Von fremdem Geld lässt sich gut leben

Der schweizerische Versicherungsverband meinte schon früher, dass der Umwandlungssatz für Pensionskassen noch weiter gesenkt werden müsse. Lesen Sie unter Senkung des Umwandlungssatzes geht zu wenig weit.

Umwandlungssatz

Prozentsatz, dessen Höhe vom Bundesrat aufgrund der durchschnittlichen Lebenserwartung festgelegt wird. Der Umwandlungssatz dient zur Berechnung der Altersrente aufgrund des im Rücktrittsalters vorhandenen Altersguthabens (Altersguthaben multipliziert mit dem Umwandlungssatz = jährliche Altersrente). Der Umwandlungssatz beträgt zur Zeit 7,2% (Stand 1998). Er wird ebenfalls verwendet für die Berechnung der Invalidenrenten nach BVG.

Dass die Versicherungen bezüglich künftiger Leistungen die pessimistische Welle reiteten ist erklärbar. Ein Argument ist die höhere Lebenserwartung. Aber man hat die Erhöhung der Lebenserwartung jahrelang verschlafen, obwohl das Zahlenmaterial vorhanden gewesen wäre. Die zunehmende Bewegungsarmut und Verfettung der Menschen wird kaum höhere Lebenserwartung erzeugen. Aber dieser Aspekt wird man wohlweislich bewusst ausblenden. Ausserdem wird die Lebenserwartung kaum ins Unermessliche weiter steigen. Die Kurve verläuft asymptotisch und wird zunehmend flacher.

Einerseits wollen die Versicherer die künftigen Rentenleistungen kürzen. Andererseits wollen sie vom Kapital der Versicherten möglichst viel profitieren.

Der Umwandlungssatz hat nicht die Funktion, den Versicherungsgesellschaften garantierte Renditen zu verschaffen. Deshalb ist für die Renditeerwartungen auf den Anlagemix der Pensionskassen (Nominalwerte und Sachwerte wie Aktien und Immobilien) abzustellen, keineswegs aber, wie von den Versicherungsgesellschaften gefordert, nur auf Bundesobligationen minus einem "Scherheitsabschlag". Weiter sind wir der Meinung, dass für die Festlegung des Umwandlungssatzes Verwaltungskosten (Rentenexkassokosten) nicht berücksichtigt werden dürfen. Erreichen die Versicherungsgesellschaften die von ihnen gewünschte Eigenkapitalrendite nicht, darf dies nicht zu einer Absenkung des Umwandlungssatzes führen, denn Zweck des BVG ist es nicht, den Lebensversicherungen hohe Gewinne zu verschaffen, sondern den Versicherten gute Vorsorgeleistungen zu erbringen (SP an BSV, 28. 04. 06)

Die Lebensversicherer haben in den letzten Jahren im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge (BVG) 13 bis 18 Prozent Eigenkapitalrendite erzielt. Dies zeigen bisher unveröffentlichte Daten der Aufsichtsbehörde. Die GPK des Nationalrats überprüft nun die Gewinnverteilung.

Ein Streit um die Gewinne in der Altersvorsorge ist nicht unberechtigt. Von der Rendite des Kapitals der Versicherten werden saftige Anteile abgeführt. Die Lebensversicherer leben offenbar gut aus den Überschüssen aus der Verwaltung des BVG-Kapitals (Berufliche Vorsorge).

Bundesrat Merz bestätigte am 26. 9. 07 im Ständerat (Interpellation Trix Heberlein), dass der einem speziellen Fonds zugewiesene Überschussanteil der Versicherten in einem Jahr höchstens zu zwei Dritteln ausgeschüttet wird. Diese Praxis diene einer Glättung der Auszahlungen für ertragreiche und schlechtere Jahre. Diese Ausschüttung müsse spätestens nach fünf Jahren erfolgen. Damit seien die Lehren aus den Jahren 2001 und 2002 mit hohen Börsenverlusten gezogen worden.
Merz bestätigte weiter, dass Berechnungen des Bundesamtes für Privatversicherungen für die Jahre 2003 bis 2006 unter Anwendung der in einer Verordnung definierten Mindestquote für die Gewinnverteilung (Bruttoprinzip) eine Eigenkapitalrendite der Lebensversicherer in diesem Geschäftsbereich von 13 bis 18 Prozent ergaben (NZZ 11.9. 07). Bei Anwendung des für die Versicherten günstigeren Nettoprinzips würden 500 bis 700 Millionen Franken jährlich anders verteilt. Merz präzisierte jedoch, dies seien Modellrechnungen gewesen, was insofern zutrifft, als die Aufsichtsbehörde mit einem theoretischen Eigenkapital von 5% des Deckungskapitals rechnete. Die reale Eigenkapitalrendite könne er nicht kommentieren, weil gesetzlich gar keine Zuweisung von Eigenkapital an diesen Geschäftsbereich vorgeschrieben sei, sagte der Finanzminister. Das löste im Ständerat wiederum Erstaunen aus. Für die Versicherer ergäben sich bei einem kleineren Eigenkapitalanteil als 5% aufgrund der Daten des Bundesamtes noch höhere Renditen.
Trix Heberlein und Eugen David, der seinerzeit als Kommissionssprecher für die Gesetzesbestimmungen zur Transparenz und zur Überschussverteilung fungiert hatte, äusserten sich unzufrieden angesichts der schwer durchschaubaren Regelungen und Antworten des Bundesamtes für Privatversicherungen. David begrüsste, dass sich die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates des Themas angenommen hat, und kündigte an, aufgrund dieser Abklärungen werde die Sozialkommission eine Gesetzesänderung prüfen müssen

Über Transparenz in der beruflichen Vorsorge wurde viel geredet und geschrieben. Auf dem Papier sieht alles geregelt aus. Aber es besteht doch der Verdacht, dass die Interessen der Versicherer über proporzional zu jenen der Versicherten gewichtet wurden. Ziel einer Vorsorgeversicherung müsste sein, die Erträge für die Versicherten zu maximieren. Es ist sicher keine einfache Aufgabe ein solches Werk zu finanzieren und die riesigen Geldsummen sicher und mit genügend Ertrag anzulegen. Wäre nicht die Ertragsmaximierung für die Versicherten das Ziel, bekäme das Thema Rentenklau besonderes Gewicht. Das Einsäulenprinzip kann für die Versicherten kaum ein Ziel sein. Da aber das Drei-Säulenprinzip längst nicht für alle greift, wäre die Reduktion auf zwei Säulen eine Alternative. Die Integration der zweiten (BVG) in die erste Säule (AHV) müsste ein langfristiges Ziel sein. Die Idee eines Zweisäulensystems ist nicht neu. Die komplexität ist offenbar zu gross. Zwei unerschiedliche Systeme , nämlich ein Kapitaldeckungsverfahren (BVG) und ein Kapitalumlageverfahren (AHV) unter einen Hut zu bringen dürfte nicht so einfach sein. Das Bundesamt für Sozialversicherungen würde die Verantwortung tragen da es sich um eine Sozialversicherung handelt. Die Privatversicherungen würde sich auf das Kerngeschäft: die "privaten Versicherungen" konzentrieren. Ein Zweisäulenprinzip unter einem Dach würde Verwaltungskosten reduzieren und Ungleichheiten ausschalten.

 

Prioritäten setzen

Sie kennen es: Heute kommt der Boss mit einer dringend zu erledigenden Aufgabe. Termin: "sofort". Die Erledigung wird umgehend an die Hand genommen. Die Dauer wird auf vier Tage geschätzt. Am nächsten Tag: "eine neue Aufgabe!" Termin: sofort... Langsam läppert es sich zusammen. Geplatzte Termine lassen die Stimmung sinken. Der Druck steigt. Der Frosch wird langsam gekocht...

Setzt man einen Frosch in einen Wasserbottich, der sich auf einer Herdplatte befindet, die sich nur sehr langsam erhitzt, dann wird der Frosch bei lebendigem Leibe langsam gekocht, weil die geringe Temperaturzunahme pro Zeiteinheit für den Frosch nicht erkennbar ist und er deshalb nicht flieht. Würde man den Frosch dagegen in bereits kochendes Wasser werfen, würde er sofort herausspringen. Dieses Szenario beschreibt gut, wie es derzeit auf der Welt mit dem Zusammenbruch der moralischen Werte läuft. Überall um uns herum kocht es, aber nur wenige bemerken, was hier passiert.

Ja-Sager

 

Es gelten im "Betriebsreglement" nur zwei Paragraphen:
  • Paragraph 1: Der Chef hat immer recht.
  • Paragraph 2: Hat er einmal nicht recht, gilt automatisch Paragraph 1.

Es gibt allerdings gute Gründe, um "Nein" zu sagen!

Gibt es in Ihrem Leben Dinge die Sie gerne getan hätten, jedoch keine Zeit dazu fanden? Zeit für Projekte die Sie gerne bearbeiten würden, aber nicht können? Zeit für Freunde oder die Familie? Zeit für sich selbst?

Wenn dieses Gefühl stark vorhanden ist, dann sagen Sie wahrscheinlich zu oft "ja" bei zu vielen Anfragen. Ein Ja bedeutet zugleich ein Nein zu allen anderen Möglichkeiten. Dies wird oft gar nicht realisiert. Wenn Sie bei Ihrer Arbeit für eine neue Aufgabe "ja" sagen, dann sagen Sie zugleich "nein" zu anderen Aufgaben, die für Sie und Ihre Firma wertvoller wären. Wenn Sie "ja" sagen, um länger zu arbeiten, sagen Sie zugleich Ihren Freunden, Ihrer Familie, oder sich selbst, für persönliche Dinge zu erledigen, "nein". Sagen Sie zu viel "ja", dann müssen Sie lernen "nein" zu sagen.

Nein sagen ist nicht immer selbstsüchtig - es brauchte für mich lange Zeit, um zu dieser Erkenntnis zu kommen. Wenn jemand mich um einen Gefallen fragte, wollte ich es allen gut machen und so sagte ich reflexartig ja. Wenn ich aber meine Zeit und Energie für diese Person brauche, fehlt mir die Zeit, um Dinge zu tun, die für mich wichtig sind. Ja sagen zu jedermann, bedeutet ein Nein an diejenigen, welche mir nahe stehen. Sie werden zweitrangig behandelt!

Es gibt verschiedene Arten um "nein" zu sagen ... hier werden sieben Möglichkeiten genannt, um bei einer Anfrage mit "nein" zu antworten:

1. Ehrlich sein: Dies ist die einfachste und beste Methode. Wenn jemand den richtigen Grund weiss, warum Sie nein sagen, dann kann er beurteilen, ob Sie beim nächsten Mal angefragt werden sollen. Dies könnte dann nämlich eine gute Gelegenheit für Sie sein, um "ja" zu sagen.

2. Alternative: Zeige dieser Person eine andere Möglichkeit (andere Person, andere Anfrage), wo sie eine bessere Chance hat, ein "ja" zu bekommen. Wenn Sie jemandem eine echte Alternative zeigen, dann werden sie trotz Ihres "nein" respektiert.

3. Lassen Sie eine andere Person an Ihrer Stelle "nein" sagen: Tragen Sie nicht die ganze Last und Verantwortung. Wenn Sie wissen, dass "ja" sagen in dieser Situation "nein" sagen in einer wichtigeren bedeutet, dann zeigen sie Ihre Aufgabe jemandem und lassen sie "nein" für sich sagen.

4. Nicht jetzt, vielleicht später: "Vielleicht" ist manchmal besser, als "Nein".

5. Umstände: Manchmal hat man keine Wahl... Sie haben wichtigere Verpflichtungen oder was auch immer. Es sind die Umstände die Nein sagen nicht Sie. Schauen Sie jedoch, dass das Nein legitim ist, denn Redlichkeit ist sehr wichtig.

6. Höflich sein: Wenn keine der genannten Möglichkeiten ankommt, dann ist ein höfliches Nein das Beste. Sie riskieren höchstens, dass man Sie als nicht hilfsbereite Person einstuft. Manchmal ist es besser, ohne weitere Begründung höflich nein sagen,.

7. Direkt sein: Die beste Taktik gegen eine hartnäckige Verkaufsperson ist meist ein konsequentes Nein, das einzige welches sie verstehen.

Wer es dauernd verpasst, nein zu sagen, bekommt ein Problem. Es führt zu Stress, Dauerstress, vielleicht zu Depression oder zu einem "burn out". Vielleicht wird gar gemobbt. Dann ist guter Rat teuer, denn es kann den Job und die Karriere kosten. Im Extremfall gibt es zwei Katastrophenszenarien:

  1. Die Belastung wird geschluckt, "in sich hinein gefressen". Der Wagen geht zum Brunnen bis er bricht. Seelisch kommt es zu einer "Implosion". Ein Suizid wäre die Folge.
  2. Die Reaktion führt zu einer Explosion (Fall Tschanun) oder der Fall des Finanzspezialisten der ZKB
Zwischen diesen zwei Extremen kann man sich eine Vielzahl von psychischen und psychosomatischen Krankheiten ausdenken, die dadurch ausgelöst werden könnten. Die Mediziner, Psychiater und Psychoanalysten sind in den Startlöchern, um im Fall der Fälle da zu sein, oder auch nicht! Es kann gut sein, dass vorerst mal Symptome bekämpft werden. Und wenn der Arbeitgeber die Personalangelegenheiten in einem Reglement, das so dünn ist, dass man hindurch Zeitung lesen könnte, festgeschrieben hat, dann kommen vielleicht am Schluss noch Anwaltskosten hinzu, die anderweitig besser verwendet werden könnten. Daher: sage nie "ja", wenn du "nein" meinst!

 

Gehaltsaufbesserung


Gehaltsanpassung

Spass bei Seite

Bei senioritätsbezogenen Gehaltssystemen (vor allem bei Bund, Kantonen und deren unselbständigen Anstalten und Gemeinden) war der Automatismus weit verbreitet. Die Aufstiegsjahre betrugen bis zu 20 Jahre. Während dieser Zeit lief alles wie geschmiert. Wer sich nichts zu Schulden kommen liess, profitierte von der automatischen jährlichen, später allenfalls zweijährlichen Gehaltsanpassung. Der Teuerungsausgleich wurde zusätzlich gemäss Index der Konsumentenpreise dazugeschlagen. Bei der jährlichen Gehaltsrevision gab es kaum eine Verweigerung des Stufenanstiegs. Massgebend für den Einstieg waren die erforderliche Ausbildung, die zu erfüllende Funktion und die Erfahrung im Beruf. Nachher konnte die Personalabteilung Gehaltsmechanik betreiben. Später wurde noch die Mitarbeiterbeurteilung hinzu gezogen was zur Folge hatte, dass der Prozentsatz der verweigerten Anpassungen etwas höher ausfiel. Wer am meisten Dienstjahre hatte, bezog in der gleichen Funktion das höchste Gehalt. Oft wurde kurz vor der Pensionierung noch eine Motivationsspritze verabreicht, indem noch eine Beförderung in eine höhere Klasse realisiert wurde. Für die Betroffenen ein Geschenk. Für die Pensionskasse nicht zu deren Freude, da meist wegen des Leistungsprimats, der letzte Lohn für die Rente massgebend war. Das dafür nötige Sparkapital konnte kaum richtig geäufnet werden. Im Gegensatz zur Privatwirtschaft ging es diesen Lohnempfängern recht gut. Heute, wo man sich vermehrt an den Löhnen der Privatwirtschaft orientiert, sind viele Akteure irritiert. Das Gesundheitswesen, welches speziell im Bereich der Pflege (die Ordensschwestern arbeiteten noch für Gottes Lohn) aufholen musste, sind nun Werte erreicht die sich mit anderen Berufen gut messen können. Man wird sich daran gewöhnen müssen, dass die Kurve der Gehaltssteigerungen asymptotisch verläuft und nun in den horizontalen Bereich eingeschwenkt ist. Einfach gesagt: Es werden Grenzen erreicht!

Heute werden vermehrt leistungsbezogene Gehaltssysteme angewandt. Das Gehalt wird nicht mehr fix festgelegt sondern in einer Bandbreite pro Funktion. Mittels Salärvergleichen wird dem Markt Rechnung getragen.

Gehaltsband

Es fällt auf, dass der Lohnanstieg am Anfang steiler ist als später. Das hängt damit zusammen, dass in dieser Zeit die grösste Erfahrung gesammelt wird und, dass im Bereich des Alters um 30 -bis 40 die optimale Leistungsbereitschaft erreicht wird.

Das Einstiegsgehalt wird beim Meridian, hier beim Alter 20 festgesetzt, sofern nichts dagegen spricht (Defizite, allenfalls zusätzliche Qualifikation). Danach wird das Gehalt unter Beachtung der Mitarbeiterbeurteilung festgelegt. Die Bandbreite gibt die äusseren Eckpunkte an. Die Vorgesetzten sind gefordert. Sie müssen die Mitarbeitenden vermehrt beobachten, damit eine korrekte Beurteilung von Leistung und Verhalten möglich wird. Ob wir wollen oder nicht, Motivation und Honorierung hängen direkt zusammen. Das hat sogar der Finanzblogger entdeckt, darum redet er von Design orientierten Mitarbeitenden, die motivierter wären.

Ein ästhetisch schönes Design wirkt sicher motivierend, aber ohne Moneten geht nun gar nichts!. Eine "Beförderungsmotivation" kurz vor der Pensionierung macht auch keinen Sinn mehr, denn das für die Rente massgebende Beitragsprimat bestimmt die Rente aus dem angesparten und verzinsten Kapital. Da ist es besser, möglichst früh "gute Beträge" ins Trockene zu bringen!

Selbstverständlich treibt man für die unteren und mittleren, für bzw. für die "normalen" Mitarbeitenden grossen Aufwand, um mit vielen subjektiven Argumenten eine Scheinobjektivität zu präsentieren. Damit will man dann das Gehalt zu begründen. In den Chefetagen wird mit anderen Kellen angerührt. Da wird echte Vorbildfunktion vorgelebt! Man sehe sich die Vor- Bilder (man merke sich das Titelbild!) an!

Während die Chefetage Gehälter in Millionenhöhe bezieht, kämpft die restliche Belegschaft um den Teuerungsausgleich und gegen Stellenabbau

Die Rangliste der Lohnschere zeigt es klar auf. Was soll man dazu noch sagen? Da Spitzenmanager keine eigentlichen Unternehmer sind, sind sie vielleicht auch gar keine eigentlichen Chefs. Deshalb gelten vielleicht für sie aus ihrer Sicht eigene Regeln...

Freie Spitalwahl

Die kantonalen Gesundheitsdirektoren sind gegen die freie Spitalwahl. Aber sie möchten mehr Transparenz, mehr Effizienz und mehr Markt. Das scheint unbestritten zu sein.

Wer das Bedürfnis habe, eine noch grössere Auswahl in der ganzen Schweiz zu haben, schliesse für wenig Geld eine Zusatzversicherung ab. Wenn nun aber der Kanton den Anteil der Zusatzversicherung für die freie Spitalwahl übernehmen solle, koste dies rund eine halbe Milliarde Franken pro Jahr.

Weil die Kosten im Gesundheitswesen seit langem überproportional zur Wirtschaft steigen, können sich viele Menschen in diesem Land die Prämien für die Krankenkassen nicht mehr leisten. Somit haben sie keine Möglichkeit, sich eine Zusatzversicherung für die freie Spitalwahl zu leisten.

Wer sich die Zusatzversicherung bisher leisten konnte oder leistete, wird dies auch weiterhin tun. Im Sinne einer Gleichbehandlung wäre es angezeigt, Minderbemittelten ein Angebot zu unterbreiten. Wenn die öffentliche Hand und die Versicherer, die ja an mehr Markt, Effizienz und Transparenz interessiert sind zusammenspannen würden, könnten sie die Kosten für diese Zusatzversicherung wenigstens für die interessierten Minderbemittelten übernehmen. Es gibt so oder anders grosse Unterschiede. Kantone mit einem einzigen Kantonsspital haben eine kleineres Angebot (kleinere Auswahl oder keine) als grosse, mit mehreren kantonalen Einrichtungen.

Wer an die Gesetze des Marktes glaubt, wird sehen, dass diese Investition mehr als zurückfliessen wird! "Marktversagen ist eine seltene Ausnahme" (Alan Greenspan). Man will im Gesundheitswesen mehr Markt. Dann sollte man nochmals über Parallelimporte für Medikamenten nachdenken.

Man wünscht mehr Effizienz. Mehr Effizienz bedeutet, mit den gleichen Ressourcen mehr zu leisten oder das gleiche mit weniger Ressourcen zu erbringen. Da wir uns das zweit teuerste Gesundheitswesen weltweit leisten, müssten die Ressourcen redimensioniert werden. Wir werden es aber erleben, dass neben den schönen Absichtserklärungen kaum echt gehandelt wird. Die Kosten werden weiter steigen. Niemand getraut sich, die "Heilige Kuh" anzufassen. Anstatt wirksam zu handeln, verliert man sich in Begriffsdefinitionen.


Die Begriffe Effektivität und Effizienz werden im Zusammenhang mit der Kostendämpfung im Gesundheitswesen sehr gerne verwendet, allerdings oft ohne klar umschriebene und operationalisierbare Bedeutung. Die zugrundeliegenden englischen Wörter efficient, effective und auch efficacious1 können allesamt mit wirksam übersetzt werden.2
In der Betriebswirtschaftslehre spricht man von Effizienz im Sinne einer Zielerreichung mit geringstem Aufwand bzw. die richtigen Mittel zur Zielerreichung innerhalb einer Organisation einzusetzen. Dies wurde durch den Managementwissenschaftler Peter F. Drucker geprägt.
Aus Distanz gewinnt man den Eindruck, dass niemand an einer wirksamen Lösung, die Kosten im Gesundheitswesen in den Griff zu bekommen, interessiert ist. Man arbeitet nach dem Prizip: "Management by Caterpillar: "Man schiebt die grossen Haufen so langsam vor sich hin"!
Der Ausruf eines berühmten Reformators: "Tut etwas Mutiges!" ist angebracht.

Gesundheitskosten, Fass ohne Boden

Tatsächlich, dem Schweizer Gesundheitswesen laufen die Kosten davon!

Im ersten Halbjahr 2007 sind die Kosten der Grundversicherung um 7,6 Prozent gestiegen, weshalb die Krankenkassen wieder mit höheren Prämien für 2009 rechnen.

Die Gesundheitskosten steigen also wieder an. Aus wahltaktischen Gründen oder wie und warum auch immer, hat man dem Volk Sand in die Augen gestreut.

Da die Kosten für das Jahr 2005 wegen der Einführung des Tarmed-Modells überschätzt worden waren, veranlagten die Versicherer die Prämien für das Jahr 2006 im Gegenzug tiefer, als dies die effektiven Kosten erfordert hätten. Zudem hat der Bundesrat die Krankenkassen gezwungen, ihre Reservenquoten von heute durchschnittlich 19 Prozent der Ausgaben auf bis zu 10 Prozent abzubauen, was kurzfristig einen weiteren Anstieg der Prämien verhindert. Dank diesem politischen Eingriff in den Markt kann Bundesrat Pascal Couchepin nun unmittelbar vor den Wahlen die Zahlen zu den stagnierenden Prämien bekanntgeben. Bereits für das Jahr 2009 lässt der Anstieg der effektiven Gesundheitskosten aber einen umso happigeren Prämiensprung befürchten, zumal sich die Kostenentwicklung nicht mehr durch den Abbau von Reserven abfedern lassen wird.

Die Gesundheitskosten steigen im Vergleich zur Wirtschaft überproportional, obwohl man dauernd von mehr Markt und mehr Transparenz und von mehr Effizienz redet. Das Gesundheitswesen schöpft mehr ab, als ihm zusteht. Somit vergreift es sich an der Leistung des Volkes und an dessen Vermögen. man ist daran, dem Volk weiterhin Sand in die Augen zu streuen.

Spital- und Pflegefinanzierung

.... Vor diesem Hintergrund forderte der Präsident von Santésuisse, Christoffel Brändli, die eidgenössischen Räte implizit auf, bei der Behandlung der Revision des Krankenversicherungsgesetzes in der laufenden Session eher den kantonalen Steuerzahler als den Prämienzahler zu belasten..... ("Figge und Mühle")

Die Akteure und die Lobbyisten kommen so oder so zu ihrem Schärflein.

Wenn man mehr Markt haben könnte, wird diese Möglichkeit abgeblockt. Die Gesundheitsdirektoren wehren sich dagegen.

Schon heute gebe es eine freie Spitalwahl in der ganzen Schweiz über eine Zusatzversicherung, hielt Markus Dürr, Luzerner Gesundheitsdirektor und Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) heute in Bern vor den Medien fest. «Die Versicherung koste ungefähr 15 Franken monatlich – oder etwa gleich viel wie ein Kinoeintritt.»

Kleines Detail: Obwohl ich eine Zusatzversicherung für Spitäler schweizweit besitze, brauchte es bisher jeweils eine Kostengutsprache, abgesegnet durch den Kantonsarzt! So ein Blödsinn! Was wäre denn zu tun?

Warten wir's ab, die Kosten werden wieder "explosiv", da es sich aber um einen langwierigen Prozess handelt eher erosiv!

Schutzgeld

Als ich 1989 den ersten PC beschafft habe, kostete dies sehr viel für relativ geringe Leistung. Der 286-er Prozessor leistete was er musste oder was er konnte. Die Festplatte hatte eine Kapazität von 40 MB. Das galt als sehr fortschrittlich. Nicht umsonst redete man von einem "AT" (Advanced Technik). Das Beherrschen der wichtigsten DOS-Befehle war ein "muss"!

Im Übergang kam ein "386-er" ins Haus, danach ein Pentium II. Dieser tat seinen Dienst etwa 10 Jahre lang. Zu lange meinten einige Kenner der Szene. Inzwischen hat Windows-98 hat ausgedient, denn das Betriebssystem wird nicht mehr gewartet. Auch die neueren Antivirusprogramme unterstützen dieses Betriebssystem nicht mehr. Schade eigentlich, denn für den alltäglichen Gebrauch waren die Leistungen genügend. Aber da mit E-Mails kommuniziert wird und regelmässig im Internet gesurft wird, sollte man mit der technischen Entwicklung Schritt halten. Hat man damals für PC, 24-Nadel-Drucker und Bildschirm, mit Spezialrabatt noch über 6000 Franken ausgegeben, so kommt man heute mit gut 2000 Fr. weg. Enthalten ist ein grosser Flachbildschirm, ein PC mit einer Festplatte mit einer Kapazität von 250 GB, ein Laser-Color-Drucker "all in one" und eine externe Festplatte (500GB), und nicht zu vergessen, eine riesige Auswahl von Möglichkeiten. Die Leistung ist relativ billiger geworden.

Vielleicht habe ich auch einen entscheidenden Fehler begangen. Mit etwas mehr Mut wäre am Schluss vielleicht ein "Mac" am Arbeitsplatz gestanden.

Alles gut und recht so. Vermutlich werden aber bald Programme angeboten, die all die respektable Kapazität wieder auffressen. Es werden so viele Möglichkeiten angeboten, die man als Einzelner gar nie anwenden wird.

Damit man unbehelligt arbeiten kann, müssen regelmässig Service-Patches installiert werden. Und es braucht einen umfassenden Virenschutz. Dieser wiederum muss abonniert werden um in den Genuss der stetigen Aktualität zu kommen. Für den Schutz bezahle ich regelmässig Geld. Schutzgeld notabene! Auch die nötigende Erpressung liegt nahe: "Wenn du kein Schutzgeld bezahlst, verlierst du "unseren" Schutz!" Einen Gruss von der Mafia! Wenn ich der Phantasie freien Lauf lasse, dann liegt der Gedanke nicht fern, dass die Viren-Tüftler unter der gleichen Decke stecken wie die Softwarehersteller... Eine verrückte Idee? So crazy muss die Idee gar nicht sein.

Ähnlich wird ja von Anti-Virenprogramme-Softwarefirmen behauptet, dass sie Virenentwickler anheuern damit ihre Software besseren Anklang findet. Naja eigentlich alles Vermutungen, wobei ich ehrlich gesagt glaube, dass was wahres dran ist. Was glaubt ihr, wer die meisten Viren programmiert?

Krieg führende Nationen bekämpfen schliesslich all zu oft Gegner mit Waffen, die in ihrem eigenen Land hergestellt wurden. Und Geheimdienste inszenieren Vorgänge, welche die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln rechtfertigen. Sogar der alte Greenspan nahm (musste er?), ähnlich Galileo Galilei, eine wichtige Aussage zurück.

Schlagzeilen in den USA machen vor allem Greenspans Wertschätzung für Bill Clinton und die Deutung des Irakkriegs. Clinton sei wissbegierig und ein guter Zuhörer gewesen. Auch da klingt Kritik an Bush an. Den Irakkrieg, betont Greenspan, habe Bush nicht wegen Öl geführt. „No, no, no“, wird er in Interviews energisch. Verkehrte Welt. (wer's glaubt ist selber schuld! odh) Greenspan hatte versucht, der Bush-Regierung klarzumachen, wie wichtig Saddams Sturz für die Weltwirtschaft sei. Nicht in erster Linie wegen Iraks Öl. Sondern weil Saddam aus seiner Sicht versuchte, den wichtigsten Transportweg zu kontrollieren, die Straße von Hormuz im Persischen Golf. Das hätte zu Ölpreisen von 120 Dollar pro Barrel führen können, fürchtete er. Bei Bush drang er damit nicht durch, der konzentrierte sich auf Saddams Waffenprogramme.

Man stelle sich vor: die Software-Entwickler könnten die benötigte Geldmenge beliebig steuern!

So bin ich also dem Gedeih oder Verderb ausgesetzt, wenn ich Schutzgeld bezahle oder nicht. Ich werde zwar kaum in einer dunklen Gasse meuchlings abgemurkst und ich werde kaum in eine Benzintonne einbetoniert und in einem Stausee, der sich periodisch leert versenkt, wenn ich nicht bezahle, aber wenn ich nicht in Ruhe arbeiten kann, dann trifft es mich eben empfindlich. Also bleibt nur das Bezahlen des Schutzgeldes übrig. Selbst ein Mafiajäger müsste klein beigeben. Das alles passiert mit dem Segen von Wettbewerbshütern, nationalen und internationalen Gerichtshöfen, Antitrustinstitutionen etc. Das Ganze hat aber doch noch einen positiven Anstrich. Via ADSL stellt mir mein Provider einen Spam- und einen Phishing-Filter sowie einen Virenfilter zur Verfügung. Aber das ist nicht gratis und kommt zu den Schutzgeldern dazu.

Ausländische Arbeitskräfte, auf Kosten von anderen...

Bei guter Konjunktur werden die Fachkräfte knapp. Fähige Leute wandern auch auf andere Gebiete ab. Das ist auch im Gesundheitswesen zu beobachten. Man ist auf ausländische Fachkräfte angewiesen. Einige ganz schlaue Arbeitgeber gehen nun darauf über, ausländische Arbeitskräfte nur dann einzusetzen, wenn diese schon mindestens ein bis zwei Jahre in der Schweiz und in der Branche tätig waren. Das ist doch nichts anderes als schmarotzen auf Kosten anderer!

Warum soll nicht jeder Arbeitgeber seinen Beitrag dazu leisten, dass ausländische Arbeitskräfte unsere Gegebenheiten kennen lernen? In anderen Fällen wird doch sehr schnell von Solidarität geredet!

Job-Rotation

Der Urologe hatte genug von seinem Job als "Höhlenforscher" im Spital. Er fühlte sich ausgebrannt. Er erkundigte sich bei einer Garage nach einem geeigneten Job. Der eidgenössisch diplomierte Automechanikermeister meinte, dass dies zwar unüblich aber nicht unmöglich wäre. Es gelte, eine Prüfung zu bestehen. Er zeigte dem Urologen auf dem Hinterhof ein Auto. Es galt, den Motor auszubauen, zu zerlegen und diesen wieder zusammen zu bauen und einzubauen. Der Test verlangte weiter die volle Funktionstüchtigkeit des Motors.
Die Vorgabezeit betrug zwei Tage à 8,4 Stunden.

Der Urologe nahm an.
Deutlich bevor der zweite Tag um war, meldete er dem Meister "Auftrag ausgeführt". Der Chef staunte nicht schlecht. Er beurteilte die Gesamtleistung und sagte, der Vertrag werde ausgestellt weil er ihm 150 Punkte für diese Leistung gebe.
Der Urologe wollte wissen warum und wozu es 150 Punkte geben würde. Der Chef erklärte es ihm:
1. 50 Punkte gebe es dafür, dass die Vorgabezeit deutlich unterboten wurde
2. 50 Punkte kämen dazu, weil der Motor einwandfrei funktioniere
3. 50 Punkte würden als Sonderprämie addiert, weil er die ganze Arbeit durch den Auspuff erledigte (erschwerte Umstände).

Spass bei Seite

Eine gut überlegte Job-Rotation trägt einen wichtigen Teil zur Personalentwicklung bei. Im Bereich der einfachen, repetierbaren Tätigkeiten allerdings gibt es Mitarbeitende, die gar nicht daran interessiert sind, Neues zu lernen. Sie möchten lieber eine Arbeit erledigen, bei der man nichts denken muss (Fliessbandarbeit). Hier hat man es mit dem Transformationsproblem der Arbeit zu tun.

Monotone Arbeit erzeugt Entfremdung, Abstumpfung und Motivationsprobleme

Die Abstumpfung führt so weit, dass sich die Mitarbeitenden selber "programmieren". Sie führen die Arbeit automatisch aus. Dabei lenken sie sich mittels einem so genannten "Day-Dreaming" ab. Spätestens, wenn die Glocke: "Ende Arbeit" leutet, fallen sie wieder in die Realität zurück. Weil diese mit den Illusionen kaum im Einklang sind, muss der Frust kompensiert werden (Alkohol, Spielsucht, Drogen etc.). Selbst in autonomen Arbeitsgruppen wird die Arbeit so verteilt, dass die Gruppe am effizientesten wirksam wird. "Day-Dreamer, sofern sie nicht aus der Gruppe gestossen werden, bekommen die Arbeit zugewiesen, die sie wünschen. Mit fortschreitender Automatisierung der einfachsten Tätigkeiten verschwinden aber vermehrt Arbeitsplätze für "Day-Dreamer" und somit Arbeitsplätze für niedrig qualifizierte Arbeitskräfte. Die Wirtschaft trägt daher eine grosse Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Sie muss darauf achten, dass sie nicht aus Bequemlichkeit unqualifizierte Arbeitskräfte "importiert", die dann bei der nächsten Rationalisierung der Allgemeinheit zur Last fallen! Die Zulassungsbehörden müssten hier ebenfalls die nötige Sensibilität entwickeln. Ansonsten diskutieren wir weiter über:

Personaleinstellung, Auswahlverfahren

Personaleinstellung, Personalauswahl

Der Personalchef hatte eine etwas schwierige Aufgabe zu erledigen, wollte er korrekt bleiben. Es ging darum, eine Sekretärin für den Chef auszuwählen. Es war deshalb schwierig, weil nach der Vorselektion drei absolut gleichwertige Kandidatinnen übrig blieben. Der Linienchef delegierte die Verantwortung an den Personalchef. Jetzt war guter Rat teuer!

Der Personalchef heckte eine List aus. Er hatte nämlich keine Ohren und er regte sich furchtbar auf, wenn ihn jemand darauf aufmerksam machte oder nach dem Grund fragte.

So lud er also die Damen, eine nach der anderen zum entscheidenden Schlussgespräch ein.

Nach dem üblichen Gespräch fragte er die erste Kandidatin: "Fällt Ihnen an mir etwas auf?" Diese wollte nicht unanständig sein, erklärte aber vorsichtig, dass sie bemerkt hätte, dass er keine Ohren habe. Auf seiner Liste, die er für die Kandidatin unsichtbar auf den Knien hatte, kritzte er ein deutliches Minuszeichen ein. Er beendete das Gespräch, wies darauf hin, dass der Bescheid schriftlich erfolge und verabschiedete sich freundlich und unverbindlich.

Es kam die Zweite Kandidatin zum Gespräch. Auch sie entdeckte, dass die Ohren fehlten und auf der Liste wurde ein weiteres Minuszeichen festgehalten.

Die dritte Kandidatin erklärte auf die Frage: "Fällt Ihnen an mir etwas auf?" "Nicht eigentlich, aber wenn ich auf Grund Ihrer Frage genauer hinsehe, fällt mir auf, dass Sie Kontaktlinsen tragen!" Erfreut auf diese Aussage war die Wahl schnell getroffen. Auf der Liste wurde ein kräftiges Pluszeichen hinzugefügt. Er fragte ganz freundlich nach, wie sie dies bemerkt hätte, worauf sie schlagfertig antwortete: "Es ist ganz einfach gewesen, würden Sie nämlich Ohren haben, dann würden Sie sehr wahrscheinlich eine Brille tragen, vielleicht gar eine von Fielmann!"

 

Schwere Aufgabe für den Personalchef

 

Spass bei Seite

Bei der Personalauswahl ist eine Analyse der Bewerbungsunterlagen unerlässlich. Um sich die Arbeit zu erleichtern empfiehlt es sich, eine tabellarische Übersicht der Bewerbungen zu erstellen. Es lohnt sich, bei der Personalselektion sorgältig vorzugehen.

Anfangslohn

Anfangslohn

"Am Anfang zahlen wir Ihnen Fr. 6600.- pro Monat, später Fr. 7000.-!"

"Gut, dann komme ich später!"

Spass bei Seite:

Motivation und Honorierung sind wie eine Symbiose. Sie gehören zusammen wie der Baum und der Pilz.

Oft wird noch während der Probezeit ein niedriges Gehalt angeboten. Meiner Ansicht nach ist das überholt. Die Einarbeit von neuen Mitarbeitenden gehört nicht nur zur Pflicht jedes Arbeitgebers sondern sie ist auch voll in seinem Interesse. Je besser und schneller die Einarbeit, desto schneller kann das neue Mitglied Gewinn orientiert wirken. Die Einarbeit sich noch vom Neuen oder der Neuen zusätzlich bezahlen zu lassen, wirkt klein kariert und nicht eben motiverend. Ausserdem sind Angestellte während der Probezeit schlechter geschützt. Es lohnt sich, die ungeschriebenen Gesetze beim Jobeinstieg zu kennen.

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