Brüssel, Bern und Bussen, geht's eigentlich noch?

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Brüssel, Bern und Bußen

geschrieben von Carolus Magnus

Goht’s eigentli no?!.

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Die Bibel begnügte sich noch mit den zehn Geboten und den sieben Todsünden. Den Rest erledigte der Papst, der Pfaff oder das Gewissen. Nicht so anno Domini 2008.

Carolus Magnus hat sich u.a. Gerechtigkeit, Eigenverantwortlichkeit und weniger Staat auf die Fahne geschrieben:

"(...) Ich hoffe, du hast inzwischen bemerkt, dass ich nicht NUR gegen Rauchverbote bin, (diese drängen sich halt zurzeit so auf, doch es werden weitere einschneidende und strohdumme Verbote kommen) sondern gegen Verbote im Allgemeinen. Ich denke, wir sind bereits jenseits von Gut und Böse, was die Anzahl der Verbote und Gebote (die oft noch schlimmer sind) betrifft.
Mal ganz einfach gefragt: Kennst du sämtliche Verbote - von den divergierenden in den diversen Kantonen mal abgesehen?..."
(...) Verbote: Ich kenne sie nicht alle! Aber Gesetze und Verbote sind dann gut, wenn man als "Normalmensch" diese bei vernünftigem Handeln nicht verletzt.
Die 10 Gebote habe ich einmal gelernt. Das elfte, "du sollst dich nicht erwischen lassen" und das zwölfte "du sollst aufgeschlossen sein" kenne ich besser. Fremderfahrung und eigene. Was hätte ich sonst zu beichten gehabt? Und die Gesetze sind doch da, um umgangen zu werden... Soweit wird es kommen, wenn das Korsett zu eng wird!
Ja ja, unsere Gesetzes-Sammlungen werden immer dicker. Deswegen braucht es so viele Juristen. Deren Energie würde man besser in der Exportindustrie, im Ingenieurwesen, in Forschung und Entwicklung oder in der Humanmedizin nutzen. Und es kommt dazu, dass unsere Euro-Turbos glauben, wir müssten nun noch jeden Unsinn aus Brüssel übernehmen (ich erinnere an die berühmte EU-Norm für die Dimensionierung eines Traktorsattels, die 700 A-4-Seiten umfassen soll), oder man müsse den Amis auch noch von jedem Auslandgeschäft eine Vertragskopie schicken..."  Das erinnert mich an die WC-Papier-Reklame: "Hakle drei-lagig WC-Papier..." "Warum drei Lagen?" "Weil heute jedes A...loch noch zwei Kopien braucht!"...
odh

Lesen Sie im Blog "Sackstark", die alternative Sicht des Carolus Magnus, mehr zum Thema Goht's eigentlich no?!

Der Weg bis zur totalen Überwachung scheint nicht mehr so lange zu dauern - ausser, das gemeine Volk verhalte sich wie die alten Eidgenossen, indem es ungefragt andere Spielregeln anwendet... Der Mensch und sein Gehirn werden immer durchsichtiger. Der Staat hilft auf seine Weise nach indem er mit Gesetzen, Verordnungen, Weisungen und Verboten die persönlichen Freiheiten beschneidet.

 

Das Kapital bedient sich nach belieben!

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Es scheint, dass die Materie Pensionskasse für viele Menschen, auch für solche die Verantwortung zu tragen hätten, ebenso schwierig ist, wie für die Politiker. Aber es gibt einige, die genau verstehen, um was es geht! Wenn es nämlich in regelmässigen Abständen gelingt, Sozialkapital für das "Kapital" abzuzweigen, kann dies nur deswegen geschehen, weil die "Abzweiger" den Überblick haben. Ergo könnten sich die Strategen ebenfalls die Übersicht verschaffen. Die "Abzweiger"werden ihre Lobby einsetzen bis hin in die Wandelhallen des Bundeshauses um Szenarien herauf zu beschwören, welche die Politiker zum Handeln veranlassen. Zum Handeln nach Vorstellung der "Abzweiger", notabene! Auf diese Weise wird schliesslich kräftig zugelangt und niemand wehrt sich für die eigentliche Sache und die Versicherten. Am Ende des Zirkus wird man die Misere der allgemeinen und speziellen Entwicklung auf den Finanzmärkten in die Schuhe schieben und die nächste Runde kann nach gleichem Muster beginnen...

28. April 2008, 13:41, gesehen bei SF, Tagesschau

(...) Pensionskassen starten miserabel, schlechtestes Quartalsergebnis seit Jahren
Die Schweizer Pensionskassen haben in den ersten drei Monaten 2008 eines der schlechtesten Quartale der letzten Jahre erlebt. Der Credit Suisse Pensionskassenindex zeigt einen Rückgang der verwalteten Vermögen um 5,6 Prozent.

Besonders schwach fiel dabei der Januar mit einem Indexrückgang um 3,37 Prozent aus, wie die Credit Suisse (CS) mitteilte. Schon in den letzten beiden Quartalen 2007 hatte der Index wegen der schlechten Entwicklung auf den Finanzmärkten eine negative Rendite auf den Pensionskassenvermögen aufgezeigt. Hochgerechnet 35 Mrd. Fr. Verlust!

Würde die Entwicklung des Indexes auf die gesamten von Schweizer Pensionskassen verwalteten Vermögen hochgerechnet, so würde eine Abnahme um rund 35 Mrd. auf 595 Mrd. Fr. resultieren. Der Pensionskassenindex der CS erfasst die bei der Grossbank verwalteten Pensionskassenvermögen von rund 100 Mrd. Fr.

(sda/fasc)

...

Man komme jetzt nicht und erzähle, niemand hätte eine Ahnung gehabt...

Pensionskassen und Risikokapital. Zwang

(...) Nun entspricht die Kommissionsmotion ein bisschen dem mainstream of opinion, der gängigen Meinung, die vor allem von der Börse kommt, von Bankenkreisen, die natürlich von den Courtagegeschäften auch profitieren...

... Sie wissen alle aus der Presse, wie stark heute die Börse aufgebläht ist. Von Anfang 1991 bis Mai dieses Jahres hat der Börsenwert aller Schweizer Aktien, die Börsenkapitalisierung, um 500 Milliarden Franken zugenommen, ohne eigentlich einen Gegenwert zu schaffen. Das heisst, es ist eine Finanzblase geschaffen worden, und früher oder später wird das zu Wertberichtigungen kommen. Mehr bei parlament.ch: Nationalrat: Sommersession 1997 97.3004 (Rudolf Strahm zu Kommissionsmotion 97.3001)

 

...

"(...)...Der weiter gesunkene Deckungsgrad reduziert die Risikofähigkeit nochmals, was tendenziell dazu führen wird, dass die Aktienquoten erneut heruntergefahren werden, obwohl das Gesetz - eben wegen der Langfristigkeit des Konzeptes - solche Unterdeckungen grundsätzlich zulässt. Dann könnten die Aktienmärkte in einen ähnlichen Strudel geraten wie 2002, als in ganz Europa die Versicherungen allein wegen ihrer Buchführungsprinzipien die Aktienquoten praktisch auf Null reduzieren mussten und damit den Aktien-Crash erst wirklich auslösten.

 

Wider Asymmetrien in der PK-Bilanz

Schon der Aktien-Crash vom Jahr 1987 wurde durch Portfolio-Insurance-Strategien ausgelöst, damals durch Fondsprodukte. Vor drei Jahren waren es die Accounting-Rules der Versicherer, und nun läuft man mit einer systemwidrig kurzfristigen und inkonsistenten Betrachtung der Aktivseite von Pensionskassen-Bilanzen schnurgerade in die gleiche Richtung. Es geht nicht darum, modernen Konzepten der Buchführung entgegenzutreten. Das BVG ist aber ein langfristiges Rentenkonzept. Warum müssen wir das System dadurch gefährden, dass auf der Aktivseite die kurzfristigen Verwerfungen aller möglichen Finanzmarktpreise abgebildet werden, und sie damit automatisch auf den Deckungsgrad übertragen, wo doch kurzfristige Entwicklungen eigentlich nicht interessieren sollten? Kein Mensch denkt ja ernsthaft daran, dass plötzlich alle Pensionskassen an irgendeinem imaginären 31. Dezember plötzlich alle ihre Verpflichtungen bedienen müssen. Eine gelegentliche Rückbesinnung auf den langfristigen Charakter der Altersvorsorge tut not, gerade in einer Zeit, in welcher kurzfristiges Denken Überhand nimmt. Mehr von Erwin W. Heri und Daniel Thomann in ...Langfrist-Strategie contra Kurzfrist-Psychose...

Pensionskassen-Strategien sollte man weder Politikern noch Interessenvertretern in erster Priorität anvertrauen. Diese kennen nämlich vor allem den Weg der einfachen Antworten. Pensionskassen weisen aber einen langfristigen Charakter auf. Dieser verlangt daher den Weg komplexer Antworten. Somit geht schon die Fragestellung diametral auseinander.
Es mutet seltsam an, dass sich niemand an den Löhnen und Boni der Top- Managern und
Finanzspezialisten "vergreift". Im Gegenteil: Es entsteht der Eindruck, dass diese umso mehr belohnt werden, desto höher der durch sie angerichtet Schaden ist. Das ist doch gegen alle "Regeln" des Marktes!
Etwas unkonventionell, auch nicht nach den Regeln des Marktes gedacht: Würden alle Lohnbestandteile, die über einer Million Franken liegen kapitalisiert, könnte genügend Risikokapital in Form von Venture-Capital zur Verfügung gestellt werden, um dringende Projekte z.B. für erneuerbare Energie, Aufforstung, Hochwasserschutz usw. sowie in Forschung und Entwicklung zu realisieren. Neben dem wirtschaftlichen Nutzen würde auch ein gewaltiger Image-Nutzen resultieren.

«Wenn Geld gebraucht wird, ist die Krise womöglich schon vorüber»

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Obwohl Stephan dem Inninnen-Syndrom frönt, schätze ich seine Tipps und Hinweise bezüglich Geld und Finanzen.
Lesen wir die nächste Lektion seines kleinen Finanz-Seminars:
Heute der fünfte Grund, wieso man zu Zeiten der Finanzkrise gelassen sein soll. «Nur keine Panik» hat die Zeit ihren Artikel betitelt. Um erfolgreich zu sein, darf man/frau an der Börse nur mit Geld arbeiten, das man in den nächsten Jahren nicht braucht - oder derjenige, der fast nichts hat und auch mit Nichts leben könnte.
Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.
Aus obigem Artikel der Zeit zitiere ich einen einzelnen Satz:
«Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muss spekulieren» schrieb der ungarische Börsenguru André Kostolany in seinem Buch "Die Kunst, über Geld nachzudenken".»
Nur, in der heutigen Zeit begreifen viele den letzten Satzteil nicht richtig - «wer kein Geld hat, muss spekulieren». Es gibt vermutlich Zehntausende die in der Schweiz spekulieren und hoffen ans grosse Geld zu kommen. Mindestens 95% dieser Menschen machen einen Denkfehler: Sie hätten kein Geld und müssten spekulieren. Sie leben auf einem recht hohen Niveau und haben einige Tausend Franken auf der Seite - mit denen «Spielen» sie dann an der Börse. Vermutlich bei Swissquote denn der Werbung nach suchen die ja Leute die das letzte Hemd in der Finanzkrise verloren haben. Gewinnen wird hier vor allem die Bank. Und die andern werden auch das nächste Hemd wieder verlieren.

Vor allem junge Leute haben in der heutigen Zeit eine grosse Chance. Sie müssen das verdiente Geld nicht gleich in den Konsum stecken - man und frau könnte sparen und ganz klein anfangen. Ein Aktiengeschäft mit CHF 1000 zum Start. Zugegeben, der Spesenanteil ist hier höher, als wenn sie mit CHF 1000'000 starten. Beachten sie nun die vier Punkte, die ich in den vergangenen vier Wochen etwas durchleuchtet habe und legen sie alle Jahre CHF 1000 dazu. Von 25 bis zum Alter von 65. Mit einer Rendite von 5% (tiefe langfristige Aktienrendite) haben sie den dreifach eingebrachten Betrag - CHF 120'000. Bei einer durchschnittlichen Rendite von 7% gib es das 5-fache, CHF 200'000. Und wer durch eine gute Auswahl eine absolut realisitsche Rendite von 10% erreicht, erhält das 10-fache und gleich noch seinen Einsatz zurück - CHF 440'000.

Einige werden jetzt feststellen, dass der genaue Betrag bei CHF 442'592.56 liegt und der noch versiertere Mathematiker kommt auf CHF 487'851.81 - schliesslich haben sie vorschüssig eingezahlt und die Aufgabe ist so gestellt, dass er den Rückzug im Alter von 66 Jahren macht. Wer so denkt, wird nie Erfolg haben. Es braucht die Gelassenheit dazu, die Zeit vorüber gehen zu lassen. Im zweiten Punkt haben wir gesehen, dass die Zukunft oft dem Zufall überlassen ist. Wir brauchen eine Linie, eine Strategie, Wissen, Zeit zum Lesen - Technik, Medizin, Biologie, Energie, Wirtschaft und auch Volkswirtschaft. Ob es dann 400' oder 500' sind ist fast nebensächlich. Wichtig wäre, dass wir das System durchziehen - alle Jahre einen Tausender einlegen. Die meisten wollen aber konsumieren und nicht sparen.

Da wären wir dann bei der eigens verursachten Finanzkrise. Der Konsum auf Kredit. Alles was aus Amerika kommt, kommt bei uns 10 Jahre später. Wetten. Ein kleines Beispiel gefällig. Einfach so aus dem Leben gegriffen. Aber es sind untrügliche Anzeichen. Wissen sie welchen Anteil von Pferdetransporter ein Händler zusammen mit einem Leasing-Vertrag verkauft? Jeden zweiten. Der Pferdesport war früher etwas für die Reichen, dann für die Angefressenen, heute die Snobs und morgen ... aber Achtung, Ausnahmen gibt es überall.
Ein guter Start wäre doch Iconomix der Schweizerischen Nationalbank - ein Lernprogramm über die Ökonomie - und um diese kommen sie nicht herum wenn sie ihren Einsatz verzehnfachen wollen.
Vor einem Jahr erschienen: Biomilch, Plastikmilch, Katzenmilch ...

Vor zwei Jahren erschienen: Magere Ausbeute - Direktanlagen vorziehen und nicht einfach x-welche Fonds

Vor drei Jahren erschienen: Rothrist ab: 08.15 - Mattstetten an: 5 vor 12

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - eigenständig, unabhängig, langfristig

Der Kater danach

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Wer am Morgen, nach einem feinen Guss hinter die Binde an Kopfschmerzen leidet, ist nicht etwa "allergisch auf Leder", weil er sich mit den Schuhen an ins Bett legte..., sondern es könnte auch sein, dass zu viel geraucht wurde. Diese Phänomene sind hinreichend bekannt. Was wir weniger wissen ist der Umstand, dass Kopfschmerzen entstehen, wenn Wein zusammen mit Käse genossen wird. Das Histamin scheint der Spielverderber zu sein. Auch Fusel im Getränk zeigt seine unliebsame Wirkung. Mehr bei news defusco: ...Kopfweh durch Wein...

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(...)Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sind Kopfschmerzen nach Wein-Genuss nicht auf den Schwefelgehalt, sondern auf Histamin zurückzuführen.

...Durch Schwefel werden die äusserst aktiven Oxidations-Enzyme blockiert und damit eine Oxidation unterbunden, Mikro-Organismen (wie zum Beispiel Essigsäure-Bakterien) und wilde Hefen werden gehemmt und der Luftsauerstoff wird abgebunden. Vor allem positiv ist die reduktive Wirkung von Schwefeldioxid. Es reagiert nämlich so heftig mit Sauerstoff, dass jede andere nachteilige Reaktion mit anderen Stoffen im Most oder Wein verhindert wird.

Mehr: siehe bei Ernesto Pauli ...Schwefeln (Konservieren)...

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Sprüche wie „Wein auf Bier, das rat' ich dir!“ oder „Bier auf Wein, das lass' sein!“ stimmen nicht denn, Bier auf Wein, schmeckt fein!“

Mittel gegen den Kater

Mann trinkt Alcopops; Rechte: dpa

Die sogenannten Alcopops führen schneller zu Kopfschmerzen.

"(...) Als studierter Arzt konnte sich Hellmut B. am Ende der Diskussion mit einigen interessanten Äußerungen virtuell Gehör verschaffen. Er schrieb: "Diese Dinge sind für den Kater verantwortlich. Erstens: Die Güte des Getränks. Fusel erzeugen definitiv leichte Vergiftungserscheinungen (Kopfschmerzen). Zweitens: Die Alkoholmenge und der -gehalt. Alkohol wirkt nämlich dehydrierend auf den Organismus und entzieht dem Körper Wasser." Und als Fachmann wusste Hellmut B. natürlich auch, wie man dem lästigen Kopfweh zuvorkommt: "Um einen Kater zu vermieden, nach jedem zweiten Glas Bier oder Wein ein Glas Wasser trinken. Vor dem zu Bett gehen nach starkem Alkoholkonsum außerdem einen halben bis ganzen Liter Wasser mit einer Prise Kochsalz trinken." Auch kein schlechter Mitternachtsschoppen ...
WDR de Unnützer Rat: ...Bier auf Wein - das lass sein...

Also dann: prost!, noroc si sanatate!, zum Wohl!, skol!, santé!, За ваше здоровье!,...

Noch mehr Trinksprüche bei Schnapsler

Wikis in Unternehmen

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Wikis in Unternehmen: gesehen am 24. 04. 08 im "roloblog" von rolotec
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Dass Wikis in Unternehmen wertvolle Dienste leisten können, haben wir vor zwei Jahren schon geschrieben ("Social Software im Untenrehmen"), seither immer mal wieder in Erinnerung gerufen (z.B. "Blind ist, wer Web 2.0 keine Beachtung schenkt") und selbstverständlich auch selber angewendet - in Intranet und Internet ("WM 2.0-Wissensmanagement Wiki").
Echo Online bringt im Artikel "Teamleistung zählt mehr als persönliche Erfolge" Erfahrungsberichte deutscher Unternehmen mit ein und endet mit der Idealvorstellung:

"(...) Während der Informationsaustausch entlang der Hierarchien oft langsam und fehleranfällig ist, kann ein Unternehmens-Wiki direkt in den Arbeitsablauf der Mitarbeiter integriert werden. Im Idealfall verbessert jeder einzelne permanent sowohl die Struktur, als auch die Inhalte der Informationsplattform."

...

Wenn die Information zur Informationsflut wird, fehlt die Zeit für das "Kerngeschäft"! Ludwig Lingg gibt Tipps über die ...Kontrolle über E-Mail-Eingangskorb...

Man schützt sich vor den gerufenen Geistern!

Tipp

"(...) Lassen Sie sich vom Helpdesk oder der IT-Abteilung einige Filter und Kategorien erstellen. Wenn Sie weitere Filter und Kategorien brauchen, kopieren Sie einfach die Bestehenden und passen diese an die neuen Bedürfnisse an. Wenn Sie obigen Kategorien noch ein Präfixdavorstellen, lassen sich die E-Mails sogar nach Prioritäten sortieren.

Das Gehirn, die graue Masse wird zusehends transparenter

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Sehen Sie das Bild im Originalzusammenhang

Weitere Bilder zum Thema (google images) 

"(...) Es ist sehr wahrscheinlich, dass unser zunehmendes Vermögen, im Gehirn zu lesen, auch in anderen Bereichen genutzt wird. Um geeignete Bewerber für einen Job auszuwählen, um Krankheiten zu diagnostizieren und zu behandeln, um festzustellen, wer wirklich Anspruch auf Schwerstbehindertenrente hat (...)“ Mehr im Psychologieblog von Katja Schwab: ...Visionen vom Gehirn...

Das würde bedeuten, dass z.B. die Motivation der Zocker offen gelegt und daraus die Kompensation abgeleitet werden könnte! Aber so weit würde es gar nicht kommen, denn auf Grund des persönlichen Datenblattes nach der "EU-Norm XYZhoch5,7" würde es keine Zocker mehr geben. Ihnen würde eine Tätigkeit entsprechend den "Spezifikationen" zugeteilt, wie allen andern auch. Die persönliche Freiheit bezüglich Berufswahl und Tätigkeit würde erheblich eingeschränkt. Kaum zu denken, was die Biologen noch alles anstellen müssten, um durch geeignete Paarung, Stammzellenveränderung und Genmanipulationen zu den richtigen Eigenschaften zu kommen (Soldaten, Zuckerbäcker, Kanalreiniger, Verwaltungsratspräsidenten, Nobelpreisträger, Bischöfe, Rennfahrer....). Big Brother grüsst - und: "(...) Lidl zahlt nach Bespitzelungsaffäre jedem Mitarbeiter 300 Euro (hrToday Newsletter vom 24. April 2008)


Finanzkrise – Stellenkarusell

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Das Stellenkarusell im Finanzbereich dreht sich. Beispiele:

CS:

"(...) Bekannt ist lediglich, dass die US-Hypothekarkrise, (sie erreichte inzwischen auch England; NZZ: ...US-Hypothekarkrise erfasst Grossbritannien...) einen Stellenabbau zur Folge hat. Letzte Woche kündigte die CS als erste Schweizer Bank an, in New York und London 150 Stellen zu streichen.

...Zudem fällt der Abbau kaum ins Gewicht: Denn das CS-Investment Banking, in dem das Geschäft mit den Hypothekenverbriefung angesiedelt ist, hat alleine im ersten Halbjahr 1100 Stellen geschaffen und zählte Ende Juni insgesamt 19’300 Beschäftigte. Mehr im Tagesanzeiger: ...CS: Von US-Krise «beeinträchtigt»...

Die Übersicht ist etwas verwirrlich. An anderer Stelle kann man vernehmen,, dass noch etwa 500 Stellen weltweit und in der Verwaltung für den Abbau vorgesehen sind. Somit wären es dann bei CS 1320 seit Beginn der Finanzkrise.

Citigroup:

Nach dem erneuten Quartalsverlust plant Citigroup nun einen rigorosen Stellenabbau. Es sollen erneut 9000 Stellen gestrichen werden, zusätzlich zu den bereits im Januar angekündigten 4200 Stellen, die aus Sparmassnahmen weichen müssen. Mehr in DCRS ONLINE: ...Citigroup: Neuer Milliardenverlust, massiver Stellenabbau...

UBS:

will im IT den entstandenen Widwuchs biss um 1000 Stellen reduzieren: Mehr bei 20 minuten: ...UBS: Stellenabbau bei der Informatik...

"(...)... personelle Konsequenzen im UBS-Management. Der Investmentchef Huw Jenkins tritt zurück. Seine Aufgabe wird zur Chefsache: UBS-Chef Marcel Rohner übernimmt zusätzlich die Funktion des Chefs der Investment Bank.

....Der UBS-Finanzchef Clive Standish verlässt die Bank ebenfalls, offiziell geht er in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Marco Suter, derzeit vollamtlicher Vizepräsident des UBS- Verwaltungsrates. Zudem sollen bis Ende Jahr 1'500 Stellen bei der Investment-Bank abgebaut werden. Mehr bei TOP ONLINE: ...Quartalsverlust und Stellenabbau bei UBS ...

Hier werden 6400 Stellen gestrichen. ARD Tagesschau: ..."Noch nicht wettbewerbsfähig genug"...
Im Gegensatz zu den Stellenreduktionen im Investmentbereich sollen, zuverlässigen Quellen zufolge, neue Spezialisten für das Privatebanking gesucht werden. Allein die UBS soll in der nächsten Zeit an die 10'000 Stellen weltweit vorsehen. Auch bei der CS sollen in diesem Bereich gegen 3000 Stellen aufgebaut werden.

Man hat den Eindruck, dass nun das private Kapital dazu dienen soll, den Banken die Möglichkeit zu geben, zur „Tagesordnung“ zurück zu kehren, weiterhin hohe Löhne und Boni für gute und schlechte Leistungen zu bezahlen, und weiterhin Glanzpapier zu drucken. Das Null-Summenspiel spricht dafür, dass das private Kapital um einen Teil seines Besitzes erleichtert wird... Weitere Geschenke an da Kapital?!

Witze des Tages

 

Martin ist das Pseudonym eines berühmten, jungen Witz-Erzählers.

23. 04. 08

Tageswitz 1

Vorsicht, nicht bewegen! Das ist eine seltene Spezie!
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Tageswitz 2 (von der Oberwiler Witz-Zeitung):
Fritz schläft in der Schule.
Der Lehrer streng: ,,Fritz, nicht schlafen, es ist Unterricht!"
Darauf antwortet Fritz: ,,Ich hab nicht geschlafen, ich habe nur meine Augenlider
von innen betrachtet."

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Tageswitz 3 (von der Oberwiler Witz-Zeitung):
Eine Firma bekommt einen neuen Chef, der für seine Härte bekannt ist. Er duldet keinen der nicht 120% bei der Arbeit gibt, und ist bekannt dafür, Arbeiter die nicht alles geben sofort zu feuern. Also wird er am ersten Tag durch die Büros geführt und der Chef sieht wie ein Mann sich gegen die Wand im Flur lehnt. Alle Mitarbeiter können ihn sehen und der Chef denkt, hier hat er eine gute Gelegenheit den Mitarbeitern zu zeigen, dass er Faulheit nicht dulden wird. Er geht zu dem Mann hin und fragt ganz laut: "Wie viel verdienen sie in der Woche?" Ein bisschen überrascht antwortet der Mann: "300 EUER die Woche, wieso?" Der Chef holt seine Geldbörse heraus, gibt ihm 600 EUER und schreit ihn an: "OK, hier ist dein Lohn für 2 Wochen, nun hau ab und komme nie wieder hierher!" Der Chef fühlt sich toll, dass er allen gezeigt hat, was Faulheit für Konsequenzen mit sich trägt und fragt die anderen Mitarbeiter: "Kann mir jemand sagen was dieser faule Sack hier gemacht hat?" Mit einem Lächeln im Gesicht sagt einer der Mitarbeiter: "Pizza geliefert!"

 

Tageswitz 4:
"Wie viele Aufgaben waren in der Mathearbeit?", will der Vater von seinem Sohn wissen. "acht", meint dieser. "Und wie viele hattest du falsch?", "eine", "Super!", meint der Vater stolz. "Na", meint der Sohn, "zu den anderen bin ich gar nicht erst gekommen..."


Pflegenotstand in Sicht?

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Die Zeit vergeht schnell. Im folgenden Forschungsprojekt spricht man noch von Krankenschwestern und Krankenpflegern. Kaum eine Berufsgattung hat in der letzten Zeit ihre Berufe so oft neu bezeichnet, wie das Gesundheitswesen mit den Pflegeberufen. anfänglich kannte man die Bezeichnung Krankenschwester /-pfleger für verschiedene Bereiche wie: AKP = Allgemeine Krankenpflege, PsyKP = Psychiatriepflege, KWS = Kinder-, Wochen-, Säuglingspflege. Die Ausbildung dauerte 3-4 Jahre. Es wurde die Sekundarschule 2-3 Jahre vorausgesetzt. Man kannte die FASRK, eine äusserst praxisbezogene Ausbildung von 2 Jahren, definiert durch das Schweizerischen Roten Kreuz.
Dann wurde verändert. Es wurden Diplomniveaus geschaffen. DNI mit dreijähriger Ausbildung und DNII mit vierjähriger Ausbildung (eine erste und eine zweite Garnitur). Mittels eines Passarelleprogramms konnte das höhere Niveau erreicht werden. Kaum hatten sich alle daran gewöhnt, erfolgte die nächste Änderung, die Bildungsreform. Neu ist es jetzt die Pflegefachfrau bzw der Pflegefachmann mit höherer Fachausbildung HF. Diese Ausbildung ist nun im terziären Ausbildungsbereich angesiedelt, ist also praktisch einer Matura gleich gesetzt. Unterhalb ist die Fachangestellte Gesundheit angesiedelt, die im sekundären Ausbildungsniveau liegt.
Alle bisherigen Ausbildungen und Diplome werden weiterhin anerkannt. Wer ein DNII hatte bekommt die Bezeichnung HF ohne weiteres zuerkannt.
"(...) Der Rahmenlehrplan für den Bildungsgang zur diplomierten Pflegefachfrau HF /zum diplomierten Pflegefachmann HF ist am 1. 1. 2008 in Kraft getreten. InhaberInnen eines vom SRK gegengezeichneten altrechtlichen Diploms (AKP, KWS, PsyKP, DN II) sind berechtigt, den Berufstitel «diplomierte Pflegefachfrau HF / diplomierter Pflegefachmann HF» ohne weitere Auflagen zu führen. Dies gilt auch für InhaberInnen eines Anerkennungsausweises, der im Rahmen eines kantonalen Anerkennungsverfahrens ausgestellt wurde.

Die Frage ist berechtigt, wer wird noch pflegen? Vor allem bei guter Konjunktur ist es oft schwierig, geeignetes Pflegepersonal zu bekommen. Im Folgenden werden Gründe aufgezeigt, die dazu führen. Obwohl die Studie aus dem Jahr 2002 stammt, gelten die Aussagen auch heute weitgehend. Die neue Bildungsreform hat eine Verknappung der Bildungsangebote gebracht, was in einiger Zeit zu Engpässen führen wird.

 

Mensch-Gesellschaft-Organisation, Arbeitsgesellschaft 48

Spitäler bald ohne Krankenschwestern und Krankenpfleger? Eine Studie über die Berufswahl und das Image der Pflegeberufe

Die Spitäler und Pflegeschulen plagt die Sorge um den Nachwuchs. Eine Studie der Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz untersucht, warum sich nur (noch) wenige Jugendliche für den Beruf einer Krankenschwester oder eines Krankenpflegers interessieren.

Der Pflegeberuf wird zunehmend weiter entwickelt und professionalisiert, nicht zuletzt in der Hoffnung, ihn dadurch auch attraktiver zu machen. Waren die Krankenschwestern und -pfleger früher dafür zuständig, den Patientinnen und Patienten in schwierigen Situationen beizustehen und die ärztlichen Anordnungen auszuführen, so sind sie heute emanzipierte und hochqualifizierte Fachkräfte in der medizinischen Versorgung. Mit der Professionalisierung des Pflegeberufes wurde auch die Entlöhnung der Pflege markant verbessert. Die Folge: Vermehrt wählen auch Männer diesen Beruf. Darüber hinaus kann man heute an verschiedenen Hochschulen Pflegewissenschaften studieren.

Betrachtet man die vielen Verbesserungen im Pflegeberuf, dann wäre eigentlich zu erwarten, dass der Pflegeberuf heute beliebt wäre und dass Spitäler und Pflegeschulen aus einer Schar von gut qualifizierten und motivierten Bewerberinnen und Bewerbern die Besten auswählen könnten.

Das Gegenteil ist Fall. Die Anmeldungen für die Ausbildungen in Gesundheits- und Krankenpflege gehen stark zurück. Der Pflegeberuf scheint für Jugendliche, die vor der Berufsentscheidung stehen, nur wenig attraktiv zu sein – trotz gross angelegter Werbekampagnen von Spitälern und Pflegeschulen, die möglichst vielen Jugendlichen die Vorzüge der Pflegeberufe näher zu bringen versuchen.

Eine Befragung von 1 660 Personen

In Aktionismus wollte das Gesundheitsdepartement des Kantons Aargau nicht verfallen. Es wollte in einem ersten Schritt mehr darüber erfahren, wie die Berufswahl von Jugendlichen heute abläuft, welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen und welches Image die Berufe im Gesundheitswesen bei den Jugendlichen und ihren Bezugspersonen haben. Das Institut für interdisziplinäre Wirtschafts- und Sozialforschung (IWS) der Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz wurde deshalb mit einer repräsentativen Studie beauftragt.

Für die Analyse des Prozesses zur Berufswahl und des Images von Pflegeberufen wurden im Frühjahr 2002 die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen, deren Eltern und Lehrpersonen sowie die letzten zehn Jahrgänge der Absolventinnen und Absolventen der Schulen im Gesundheitswesen des Kanton Aargau schriftlich befragt. Insgesamt haben sich 1 660 Personen an der Befragung beteiligt.

Die Studie zeigt: Vor allem zwei Dinge prägen den Entscheid für oder gegen den Pflegeberuf. Erstens sind es die schon ausgeprägt vorhandenen Einstellungen der Jugendlichen selbst, und zweitens ist es das Bild, das die Berufsleute von «ihren» Pflegeberufen vermitteln. Berufsleute haben eine wichtige Funktion als Auskunftspersonen und damit auch als ImageträgerInnen. Und so beurteilt ein Grossteil der Interessierten eine Schnupperlehre beziehungsweise einen Schnuppertag sowie Gespräche mit Berufsleuten grundsätzlich als hilfreich.

Berufung oder Profession?

Das Image der Pflegeberufe bei Jugendlichen, ihren Eltern und Lehrpersonen gründet auf einem eher traditionellen Bild der Pflege. Die Mehrheit der Befragten ist der Ansicht, Pflegeberufe würden eher aus innerer Überzeugung gewählt. So bejahen die Schülerinnen und Schüler häufiger als die gleichzeitig befragten Krankenschwestern und -pfleger die Aussage: «Der Pflegeberuf ist ein Beruf, den man nur aus innerer Überzeugung wählen kann.» Dem entsprechend können sich vor allem jene Jugendliche den Pflegeberuf vorstellen, die in einem helfenden, sozialen Umfeld tätig sein wollen. Viele der Berufsleute hingegen haben ein ganz anderes Bild von ihrem Beruf. Sie fühlen sich nicht berufen, sondern betrachten den Beruf als Profession. Für den Grossteil unter ihnen stellt der Beruf hohe intellektuelle, psychische und physische Ansprüche. Die Pflege der Patientinnen und Patienten ist bei ihnen nicht «barmherzige Hilfe», sondern eine zielgerichtete, professionelle Arbeit mit durchaus grossen Ansprüchen an die soziale Kompetenz. Mehr als 40% der Krankenschwestern und -pfleger, die in den letzten zehn Jahren ihre Ausbildung abgeschlossen haben, sagen denn auch: «Der Pflegeberuf ist ein Beruf wie jeder andere, nicht eine Berufung».

Status und Lohn

Es gibt seit Jahren Bestrebungen, die Arbeitsbedingungen im Pflegeberuf und den Status des Pflegeberufs innerhalb der medizinischen Versorgung (insbesondere gegenüber den Ärzten) zu verbessern. Und auch die Entlöhnung in den Pflegeberufen soll gerechter werden. Die Pflegeberufe professionalisieren sich seit vielen Jahren – die Gesellschaft aber
hinkt in ihrer Einschätzung der Pflegeberufe hinterher.

Die Bemühungen um die Besserstellung und die Professionalisierung der Pflegeberufe haben auch eine Kehrseite: Bei der Bevölkerung und vor allem bei den vor der Berufswahl stehenden Jugendlichen entsteht zunehmend der Eindruck, in der Pflege seien offenbar die Arbeitsbedingungen nicht gut und gleichzeitig die Löhne zu tief. Die Situation rund um die Lohnfrage wird nach wie vor als das Hauptproblem der Berufe im Gesundheitswesen wahrgenommen – und zwar sowohl von den befragten Schülerinnen und Schülern als auch von den Eltern und Lehrpersonen.

Zielgruppen klarer definieren

Die repräsentative Untersuchung hat deutlich gemacht, dass sich vom Pflegeberuf vor allem Jugendliche angesprochen fühlen, die den Wunsch haben, später eine «sinnvolle», soziale Tätigkeit auszuführen. Mit sinnvoller Tätigkeit verbinden diese Jugendlichen vor allem die Vorstellung einer helfenden Tätigkeit. Diese Interessierten werden möglicherweise

abgeschreckt, wenn nun im Zuge der Bestrebungen zur Professionalisierung allzu sehr betont wird, Pflegeberufe basierten auf einer professionellen Tätigkeit und systematischem Wissen und seien für Männer genauso gut geeignet wie für Frauen.

Die Situation wird nochmals schwieriger, wenn man feststellt, dass die Botschaft des veränderten Berufsbilds bisher jene Jugendlichen nicht erreicht hat, die ganz einfach einen Beruf suchen und nicht eine Berufung. Mit dem herkömmlichen Bild des Pflegeberufes, das zudem die Veränderungen der letzten Jahre und damit die Realität nicht ausreichend widerspiegelt, lässt sich das Interesse von bisher nicht am Pflegeberuf Interessierten erst gar nicht wecken. BeiRekrutierungsmassnahmen müssen also künftig die Zielgruppen klarer definiert und die vielfältigen Aspekte des Pflegeberufs besser kommuniziert werden.

Thomas Schwarb, Veronika Aegerter, Stephanie Greiwe,
Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz, Bereich Wirtschaft
Berufswahl und Image der Pflegeberufe – Befragung mit 1 660 Beteiligten

Die schriftliche Befragung fand im März und April 2002 statt. Befragt wurden:
Absolventinnen und Absolventen der letzten zehn Jahre von Schulen aus dem Gesundheitsbereich im Kanton Aargau (Absolventinnen und Absolventen Diplomniveau I und II sowie Technische Operationsassistierende)
Zufällig ausgewählte Schulklassen der 8. und 9. Stufe an Sekundar- und Bezirksschulen im Kanton Aargau
Eltern der befragten SchülerInnen
Lehrpersonen der befragten SchülerInnen

Geantwortet haben 389 Absolventinnen und Absolventen, 796 SchülerInnen, 434 Eltern sowie 41 LehrerInnen. Der Rücklauf betrug gesamthaft gute 52%.

Auftraggeber: Gesundheitsdepartement des Kantons Aargau. Ein Projekt des Instituts für interdisziplinäre Wirtschafts- und Sozialforschung (IWS) der Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz

Mensch-Gesellschaft-Organisation, Arbeitsgesellschaft 48


Langfristig denken - Crashs und Finanzkrisen sind Nebenschaupätze

CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln, Tel.: 041 660 39 79
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Der Altmeister André Kostolany sagte u. a.:
  • "Weise ist der Börsenspekulant, der die Sprache der Dummköpfe versteht"
  • "In Anlagefragen kann man dem Sparer erfolgreich nur das raten, was er tatsächlich haben will. Auf Versprechungen von irrealistischen Gewinnen fallen sie immer herein. Von einer Anlage abzuraten, die man ihm mit Riesenprofiten eingeredet hat, ist unmöglich"
  • "In der Wirtschaftspolitik ist das richtige Steuern nicht mehr als die Anpassungan die Realität"
  • "Für die Kursentwicklung ist es nicht wichtig, was heute geschieht, sondern was sich morgen ereignen wir. Denn, was heute geschieht, ist in den Kursen bereits enthalten"
  • Man nennt mich oft "Börsenexperte". Ich akzeptiere das Kompliment nicht, weil ich weiss, was morgen an der Börse sein wird, sondern weil ich weiss, was heute ist und was gestern war.Und das ist schon sehr viel, denn die meisten Profis wissen nicht einmal das. Sie wissen auch nicht, dass die Kurse meistens die Nachrichten machen, die dann weitererzählt werden, und nicht die Nachrichten die Kurse.
  • "Man darf der Tendenz nicht nachlaufen, man muss ihr entgegen gehen"

Da wir die Zukunft nicht kennen, ist es schwierig, langfristig zu planen, langfristig zu agieren, langfristige Anlagestrategien zu verfolgen.

Wir lesen die nächste Lektion von "Martis kleines Finanzseminar".  Leider unterliegt er dem Inninnensyndrom, was aber seiner Qualität als Vermögensverwalter nicht abträglich ist.

Heute der vierte Grund, wieso man zu Zeiten der Finanzkrise gelassen sein soll. «Nur keine Panik» hat die Zeit ihren Artikel betitelt. Langfristig denken - und man/frau ist langfristig auch bei den Erfolgreichen.

 

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.
Langfristig denken ist alles andere als einfach. Erstens müssen sie sich vom täglichen Druck der Börse nicht ergreifen lassen und das ist oft einfacher gesagt, als getan. Und zweitens müssen sie so viel Wissen auf mindestens einem Gebiet haben, dass sie auch überzeugt sind, dass hier langfristig Erfolg vorhanden sein wird. Es nützt nichts, wenn sie wahllos etwas kaufen und nach zwanzig Jahren schauen, wie hoch jetzt diese Aktien sind. Dann machen sie es eher wie der Affe im ersten Beitrag - vielleicht haben sie Glück.

Langfristig müssen sie überzeugt sein von einem Unternehmen, einem Produkt oder eine Sparte, die sich extrem stark entwickeln wird. Ich selbst habe einige Unternehmen, die ich auf mehrere Jahre als bisher unentdeckte Trouvaille bezeichne. Einige sind im Finanzblog auch beschrieben. Es können auch Branchen, neue Technologien, aufstrebende Länder sein. Sie müssen eben etwas finden - auch wenn andere sie auslachen. Mich hat mancher über Photovoltaik und Gold ausgelacht. Sollen sie doch, wir lassen uns Zeit.

Drittens, müssen sie viel lesen - aber das Richtige. Wissen und lesen ist nicht das gleiche - denn sie müssen ihr Wissen immer wieder neu aufdotieren. Tagtäglich! Ich erhalte pro Tag im Schnitt 20 Unternehmens-Analysen und etwa gleich viele Mails mit Empfehlungen. Picken sie sich darin nur das heraus, was sie wirklich brennend interessiert. Am Freitag zum Beispiel, als ich diesen Beitrag schrieb, habe ich keine einzige Empfehlung angeschaut - es waren nicht meine Titel, meine Branchen. manchmal schaut man drei vier an. Wenn sie langfristig Erfolg haben wollen, brauchen sie vor allem eins:

Um langfristig Erfolg zu haben, brauchen sie eine eigene Meinung!
Und wenn die Börse halt mal nach unten geht, ja was soll es. Dann kann man wieder einmal etwas kaufen und irgendwann wird es wieder steigen. Geduld haben zahlt sich in barer Münze aus. Die ganz grossen und erfolgreichen Anlage-Gurus, die grossem vermögen gekommen sind, haben ausschliesslich eine langfristige Denkweise. Ich kenne keine einzige Ausnahme. Auch Venture Capitalisten denken langfristig - nur hier ist das Risiko höher.
 
Lesen sie lieber eine technische Revue, ein medizinisches Journal oder etwas das ihnen Spass macht und das man in irgend einer Art an der Börse erwerben kann, als eine Börsenzeitung und sie werden Erfolg haben. Aber meist erst langfristig.

 

Vor einem Jahr erschienen: Salatölralley - Pflanzenöl als Treibstoff ist unethisch
Vor zwei Jahren erschienen: Peugeot Citroën
Vor drei Jahren erschienen: Gemeinsamkeiten zwischen Wein und Börse in Frankreich


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