzblog regelmässig liest, weiss vermutlich wieso. Mein Kopf läuft auf Hochtouren und wenn sich einige Investoren melden, so könnte ab 2010 ...

"Bewusst leben! Trotz Osteoporose voll Lebensfreude! (vista online) Danke für die PR - unser Solanum Gloaucophyllum lässt grüssen" und wer mehr wissen oder investieren
will, muss anrufen.

- "Wer ist schuld an der Finanzkrise?" Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt kontra Weltwoche Chefredaktor Roger Köppel, der die Schuld dem spekulativen Kleinanleger oder Hypothekarnehmer in die Schuhe schiebt. Sorry liebe Leser, jede Woche lese ich nicht jede Zeitung dieser Welt - weil ich eine eigene Meinung habe - und die Berner Zeitung wird vermutlich weniger erwähnt, weil ich bei espace.ch nicht mehr alle Artikel verlinken kann. Heute eine eigene Meinung zu haben, wird immer schwieriger.

- "Die FDP will Zwangsfusionen" von Gemeinden. Sorry, wäre ein toller Artikel, aber ist nicht in Schnelle auf dem Netz zu finden. Weder die Zeitung, die den Artikel bringt, noch die FDP Schweiz verweisen darauf. Die Idee ist alles andere als neu. Oberaargauattraktiv
präsentierte sie vor über 100 Gemeindevertretern. Geld für die Bürger wäre allemal ein zu sparen. Ideen in der Politik brauchen deutllich länger, als in der Wirtschaft. Aber es braucht Geduld, viel Geduld.

Die Zeit heute ist toll. Alle bauen ab. Also kann der andere mit neuen Ideen aufbauen - und Geld verdienen. Aber wie gesagt, 1000 Ideen muss man haben, bis eine die Kasse klingeln lässt. Eine eigene Meinung, bedachtes Risiko und etwas Glück braucht es dazu. Im
Privatleben höchstens ein, zwei oder drei Versuche ... dann sollte eine Idee (sprich Partnerschaft) klappen ... zwei Sachen braucht es im Geschäft und im Privatleben: Vertauen und vor allem Ehrlichkeit ... und wenn sie keine Gewinnsucht haben, dann klappt es.
Ein Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - einer Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn. Er wird auch im Personalblog in der Balance aufgeschaltet.
Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
"Burma, Pakistan, Thailand und Griechenland haben eine Gemeinsamkeit
...

Vor zwei Jahren erschienen:
«Schocks in Schwellenländern-Märkten nehmen zu»

Vor drei Jahren erschienen:
Alte oder Junge - hat dies auf die Börse einen Einfluss?


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Hohe Mobilität der Arbeitskräfte

Mit der erhöhten Mobilität der Arbeitskräfte, geht auch die Mobilität des Wissens einher. Das bedeutet Veränderungenl auf den Arbeitsmärkten. Die Migration der Arbeit ist vielschichtig geworden.

"(...) Mehr als 190 Millionen Menschen, beziehungsweise fast drei Prozent der Weltbevölkerung, leben heute ausserhalb ihres Geburtslandes. Die Komplexität der Talentmobilität wird verstärkt durch demografische Veränderungen. Einerseits führt das schnelle Bevölkerungswachstum mit gleichzeitigen wirtschaftlichen Problemen dazu, dass Menschen wegziehen, um woanders eine Arbeit zu finden. Andererseits sehen sich die Industrieländer angesichts des Geburtenrückgangs und ihrer alternden Gesellschaften dazu gezwungen, Migranten aufzunehmen. Quelle: Presseportal

Manpower zeigt das neue Strategiepapier. Lesen Sie im presseportal: ...Talentmobilität: Arbeitsmärkte im Wandel - Neues Strategiepapier von Manpower...

...

Stellenangebote, mehr 

Finanzkrise: Ursachen und amerikanischer Sozialismus

  • Der Irakkrieg kostete 60 mal mehr als ursprünglich geplant. Joseph Stiglitz hat nachgerechnet. Er kam auf die Summe von 3 Billionen Dollar, die Kosten für den Irak nicht mitgerechnet!

(...) Das ist ein Vielfaches dessen, was die Regierung von Georg W. Bush je zugegeben hat. "Quatsch" ("Baloney"), urteilte der damalige US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, als der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Lawrence Lindsey, im Herbst 2002 davon sprach, der Krieg könnte 100 bis 200 Milliarden US-Dollar kosten. Allenfalls 50 bis 60 Milliarden wollte die US-Regierung, die bald darauf noch Steuersenkungen für Wohlhabende verabschiedete, damals veranschlagen, und Lindsey verlor seinen Posten. "We’re at war. Let’s party", brachte der den Demokraten nahe stehende Unternehmer Joel Hyatt das inoffizielle Motto der Bush-Administration auf den Punkt: Wir führen Krieg. Hauen wir auf den Putz.

Mehr in ZEIT ONLINE: ... Der Drei-Billionenkrieg...

  • Die Banken haben versagt. Sie haben die Finanzkrise heraufbeschworen weil sie ihr eigenes Geschäft nicht verstanden haben; die Steuerzahler tragen es mit Geduld. Was sollen sie sagen?

(...) Die Banker haben Wege gefunden, Leuten Kredite für Häuser anzudrehen, die sie sich eigentlich gar nicht leisten konnten. Aber Innovationen, wie mit diesen Risiken umgegangen werden soll, haben sie keine einzige fertiggebracht. Sie haben mit ihren Kunden gespielt. Mehr im SPIEGEL ONLINE:

...Die Banken haben total versagt...

  • Die wahren Schuldigen an der Finanzkrise sind: Präsident Bush, der den Irakkrieg vom Zaun riss und sich in Afghanistan verrennt hat. Das Missmanagement an der Wall-Street trägt einen gewaltigen Anteil. Der Mangel an klaren Regeln fehlte. Bernanke hat zugesehen wie der Karren in die Hostatt fährt, hat aber zugeschaut, anstatt gehandelt. Dann musste die AIG „gerettet“ werden. Das Bonussystem der Banken hat dazu ermuntert, grosse Risiken einzugehen. Die Steuersenkungen in den letzten Jahren, die Kriege im Irak und in Afghanistan schwächte die Wirtschaft was die Notenbank veranlasste, eine Politik des billigen Geldes zu betreiben.

(...) Das ist alles sehr bedenklich, denn die Lasten muss der Steuerzahler tragen. Wir reden hier über eine Gesamtsumme von mehr als 900 Milliarden Dollar. Kürzlich konnte Präsident Georg Bush nicht einmal einige Milliarden Dollar lockermachen, als es um Gelder für kranke Kinder ging, die keine Krankenversicherung haben. Ich frage mich: Was ist das für eine Gesellschaft, in der wir zwar 85 Milliarden Dollar für AIG haben, aber nicht für kranke Kinder? Das macht mich wütend. Mehr in FAZ.NET ...Der amerikanische Staat ist schuld...

  • Die USA sind offenbar sehr reich (weil sie sich auf Kosten de übrigen Welt bereichern)

(...) Drei Billionen Dollar sind viel Geld. Aber gemessen am volkswirtschaftlichen Reichtum der USA doch fast schon vernachlässigenswert. Lesen Sie in taz.de: ...“Bush versteckt Kosten“...

  • USA: Es wurde eine falsche Geldpolitik betrieben.

(...) Alan Greenspan und Bush haben einen Riesenfehler gemacht. Sie haben unbewusst entschieden: «Lasst uns eine weitere Blase haben.» Man hoffte, tiefe Zinsen würden die Investitionen ankurbeln, was sie auch taten – aber eben Investitionen in Immobilien und nicht in nachhaltige, produktive Bereiche. Lesen Sie in der NZZ: ...Neue Regulierungsbehöden sollen Exzesse verhindern...

  • Die amerikanischen Kleinsparer, die sich daran gewohnt haben, auf Pump zu leben

(...) Die amerikanischen Kleinsparer wurden ja nicht von finsteren Anlageberatern gezwungen, sich mit Voodoo-Krediten zu verschulden. Genauso wenig, wie Waffenhändler Kriege starten, liegt es am Schalterbeamten einer Hypothekarbank, wenn ich durch Selbstüberschätzung bankrottgehe. Das Massenlamento der Zahlungsunfähigen ist von bemerkenswerter Heuchelei. Die Leute, die während Jahren gierig auf Pump lebten, werfen den Leuten, die ihnen fahrlässig Geld gaben, Gier vor. (Roger Köppel, Weltwoche)

  • Offenbar ist der Anstand, eine Arbeit fehlerfrei zu erledigen, diversen Menschen ein Fremdbegriff. Fehlerfrei zu arbeiten ist (trotz der Erkenntnis, dass Irren menschlich ist) keine Hexerei, sondern eine Frage des primitivsten Anstandes. Die Gültigkeit beschränkt sich nicht auf rein manuell produktive Tätigkeiten sondern gilt umfassend. Nun sieht man sich mit einer alten Tatsache konfrontiert, die ein bekannter Schriftsteller so schön formuliert hat: "Als wir die Ziele aus den Augen verloren, verdoppelten wir die Anstrengungen" (Marc Twain). Man beginnt sich anzustrengen...

Fazit: Da offenbar die USA, vorab der Präsident Bush, seine politischen Anhänger sowie skrupellose und gierige Manager die Hauptschuld am Desaster tragen, ist nicht einzusehen, weshalb deren Steuerzahler und die übrige Welt dies nun mitfinanzieren sollen. Es wäre ein mutiges Zeichen, wenn die Hasardeure und Profiteure nachträglich zur Rechenschaft gezogen würden. Wer sich totale Freiheit herausnimmt, soll totale Verantwortung dafür tragen. Und, Uncle Sam könnte doch beim reichen Volk einen Kredit aufnehmen, diesen anständig verzinsen und den Betroffenen gegenüber treuhänderisch handeln. Aber so etwas hat wohl in keinem kapitalistischen Kopf Platz. Statt dessen muss mit der Sozialisierung des Scherbenhaufens gerechnet werden.

Richard Full, Zeichnung Geoffrey Raymond
Das Portrait im Grossformat: Hier klicken!
G. Raymond: "Wir treffen uns in der Suppenküche.... Was für ein Tag, was für ein Jahr, was für eine Firma!..... Ich hoffe, seine Villa ist in Sicherheit..... Danke für Alles....GIER... "
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Beispiel: Richard Fuld, Vorstandschef von Lehman Brothers, der sein Unternehmen in den Ruin getrieben hat, wurden letztes Jahr noch 40 Mio Dollar an "Verdienst", davon 98% als Boni, gut geschrieben. Dies obwohl 15'000 Mitarbeiter "seines" Unternehmens arbeitslos wurden!
Allgemein können Top-Banker mit Millionen (siehe im Handelsblatt) rechnen. Aber ein Umdenken beginnt: ...Banken läuten Ende der Bonus-Bonanza ein... (Handelsblatt).
Der Reigen geht weiter. wo ist das Ende der Fahnenstange? Die führende US-Sparkasse Washington Mutual ist laut Blick zusammengebrochen...

Jetman Yves Rossy über den Ärmelkanal

Jetman Yves Rossy überquerte heute den Ärmelkanal. Mehr bei Youtoube: ... Jetman - Atraviesa de la Mancha..., Herzliche Gratulation!

Jetman Yves Rossy; Foto: swissinfo
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Anders als Louis Blériot verwendete Rossy anstatt eines Flugzeuges, einen Flugapparat, den er an den Rücken angeschnallt hat, angetrieben von 4 Ministrahltriebwerken. Rossier kann für sich in Anspruch nehmen, dass er den Kanal als erster "Vogelmensch" überquert hat.

"(...)In der Luft ist Rossy nicht nur Pilot, sondern auch integraler Bestandteil des Flugkörpers. Bewegt er den Kopf seitwärts, fliegt er eine Kurve, beugt er den Rumpf vor oder zurück, sinkt oder steigt er. Mehr bei swissinfo ..."Raketenmann" Yves Ossy überfliegt den Ärmelkanal...

Noch mehr Jetman: Klicken Sie hier!

Der französiche Luftfahrtpionier Auguste Louis Charles-Joseph Blériot (1. Juli 1872-2. August 1936). Am 25. Juli1909 gelang ihm mit dem Flugzeug Blériot XI als erstem Mensch, die Überquerung des Ärmelkanals. Der Flug von Calais nach Dover dauerte 37 Minuten. Die Flughöhe betrug etwa 100m ü. Grund.

Es gibt sie noch, die Pioniere! Was sie antreibt habe ich im Artikel "Mit dem Solarflugzeug um die Welt" beschrieben.

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Auszeit einmal anders? Achtung! Leitung Pflegedienst befristet, Mehr:

Über den Einsatz von Stagiaires oientieren wir Sie gerne!

Das Spiel mit der Angst

Zuerst lassen Greenspan und Präsident Bush auf Teufel komm raus eine weitere Blase zu, die zur Finanzkrise wird.

"(...) Was der 82-jährige US-Ökonom (Greenspan) dabei verschweigt: Mit dauernden Zinssenkungen haben er und sein Nachfolger Ben Bernanke die Krise selbst mit angeheizt. Seit August 2007 schraubte die Fed den Leitzins ganze siebenmal auf aktuell zwei Prozent herunter, um die amerikanische Wirtschaft anzukurbeln. Die Krise konnte sie damit nicht abwenden - im Gegenteil. Mehr im SIEGEL ONLINE: ...Allean Greenspan, machtloser Wunderheiler...

Joseph Stieglitz dazu:

"(...)Sind die Banken selber schuld?

Stiglitz: Es gibt mehrere Gründe. Die Bush-Regierung hat 2001 die Steuern deutlich gesenkt und führt zwei teure Kriege in Afghanistan und im Irak. Um die Wirtschaft auf Wachstum zu halten, musste die Zentralbank die Zinsen niedrig halten. Die daraus resultierende übermässige Liquidität hat gemeinsam mit lascher Regulierung der Finanzmärkte zu der Immobilienblase geführt. Und dank dieses Systems hat eine Menge Leute in den Banken mit exotischen Wertpapieren sehr viel Geld verdient. Die Wall Street hat ihre Bonuszahlungen dafür vorab erhalten, bevor der Markt zusammengebrochen ist. Niemand hat den Prozess gebremst. Mehrin der Handelszeitung: ...Das Fehlverhalten ist gigantisch...

Dann kommen Paulson und Bernanke (FAZ.net, ...Paulson und Bernanke fordern rasches Handeln... und wollen dem Kongress 700 Mia Dollar für Sofortmassnahmen abnehmen um die Wirtschaft zu retten, selbstverständlich auf Kosten der Steuerzahler. Und man muss sofort handeln, zum Diskutieren fehlt die Zeit.

Was bieten denn diese Herren dem Steuerzahler bzw. dem arbeitenden Volk als Gegenleistung?

"(...) "Wenn eine alte Frau zur Bank kommt und sagt, ich habe hier mein Erspartes in der Höhe von 3500 Euro und ich will dafür 25% Zins, dann wird sie vom Logendienst diskret und höflich auf die Seite gebeten, wo sie hingehalten wird, bis der Krankenwagen der Psychiatrie eintrifft, den man inzwischen bestellt hat. Wenn der Joe Ackermann von der deutschen Bank so etwas sagt, wird er dafür noch honoriert." Oskar Lafontaine

Dann werden auch im Kongress Fragen gestellt, weil man nicht ohne Weiteres Blankochecks für das Gebahren von Finanzgaunern ausstellen will.

Nun kommt Präsident Bush und malt den Teufel an die Wand mit der Botschaft: Wenn ihr nicht sofort handelt, kann es viele Arbeitslose geben. Mehr im Stern: ... Bush schlägt Alarm - Krisentreffen...

Wandgemälde des bekannten Urner Malers Heinrich Danioth (1896–1953)
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Vielleicht müsste an der Wall-Street der Teufel wie am Gotthard überlistet werden. Mehr: Sagen und Märchen: ... Der Teufel am Gotthard...

Ehrverletzung: Ich sagte ja nicht, Bush wäre der Teufel...

Neue Strukturen am Kapitalmarkt

Der Trend geht in rasantem Tempo vom schnellen Geld Richtung sorgfältig gereiftem "slow money". Nicht die vielen Kleinverdiener müssen die Folgen der Finanzkrise ausbaden, sondern die Finazinstitute werden während den nächsten 40 Jahren an die Kandarre genommen - weltweit!

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Drewermann: Saint Ex war schwul!?

Ein Bekannter schrieb mir kürzlich als Folge einer Diskussion:

(...) Das Leben hat mich gelernt nicht über Leute zu urteilen die für grössere Lasten zu tragen auserwählt worden sind
als ich. Mit solchen Lasten meine ich konkret den Suizid der Ältern oder des Partners...

Mich hat lange Zeit der Theologe Drewermann fasziniert, bis ich von Ihm ein Vortrag über Exupéry in Zug hörte, in dem er behauptet hat, dass Exupéry homosexuel veranlagt war, weil (zwar verheiratet) die Gesellschaft der Männer suchte. Als Beweis diente die Tatsache, dass Exupéry sich freiwillig zum Front gemeldet hat, (Punkt)

Das empörende daran war für mich, dass Drewermann keine Ahnung von der Aufgabe des Exupéry hatte, einen 5 Tonnen schweren Zwei-Mot, mit über 2000 PS und über 600 kmh ohne nennenswerten Navigationshilfen über Feindgebiet zu fliegen... Denn ich hatte eine blasse Ahnung, nicht bloss mit den Linktrainerübung mit Dir, sondern mit der Moony eines Geschäftsfreundes als "Copi"...

Antoine de Saint Exupéry hat sich die Freiheit genommen, die Psychoanalyse zu kritisieren! Das lassen sich die Hüter ihrer "Wissenschaft" nicht bieten! Ich komme darauf zurück:

Weiter ...

Raubtierkapitalismus (nach alt Kanzler Schmidt)

Wenn vor Somalia Piraten Schiffe kapern um Lösegelder zu erpressen, beginnt man den Schutz zu organisieren. Mehr im SPIEGEL ONLINE: ...Deutsche Fregatte soll vor der Küste Ostafrikas Piraten jagen... Ob ein Schiff genügen wird?

Wenn gewisse Piraten "hinter dem Bankschalter“ unsere Ersparnisse plündern, ist man dagegen machtlos. Mehr im Blick: ...Die Amis haben unsere Ersparnisse verjubelt...

Die „Lösegelder“ der modernen Piraten nennt man Boni. Solche, in Milliardenhöhe bezahlte letztes Jahr allein die UBS. Mehr in der NZZ: ...UBS schüttet 12,1 Milliarden Franken Boni aus... Man stelle sich vor, welches Kapital man damit verzinsen und welches wirtschaftliche Potenzial man damit finanzieren und welche Wertschöpfung daraus resultieren könnte! Und man kann erahnen, wieviel es weltweit wäre!

Altkanzler Schmitt geißelt die globalen Verwerfungen des Raubtierkapitalismus und er appelliert an die Moral der Eliten...

"(...) Auf die Finanzmarktkrise angesprochen, unterteilte Schmidt die Menschen in Kategorien: „Die Normalen, die auch ein bisschen Schmu machen und aus dem Supermarkt einen Riegel Schokolade mitnehmen. Die zweite Stufe sind die mit einer leichten kriminellen Ader. Und die dritte Stufe sind die Investmentbanker.“

Nun, man kann auch sagen, dass jeder sein Anlagerisiko selber bestimmen kann. Das stimmt. Aber er braucht auch eine gute, vertrauensvolle Beratung. Offenbar ist das nicht so einfach. Mehr in BVG-aktuell: ...Luzerner PK droht Verlust von 8 Millionen...

Es tut not, dass der Schutz vor Haifischen (Helmut Schmidt in ZEIT ONLINE) und modernen Raubrittern aufgebaut wird, je schneller, desto besser.


Supercalifragilisticexpialidocious - Bank- und Wirtschaftskrisen

Vermutlich wäre es an der Zeit, wieder einmal den Film Mary Poppins an zu schauen oder zumindest nach zu lesen wie Michael eine Wirtschaftskrise auslöst ...

... denn hier kennt man die genaue Ursache. Im Gegensatz zur Wirtschaftskrise 1929 wo man noch heute über mögliche Ursachen streitet. Aber seien sie nicht besorgt, Otto Normalverbraucher kennt die Ursachen haargenau, es sind meist nur Nobelpreisträger, die uneins sind. Oder anders gesagt, ich kann die Situation heute nicht abschliessend beurteilen, habe einfach meine eigene Meinung. Es kommt auf die Menschenmasse an, ob sie weiterhin verrückt spielt und zuerst produziert und konsumiert auf Teufel komm raus und das möglichst noch auf Kredit. Wenn man dann nicht mehr klar sieht, läuft man sofort amok. Die UBS-Aktie ist letzte Woche an einem einzigen Tag um 36 Prozent gestiegen. Und die UBS ist bei Leibe kein Small Caps. Mit Logik und Vernunft ist dies nicht mehr erklärbar.
"Zeitenwende in der Wirtschaft ... lesen sie weiter in WELT ONLINE ... "
... und denken an einige Berufskollegen, die in den letzten Wochen mehr als in ihrem bisherigen Leben durchgemacht haben ... die meisten haben mich belächelt und heute lächle ich ... eher konservativer Anlagestil, Stockpicking, Derivative äusserst selten, Fonds wenn es nicht anders geht, nie auf Kredit kaufen. Und noch eines. Geld vernichtet hat man keines. Nur umgeschichtet. Viele besitze heute Geld durch Bankerträge, Boni, konnten Häuser und Aktien viel zu teuer verkaufen und müssen allenfalls nicht realisierte Gewinne vergessen. Aber es wurde kein einziger Franken, noch US Dollar vernichtet ... so einfach geht das nicht, auch wenn es Heerscharen von TV- und Radio-Moderatoren und Journalisten anders sehen.
Ein Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - einer Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn. Er wird auch im Personalblog aufgeschaltet.
Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Finanzwelt flippt und die Kuh sieht keinen roten Heller mehr

Vor zwei Jahren erschienen:
Dow Jones auf Höchststand

Vor drei Jahren erschienen:
Der Rohstoffkrise getrotzt - 1,5-Liter-Auto

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert
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