Witze am Ende des Monats

Ein Automobilist aus dem ehemaligen Jugoslawien hatte eine Panne. Er fuhr auf den Pannenstreifen, stellte das Pannendreieck auf, schaltete die Warnblinkanlage ein und begann das Auto mit dem Wagenheber für einen Radwechsel vorzubereiten. Alles korrekt!

Kurze Zeit später hielt ein anderes Auto an. Ein Landsmann begrüsste den anderen kurz, schaute sich um und begann am Armaturenbrett herum zu fummeln. Da fragte der erste: "Was machst du da?" Er antwortete: " Ganz einfach: Du brauchst Auto, ich Radio...!"
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Einem Long-Fing-Duo erging es schlechter! mehr: Blick ... Langfinger tappen in die Falle...

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Ein Urologe hatte genug und meldete sich bei einer Garage um nach einem Job zu fragen. Der Werkstattmeister meinte, dass dies zwar unüblich aber nicht unmöglich wäre. Es gelte, eine Prüfung zu bestehen. Der Urologe war interessiert. Der Automechanikermeister zeigte ein Auto. Es galt, den Motor auszubauen, zu zerlegen, diesen wieder zusammenzustellen und einzubauen.

Vorgabezeit: 2 Tage

Bedingung: der Motor muss einwandfrei funktionieren.

Der Urologe nahm an.

Bevor der zweite Tag um war, meldete er "Auftrag ausgeführt". Der Chef staunte nicht schlecht. Der Urologe wartete auf den Entscheid. Der Chef liess ihn warten, weil er die Arbeit prüfen und bewerten wollte.

Er beurteilte die Gesamtleistung und eröffnete dem Urologen, dass der Vertrag ausgestellt werde weil er ihm 150 Punkte für diese Leistung gebe.

Der Urologe wollte wissen wie es zu diesen 150 Punkte gekommen sei. Der Chef erklärte es ihm:

  1. 50 Punkte dafür, dass die Vorgabezeit deutlich unterboten wurde

  2. 50 Punkte dafür, dass der Motor einwandfrei funktionierte

  3. 50 Punkte dafür, für erschwerte Umstände, weil er die ganze Arbeit durch den Auspuff erledigte.

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Bundesrat Moritz Leuenberger am Blog Camp 3.0

Das Blog sei ein neues Kommunikationsmittel und niemand brauche sich davor zu fürchten. So hätte weder das Radio, das Telefon, das Fernsehen noch das Internet andere Kommunkkationsmittel verdrängt. Aber jede Einführung einer neuen Technologie bzw. eines anderen Kommunikationsmittels hätte die bisherigen verändert. Das werde auch mit dem Blog so gehen - so unser oberster Kommunikationsminister, Bundesrat Moritz Leuenberger.

Bundesrat Moritz Leuenberger wartet geduldig auf seinen Auftritt

Peter Hogenkamp (Peter Hogenkamps Blog) eröffnete am Morgen pünktlich das diesjährige "HogenCamp" (Blog Camp 3.0) im Technopark in Zürich. Und natürlich sagte er auch den prominenten Gast, am Schluss der Veranstaltung an. Als Deutscher in der Schweiz lebend gab er zu bedenken, dass es in Deutschland kaum vorstellbar wäre, dass einer höchsten Minister einem Blog Camp einen Besuch abstatten würde.

Peter Hogenkamp - Kraft seines Gewichts mit beiden Füssen fest am Boden
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Peter hat mit seinem Team gute Arbeit geleistet. Nur die kleinen Räume gab mir das Gefühl, dass ich mich wie ein Batterie-Huhn in einer Sauna befinde.
Die Blogger-Gemeinde harrt der Dinge, die da kommen sollen
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Die Veranstaltung war gut besucht. Ich habe einige Erfahrungen und Tipps mitgenommen.
Bundesrat Moritz Leuenbergar - aufmerksam im Dialog mit den Bloggern
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Er sei hier um zu lernen, denn auf diesem Gebiet sei er ein Neuling. Zum Bloggen hätte ihn ein Bekannter gebracht. Sein Blog: Moritz Leuenberger, Notizen zu Politik und Gesellschaft. Er finde den Blog als effizientes Kommunikationsmittel, mit dem man mehr Menschen erreichen könne. So hätte man kritisiert, dass er die 1.-Augustrede via Blog verbreitet hätte. Es wären etwa 8000 Leser registriert worden. Eine Anzahl, die selbst bei einem Anlass in einem Grosslokal nie anzusprechen gewesen wären. Auch sonst sei er zufrieden. Mittlerweilen zähle man monatlich etwa 3000 Leser. Wer nicht so weit sei, soll beharrlich dran bleiben, es werde sich schon entwickeln.
Bundesrat Moritz Leuenberger: weniger als 1% der Kommentare würden gelöscht
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Er bedauere, dass es immer noch relativ viele anonyme Blogger gebe. Sein Verständnis: In einer direkten Demokratie soll jeder, an jedem Ort, zu jeder Zeit sagen können, was er wolle, ohne mit der Angst konfrontiert werden zu müssen. Ein gewisses Unbehagen bestehe. Die Erfahrung habe gezeigt, dass Kommentare gelöscht werden müsste. Es sei weniger als 1%. Aber Inhalte, die mit dem Gestz in Konflikt kommen könnten oder eine Verlinkung auf fragwürdige Sites werde nicht geduldet.

Bundesrat Moritz Leuenberger, amtsältester Bundesrat als Blogger
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Er sei hier respektvoll als amtsältester Bundesrat genannt worden. An andern Orten würde man es anders verstehen. Die Frage laute dort: "Wann treten Sie endlich zurück?"
SMS, Stephan Marti Schmiedrued, Finanzblog, ist gespannt, was nun kommt
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Stephan Marti, Finanzblog, "Kein Grund, nicht Blogger zu werden!"
Persönlich hat mich das Blog-Konzept von Bernet_PR angesprochen.
Und eine Bemerkung sei gestattet.
Der Schlussteil des "HogenCamps" fand im speziell hergerichtet Hauptzelt statt wo der Tag der Informatik stattfand. Gastredner war dort am Mittag der "Stapi" Elmar Ledergerber.
Rund um die Imbissbuden im Freien war eine grosse Sauordnung festzustellen. Obwohl die Organisatoren bemüht waren, den Müll geordnet einzusammeln, wurden Gegenstände neben dem dafür geöffneten Sack oder anstatt in die Abfallbehälter lieber auf den Boden geworfen. Im Zelt wo sich die Jugendlichen an den verschiedenen Ständen informieren konnten, sah es eher nach einen Schweinestall aus, wo sich viele Jugendliche im von Ihnen verursachten Schmutz förmlich suhlten. Warum man dafür gar Energydrinks benötigt verstehe ich nicht. Heute spricht man über die Finanzierung des Litterings durch vorgezogene Einnahmen. Die Vollkaskomentalität kommt vor Belastung der Verursacher. Das BAFU hat seine Vorstellungen zum Thema Littering.
Und - was ist, wenn diese Jungen später in ihrem Job derart mit der Ordnung umgehen?
Fotos: H. Odermatt

Weiss und seine Emotionen

Die Wahl unter bestimmten bunten Farben spiegelt den affektiven Bezug zu bestimmten, emotionellen Bereichen wieder.

Die Wahl unter unbunten Farben zeigt die affektive Wirkunhg und psychomotorische Ausgangslage, den vegetativen Tonus und das psychoenergetische Niveau des Subjekts, wobei der Objektbezug fehlt oder diffus bleibt. Gegenüber allen Grautönen zeichnen sich aber Weiss als Endpunkt der Helligkeit und Schwarz als Endpunkt der Dunkelheit durch dieses Charakteristikum der Endgültigkeit aus. Die Wahl von Weiss, oder Schwarz demonstriert also eine absolute, endgültige Entscheidung ("Schwarz-Weiss-Urteil"), die dann getroffen wird, wenn ein labiler Zustand zur Krise führt. In der Schwarz- oder Weisskrise führt irgend ein Auslöser zur unreflektierten ungesteuerten, dynamischen Entladung. Weiss als ex-zentrische Auflösung die Flucht. Die Entscheidung über "fight or flight" fällt im lymbischen System, welches im Gehirn schon sehr frühzeitlich angelegt wurde.

Weiss

Testauswertungen zeigten, dass nur etwa 1,4% der Erwachsenen unter den unbunten Farben zusammen Weiss und Schwarz bevorzugen. Es handelt sich meist um Menschen, die einer starken, unerträglichen psychischen Belastung ausgesetzt sind (Pubertätskrise, Kinder während eines Spitalaufenthaltes, Neurosen, Psychosen). Darum ist Weiss auch Symbolfarbe des leiblichen Todes, wenn man damit einen neuen Anfang einer neuen Verkörperung oder den Zugang ins Nirwana hält. Weiss ist der Grenzort des Anfangs.

Weiss repräsentiert die absolute Freiheit von allen Behinderungen und die Freiheit für alle Möglichkeiten. Weiss ist also tabula rasa, der reine Tisch, die Bereinigung und der neue Anfang. Weiss steht für Flucht in die Weite, zeigt den Drang, sich zu befreien, ist Freiheit von moralischer Makel (Brautkleid), bedeutet Sauberkeit (die Waschmittelwerbung kennt "Das neue Weiss, weisser als Weiss"), dient der Schönheit (Zahn-Weiss), ist auch Wahrheit (Weissbuch), bedeutet auch Unschuld (nach katholischer Liturgie ist Weiss die Farbe für die Heiligen, der Sakramentserteilung und der feierlichen Weihen), bedeutet auch Unschuld und Aufrichtigkeit (weisse Flagge als Zeichen der Kapitulation und Übergabe bei kriegerischen Handlungen). Papst Paul der V. hat in einer liturgischen Anordnung für die abendländische katholische Kirche, Weiss für Gott Vater und für Christus, der sich "das Licht der Welt" nannte, bestimmt.
Quelle: Max Lüscher: "Psychologie der Farben", "Lüscher Diagnostik -Der ehrliche Blick ins Innere"

Frau Bundesrätin Calmy-Rey verkörperte im Iran nicht die Friedenstaube. Als Blogger soll man ja niemanden verunglimpfen, sonst hätte ich eher an eine eine Nebelkrähe gedacht. Doch die trägt etwas zu wenig Weiss.

"(...) Aus Sicht der Muslime ist die Sache einfach: Obwohl es der Koran nicht ausdrücklich vorschreibt, steht das Kopftuch als traditionelles Signal weiblicher Unterwerfung für die männliche Dominanz. ...)" Mehr in PI Politically Incorrect: ...Micheline Calmy-Rey verschleiert im Iran...

"(...) Nach dem Tode seiner Frau (1959) zieht er mit seiner «weissen Fahne» durch die Welt, nach Deutschland, nach Ostberlin, doch weder Adenauer noch Ulbricht empfangen ihn, auch De Gaulle nicht. In Moskau erregt er 1960 auf dem Roten Platz Aufsehen, doch Chruschtschow bleibt unerreichbar, und in Amerika und Kuba ergeht es ihm mit Kennedy und Fidel Castro gleich. Auch sein Plan, sich als Präsident einer kubanischen Exilregierung zur Verfügung zu stellen, wird von Kennedy nicht honoriert. In London spricht er im Hyde-Park, aber Macmillan will ihn auch nicht sehen. 1962 fordert er eine Neue Genfer Konvention: «Die Schweiz führt die Welt-Friedensbewegung im Namen Gottes. ...)" Mehr in Seniora.org:
... Max Daetwyler - Schweizer Friedensapostel...

Warum die "Götter in Weiss", sich dieser Farbe bedienen, darüber will ich nicht spekulieren.
Wer Verantwortung tragen auf seine Fahne geschrieben hat, wird anders motiviert sein, als jemand der dem Ruhm nachjagt und nochmals anders, als jener, der die Finanzen maximiert.

Dass die White-Colors (technische Angestellte) mehr Freiheit besitzen als die Blue-Colors (Arbeiter) liegt auf der Hand.

Die Friedenstaube ist weiss.

Pablo Picasso, Friedenstaube Quelle:postershop.ch

Wer Friedenstauben verspottet, soll sich nicht beschweren, wenn die (Pleite-) Geier kommen. Markus Rabanus

Arbeitsmarkt Schweiz intakt

Heute trifft man sich im Blog Camp Switzerland 3.0 in Zürich. Eine illustere Gesllschaft trifft sich zur ERFA-Tagung. Prominenter Teinehmer: Bundesrat Moritz Leuenberger, selber ein begnadeter Blogger.

Die Meldungen betreffend den Arbeitsmarkt und betreffend importierter Teuerung kommt zu rechten Zeit. Die Arbeitgeber wird's freuen, die Gewerkschaften und die Arbeitnehmer nicht!

"(...) Neuenburg (sda) Der Schweizer Arbeitsmarkt befindet sich nach wie vor in einer guten Verfassung. Die Zahl der Erwerbstätigen und der Beschäftigten nahm im zweiten Quartal zu. Doch das Wachstum hat sich verlangsamt, die Konjunkturabkühlung macht sich bemerkbar. Mehr bei HR-Today: ...Schweizer Arbeitsmarkt: Beschäftigungswachstum leicht verlangsamt...

Bundesrätin Doris Leuthard versteht es, zu beruhigen. Was ist ihre Absicht?

"(...) Die Inflation sei zu einem grossen Teil importiert, die Schweiz habe auf diese Entwicklung wenig Einfluss. Leuthard fordert von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, dass sich beide Seiten die Last der hohen Preise teilten. Mehr bei HR-Today: ...Doris Leuthard: Kein Risiko für Rezession in der Schweiz...

Der Kampf um die Hochpreisinsel darf nicht auf dem Buckel der Lastesel der Nation ausgetragen werden! Frau BR Leuthard rechnet zu einfach. Die Kostenstruktur in der Schweiz hat sich historisch entwickelt. Viele Faktoren spielten dabei eine Rolle.

Es ist zu einfach, den Arbeitgebern ein Geschenk in Form eines Zuckers geben zu wollen und die Arbeitnehmer zu bestrafen, indem der Teuerungsausgleich nicht voll weiter gegeben wird. Das Kapital, welches bei dieser Übung geschützt wird, kommt überhaupt nicht ins Gerede! Ist das nicht sonderbar?

Das Gesundheitswesen wird kaum billiger. Die Krankenkassenprämien werden nicht sinken oder wenigstens stagnieren. Die Mieten werden auch nicht fallen, denn die Häuser sind mit teurem Geld gebaut worden. Die Tarife des Gemeinwesens werden ebenfalls nicht sinken, denn der Staat hat sich an den hohen Preisen orientiert. Der Strom wird auch nicht günstiger, obwohl der Strommarkt geöffnet wird... Selbst die überrissenen Telefongebühren, vor allem wenn zwischen verschiedenen Anbietern "geswitcht" werden muss, fallen kaum. Der Markt funktioniert nicht! Bald werden wir erleben, dass die Banken und Versicherungen ihr, vor allem in den USA verhökertes Kapital, zurück holen. Von wem wohl? Ich glaube nicht von den Toten! Die Folge: Kredite werden teurer und für das Ersparte bekommt man noch weniger Zins. Sparen bringt nichts mehr. Vielleicht wird der Lohnherbst doch nicht (mehr) so heiss? Aber mein nächstes Projekt finanziere ich mit privatem Kapital! Wir werden gemeinsam profitieren, die Geldgeber und ich!

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CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln, Tel.: 041 660 39 79
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Dipl. Pflegefachpersonen DN I / DN II / HF, PsyKP / AKP, FAGE, Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege für Heime, Spitäler in der deutschsprachige Schweiz.
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Ideen der seltenen Spinner

Ohne die Ideen der "seltenen Spinner" würde vieles nicht gehen!

Kreativität, Innovation, Intuition, Pioniergeist, Glaube an den Fortschritt - irgendwo werden die Ideen ausgeschnapselt. Und was in Hinterhöfen, Garagen und sonstigen Brutstätten seinen Anfang nahm, ist nicht selten etwas Grosses geworden.

 

"(...)So verdiente er (Edison) sich eine Menge Geld dazu. Das Geld investierte er in ein neues Labor, das er sich in einem Eisenbahnwagen einrichtete. Als durch eine Unachtsamkeit sein rollendes Labor abbrannte, kündigte man ihm. mehr in magazin USA: ...Thomas Alva Edison Biographie...

Manch einer ist schon um die Früchte seiner Düftelei und Erfindung betrogen worden. Entweder, weil er sich nicht zu schützen wusste oder dass ihm jemand zuvor kam oder, dass der Chef die Angelegenheit "schubladisiert" hat. Erfindungen fallen unter das Geistiges Eigentum. Dieses ist - soweit es um Urheberrechte geht - kein dokumentiertes Recht. Eine Anerkennung der Urheberrechte eines Erfinders entsteht erst mit dem Beweis der Existenz. Die Indizien für die Urheberschaft müssen zweifelsfrei dokumentieren, welchen Umfang eine Leistung hat und seit wann sie existiert. Im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung bestätigen sie erst dann rechtskräftig die Existenz eines unveröffentlichten Werkes zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Beispiel: Die Wicklung eines Gleichstrommotors sollte patentiert werden. Patentanwälte fanden heraus, dass Kodak im Jahre 1910 ein Patent angemeldet hatte, das zwar einem ganz anderen Zweck diente, aber so allgemein umschrieben war, dass es auch für die Wicklung dieses "Glockenanker-Motors" Gültigkeit hatte. Es blieb, die Wickklerei zu verbergen und das Verfahren zu schützen.
Anstelle des paptentanwaltes, kann ein Kreativ-Tresor in Anspruch genommen werden.
Patent- oder Markenschutz erlangt jedoch man nur dann, wenn die Leistung beim Patentamt angemeldet ist.

Wie ist die Rechtslage, wenn der Arbeitnehmer während der Ausübung seiner Arbeitstätigkeit und in Erfüllung seiner Arbeitspflicht eine Erfindung macht? Wem gehört das geistige Eigentum an dieser Erfindung? Wie ist es, wenn die Erfindung zwar während der Ausübung der Arbeitstätigkeit, nicht aber aufgrund einer Arbeitspflicht gemacht wurde? Wie ist die Rechtslage hinsichtlich dieser zu beurteilen? Wie ist die Rechtslage bei anderen immateriellen Gütern, etwa bei Design? Wie sind die Nutzungsrechte zu gestalten?

Die gesetzliche Grundlage: Art. 332 und Art. 332a OR

Jean Tinguely, man sehe Bilder seiner Werke an, hatte das Glück, seinen verrückten Ideen freien Lauf lassen zu können. Er wirkte als Bildhauer und Objektkünstler. Er war so etwas wie eine Geballte Ladung einer Erfindermesse. Patente wird er wohl kaum angemeldet haben...

Moritz, ein anderer Erfinder entdeckte, dass eine Senftaube die Eigenschaft hatte, dass sich beim Nachlassen des Drucks, der Inhalt etwas zurück in die Tube zog. Die Elastizität des Alumaterials wr der Grund dafür. Die Folgerung: Man könnte den Schraubverschluss weg lassen und anstelle einen Kugelverschluss platzieren. Durch das geringe Vakuum würde die Kugel angesogen und die Tube somit verschlössen. Der Erfinder reiste mit seinem Modell, den Plänen und der Patentschrift zu Thomi und Franck AG (heute Nestlé) in der Absicht, nun für die Idee zu kassieren. Dort allerdings zeigte man kein Interesse. Wütend vor Enttäuschung meinte der Erfinder, er würde dann halt zur Konkurrenz gehen... Die Lakonische Bemerkung des Firmenvertreters: "Wir glauben kaum, dass Sie die Person sind, die das durchzuziehen vermag". Er hatte recht. Die Patentschrift und die Kosten waren das einzige, was übrig blieb...

 

Der Markt - wirklich das Mass aller Dinge?

Der Markt sorgt für Innovation, mehr Leistung, für Gewinne und daher für mehr Lohn, vorausgesetzt, man lässt ihm alle Freiheiten.
Die Ideologie: Der Markt allein führt zum Glück. Daher der Schrei nach mehr Markt und weniger Staat.
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Der Markt reguliere sich selber, so die Lehre der Ökonomen. Der Wettbewerb sorge dafür, dass sich ein Einzelner nicht übermässig bereichere (Folge der Konkurrenz). Sinkende Preis und Margen seien das Ergebnis. Angebot und Nachfrage würden zu einem Gleichgewicht zwischen den Interessen der Anbieter und Abnehmer führen. Adam Smith (1723-1790) bezeichnete dies als "die unsichtbare Hand des Marktes".
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Dieses Modell funktionioniert nur unter gewissen Bedingungen: Gleiche Voraussetzungen für alle Marktteilbehmer, gleicher Informationsstand, gleiche und sofortige Reaktion aller bei erkannten Veränderungen. Angebot und Nachfrage muss störungsfrei funktionieren. Jeder trägt die von ihm verursachten Kosten selber. Die Kosten der Produktion muss bei zunehmender Stückzahl zunehmen.
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Es ist leicht zu erkennen, dass die Praxis ganz anders aussieht. Den idealen Markt (siehe bei Ralf Wagner, Leitfaden Volkswirtschaftslehre © 1996-2003) gibt es wohl nicht! Weil verschiedene der genannten Bedingungen nicht eintreffen oder einseitig verändert werden, fördert der Markt die Profite für eine privilegierte Minderheit.
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Das kann man jetzt deutlich an einem praktischen Beispiel erkennen: NZZ, ...Die „Big Three“ aus Detroit am Bettelstab... Nach Jahren der Gewinnabschöpfung müssten nun die Kapitalisten einfach neues Kapital nachschiessen und erneut ein Risiko eingehen – allein der Staat und somit die Steuerzahler, bis und mit den Kleinverdienern, sollen es richten. Die Investition wird einmal mehr sozialisiert. Daher: Mehr Markt - mehr Staat? - oder auch hier: "Das Kapital bedient sich nach Belieben"
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Schwarz (-geld) und seine Emotionen

Der Anblick einer Farbe löst bei ein bestimmtes Gefühl (Emotion) aus. Rot löst ein anderes Gefühl aus als Grün, Blau ein anderes als Gelb, Braun anders als Magenta, usw.

Ursprünglich wurde angenommen, dass jede Farbe von den Menschen als andersartig wahrgenommen würde. Heute weiss man, dass jede Farbe bei jedem Menschen den gleichen Wahrnehmungs- und Empfindungsreiz auslöst. Das gilt über die Grenzen der Kulturen hinaus. Orangerot regt an, Dunkelblau beruhigt. In dieser Erkenntnis liegt die objektive Allgemeingültigkeit der Farbpsychologie.

Verschieden sind jedoch die persönliche Sympathie, die Antipathie, das Interesse, die Gleichgültigkeit, die jemand gegenüber einer bestimmten Farbe haben kann. Wünscht jemand Reize, bzw. Stimulation, dann zieht er Orangerot vor. Ist jemand überreizt und erschöpft, mag er Orangerot nicht, weil er die Farbe als aufreizend und aggressiv empfindet. Die persönliche, gegenwärtige Gefühlslage entscheidet, was als sympathisch wirkt oder nicht.

Farben visualisieren Gefühle

  • Die Farbwahrnehmung ist für alle in allen Kulturen genau gleich. Sie ist objektiv und universell.
  • Die subjektive Bewertung (sympathisch, unsympathisch) einer Farbe zeigt den psychisch-vegetativen Zustand.
"(...) Der Lüscher-Test beschreibt als „Röntgenbild der Psyche“ zuverlässig genau und hoch differenziert, unterschiedliche Lebens- und Verhaltensbereiche, z.B. die Krankheitsdisposition, die Leistungs- und Kommunikations-Fähigkeit, die Partnerbeziehung, die persönlichen Konfliktsituationen und deren Lösung.

 

Schwarz

Während ein dunkles Blau Ruhe bedeutet, ist Schwarz als absolute Dunkelheit unbedingte, endgültige Ruhe. Es blockiert alle Gefühls-Erregungen. Es steht für das Endgültige, das unbedingt Geltende und verneint alle anderen Möglichkeiten. Als konzentrische Verdichtung repräsentiert Schwarz den aggressiven Trotz. Es drückt diedie Idee des Nichts aus; das Nichts als absolute Absage, als Zod oder als Nein im kämpferischen Protest. Verwundert es, dass die Fahnen der anarchistischen und nihilistischen Verbände schwarz waren? Siehe: ...Anarchistische Symbolik...

Im Gegensatz dazu sind Friedensfahnen weiss (Max Daetwyler), auch jene der Kapitulation (Bereitschaft, keinen Widerstand mehr zu leisten). Selbst die Friedenstaube ist weiss.

 

Friedenstaube (Foto, Wikipedia)

"(...) Die Friedenstaube war schon im Alten Testament ein Symbol für Friede und Versöhnung. Noah ließ nach der Sintflut eine Taube frei. Als diese wieder zurückkam, hatte sie einen Olivenzweig im Schnabel, ein Zeichen für Noah, dass es Land gab. Davon inspiriert entwarf Pablo Picasso dieses Symbol zum Weltfriedenskongress 1949. Quelle: Wikipedia)

 

Bei kriegerischen Handlungen gilt die die weisse Fahne als Angebot der Kampfeinstellung bezw. des Ergebens. Heute sind Friedensfahnen regenbogenfarbig.

 

Italienische Friedensfahne

"(...) Die Pace-Regenbogenfahne steht nicht in Zusammenhang mit der rainbow flag (Regenbogenfahne) als Symbol der Homosexuellenbewegung, deren bekannteste die gay pride flag ist, die 1979 von Gilbert Baker entworfen wurde.

Die Regenbogen-Friedensfahne entstand unabhängig davon in Italien. Sie wurde vom italienischen Pazifisten Aldo Capitini 1961 für den Friedensmarsch Perugia-Assisi entworfen. Der Schriftzug PACE (ital. „Friede“) wurde erst später hinzugefügt. 2002 wurde sie durch die Kampagne Pace da tutti i balconi („Frieden von allen Balkonen“) bekannt. Ins Ausland verbreitete sich die Verwendung dieser Flagge erst im Frühjahr des Jahres 2001. Quelle: Wikipedia)

Die Farben der Schwulen und Lespen (Christopher Day):

 

CSD 2004 in Köln, Foto aus Wikipedia
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Wer es bevorzugt (nur 1,8% der Gesamtheit ziehen Schwarz in erster Priorität vor). Schwarz bedeutet im Farbtest von Lüscher zwingender Anspruch. Schwarz neben Blau sucht unbedingte Ruhe, Schwarz neben Rot unbedingte, aggressiv-provokatives Begehren nach Erfolg, Schwarz neben Hellgelb weist auf Suizid-Disposition hin und Schwaz bevorzugt, Gelb abgelehnt deutet auf Kriminalität bereits in der Jugend* hin.

Kriminologie (n = 4275): 13-Jährige, die als Erwachsene zu Delinquenten werden, sind prognostisch signifikant zu erkennen: Schwarz (+) wird im Test bevorzugt, Gelb (-) abgelehnt. Das bedeutet: „Erzwingen wollen; trotzige, destruktive Oppositionshaltung. Die Testperson ist überempfindlich, rasch verletzt, arrogant“. Suicid: Schwarz+ und Gelb+) Nils Lie: Psych. Uniklinik, Bergen, Norwegen; Acta Psychiatrica Scandinavia, 323; 77. 1988“ Offenders tested “British Journal of Projective psychology. 1994, 39,23-24

Wer Schwarz als indifferent wählt, „ist genötigt, Konzessionen zu machen“.

Wenn Schwarz ablehnt (35,1% tun es) wird, wird es zum Representanten des autoritativ Endgültigen, der Begrenzung, Einengung oder Behinderung. Wird gleichzeitig Rot oder Grün bevorzugt, bedeutet Auflehnung oder Protest gegen Einschränkungen und Behinderungen. Ablehnung von Schwarz bedeutet: nicht verzichten wollen. verzicht bedeutet Entbehrung sowie ein ängstliches Defizit. Die normale Kompensation: Leben wollen! Die übersteigerte Kompensation: gefahr, sich zu überfordern.

Quelle: Max Lüscher: "Der 4-Farben-Mensch", "Der Lüscher Test", "Lüscher Diagnostik", "Psychologie der Farben"
...

Die Farbe Schwarz hat von den auslösenden Emotionen her nichts mit Schwarzgeld, Profit mit Schwarzgeld oder Schwarzarbeit zu tun - oder wohl doch?

Wer Schwarz ablehnt ist lebensbejahend. Will sich ungehindert und frei entfalten können. Will tun und lassen können, was nach eigener Überzeugung für lebenswert und richtig gehalten wird und lehnt autoritäre Vorschriften un Einflussnahme ab.

Das ist doch an sich gut. Nur, wenn die freie Entfaltung mit den Gestzen in Konflikt gerät, ist es weniger gut. Das 11. Gebot: "Du sollst dich nicht erwischen lassen" kommt dabei zur Anwendung. Im Zusammenhang mit Schwarzgeld lohnt es sich aber kaum. Denn irgend wann kommt die Sache ans Tageslicht - mit horrenden finanziellen Folgen.

Wie Deutschland an Schwarzgeld in der Schweiz profitiert

Stephan Martis kleines Finanzseminar: neue Lektion zum Thema Schwarzgeld. Über die Farbe Schwarz werde ich mich nächstens etwas konkreter äussern. Geben wir Stephan das Wort:

"Meine Einstellung zu Schwarzgeld sollte bekannt sein. Es ist absolut möglich, auf legale Art das Wertschriftendepot zu optimieren. Was aber die Wenigsten wissen, an Schwarzgeld verdient die EU mit ...

... und nicht nur, wenn sie einen Steuerflüchtling ausfindig gemacht haben".
"Zahlstellensteuer: EU hält sich nicht an Vertrag
Von Nationalrat Hans Kaufmann, Wirtschaftsberater, Wettswil

Warum kann man in der Schweiz Steuern hinterziehen und wer profitiert davon? Steuerhinterziehung ist nur deshalb möglich, weil vor allem die EU quellensteuerbefreite Anlagemöglichkeiten zur Verfügung stellt
... lesen sie weiter in private.ag ...

Ein Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - einer Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.
Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Ich klaue nur bei Kollegen - und Pensionskassen?


Vor zwei Jahren erschienen: No future?

Vor drei Jahren erschienen:
24. August 2005 Wasser - baulicher Schutz oder Versicherung - 1. Teil



Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER -unabhängig, langfristig

Pensionierung - alles klar?

Die Evolution hat die Pensionierung nicht vorgesehen. Sie sieht Leistungserbringung bis ans Ende des Daseins vor. Wir werden dem gerecht. Das heisst aber nicht, dass wir zum Tod täglich auf die Welt einschlagen müssen. Unsere Gesellschaft hat aber die Pensionierung eingeführt. Wir nehmen sie an. Es werden andere Leistungen erbracht und wir finden vielleicht gar Zeit für die Musen, sofern genug gespart wurde und die Gesundheit dies zulässt. Ich könnte nicht einfach untätig sein und täglich ums Dorf herum laufen wie der Tiger im Zoo vor der Fütterung, um dem Publikum zu zeigen, dass ich ab jetzt unnütz bin und der Gesellschaft nur noch zur Last falle... Ausserdem sorge ich dem Umstand vor, dass die Pensionskasse die gleichbleibende Kaufkraft nicht aufrecht zu erhalten vermag. Will ich künftig nicht weniger haben, muss ich etwas dagegen tun.

Im Hinblick auf die Pensionierung sind wichtige Entscheidungen zu treffen. Falsche Annahmen wären fatal.

Zuerst aber stelle ich die üblichen Fragen:

  1. Wie lange kann, möchte und will ich voll arbeiten?
  2. Welches Kapital steht mir zur Verfügung?
  3. Wie gross sind die Leistungen der Pensionskasse (PK) und der AHV?
  4. Wie gross ist die Reduktion der Renten bei früzeitiger Pensionierung?
  5. Soll ich das Guthaben der Pensionskasse in Form einer Rente oder als Kapital beziehen?
Unter Umständen kann man sich diese Fragen gar nicht stellen. Dann nämlich, wenn man von heute auf morgen unangemeldet freigestellt, wegrationalisiert oder entlassen wird und der Arbeitsmarkt kein Interesse zeigt, oder eine adäquate Beschäftigung anbietet. Aber auch dann gilt einiges von dem was folgt zu beachten.
  • AHV: dafür muss mich frühzeitig anmelden (3-6-Mt vorher). Die zuständige Ausgleichskasse oder AHV-Zweigstelle gibt die Formulare ab. AHV-Beiträge: Auch nach einer Frühpensionierung oder einem Vorbezug der AHV-Rente müssen AHV-Beiträge bezahlt werden. Die Höhe der Beiträge sind vom Einkommen und vom Vermögen abhängig. Wer nach einer Frühpensionierung in einem Teilzeitpensum weiter arbeitet, kann die AHV-Beiträge senken. Seit 1. Juli 2008 wird in der AHV (also in der 1. Säule) schrittweise die neue, 13-stellige Versichertennummer
    angewendet. Sie werden rechtzeitig und automatisch entweder über ihre Arbeitgebenden oder von ihrer Ausgleichskasse mit den nötigen Informationen versorgt. Die AHV kann die Versicherten weiterhin über ihre bisherige Nummer identifizieren. Ihre neue AHV-Nummer erfahren die Versicherten spätestens mit der Zustellung des neuen AHV-Ausweises im Kreditkartenformat. Die Rentnerinnen und Rentner erhalten diesen von ihrer AHV-Ausgleichskasse voraussichtlich im August 2008, die Selbstständigerwerbenden und Nichterwerbstätigen im September/ Oktober 2008. Die nicht selbstständig Erwerbstätigen erhalten den AHV-Ausweis in aller Regel von ihrem Arbeitgeber, in besonderen Fällen von ihrer Ausgleichskasse im ersten Quartal 2009.
  • Wer meint, nach der Pensionierung würden die Steuern wesentlich geringer ausfallen, kann sich irren! Das Renteneinkommen ist zwar tiefer als das bisherige Gehalt, dafür können weniger Abzüge vorgenommen werden (dritte Säule, Berufsauslagen). Zwecks Optimierung sind noch einige Fragen zu klären: Ist das Vermögen hinsichtlich Steuern optimal angelegt? Wie fallen die Steuern aus, wenn ich die PK-Rente normal beziehe. Wie sähe dies bei einem Kapitalbezug aus? Ist die Hypothek optimal angepasst oder muss noch angepasst werden?
  • Welches Sorgen können im Zusammenhang mit der PK auftreten? Die PK passen die Renten nicht regelmässig der Teuerung an. Dadurch kann die Kaufkraft deutlich sinken. Nimmt man eine durchschnittliche Inflation von 2% an, sinkt die Kaufkraft nach 10 Jahren auf noch rund 81% und nach 20 Jahren auf noch rund 66%.
  • Soll ich die Hypothek in jedem Fall amortisieren? Dies lohnt sich, wenn die Nettorendite der Anlage nach Abzug der Steuern und Kosten kleiner ist, als der Hypozins nach Steuerersparnis. Und, falls Kapitalbedarf für eine grössere Investition oder für einen Vorbezug des Erbes an Kinder nötig würde, muss noch Kredit vorhanden sein. Die Banken gewähren Pensionierten oft keine neue Hypothek mehr und den Kredit stocken sie auch nicht ohne weiteres auf. Walter Wittmann empfiehlt, die Hypothek in jedem Fall zuerst zu amortisieren. Das mag gut sein, wenn sonst noch Kapital vorhanden ist.
  • Wer glaubt, dass er nach dem Kapitalbezug bei der PK über kein sicheres Einkommen verfügt, kann sich täuschen. Voraussetzung für die entsprechende Sicherheit ist eine den Verhältnissen angepasste Anlagestrategie. Gut geplant, versiegt diese Einnahmequelle nicht. Wenn's gut läuft bleibt für die Nachkommen gar etwas übrig.
  • Ein zusätzlicher Einkauf in die PK bringt eine höhere Rente. Ob sich das lohnt, muss im Einzelfall geklärt werden. Die Steuerersparnis kann sich lohnen, oder auch nicht! Erst die Berechnung der voraussichtlichen Rendite zeigt, was sinnvoll ist. Die Rendite hängt von verschiedenen Faktoren ab: Höhe der Steuerersparnis bei der Einzahlung, Verzinsung des Guthabens, Steuern beim Bezug dieses Guthabens und vom Umwandlungssatz im Falle des Bezuges als Rente. Je nach Ergebnis soll eine andere Geldanlage geprüft werden.
  • Muss ich bei der Pensionierung die Vorsorgegelder beziehen? Das kommt auf die weiteren Ersparnisse an oder ob man noch etwas länger arbeiten will. Der Bezug der AHV-Rente kann bis zwei Jahre im Voraus oder bis fünf Jahre nach dem offiziellen Termin bezogen werden. Im ersten Fall gibt es eine Kürzung der monatlichen Leistungen im zweiten Fall eine Erhöhung. Auch viele Pensionskassen halten flexible Lösungen bereit. Freizügigkeitskonten und -policen lassen sich bereits ab 60 (Frauen 59) auflösen. Bei der Säule 3a gilt das gleiche wie für die AHV. Allerdings kann, wer länger arbeitet, die dritte Säule bis 70 (frauen bis 69) durch Beiträge äufnen.
  • Leibrenten sind nicht einfach rentabel und steuergünstig! Voraussetzung für eine gute Rendite einer Leibrente ist ein langes Leben des Versicherten. Man soll die Finger davon lassen, Pensionskapital zu beziehen um damit eine Leibrente zu finanzieren! Man soll sich nicht davon blenden lassen, dass Leibrenten nut zu 40% versteuert werden müssen. Diese werden nämlich mit Kapital finanziert, welches meist schon als Einkommen versteuert wurde!
  • In jedem Fall muss dem Aspekt "Testament" die notwendige Beachtung geschenkt werden. Wird nichts geregelt, erhält der Ehepartner die Hälfte des Nachlasses. Soll der hinterbliebene Ehepartner nicht in finanzielle Not geraten, ist entsprechend vorzusorgen. Mittels Testament oder Ehevertrag kann man sich gegenseitig begünstigen. Hat man sich ds PK-kapital ganz oder teilweise auszahlen lassen, ist eine Nachlassplanung sehr wichtig.
  • Wer über eine Kaderversicherung verfügt, muss diese mit ihrem Leistungsangebot in die Gesamtbetrachtung einbeziehen.

Quelle: VZ, Vermögenszentrum, news

 

Lesenswert:

Wer sich mit dem Thema Pensionierung eingehend befassen will, kann sich u.a. beim Vermögenszentrum kompetent informieren und beraten lassen.

Und falls noch Kapital zum Anlegen vorhanden ist, sei man vorsichtig, wnnin Aktien investiert werden soll! lesen Sie:

Der neue Wittmann bei Orell Füssli

Wednesday, den 20. August 2008 um 7:23

"(...) An den “emanzipierten Anleger” richtet sich das neue Fachbuch “Wie man erfolgreich investiert” von Prof. Dr. Walter Wittmann. Es könnte zu keinem besseren Zeitpunkt kommen, herrscht doch grösste Unsicherheit im Markt, was man als Privatkunde noch kaufen kann. Soeben hat der bekannte St. Galler Privatbankier Dr. Konrad Hummler (Wegelin & Co.) in seinem jüngsten Anlagekommentar vor dem Einstieg in Bankaktien gewarnt und geschrieben “to big to fail” gelte nicht mehr. Wittmann, der oft als Schwarzmaler galt und zusammen mit Prof. Dr. Fredmund Malik in St. Gallen zur Ostschweizer Schule der Katastrophenwarner gehört, ist in seinem jüngsten Buch sehr gemässigt, dafür aber auch sehr nützlich. Er meint, man solle dann wieder Aktien kaufen (auf keinen Fall aber Derivate), wenn die Kurse sehr tief seien. Das ist jetzt offensichtlich der Fall, weshalb Dr. Hummler Nahrungsmittel- Pharma- und Energieaktien empfiehlt. Da man als Normalkunde einer Grossbank, wie UBS oder CS Group, mit einem Cash-Vermögen von unter Fr. 30 Mio. nur im Ausnahmefall mit einer wirklich aufmerksamen Beratung rechnen kann, lohnt sich Lektüre des jüngsten Wittmann’schen Werkes. Klug schildert er die Strategien von Warren Buffett (der jüngst grosse Verluste erlitten hat), von Benjamin Graham, Philip A.Fisher, Peter Lynch und André Kostolany. Eines wird daraus klar: Wer Geld verdienen will, muss gelegentlich auch verlieren können. Quelle: Klaus J. Stöhlker

Schlechte Zeiten für Aktien

Die Rendite der Aktien war in den letzten 10 Jahren negativ. Ein Novum seit 35 Jahren!

Geduld soll sich in der Regel für Aktienanleger auszahlen. Der Weltaktienindex MSCI entwickelte sich in Schweizer Franken gerechnet, in den vergangenen 35 Jahrenpositiv bis senr positiv. Allerdings gibt es eine Ausnahme, welche die angedeutete Regel bestätigt: vom 30. 06. 98 bis 30. 06. 08 erreichte der MSCI einen negativen Wert.

Quelle: vz news 62/August 2008
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Auf- und Ab, grosse Gewinne und Verluste sind nicht neu. Allerdings fällt auf, dass im vergangenen Jahrzehnt zwei markante Kurseinbrüche zu verzeichnen waren. Zwische 2000 und 2002 verlor der Weltaktienmarkt 49% und seit dem Höchstpunkt im vergangenen Sommer fiel er noch einmal um rund 30%. Die Aufschwünge Ende der 90-er Jahre und zwischen 2003 und 2007 warenzu wenig kräftig, um eine positive rendite zu bescheren.
Quelle: vz news 62/August 2008
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Wie lange die weltweite Schwäche dauern wird ist ungewiss. Die Vorsichtigen werden die Anlagerisiken tief halten. Mutige Anleger sehen Kaufgelegenheiten. Sie befassen sich damit, Positionen in soliden Werten aufzubauen. Wer keinen Mut beweisen will, der wird wenigsten seine bestehenden Aktienpositionen sorgsam pflegen. Diese können höchstens an Wert wieder gewinnen. Es ist auch tieferem Niveau möglich, Schwankungen auszunützen.
Wenn aber die Finanzkrise schon die kleinste Erholung an der Börse abzubremsen vermag, dann lasse ich als Aktienbanause lieber die Finger davon. Das "Bärenmarktrennen", welches seit Mitte Juli läuft, scheint bereits vorbei zu sein. Wenn die Aktienmärkte schon wieder nach unten tendieren sind das doch deutliche Zeichen: SMI: -2%, SPI -1,9%!
 
Der eremitierte Wirtschaftsprofessor Walter Wittmann hat vor kurzem empfohlen, Aktien zu kaufen um die angefangene langsame Erholung nicht zu verpassen. Allerdings meinte er, dass schon Ende September wieder ausgestiegen werden soll. Offenbar hat er gut beobachtet. Das Gewinne-Mitnehmen sei schliesslich für das eigene Konto förderlich. Auf die Frage, ob er für diese Prognose haftbar gemacht werden könne, sollte sie nicht eintreffen gab er zu bedenken: man plädiere quasi für das Verursacherprinzip. Das werde aber schwierig. Aber, so meinte er, genau das müsste man einführen. Dann würde man sehen, dass viele Banken ganz viele Dinge nicht mehr empfehlen würden... , Quelle:Weltwoche Nr. 33.08
Betrachte man die letzte Dekade, so kann man sagen, dass wahrscheinlich die Zocker in dieser Zeit das Geld "gemacht haben". Es wäre gut, wenn diese etwas in die Schranken verwiesen würden.

"(...) Wirtschaftsnobelpreisträger haben an einer Tagung in Lindau der Finanzbranche eklatantes Versagen vorgeworfen, das zur Kreditkrise geführt habe. Gefordert wurde mehrheitlich eine striktere Regulierung. Einige Stimmen warnten aber auch vor einer Überreaktion. Mehr in der NZZ: ...Harsche Kritik an der Finanzbranche...

Beim Besuch des Finanzbloggers von gestern, lenkte ich das Thema auf die Kritik an der Finanzbranche. Im Echo der Zeit von Radio DRS wurde über die Angelegenheit geredet:
"(...) 15 Nobelpreisträger diskutieren am Bodensee über die globale Finanzkrise. )" Mehr
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Der Finanzblogger hat das passende Thema dazu gefunden!
"Interview: «Wie wenn ein Hund ein Wurstdepot verwalten sollte» . Dieses mal kommen wir mit einem blauen Auge davon. Aber bei der nächsten Krise kollabiere der Markt, so Walter Wittmann. Der Wirtschaftsprofessor und Buchautor zu Konsequenzen für Anleger ... weiterlesen bei Stocks ... "
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