Blogs als politische Sensoren

CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Perresonalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln
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Sabine Pamperrien, NZZ: ... Blogs als Seismografen...

Darum: Leben Blogger gefährlich? - kommt drauf an!

Gestalten Sie Ihren eigenen Blog, Im Finanzblog gibt es Hinweise. Man kann damit seinen eigenen Ruf aufpolieren.

Nach Meinung von "blogpilot" gilt: ...Blogger sind Meinungsführer, aber wer braucht die schon? ...

Sie werden sich eine eigene Meinung bilden, das Bedürfnis klären - und handeln. Wer hilft weiter?

Nun, viel Spass und wir freuen uns, Ihre Artikel schon bald verlinken zu dürfen.

 

Versteuertes Geld - anlegen in der Schweiz auch für Deutsche möglich

CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln
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Die Maulwürfe und Steuerschnüffler aus Deutschland, bald vermutlich weltweit, wittern grosse "Geschäfte". Schliesslich sollen die Steuersünder ausgemerzt werden. Herr Bundesrat Merz hat vorgeschlagen, Deutschschland, bzw. die EU soll es doch mal mit dem Bankgeheimnis probieren.
(...) Statt die Attacke aus Deutschland ernst zu nehmen, gibt Merz – wie zuvor Bankenprofessor Hans Geiger – lieber gute Tipps: «Die Steuermoral der Schweizer ist sehr hoch. Vielleicht müsste die EU ihrerseits die Einführung des Bankgeheimnisses prüfen.» Quelle: Blick. ...Die Deutschen wollen an Schweizer Steuertopf...)
Vermutlich gibt es eine Gauss'sche Verteilungskurve. Dabei werden links, wo die ganz kleinen Einkommen sind und rechts, wo die ganz grossen Gelder angesiedelt sind, die "Zöpfe" abgeschnitten. Das macht mindestens den Anschein der ausgleichenden Gerechtigkeit.
Es lohnt sich vorläufig nicht, die ganz kleinen Steuersünder zu verfolgen. Das kann auf später warten, wenn die Fahnder ihre Daseinsberechtigung verteidigen wollen. Die ganz grossen Brocken wird man einfach nicht beachten. Was wäre, wenn gar die höchsten Politiker an der Niere nicht sauber wären? Chris von Rohr würde von meh Dräck (mehr Dreck) reden!
Wenn es der EU gelingt, attraktive Steuern zu kreiern, gibt es automatisch weniger Steuersünder.
Interessant ist, dass man derzeit aus Italien gar nichts hört. Die wissen warum sie ruhig sind! tagesschau de: ...Steuerhinterziehung in Italien...
Vor lauter Mordio und Zeter wird vergessen, dass es nach wie vor attraktiv ist, völlig legal in der Schweiz Geld zu platzieren. Und es braucht gar nicht erst eine Bank zu sein, wo man Gefahr läuft, dass das Geschenk an das Kapital (Sparen bringt's nicht (mehr)) kaum Beachtung findet, sondern bald selbstverständlich wird, respektive schon längst ist!
Eine andere Sicht der Dinge:
Von , 28. 02. 08 um 08:00
Gibt es in der Schweiz wirklich nur Geldanlagen, die dem Fiskus hinter zogen wurden. Garantiert nicht und es gibt auch Deutsche, die ihr versteuertes Geld in der Schweiz bei einer Vermögensverwaltung mit einem ganz anderen Vorteil anlegen ...

... denn sie wissen es zu schätzen, dass wir für Ausländer auf den Mandatskosten keine Mehrwertsteuer verlangen müssen. Und dort wo auch sie Mehrwertsteuern bezahlen müssen, betragen diese maximal 7,6%. Ein Vorteil, nicht ein riesen grosser, aber wir haben auch noch andere. Es gibt sie, die Vermögensverwalter, die seriös arbeiten, die auch letztes Jahr eine schöne Performance hatten, die nicht zur Abzockergilde gehören. Aber zugegeben, sie sind nicht immer einfach zu finden und meistens sind es nicht diejenigen, die Unsummen für Werbung zur Verfügung haben - irgend jemand muss ja diese Werbung finanzieren - und es ist ausnahmslos immer der Kunde.

Hier erleben sie ja auch Werbung - sie kostet CHF 250.-- pro Jahr - und etwas Zeitaufwand. Der ist nicht verloren, denn hier habe ich mein Archiv, ich überlege mir jeden Tag, was ich mir wie und wie intensiv überlegen kann - schreiben ist fast ein Abfallprodukt. Das geht sehr schnell und deshalb wieder mal eine globale Entschuldigung für Rechtschreibe- und Grammatik-Fehler ... oder heisst es Rechtschreibungs-Fehler ... und schauen sie sich doch in dieser Beziehung beim unten stehenden Link mal die Überschrift an. Der könnte fast von mich sein.

Wichtig sind im Finanzgeschäft doch ganz andere Gedanken. Bei unversteuerten Geldern zum Beispiel kommen die unangenehmen Situationen immer einmal - es ist nur eine Frage der Zeit. Steuern zahlen muss man, obschon man es nicht gern macht. Und ob es der Grosse oder der Kleine macht, irgendwo fehlen die Steuereinnahmen und der Unschuldige muss dafür bluten. So gesehen, braucht man mit denen aus Liechtenstein oder der Schweiz

Wenn man so ein kleines Schnellrechnen durchführt, dürfte man feststellen, dass bis heute nur eine kleine Spitze eines Eisberges festgestellt wurde. Licht in Liechtenstein hinein bringen wird nicht so einfach sein. Vielleicht wäre es einfacher, man würde an einigen Orten die Steuern senken und entsprechende Steueramnestien so ausarbeiten, dass die Vermögen in grossem Mass gemeldet werden. Freiwillig melden meine ich, nicht durch Spionage oder Verrat des Geschäftsgeheimnisses und dafür eine «Erfolgsbeteiligung» erhalten ...

... und bitte, die gute Seite einer Stiftung nicht ganz vergessen. Mit ihr ist es durchaus möglich und es kann sogar legal und entsprechend versteuert sein, um Vermögen ethisch fair aufteilen zu können. Aber zugegeben, dass dürfte wohl die Ausnahme sein. Übrigens, die Ausbildung in der Schweiz ist im Vergleich zu andern Ländern von einer gewissen Position an eigentlich sehr gut - auch im Stiftungsrechts, bei Trusts ... meine Schulunterlagen habe ich einem befreundeten Banklehrling geschenkt. Behalten habe ich nur die Ordner «Chart-Technik» und «Offshore», denn in letzterem sind auch die offiziellen und vor allem legalen Steuersparmethoden dokumentiert ...
Vor einem Jahr erschienen: Wie weiter mit Börse, Abfall ...

Vor zwei Jahren erschienen: Fasnacht - Fieber und Messlatte

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - eigenständig, unabhängig, langfristig

München schließt Scientology-Kindergarten

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Kindertagesstätte in München geschlossen. Grund: Hinweis auf Verbindung zu Scientology!

(...) "Das bayerische Innenministerium hatte erst kürzlich erneut darauf hingewiesen, dass Scientology in Deutschland nicht als Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft gelte. Vielmehr werde die Organisation als ein „auf Profitmaximierung ausgerichteter Wirtschaftskonzern“ angesehen, der „an Gehirnwäsche erinnernde Psycho- und Sozialtechniken gegen teures Geld verkauft und eine totalitäre Gesellschaft aus gefügigen, sich völlig der Organisation unterordnenden Anhängern schaffen will“. Die Feinheiten: Focus Online ...München schließt Scientology-Kindergarten...

 

Die Moralapostel lassen grüssen! Es scheint, dass da doch viel "Dräck am Stäcke" ist.

(...) "Tom Cruise und Katie Holmes, beides Scientologen, haben ein Mädchen bekommen. Wie wird sein Leben aussehen? Der Sektenexperte äusserte sich am 20. April 2006 im eTalk dazu und darüber, wie gefährlich die Sekte ist. Mehr bei 20 Minuten: Hugo Stamm ...«Scientologen hetzten Privatdetektive auf mich»...

Ein bisschen zum Nachdenken bei:

 
oder der Brief vom 18 Oktober 1997

An die
Kommission für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (CSCE)
Herrn Senator Alfonse D'Amato, Vorsitzender,
Herrn Abgeordneten Christopher H. Smith, Mitvorsitzender,
und alle Kommissionsmitglieder
Ford House Office Building, Room 234
Washington, D.C. 20515

Betr.: Religiöse Intoleranz in Europa: die Scientology Connection


Pakistan - Gesundheitsförderung für Frauen II

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Zur Erinnerung:

2. März 2008, 17:00, Café Bar Stickerei, Oberer Graben 44, St. Gallen

Gehen Sie hin!

Einzelheiten/mehr unter: Pakistan - Gesundheitsförderung für Frauen

 


Datenschutz

Das deutsche Persönlichkeitsrecht erfährt eine neue Ausprägung. So sieht es die FAZ: ...Ein neues Grundrecht erblickt die Welt... , Reinhard Müller

(...) Als 1983 das Volk gezählt werden sollte, fürchtete man den gläsernen Menschen. Heute ist der gläserne Mensch nach Meinung von Datenschützern schon Wirklichkeit geworden, und die überkommenen Grundrechte reichen aus Karlsruher Sicht nicht mehr aus, um die Bürger vor den Gefahren zu schützen, die sich aus dem technischen Fortschritt ergeben. Deshalb wird nun die Vertraulichkeit in informationstechnische Systeme hochgehalten; damit können sogar Haushaltsgeräte gemeint sein, wenn sie miteinander vernetzt sind. ...

(...) Leichtfertig handelt der Rechtsstaat sowieso nicht

Richtig ist: Das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung und das alte Fernmeldegeheimnis helfen nicht wirklich weiter....
Ob die Hürden für Online-Durchsuchungen genügend hoch sind, wird sich in der Zukunft weisen. Im Zusammenhang mit den liechtensteinschen Banken hat sich der deutsche Staat via den BND auf den Standpunkt gestellt, der Zweck heilige die Mittel. Die Steuerfahnder geniessen weitgehende Handlungsfreiheit. Die Rechtslage ist unklar, aber Recht und recht haben sind eben zwei verschiedene Paar Schuhe. Man lese, wie dies die Rechtsanwälte Weiss und Partner GbR sehen: ...Steuerstrafsachen und Rechtstaatlichkeit...
Mit etwas Fantasie kann sich jeder ausmalen, wie es um das "neue Grundrecht" bestellt sein könnte, wenn nur irgend wer an (vermeintlich) hoher Stelle etwas wissen will... der einzeln Betroffene wird wohl kaum merken, ob die moderne "GESTAPO" bereits geschnüffelt hat. Ist es verwunderlich, dass ein allgemeines Misstrauen gegen den Staat in Deutschland weit verbreitet ist?

Geschäftserfolg in der arabisch-islamischen Welt

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(...) Der Handel zwischen Abend- und Morgenland birgt seine Tücken, so sieht es bei Business Travel

(...) "Trotz Ölkrise und Angst vor Terroranschlägen besitzt die arabische Welt ein enormes Wirtschaftspotential. Allerorts sind ehrgeizige Projekte im Gang, die die wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben. Durch den Abbau von Handelsschranken und Investitionshemmnissen wächst ein Markt von über 300 Millionen Konsumenten zusammen. ...

... Auch für europäische Unternehmen bietet die Arabische Liga gute Geschäftsmöglichkeiten. Das deutschsprachige Europa hat im arabischen Raum einen vorzüglichen Ruf hinsichtlich seiner Produktqualität und Zuverlässigkeit und trifft somit auf eine hohe Nachfrage seiner Angebote. „Steuerliche Anreize und zahlreiche kooperationswillige Geschäftspartner sorgen in vielen Staaten für gute Investitionsbedingungen. Dennoch scheitern lukrative Geschäftsabschlüsse und Kooperationen oftmals an kulturellen Unterschieden und daraus resultierenden Missverständnissen zwischen europäischen und arabischen Geschäftspartnern“, weiß Bernd K. Zeutschel, Geschäftsführer des Seminarveranstalters Global Competence Forum." ...

Die Gangster stehen bereits hinter dem Bankschalter

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Ich verstehe nun die Wirkung von Sonne und Höhe... und, warum die Quizfrage betreffend Grappa und Marc nicht beantwortet wurde...
Ob Banker in Gefahr leben, sei dahin gestellt. Es ist eine Frage der Position bzw. der Optik, um festzustellen, wer hinter Gittern ist... Vielleicht würde man die "gehobene" Sprache vorziehen indem von schwedische Gardinen die Rede ist.
Wir lassen dem Finanzprofi das Wort:

Die Bank, die Maulwürfe und der Maschendraht

Von um 09:09
Banken, Ratingagenturen, Wirtschaftsprüfer und Bilanzierungsgremien kommen im Artikel bei der Wirtschaftswoche nicht all zu gut davon. Ein Beitrag, der leider der Wahrheit in unserer heutigen Zeit entspricht ...

... aber bitte, immer daran denken, dass in jedem Unternehmen und jeder Branche die hier erwähnt werden, auch Leute arbeiten, die sich nicht nur Mühe geben, sondern die ein ehrliches und ethischen Verhalten an den Tag legen. Ich kenne viele Mitarbeiter die sich um ihren Arbeitgeber schämen - meist eigentlich nur um einige wenige Köpfe ganz oben.

«Elitärer Zirkel - Folgen der Finanzkrise sind hausgemacht

Das Kartell der Vertuscher: Banken, Ratingagenturen, Wirtschaftsprüfer und Bilanzierungsgremien waschen angesichts der sich zuspitzenden Finanzkrise ihre Hände in Unschuld. Dabei haben sie ein System etabliert, das zur Verantwortungslosigkeit geradezu einlädt ... weiter bei der wiwo.de ...» (mit 2. Seite)

In dieser komplexen Materie ist vielleicht einiges nicht 100-%ig richtig wiedergegeben, aber zumindest dem Sinn nach korrekt.

Lesen sie einmal die Kommentare durch und sie werden sofort sehen, welche pro oder contra die Journalisten Christoph Schürmann, Cornelius Welp und Mlanie Bergermann schreiben. Und der «jemand der etwas versteht» und der «unbekannt» disqualifizieren sich selbst, wie die Maulwürfe im Boden, die unbekannt noch mehr Dreck noch oben schieben. Es gibt nur etwas, das schade ist - man sieht im Artikel die Grafik «der Mechanismus der gegenwärtigen Finanzkreise: Wie kleine Kredite zum Milliardenrisiko werden» nicht. Die Darstellung ist wesentlich systematischer aufgebaut, als meine Vergleiche mit dem amerikanischen Busfahrer, aber ich denke «jemand und unbekannt» könnten auch bei ihm noch etwas lernen - vorausgesetzt sie wären etwas einsichtig ...

Bank

... die Bank, die mit Gittern und Maschendraht umzäunt ist - welche Seite muss hier geschützt werden ... und im Hintergrund aus dem Untergrund, das ist an und für sich schon tippisch genug, Dreck der aus dem Nichts kommt, vom Maulwurf der nur dunkel und hell unterscheiden kann und am interessantesten ist sein Arbeitswerkzeug - die Grabschaufel ... und der Art der Verharmlosung und Vertuschung nach kommt jetzt noch die Waldheim-Affäre in Erinnerung.


Vor einem Jahr erschienen: Gringsvoraa - hot stocks - Vorsicht vor Aktienspam

Vor zwei Jahren erschienen: 100 Jahre FDP Langenthal - 75 Jahre SRG - und heute gründen die FDP und Liberale eine nationale Partei

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - eigenständig, unabhängig, langfristig

Kampf gegen Steuersünder

Es ist einfacher, ein Heer von Spitzeln, Steuerschnüfflern, sorry, Steuerfahndern (es sollen schon ...Steuerfahnder kalt gestellt... worden sein: Mehr bei hr online), auf Kosten der Steuerzahler zu engagieren, als den Umgang mit dem Geld, und zwar von oben nach unten, so zu gestalten, dass die Steuern letztlich nicht schmerzhaft anfallen. Als Ex-Gewerkschafter müsste Herr Levrat dies eigentlich wissen. Es braucht nicht nur eine Kostenbremse, sondern einen Schuldenabbau. Was nützt es, sich als Angestellter, Kleinunternehmer, Unternehmer usw. anzustrengen, salopp gesagt den Hinteren aufzureissen, Werte zu schaffen um dem Staat den "Fünften" abzuliefern und zuzusehen, wie dieser dicke, rote Teppiche um seine Gebäude herum auslegt, damit die Bürger nicht hören, wie das Geld zum Fenster hinaus fliegt!

Anstatt Steuersünder zu jagen, müssten Kostenverursacher, und Schuldenpolitiker verfolgt werden.

Das Volk mag keine Geschenke mehr verteilen! Aktuelle Beispiele gefällig?

Während man dem Volk "Einsicht" attestiert, (...) "Das Schweizer Volk habe erkannt, dass eine starke Wirtschaft auch den Schwachen nütze...." , so BR Merz, sind schon die nächsten Begehrlichkeiten auf dem Tisch. Mehr: NZZ: ..."Neuer Steuerstreit ist lanciert"...

Christian Levrat will mehr Steuerfahnder, 24. 02. 08, 11:43; CASH Daily

Auch in der Schweiz sollen Steuersünder das Fürchten lernen: Die Zahl der Steuerfahnder bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung sei von derzeit 20 auf 100 aufzustocken, fordert der designierte SP-Präsident Christian Levrat.

Wie Levrat gegenüber dem "SonntagsBlick" und dem "Sonntag" sagte, zeigt das Beispiel Deutschland, welches Ausmass Missbräuche in der Wirtschaft annehmen können. Es sei davon auszugehen, dass es auch in der Schweiz solche Fälle gebe.

Die Kontrolle hält Levrat für eindeutig ungenügend. Dabei lohnten sich Steuerinspektoren buchstäblich: Sie erwirtschafteten ein Mehrfaches der Kosten, die sie selbst verursachten.

Jene Kantone, die mehr Steuerfahnder einstellten, erzielten hervorragende Ergebnisse, wie das Beispiel Genf unter der damaligen Finanzdirektorin Micheline Calmy-Rey gezeigt habe. "Leider wird das von den meisten Kantonen verschlampt."

Es wäre nach Ansicht Levrats "gescheiter, Steuerinspektoren an die 'Goldküste' am Zürichsee zu schicken statt in Sozialmissbrauchhysterie zu verfallen". Bei den Steuern sei der Missbrauch - finanziell und moralisch - mindestens so gravierend wie im Sozialwesen. Steuerhinterziehung untergrabe die minimale Solidarität, die es in unserer Gesellschaft geben müsse.

(Quelle: SDA)
(...) So wie Grün auf die Frage von Kaiser Franz Joseph, wie denn die Ernte heuer war, mit "Sehr gut Majestät, aber ohne ein bisserl Wucher könnten wir nicht leben..." müsste Grün heute sagen: "... ohne ein bisserl Inflation könnten wir nicht leben." Und das ist wohl die Wahrheit. Denn ohne massvolle Inflation würde heute die Wirtschaft der freien Welt ersticken.
Die Weltwirtschaft braucht diese Art Stimulans wie der menschliche Organismus manchmalein wenig Alkohol, Kaffee oder Nikotin. Warum? Weil die Staaten, die Städte, grosse und kleine Unternehmer, Baulöwen und Kaufleute alle so in der Kreide stehen, dass sie ohnen "ein bisserlInflation" nie von ihren Schulden entlasten könnten.
Diese gigantische Verschuldung mit hoher Zinslast wurde von Anfang an in der Hoffnung eingegangen, dass die Preise weiter steigen würden. Tun sie das nicht mehr, kann die ganze Welt pleite gehen - so wie plötzlich anhaltende Dürre blühende Felder vernichtet.
...Mithin, wenn die Inflation unterNull sinken würde, könnten Millionen von Schuldnern ihre verpflichtungen nicht mehr einhalten. Gehen jedoch die Schuldner zugrunde, sind die Gläubiger ebenfalls fertig. Man muss nur ein bisschen realistisch denken, alles andere ist pure Heuchelei ...
Quelle: André Kostolany, "Kostolanys grosses Börsenseminar"
Der weltläufige Financier und Altmeister an der Börse, hatte vermutlich die Dinge richtig eingeschätzt. Heute würde er vermutlich staunen, wie sich die Menschen an diese Situation gewöhnt haben. Viele, so denke ich, wissen gar nicht, wozu die Inflation taugt und von massvoller Inflation haben die wenigsten eine Ahnung. Aber Schuldenwirtschaft hat auch seine Gesetze.
Und, falls es Leute mit schlechter Steuermoral geben sollte, z. B. in unserem nördlichen "grossen Kanton", wird man diese mit keinen Massnahmen ändern können. Ausser der Fäkaliensprache lesen Sie die Gedanken von Tari Eledhwen aus Solothurn bezüglich den Steuern: ... Deutschland verliert jegliche Würde... - und - gemeint ist der Bahnhof Stuttgart ...Demokratie mit Füssen getreten...
Aus meiner Sicht ist jedoch, was deutschen Steuerfahnder , besonders aber die Politiker angeht: Die Schweiz und Deutschland haben diesbezüglich einen Staatsvertrag abgeschlossen. Für Rechtshilfe ist gesorgt. Wahrscheinlich kooperiert kaum ein zweites Land so gut in Fragen von Geldwäsche etc. wie die Schweiz. Ob man sich dessen nicht bewusst ist? Und - warum führt Deutschland nicht endlich auch das Bankgeheimnis ein? Mit den Steuern ist wie sonst im Markt: Es gilt Angebot und Nachfrage!
(...) "Was die Finanzwirtschaft in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre angetrieben und die Höhenflüge an den Börsen ausgelöst hat, waren weder echte Produktivitätszuwächse noch echte Gewinne noch echtes Wachstum. Es waren die Illusionen, die das Handeln der Investoren bestimmt haben. Nach Überwindung der drei Rezessionsjahre Anfang der neunziger Jahre hat die US-Wirtschaft den längsten Aufschwung begonnen, den es in ihrer Geschichte gegeben hat. ... Mehr: Schweizerzeit: ...Schuldenwirtschaft..., von Fred Malik, St. Gallen
Nochmals zu Grün: heute würde er sagen und "...auch ein bisserl Korruption ist nötig..."
Wo im Portemonnaie dauernd die Situation von "Leder auf Leder" herrscht, ist es verständlich, dass sich selbst die kleinen Leute etwas einfallen lassen müssen. Da ist die kleine Korruption gar verständlich.

Grappa - Marc ...

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Mein Kollege "SML" ist ein "ewiger" Frager - ein Spekulant. Spekulanten sind rezeptive Beobachter, die ihren Erfolg oder Misserfolg ihren provokativen Ideen verdanken. Warum, warum gerade so, woher, warum von dort, wie, warum so und nicht anders, wo, warum dort und nicht wo anders, könnte man nicht auch so oder anders...? Und er weiss meist gleich auch eine Antwort.
Aber heute hat es ihm die Höhenluft von nur 899 m.ü. M. oder die Sonne oder beides angetan und auf meine, im Vergleich eher seltenen Fragen, konnte er die Quizfrage nicht beantworten, das Drum und Dran hingegen schon. Muss ja so sein, denn als ehemaliger Stift bei der Alkoholverwaltung... Quizfrage: Was ist der Unterschied zwischen Marc und Grappa. Hätten Sie es gewusst?
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Grappa - die Franzosen sagen Marc - wo liegt der Unterschied?

(...) Grappa - [italienisch, Traube]. Tresterbranntwein mit 40-50 Volumen-% Alkohol, besonders in Norditalien hergestellt. Grappa ist nur und ausschliesslich eine italienische Spirituose, die durch direkte Destillation des Tresters gewonnen wird. ...Definition... siehe unter g26.ch

Grappa

Der wasserklare, italienische Branntwein mit etwa 40 Vol.-% Alkohol wird aus frischem Weintrester, also aus Traubenrückständen (Stengel, Schalen und Kerne) gebrannt. Grappa aus Weißwein schmeckt fein und feurig, der aus Rotwein kräftig. ( odh; Bemerkung: wir genossen goldgelb gefärbten Grappa!)

Marc

Dieser französische Tresterbranntwein wird aus den Kernrückständen der Weinbereitung gebrannt. Er schmeckt, je nach Sorte, kräftig und aromareich (Marc de Bourgogne) oder leicht, fein und sehr mild (Marc de Champagne). Sein Alkoholgehalt liegt bei 40 - 45 Vol.-%. Man unterscheidet zwischen Marcs aus Rotwein- und aus Weißweintrestern. Ein Marc ist ein idealer Digestif.

Mehr bei Cocktailbulle: ...Destillate aus Wein...

Lesen Sie weiter beim Grappa Club und dort unter Grappalogie

Marc ist nicht gleich Marc:

(...) Marc oder Tresterbranntwein entsteht aus der Destillation vergorener Traubentrester. Wenn die Trauben abgebeert sind, erhält man einen feineren Marc mit viermal weniger Methylalkohol.

Lie oder Weinhefebranntwein (Weindrusen) wird durch Destillation des Weintrubs gewonnen. Nach der Gärung lagert sich der Weintrub am Boden der Behälter ab. Beim Umfüllen wird er herausgeschöpft und anschliessend destilliert. ...

Mehr von Ruedi, "Gesalzen und Gepfeffert" ...kulinarische Schweiz, Kanton Bern und seine Spezialitäten; Der "Treberwurstfrass" in Ligerz, Seeland...

Drusen (frz. Lie; in Deutschland auch Hefebrand) ist ein Schnaps, der im Gegensatz zum Marc nicht aus dem Traubentrester, sondern aus dem nach Ende der Gärungsphase des Mostes im Fass zurückbleibenden Hefesatz gebrannt wird. Diese Destillatform ist insbesondere in der Schweiz beliebt. (Quelle: Wikipedia)

«Verlogener Widerstand» - Zeit, den Spiegel der Zeit zu reinigen

Nun hat der Schreibermeister bei libref noch ein weitere Variante gefunden. Man hat nie ausgelernt! odh

Wenn sie in den Spiegel schauen und ein düsteres Bild sehen, kann es daran liegen, dass der Spiegel etwas der Reinigung bedarf. «Henryk M. Broder ist langjähriger "Spiegel"-Autor und einer der scharfzüngigsten Kritiker von politischer Korrektheit.»

In der deutschen Sprache bin ich nicht absolut sattelfest. Müsste es jetzt politische «Korrektheit» oder nicht doch eher politische «Unkorrektheit» heissen? Und eben musste ich das Wort «scharfzüngigsten» korrigieren - beim schnellen Schreiben ist das «r» abhanden gekommen.
«Verlogener Widerstand

von Hendryk M. Broder

In der Schweiz sollen ruhig Minarette gebaut werden – doch müssten islamische Länder in gleichem Masse den Bau von Kirchen zulassen.

Wenn ich die Auseinandersetzung, die derzeit in der Schweiz geführt wird, richtig verstanden habe, geht es nicht um den Bau von Moscheen an sich, sondern um die dazugehörigen Minarette, die besonders ins Auge fallen ... weiter in das Magazin ...»
Der Artikel ist sachlich korrekt, stellt Interessantes gegenüber und ist vermutlich nicht ganz zu Ende gedacht. Lesen sie in obigem Link die Kommentare, die meisten nehmen eine liberalere Haltung ein.
Vor einem Jahr erschienen: Gurdwarasahib - der Schreiber im Turban der Shiks

Vor zwei Jahren erschienen: Religion ist Privatsache - aber nicht immer - über die Karikaturen aus Dänemark

Text: Stephan Marti - Finanzblog
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