Kopieren – die letzte Chance - schon vorbei

"(...) Am 1. Juli 2008 tritt in der Schweiz das neue Urheberrecht in Kraft. Die wichtigste Änderung: Programme zum Umgehen eines CD/DVD-Kopierschutzes dürfen nicht mehr angeboten werden (siehe Abschnitt «Das neue Urheberrecht»). Der PCtipp muss deshalb bis Juli alle betroffenen Tools aus dem Download-Archiv entfernen. Dasselbe gilt für entsprechende Anleitungen im Heftarchiv.

 

Wer sich also noch eindecken will, muss sofort aktiv werden!

Mehr: Pctipp: ... Die letzte Chance...

"(...) Zwar darf man für den Eigengebrauch noch immer CDs und DVDs kopieren, auch wenn sie mit einem Kopierschutz versehen sind. Doch ist es verboten, Computerprogramme, mit denen ein Kopierschutz umgangen werden kann, kostenlos anzubieten oder zu verkaufen. Dadurch entsteht die etwas absurde Situation, dass man eine kopiergeschützte DVD zwar kopieren darf, aber unter Umständen nicht kann, weil die benötigte Software illegal ist.

 

Mehr im Tagesanzeiger ...Urheberrecht, in einer Woche wird es verzwackt...

Lesenswert:

«Absolut erfolglos asbsolute-Return-Fonds«

Spekulation ist zukunftsgerichtet. Ich erwarte etwas, was projiziert wird. Der Spekulant versucht mich bei guter Laune zu halten. Ich erwarte den sicheren und erst noch überdurchschnittlich hohen Gewinn. Und ich bin gar so naiv, dass ich dem Spekulanten meinen Glauben schenke. Alles wäre halb so schlimm, würde die Macht der Spekulation und somit die Manipulation der Spekulation nicht geben. Da nützen auch die besten ...Kapitaltricks...(und wie sie funktionieren sollen)... (infoverlag) kaum viel. Denn, wären diese wirksam, würde sie niemand veräussern!

 

Dass manipuliert wird, liegt wohl auf der Hand:

"(...) ...Dem Schnell-Verdiener wird vorgeworfen, seine Anlage-Tips nicht so sehr zum Nutzen der Leser als zum eigenen Vorteil veröffentlicht zu haben.

Für den früheren stellvertretenden "Bilanz"-Chefredakteur Thomas Trüb war es "ein offenes Geheimnis", daß Herbert Schreibarbeit und Börsenaktivität geschickt verknüpfte. Allerdings war Herbert nach den Erkenntnissen Trübs nur "der cleverste, mitnichten aber der einzige Börsenjournalist", der aus seinen Anlage-Ratschlägen vor allem eigenes Kapital zu schlagen wußte. Das schrieb Der Spiegel 29/1983 in ...Musik in den Uhren...

Wer sich Kompetenzen angeeignet hat und eine Marktnische entdeckt hat, wird diese wohl weiterhin pflegen. Schon die Gewerbefreiheit lässt dies zu. Alfred P. Herbert wirkt weiterhin als Informationsquelle. Er liefert heute ..."Tägliche Gerüchte aus Börse und Wirtschaft"... Damit keine Unklarheiten aufkommen, sind die "Spielregeln" festgelegt. Mehr unter Cash-Guru, ...Impressum/Disclaimer...

"(...) Frankfurt - Am 25. März hatte ein netter Internet-Surfer namens "Graham_II" einen tollen Aktientip parat: "Neue Lasertechnologie revolutioniert Chirurgie", schrieb er im Brokerboard von Consors - eine Plattform, die der Discountbroker im Internet bereit stellt, damit Surfer ihre Tipps austauschen.

Graham_II gab sich reichlich Mühe und schrieb ungewöhnlich viel Text. Besonderes Gewicht verlieh er seinen Aussagen dann im vorletzten Absatz: "Ich bin Analyst der West LB", heisst es da, "und arbeite derzeit an einer Studie über dieses Unternehmen die ich in 2 Wochen institutionellen Anlegern von uns vorstellen werde." Darüber schrieb das manager-magazn am 12. 04. 2000 in Aktientips ...Aufsicht macht sich Sorgen...

Dass ich als kleiner Fisch im grossen Karpfenteich vorsichtig agieren muss, liegt auf der Hand. Dass sich aber Profis der ersten Garnitur derart aufs Glatteis begeben wie jene, die für die eben erwähnte West LB tätig sind, gibt zu denken. Mehr in SPIEGEL ONLINE: ...WestLB meldet Milliardenverlust...

WestLB ist in guter Gesellschaft mit anderen grossen Geldinstituten wie UBS, CS u.a. mehr.

Stephan Marti beleuchtet das Thema Spekulation am Beispiel des Ölpreises in der nächsten Lektion seines kleinen Finanzseminars:

Im Kampf gegen eine Manipulation des Ölpreises wird die Londoner Future-Börse ICE erstmals den Handel mit Terminkontrakten regulieren. Mehr im Handelsblatt: ...Börse geht gegen Manipulation bei Öl vor...

Etwas ohne Risiko ist im Finanzbereich nicht zu haben. Aber es wird immer wieder angepriesen - fast ein finanzielles Perpetuum Mobile.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.
Absolute-Return-Fonds sollen dem Anleger Gewinn in allen Marktsituationen bringen. Das haben die meisten in den vergangenen zwölf Monaten nicht geschafft - der Querdax ... weiter lesen bei ZEIT ONLINE ... »
Es gibt wirklich nichts ohne Risiken. Und ausser der in obigen Artikel genannten Bank, kenne ich Produkte, die noch schlechter abgeschnitten haben. Vielfach werden die durch Telefonverkauf unter das Volk gebracht. Aber, es muss nicht jeder Telefonanrufer von Grund aus schlecht sein. Ein gesundes Risikoverständnis ist angebracht.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen: Kantonale Zweckmässigkeitsbeurteilung für Finanzblogger, Schildbürger und Tunnelbauer

Vor zwei Jahren erschienen: In Deutschland nehmen einige Abschied

Vor drei Jahren erschienen: Guru, Cash, Borsalino und Spielberg

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig



Gesamtarbeitsvertrag für temporär Arbeitende

swissstaffing berichtet: "Gerne teilen wir Ihnen mit, dass die ausserordentliche Generalversammlung von swissstaffing und der Zentralvorstand der Gewerkschaft Unia dem Gesamtarbeitsvertrag für temporär Arbeitende (Personal Sigma) gestern (24. 06. 08) zugestimmt haben. Nähere Informationen entnehmen Sie angehängtem Newsletter."

Newsletter

"(...) Geschätzte swissstaffing-Mitglieder
Sehr geehrte Damen und Herren
Mit grosser Freude möchten wir Ihnen mitteilen, dass sowohl die ausserordentliche Generalversammlung von swissstaffing als auch der Zentralvorstand von Unia gestern dem von swissstaffing und der Gewerkschaft Unia ausgehandelten GAV für temporär Arbeitende zugestimmt haben. Damit konnten die fast einjährigen, intensiven Verhandlungen zwischen swissstaffing und Unia, die in den Verhandlungen auch die Gewerkschaften Syna, KV Schweiz und Angestellte Schweiz vertrat, zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. swissstaffing und Unia hatten sich Ende Mai über die Eckwerte des GAV für temporär Arbeitende geeinigt.
Die gestrige ausserordentliche Generalversammlung hat dem GAV mit 96% der Stimmen (407 abgegebene Stimmen) zugestimmt.
Jetzt wird dem Bundesrat die Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE) des Vertrags beantragt. swissstaffing und Unia hoffen, den allgemeinverbindlich erklärten GAV bereits per 1.1.2009 in Kraft setzen zu können.
Der Abschluss eines GAV für temporär Arbeitende in der Schweiz fällt mit der Einigung des Rates der Europäischen Union bezüglich der Richtlinie über Temporärarbeit (Temporary Agency Work Directive) zusammen (Übersetzung). Die beiden Regelwerke stehen sich inhaltlich nahe.
Für weitergehende Informationen steht Ihnen das swissstaffing-Team gerne zur Verfügung.
Charles Bélaz Georg Staub
Präsident swissstaffing Direktor swissstaffing

Lesen Sie dazu:

Hat das EU-Parlament nichts zu tun?

Die EU redet von Demokratie. Sie meint besten Falls parlamentarische Demokratie. In einer *Kratie" (Herrschaft), wo das Volk nichts zu sagen hat, herrscht Diktatur, Diktatur, auf meherere Köpfe verteilt! Dem zu Folge wären die EU und sämtliche Länder, die eine parlamentarischen "Demokratie" verkörpern, im besten Fall Demokraturen! Dies im Gegensatz zu einer direkten Demokratie, (wie sie die Schweiz kennt) siehe: Direkte Demokratie in der Schweiz unter: "demokratie.geschichte-schweiz.ch."

"(...) Neben Überlegungen zur Sicherung von Vielfalt in Zeiten fortschreitender Medienkonzentration enthält der Text auch Empfehlungen für Regulierungen der Blogger, die Widerspruch hervorgerufen haben. Der Bericht vermisst klare und rechtlich eindeutige Definitionen von Weblogs und des Status ihrer Autoren und Betreiber. Er erwähnt daraus resultierende «Unsicherheiten in Bezug auf Unparteilichkeit, Verlässlichkeit, Quellenschutz, Anwendbarkeit ethischer Codes und Haftung bei Rechtsstreitigkeiten.» Mehr in der NZZ: ... Blogger kontrollieren?...

Lesenswert:

Die gleichgeschaltete Presse ist meiner Ansicht nach eine viel grössere Gefahr, als es die Blogger darstellen.

Managerlöhne 2007 überproportional im Plus

Bezüglich Mässigung: Keine Spur! 

"(...) Bern (sda) In der Schweiz hat sich der Graben zwischen den Manager-Salären und den Niedriglöhnen laut Travail.Suisse im vergangenen Jahr weiter geöffnet. Nun fordert sie Massnahmen, um «die Lohnexzesse auf den Teppichetagen» zu beenden.

Meh dazu weiss HR Today zu berichten: ...Managerlöhne 2007 - keine Spur von Mässigung... 

Über zu hohe Gehälter und Abfindungen haben wir uns schon geäussert. Es würde der Volkswirtschaft Schweiz gut anstehen, den Mittelstand zu pflegen und damit zu erhalten. Mit einer Lohnschere, die den "Mund" zu weit öffnet, wird aber das Gegenteil erreicht.

Es gibt viele Millionäre

Noch nie gab es so viele Millionäre“ titelt CASH daily heute einen Beitrag. Über 10 Millionen soll es davon weltweit geben. Das ist beachtlich, wenn man zur Kenntnis nimmt, dass es allein im letzten Jahr 6% mehr geworden sind.

Der Nahe Osten, Afrika(!) und Lateinamerika verzeichen überdurchschnittliche Zuwachsraten, während die westlichen Länder, allen voran die USA, Europa und die Schweiz unterdurchschnittliche Werte zeigen. Da von Dollar-Millionären die Rede ist, erstaunt die Zunahme nicht. Der Dollar hat sukzessive an Wert eingebüsst. Die geschätzte jährliche Zunahme an Millionären ist nicht weit von der jährlichen weltweiten Inflation entfernt. Ein Dollar-Millionär vor 40 Jahren hatte ein anderes Gewicht als jener von heute! Es entspricht der einfachen Logik, dass sich die Finanzinstitute auf die "aufstrebenden" Kapitalgebiete konzentrieren und dort ihre Zelte aufzuschlagen beginnen, wo vermehrt Kapital generiert wird. Das Private Banking (CS "& Co") erhofft sich dort in naher Zukunft gute Geschäfte.

Bedenkt man, dass es in der Schweiz möglich war, dass sich ein Mittelständler, der sich beruflich angestrengt hat und mit dem Geld sparsam umging, sich mit Hilfe seiner Bank ein Haus leisten und weitgehend amortisieren konnte, und dass er für sich die drei Säulen der Vorsorge aufbauen konnte, dann gehört er vermutlich auch in den Kreis der "Durchlauchten"! Aber er braucht sich deswegen kaum etwas einzubilden. Der Sozialstaat ist ihm hartnäckig auf den Fersen. Wenn wir davon ausgehen, dass jemand der alt wird, länger krank ist (und wer gesund ist der sei zu wenig untersucht!), dann muss früher oder später mit einem stationären Aufenthalt in der Langzeitpflege gerechnet werden. Je nach Schweregrad sind Jahreskosten von +/- an die 100'000.- Franken durchaus realistisch. Über den Daumen ist schnell gerechnet, wo die Million hinkommt!

"(...) Die Krankenkassen bezahlen weiterhin rund 60 Prozent oder rund zwei Milliarden Franken. Den Rest tragen die öffentliche Hand und die Versicherten.

Da neben den Leistungserbringern, neben der öffentlichen Hand auch die Versicherten selber Leistungen zu erbringen haben, ist auch der Verzehr des Eigenkapitals zwingend vorgesehen. Man kann man sich die grosse Umverteilung selber ausmalen.

Die Milchmädchenfrage sei gestattet: Wie behandelt der Sozialstaat einen fleissigen Sparer und jemand, der das Geld stets mit beiden Händen ausgegeben hat und am Schluss praktisch kein Vermögen aufweist? Die Antwort ist einfach: Der Sparer wird endlich dafür bestraft, dass er sein Geld nicht stets in den Umlauf eingespiesen hat. Mit seinem Verhalten hat er nicht zur Entwicklung der Wirtschsft beigetragen! Ausgleichende Gerechtigkeit? Und wie erklärt der Sozialstaat einem vom Schicksal getroffenen Bürger, dem eine IV-Rente vorenthalten wird, die grossen Geldströme in den Balkan? Die betroffene Person hat mir erklärt, er müsste vermutlich die Instruktion über das "Wie" in Belgrad abholen...!

"(...) Einwanderer aus dem Balkan beziehen überproportional Frührente (IV-Rente) in der Schweiz, was natürlich an Betrug denken läßt. «Nicht zielkonforme Leistungen in der Invalidenversicherung» heißt eine neue Studie, die vorsichtig geschätzt, von 300 bis 400 Millionen Franken unrechtmässiger Bezüge ausgeht – oder von 5 bis 6 Prozent der Rentenzahlungen. Psychische Erkrankungen steigen jährlich um fast 8 Prozent (der Gesamtdurchschnitt liegt bei 4,5 Prozent). Allein im Zeitraum von 1992 bis 2002 sind die psychisch bedingten IV-Renten von 35.000 auf 80.000 gestiegen. Besonders viele psychisch Invalide gibt es in der jüngeren Bevölkerung. Alles verdächtig. Und dann: lesen Sie mehr unter Fakten - Fiktionen: ...Schweiz: Balkan-Einwandere sind gerne Frührentner... (Weltwoche 24. 02. 08)

Mit böser Zunge behauptet: Wäre es Bedingung, dass jemand der in der Schweiz um einen Arbeits- und Aufenthaltsbesuch nachsucht diesen u.a. nur unter der Bedingung vollkommener Gesundheit bewilligt bekäme, wären die Interessenten alle Kern gesund. Es liesse sich nachträglich leicht nachweisen, ob eine Berufskrankheit etc. Ursache für eine Frührente als Auslöser anerkannt werden müsste...
Kommt man mit Leuten aus dem Balkan ins Gerede und spricht man das Thema an, dann erfährt man nich selten, dass ganze Familiemclans zu Hause fürstlich von der Schweizer IV leben. Dass diese Leute zwar keine Namen nennen ist verständlich. Es könnte ja sein, dass jemand durch eine Indiskretion arg in Bedrängnis käme. Aber oft höre ich auch, dass das Unrecht ungute Gefühle erzeugt.

 

Die Konjunktur kühlt sich ab

Die bisherigen Prognosen und der Blick in die Glaskugel verbreiteten Zuversicht und Optimismus. Dies, nach dem die Wirtschaft bis Ende 2007 stark gewachsen war. Vermutlich wollte man die Konsumenten in ihrer sicheren Ruhe belassen und ihre Kauflust nicht stören. Wer jedoch die Entwicklung so weit möglich am Rande oder auch etwas tiefer verfolgt hat, stellte doch ungewöhnliche Turbulenzen am globalen Wirtschaftswetter fest. Die internationale Konjunktur hat sich abgeschwächt und die Krise im Finanzsektor hat zusätzliche Bremswirkung gezeigt. So erwarteten die Konjunkturforscher, was nun Realität zu werden scheint.

(...) Bern, 23.06.2008 - Konjunkturtendenzen und Prognosen der Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes - Sommer 2008*. Die seit Anfang Jahr eingetretene Abkühlung der Schweizer Konjunktur wird sich weiter fortsetzen. Die schwächere internationale Konjunktur sowie die verschlechterten Finanzmarktbedingungen dürften bis ins Jahr 2009 hinein nachwirken. Nach Einschätzung der Expertengruppe des Bundes wird sich das BIP-Wachstum von 3,1% im Jahr 2007 auf 1,9% im Jahr 2008 und auf 1,3% im Jahr 2009 verlangsamen. Die rohstoffpreisbedingt gestiegene Teuerung dürfte sich bis 2009 wieder deutlich zurückbilden. Mehr in seco.admin: ...Langsameres Wachstum setzt sich 2008 und 2009 fort...

Mit der konjunkturellen Abkühlung wird auch der Arbeitsmarkt an Fahrt verlieren. Das meint Reuters Deutschland: ...Schweizer Arbeitsmarkt verliert an Fahrt...

Die Konjunkturaussichten dämpfen die Stimmung an den Börsen. Dazu tragen auch die Nachrichten bei, die UBS stehe vor weiteren Abschreibungen.

Alle eher zur Vorsicht mahnenden Hinweise hindern neiemanden daran, sich jetzt, im Sog der guten Resultate einzudecken. ...Drei prozent für Büezer - 80 Prozent für die Bosse... titelt der Blick die Lohnsituation. Vielleicht hat die Abzockerinitiative eine Chance. 118'583 Unterschriften lassen sich sehen! Lassen wir uns überraschen.

Solange lediglich von Abkühlung geredet wird, braucht man sich noch keine all zu grossen Sorgen zu machen. Dabei soll aber dem weiteren Verlauf die nötige Aufmerksamkeit geschenkt werden.

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Diskret /vertraulich

CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln, Tel.: 041 660 39 79, FAX 0041 41 661 17 00, Mail: cho-consulting@bluewin.ch, Web: http://personalblog.kaywa.com/

Dipl. Pflegefachpersonen, anerkannte Altenpflegerinnen/-pfleger, Gesundheits- und Krankenpflege für Heime, Spitäler, Spitex. Einsatz vorallem in der deutschsprachigen Schweiz. Sie suchen eine Veränderung, wir unterstützen Sie dabei vertraulich. Sie leben in Bulgarien, Rumänien, Tschechien, in der Slowakei, Ungarn, Polen..., oder Sie sind in der "alten EU" tätig und haben einen EU-Aufenthaltsstatus, möchten sich aber verändern. Ihre Berufserfahrung, verbunden mit guten Deutschkenntnissen sind hier gefragt! Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Aber auch wenn Sie bereits hier im Einsatz sind und sich diskret verändern wollen.

El Tucan - die Win-Win-Situation «made in Switzerland»

Der Tucan mit seinem farbigen "Design" fällt besonders auf. Man kann ihn bei uns im Zoo oder in einer Voliere sehen.
Embraer, der brasilianische Flugzeughersteller bezeichnet seine Trainigsflugzeuge Tucano. Embraer ist auf diesem Gebiet ein Konkurrent zu den PC-7, PC-9 und Flugzeugen von PC-21Pilatus Aircraft aus der Schweiz.
Embraer hat keine Probleme mit einem Ausfuhrverbot von Kriegsmaterial. So hat die Firma einen Vorteil auf dem Welt-Markt, indem die angebotenen Trainingsflugzeuge auch zu leichten Kampfflugzeuge ausgerüstet werden können. Es wäre gut, wenn die Produkte von Pilatus nicht unter das Kriegsmat.-Gesetz fallen würden (siehe NZZ). So müsste man dem Bundesrat nicht vorwerfen, er würde Arbeitsplätze vernichten.
... 
Stephan Marti hat einen anderen Tucan gefunden. Dieser hat mit dem Kriegsmaterielgesetz keine Probleme! Nur ein fliegender Tucan ist ihm noch nicht vor die Kamera gekommen. Google zeigt in der Bildergalerie jedoch genug davon! Der nächste Beitrag zu seinem kleinen Finazseminar:
Peter Höltschi von El Tucan aus Arch ist ein nachahmenswertes Beispiel für «best practice» im ethischen Bereich des Handels.

Über El Tucan habe ich schon berichtet. Kurz, als Vorspann. Nicht weil es zertifiziert wurde. Auch nicht, weil es sich unter seinen Decken gut schlafen lässt. Erfahrungen mit Hängematten habe ich schon früher gesammelt. Im Dschungel des mexikanischen Yucatan und in der Schweiz auf selbst importieren aus Guatemala. Für mich war es ein Zusatzverdienst während des Studiums. Höltschi macht das beruflich. Und ethisch wirklich wertvoll und deshalb lassen wir es in unserem Netzwerk auf mehreren Blogs erscheinen. Das ist wesentlich mehr als ein Schulbeispiel für gelebte Ethik ... lassen wir doch den Inhaber selbst zu Wort kommen. Dafür ein herzliches Dankeschön! Wir gratulieren der Unternehmung zur Zertifizierung und wünschen allen Beteiligten weiterhin viel Erfolg.
Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn
... übrigens, die schönste moderne Brücke führt aus diesem Kanton nach Arch
«El Tucan erhält Zertifizierung der Internationalen Fair Trade Association (IFAT)

Als drittes schweizerisches Fair Trade Unternehmen erhält die El Tucan GmbH von der Internationalen Fair Trade Vereinigung (IFAT) die Zertifizierung als ausgewiesene Fair Trade Organisation.

El Tucan, ein kleines Unternehmen aus Arch, arbeitet seit 19 Jahren in enger Verbindung mit Produzenten in Mittel und Südamerika.

Diese Erfolgsgeschichte nahm ihren Anfang, als der Gründer von El Tucan, Peter Höltschi, sich 1989 in Guatemala auf die Suche nach den Produzenten eines Ledergurtes mit indianischem Stoffbezug machte. Eine mehrtägige Odyssee führte ihn in die abgelegensten Orte des guatemaltekischen Hochlandes und in die schwüle Hitze des Zuckerrohrgürtels an der Pazifikküste. Die damals geknüpften Beziehungen verbanden erstmals unterschiedlichste Produzenten mit dem Endverkäufer. Mit der Stoffbandweberin Rosa Ajpacaja und dem Sattler Julio Armas knüpfte El Tucan ein Netzwerk aus Kunsthandwerkern, welches Heute, fast 20 Jahre später, allein in Guatemala 30 Kunsthandwerker umfasst. Von der Kinderlatzhose zur Frauenblusen, vom Dekorationsartikel zur Hängematten, eine riesige Palette an Produkten die auf Schweizer Märkten, in ausgesuchten Geschäften und via Internetshop www.eltucan.ch angeboten werden

Die direkte Zusammenarbeit und die Umgehung der Zwischenhändler, garantieren hohe Wertschöpfung für die Produzenten und den Ursprungsort, sowie qualitativ hoch stehendes Kunsthandwerk für die Kunden für El Tucan.

Eine Win-Win Situation, die selbst in Südmexiko Aufmerksamkeit erregt hat.

Seit 2004 baut Peter Höltschi in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Sekretariats für soziale Entwicklung des Bundesstaates Yukatan in den ärmsten Gemeinden Frauengruppen auf und verbindet diese zu einem regionalen Netzwerk. Kleine Gruppen bilden die Zellen zu einem dynamischen, grossen Unternehmen, aus dem in Zukunft Hängematten in die ganze Welt vertrieben werden.

Das langjährige Knowhow von El Tucan als Endverkäufer in der Schweiz und die in Guatemala gemachten Erfahrungen verleihen dem Projekt eine einmalige Dynamik. Dies animiert verschiedene Gemeinden Yukatans wie auch die staatliche mexikanische Kommission für indianischen Fortschritt, zur Unterstützung des Projektes.

Ein Schweizer Kleinstunternehmen schafft somit die Grundlage zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung in Gebieten, welche zu den ärmsten der nördlichen Hemisphäre gehören.

2 Arbeitsstellen in der Schweiz verbessern die Lebensgrundlage von mehr als hundert KunsthandwerkerInnen in Mittel und Südamerika und ihren Familien.

Das ist Fair Trade, das ist El Tucan.»

Peter Höltschi



Ein Tukan? Nein, aber dieser Storch verlässt eben die Gemeinde Arch (Bern) Richtung Flugplatz Grenchen (Solothurn).


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen: Tscharnergut - ein Quartier und ein Wein

Vor zwei Jahren erschienen: Wein als Anlageobjekt


Vor drei Jahren erschienen: Zinsen bleiben sehr tief - wie lange?

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig

Wochenanfang-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

 

gesehen im blog von rolotec, von Hans Fischer, 20. 06. 08


Heute mit der Web-Dienstleistung gratispinkeln.de.

Und falls die Welt die gratispinkeln-Website doch braucht, finden sich unten einige der kostenlosen Toiletten - leider nur in Deutschland.

gratispinkeln2.jpg

(Bildquelle: gratispinkeln.de)

Ps. Marketingtechnisch hervorragend gemacht; die Site generiert eine entsprechende Presseaufmerksamkeit.

 

EU und das Verständnis für Demokratie

Trotz einem umfassenden Regelwerk, das die Gleichschaltung vorsieht, handeln nationale Politiker und solche, die Einfluss auf die EU nehmen wollen nach ihrem Gutdünken.

Die Kopenhagener "Kriterien"

Vor ihrem Beitritt - so der Beschluss von Kopenhagen im Juli 1993 - müssen alle Kandidaten drei zentralen Kriterien erfüllen:

  • die institutionelle Stabilität als Garantie für die demokratische und rechtsstaatliche Ordnung, für die Wahrung der Menschenrechte sowie die Achtung und den Schutz von Minderheiten (politisches Kriterium);

  • eine funktionsfähige Marktwirtschaft sowie die Fähigkeit, dem Wettbewerbsdruck sowie den Marktkräften innerhalb der Union standzuhalten (wirtschaftliches Kriterium);

  • die Übernahme des "Besitzstandes der Gemeinschaft" (Akquis communautaire), d.h. die vollständige Übernahme der Ziele der politischen Union sowie der Wirtschafts- und Währungsunion und aller daraus erwachsender Verpflichtungen. Der gemeinsame Besitzstand umfasst ein Regelwerk von 80.000 Seiten Vorschriften.

Zwischen der EU und den Beitrittskandidaten wurden im März 1998 sogenannten Beitrittspartnerschaften beschlossen, die die Einzelheiten der Übernahme des Besitzstandes der Gemeinschaft, die Finanzhilfen der Union und die Verwirklichung der Beitrittskriterien regeln. Mehr in Isoplan: ...Schwerpunkt: EU-Osterweiterung...

Da gibt es in Italien den Cavaliere, der alles daran setzt, die Gesetze zu seinen Gunsten zu missbrauchen. Lesen Sie:

Nach dem Referendum-Nein der Iren, die lediglich von ihrem demokratischen Recht Gebaruch gemacht haben entwickelten deutsche Politiker EU-Diktaturmentalität!

"(...) Irlands Ablehnung des EU-Vertrags stellt die Gemeinschaft vor eine Bewährungsprobe: Außenminister Frank-Walter Steinmeier verlangt von den Iren, den Weg für den Vertrag durch zeitweiligen Rückzug aus der Union frei zu machen. Der Präsident des Europaparlaments, Hans-Gert Pöttering, will sogar die EU-Erweiterung stoppen. Mehr in der WELT ONLINE, ...Steinmeier empfiehlt Irland Ausstieg aus der EU...

Vermutlich sind die Schweizer Politiker die einzigen, die an die Kohärenz der EU glauben. der voreilende Gehorsam und eine für schweizerische Verhältnisse nicht gesehen Unterwürfigkeit zeugt davon. Am Beispiel der Personenfreizügigkeit durfte man hören: "Wenn der EU 27 nicht zugestimmt wird, dann droht die EU mit dem Kippen der Bilateralen.

"(...) Die EU wird das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der Schweiz nur verlängern, wenn diese sich nicht gegen die Ausdehnung auf Bulgarien und Rumänien stellt. Dies hat die EU am Dienstag in Brüssel verdeutlicht, wo Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf das Protokoll zur Ausdehnung unterzeichnet hat. Am Mittwoch beginnt die Debatte über die Personenfreizügigkeit im Nationalrat.

(sda) Es könne keine Ungleichbehandlung geben, sagte der slowenische Aussenstaatssekretär Matjaz Sinkowec im Namen der EU-Ratspräsidentschaft bei der Unterzeichnung. Daher gebe es «keine Verlängerung des Abkommens ohne Ausdehnung» auf Rumänien und Bulgarien, die Mitglieder der EU seien. ... Mehr: NZZ ...An «Guillotine-Klausel» bei Personenfreizügigkeit erinnert, EU will keine Ungleichbehandlung durch die Schweiz akzeptieren...

Eine differenzierte Personenfreizügigkeit für die Schweiz dürften die Politiker Europas durchaus als angemessen betrachten. Vielleicht werden sie dies von selbst einsehen, dereinst, wenn der Tresor genackt, das Bankgeheimnis gelüftet und die Sozialwerke, die ein ganzes Volk aufgebaut hat, geplündert sind!

Aber gehen wir zur EU:

EU-Politiker brauchen sich nicht an die eigenen Grundsätze zu handeln. Nichtmitglieder werden terrorisiert, wenn die Zwecke die Mittel heiligen.

(...) Die echten Repräsentanten fehlen, und die tragischen Helden sind ohne Namen. Mit einem kleinen Schieber, mit einem Kanzlisten, mit einem Polizisten lässt sich die heutige Welt besser wiedergeben, als mit einem Bundesrat, als mit einem Bundeskanzler (Theaterprobleme)

Indem Europa zwar den Geist hochleben lässt, aber ihm keine Wirkung zumisst und nach Profiten lebt, indem es zu kleinmütig ist, die nationalen Vorteile der Einzelnen zu überwinden, und unfähig bleibt, das zu tun, was die Vernunft mit unerbittlichet Klarheit vorschreibt, begeht es ein grösseres Verbrechen als jener, der den Geist leugnet und dem es, eine groteske Selbstverspottung, den Geist entgegenzuhalten vermag. Ein jeder wird nach seinem Mass gerichtet, und der Richter verhüllt schweigend das Haupt. Wer die Freiheit verbietet, nimmt sie wichtiger als der, welcher sie missbraucht; wer die ersönlichkeit aufgibt, gewinnt mehr als der, dessen Rechte nicht weiss, was die Linke tut....

Trieb, Über Europa Friedrich Dürrenmatt, "Die Welt der Mitmacher"

 

 

 

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