Photovoltaik - Energiesegen oder nicht?

Alles nur Umverteilung?

"(...)Fotovoltaik – genau betrachtet
Fotovoltaik ist vor allem in Deutschland, soll aber auch in der Schweiz ein Pfeiler der sog. „Energiewende“ werden. Wer jedoch genau hinschaut stösst auf eine ganze Reihe von krassen Ungereimtheiten. Im folgenden sind die schwerwiegensten davon aufgezählt:
1. Umverteilung von arm zu reich
Jeder, der gegenwärtig eine Fotovoltaik-Anlage (Solarzellen auf dem Dach und Wechselrichter im Haus) errichtet, erhält für den produzierten und ins Netz eingespeisten Strom eine Vergütung, die weit über dem mittleren Produktionspreis der Elektrizitätswerke liegt und dem Investor, über 20 Jahre garantiert, eine gute Rendite abwirft. Bezahlt wird dies von allen Stromkonsumenten – im Moment mit
einem Zuschlag von 0.45 Rappen pro Kilowattstunde. Mieter in Mehrfamilienhäusern, also etwa 50 % der Stromkunden und häufig ärmere Leute, können keine Fotvoltaik-Anlagen montieren, so wie es Einfamilienhausbesitzer od. Firmen und öffentliche Anstalten (u.a. auch Elektrizitätswerke) jetzt in grossem Massstab tun. Die Armen subventionieren somit die Reichen! Mit mehreren 100 Millionen Franken pro Jahr. Von Seiten der SP findet kein Aufschrei statt. Vermutlich weil die SP-Spitzenpolitiker ebenfalls zu den Profiteuren gehören.
2. Solarzellen kommen aus China
Es ist nicht so, wie uns vor allem die Grünen immer wieder weismachen wollen, dass mit der Energiewende bei uns tausende von Arbeitsplätzen geschaffen würden. Im Bereich der Solarzellen ist das Gegenteil der Fall . Sowohl in Deutschland, wie auch in der Schweiz kämpfen die Firmen, die solche Panels herstellen mit grossen finanziellen Schwierigkeiten und eine ganze Reihe von ihnen ist bereits vom Markt verschwunden, mit entsprechenden Verlusten von Arbeitsplätzen. Dies deshalb, weil die Installateure von Fotovoltaikanlagen ihre Solarzellen zum grossen Teil in China beziehen, wo sie mit billigen Arbeitskräften, mangelhaften Umweltsauflagen, z.T. mit Subventionen, aber auch dank Grossserienherstellung viel kostengünstiger hergestellt werden. Mit dem bei uns subventionierten Solarstrom werden also vor allem chinesische Arbeitplätze
gesichert!
3. Chinesische Solarzellenfabrikation erhöht weltweiten CO2-Ausstoss
Die Herstellung von Solarzellen ist sehr stromintensiv. In China werden 80% des elektrischen Stroms in Kohlekraftwerken erzeugt. Berechnungen des PSI zeigen, dass pro Kilowatt installierte Fotovoltaik-Leistung mit chinesischen Solarpanels ziemlich genau eine Tonne CO2 in die Atmosphäre freigesetzt worden war. Vergleicht man diese Situation mit den Schweizer Kernkraftwerken, so lautet das
Ergebnis: Pro erzeugte Kilowattstunde stossen Fotovoltaik-Anlagen rund 10 mal mehr CO2 aus als unsere Kernkraftwerke!                                                        4. Die tägliche Fotovoltaik-Lüge
Es vergeht wirklich fast kein Tag, wo man nicht in irgend einer Zeitung den Satz lesen kann: „Mit dieser neuen Fotovoltaik-Anlage kann man den Strombedarf von (z.B.) 200 Einfamilienhäusern decken“. Eine derartige Aussage ist und bleibt falsch! Die Sonne scheint nur am Tag. In der Nacht ist die Produktion der Solarzellen exakt gleich Null. In unseren Wohnungen brauchen wir aber auch nachts viel Strom, z.B. für Licht, Fernsehen, Tiefkühler, Wasch- und Abwaschmaschinen. Selbst Ölheizungen brauchen Strom. Im Winter ist die Situation, der langen Nächte wegen besonders krass. Wenn man die Tages-Solar-Elektrizität mit Batterien im Keller speichern wollte, dann würde der so gebrauchte Strom mindestens 100 % teurer! 5. Wir sind kein Fotovoltaik-Land In der Sahara scheint die Sonne bis zu 4300 Stunden im Jahr. Im schweizerischen Mittelland sind es weniger als 2000 Stunden. Damit wird die Ausnützung wegen rein geografischen und meteorologischen Gegebenheiten beschränkt. Die Kosten pro Solar-Kilowattstunde sind deshalb bei uns mehr als 2 mal teurer als in Wüstengegenden. Randbedingungen, die mit keinen technischen Verbesserungen geändert werden können. Fazit: Die unsinnige Förderung von Fotovoltaik-Anlagen in der Schweiz bedeutet: Die Reichen werden reicher, bezahlt durch die Armen. Die CO2-Bilanz unserer Stomversorgung wird verschlechtert. Ein ansehnlicher Teil der Fördergelder fliesst nach China. Die Sicherheit unserer Stomversorgung wird
verschlechtert. Wie lange geht es wohl noch bis der Stimmbürger dies alles merkt und die Politiker drängt, diesen Unsinn zu stoppen?
Hans-Rudolf Lutz, Kantonsrat, Lostorf 4. Februar 2012 .)"

Tagesanzeiger: 06.09.2011

"(...) SP reicht Cleantech-Initiative ein... Laut der Initiative soll die Schweiz bis 2030 den Energiebedarf mindestens zur Hälfte aus erneuerbaren Energien decken. Fraktionschefin Wyss ist überzeugt, dass so Tausende Arbeitsplätze geschaffen werden. ...)"

Die Tausende von Arbeitsplätzen (die SP redet von über 100'000!) werden wohl durch den Stromverbraucher finanziert!

Aus dem personalblog:

1. 9. 2010: (Be-)Trug. Schluss!


An sehr heissen Tagen ist ein Ventilator bisweilen ein angenehmes technisches Erzeugnis. Nebst der Kühlung kann damit auch einfliessender unangenehmer und unerwünschter Rauchergeruch abgewendet werden. 

Jetzt, da es kälter wird, kann man das Gerät nicht einfach umpolen in der Meinung, es würde nun als Wärmestrahler funktionieren! Selbst bei "umgepolten" PC würde sich der Propeller im Bild nicht umgekehrt drehen...

Mein Kollege aber, er versteht sehr viel von Finanzen (ob er das Wissen in wünschbarem Mass versilbern - in Geld umsetzen konnte, hat er nicht verraten), meinte, das in Tiefen gelagerte radioaktive Material könne dereinst wertvolle Dienste leisten. Voraussetzung sei lediglich, die richtige Methode zur Nutzung der Strahlungsenergie zu finden. Man stelle sich vor, dass der Wellenberg dereinst das halbe Engelbergertal beleuchten würde, weil dieser zu strahlen beginnt...

Ich riet ihm, vorerst Solarzellen in die Nacht hinaus zu stellen, das Leuchtelement  umgekehrt an die Kabel anzuschliessen und schon beginnt die Nacht zu leuchten... Sogar das Dunkle unter einem Bett, oder jenes im tiefen Keller, wo früher der Bartli den Most holte, könnte so in klingende Münzen umgewandelt werden.

Die erfolgreiche Funktion:  

 
Die Illusion:

 

"Antisolarpraxis" (odh)

Das Dumme an der Sache ist, dass die "Nacht" von der Lichtquelle abgeschirmt werden müsste und der Vollmond ein weiterer Störfaktor wäre...

Als erster Versuch sollen im Sommer Thermosflaschen ausgelegt werden. Ist die höchste Temperatur erreicht, werden sie verschlossen und im Keller gelagert. Im Winter werden sie dann wie die Bülachergläser (Weckgläser) nach Bedarf geöffnet und man zehrt vom Speicher.

 

=> Geniales Spanien ökotechnisch weit voraus! Solarstromerzeugung jetzt auch nachts!

Offenbar gibt es nicht nur im Finanzsektor Zocker!

Die Firma WowWee hat ein neues kleines Gadget entwickelt, die FlyTech Dragonfly (Libelle). Auf dem Rücken der Labelle sind Solar Zellen angebracht, welche den Motor für die Flügelbewegung mit Energie versorgen. Laut dem Designer und Konstrukteur der Solar Libelle reicht die Energie dafür aus das die Libelle selbstständig fliegen kann. Einen Preis oder ein Erscheinungsdatum gibt es allerdings noch nicht. 

Miniatur Libelle mit Solarzellen
FlyTech Dragonfly von WowWee (Quelle)
 
Selbst AKW's liefern den billigsten Strom nur deswegen, weil die Entsorgungskosten nicht im den Strompreis eingerechnet sind. Die Elektrizitätswirtschaft verdient sich eine goldene Nase, während die Völker für die nächste Million von Jahren die Kosten für  das Hüten des  nuklearen Abfalls zu tragen haben. Das ist "im Quadrat" geschummelt.
 
Gar Geld verfault, wenn man es ungenutzt speichert (für das Alter aufhebt). Es nimmt das gleiche Ende wie Rüben, die für's Alter aufgespart werden...
 
Da war doch schon vor etwa 40 Jahren Nikolaus Laing, der vorschlug, in der Sahara  Rohrleitungen wie Heizschlangen auszulegen und als Kollektor zu nutzen. Die Absicht war, mit der genutzten Wärme, halb Europa zu heizen. => Erfinder-Ehepaar Laing: Sonnenenergie und Schattenreich ...
www.stuttgarter-nachrichten.de › Stuttgart & RegionStuttgart
25. Mai 2011 – Nach dem Zweiten Weltkrieg, den Nikolaus Laing als Testpilot ... Die Laings wollen in der Sahara Sonnenenergie gewinnen und damit Europa versorgen. .... Demnach wollten die mutmaßlichen Anarchisten die Brücke, die ...
 

Habib Burgiba Junior schwärmte im Schwabenland: "Es ist der Traum meiner Nation, Europa mit neuer Energie zu versorgen."

Den Traum des nordafrikanischen Präsidentensohnes will ihm ein deutscher Erfinder verwirklichen helfen: Nikolaus Laing, 52, Chef und Eigner eines physikalisch-technischen Forschungsinstituts in Aldingen bei Ludwigsburg.

Der studierte Meteorologe und ehemalige Testflieger hat das utopisch anmutende Konzept einer "Energiekaskade" entwickelt, mit deren Hilfe Europa schon in wenigen Jahren mit Sonnenenergie aus Afrika und Südeuropa versorgt werden könnte. Diese Idee trifft sich mit Burgibas Vision, auch ohne öl am Energiegeschäft teilzuhaben. Quelle, der Spiegel 8/1974 in Traum ohne Grenzen

Und jemand hat gar überlegt, den Mond mit einem Kabel mit der Erde zu verbinden und den Trabanten als Antrieb eines gigantischen Generators zu nutzen. Er gab seine Idee auf, weil er kein Material fand, welches ein genügend hohes Elastititätsmodul aufwies...
 
Das das Blasen gegen Windmühlen nicht von Erfolg gekrönt ist, hat sich schon sehr weit herumgesprochen, doch dass der eingangs erwähnte Ventilator die Segel eines Segelschiffes aufblähen könnte, wurde trotzdem schon oft, jedoch erfolglos für die Vorwärtsbewegung, in Betracht gezogen.
 
Architekten und Beleuchtungsspezialisten, so sollte man meinen, würden so bauen, dass das Tageslicht möglichst effizient ausgenützt wird. Die Realität sieht ganz anders aus. Dann, wenn am meisten Tageslicht verfügbar wäre, sind die meisten Storen unten, um innen das Licht  vom Netz zu nutzen...
 
Übigens: Die Stromgewinnung aus Blitzschlägen scheiterte bisher an drei Problemen: Nicht nur ist das Wo und Wann vorhersehbar, auch würde die enorme Stromstärke von ca. 20'000 -100'000 Ampère das Material "Blitzauffanganlage" zum Schmelzen bringen. Schliesslich müsste die ganze Stromgewinnung innerhalb von 0.01 Sekunden erfolgen. Das ist bis heute noch nicht gelungen.
...
 
Schwimmendes Solarkraftwerk
Es gibt sie doch, die grünen Innovationen! Diese wurden bisher in der deutschsprachigen Schweiz kaum wahr genommen! "(...) Mit dem [...]

Posted in Schwimmendes Solarkraftwerk @ 2008-07-17 05:00:26
 
...
Mit der Photovoltaik allein ist der Atomausstieg wohl kaum realisierbar. In der Ausschöpfung aller Möglichkeiten der so genannten erneuerbaren Energien könnte ein Weg sichtbar werden => Erneuerbare Energie – Wikipedia

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Aktuell im Finanzblog: Wann wurde das Automobil erfunden?

 

Solarimpulse - Flug nach Marokko

Auch wenn Erdöl, Erdgas, Kohle, Atomreaktoren und Wasserkraft vorläufig weiterhin den Energiesektor dominieren werden, wird an der Zukunft im Energiebereich gearbeitet. Solarimpulse ist ein Beispiel dafür. Bei Swisscom gesehen:

"(...) Während die Konstruktion für den endgültigen Weltumrundungs-Flieger HB-SIB begonnen hat, bereitet die Solar-Impulse-Crew sich auf das letzte Abenteuer mit der HB-SIA vor: einen Flug übers Mittelmeer.


Die HB-SIA über dem Genfersee beim Swiss Flight im Jahr 2010. Bald soll sie noch viel weiter übers Wasser fliegen. Bild: Solar Impulse

Nun ist es bestätigt: Die Herausforderung für das Jahr 2012 heisst „Flug übers Mittelmeer“ - von Payerne via Spanien nach Marokko. So vollführt Solar Impulse einen veritablen Steigerungslauf: vom Jungfern- und Nachtflug 2010 über den ersten langen Flug ins Ausland 2011 also dieses Jahr ein Flug übers offene Wasser. Dabei wird der Solar-Impulse-Flieger länger in der Luft sein als je zuvor – 48 Stunden soll der Flug nach Marokko (Luftlinie knapp 2500 Kilometer) dauern. So tastet sich die Crew langsam an die Fünftagesetappen heran, die für die finale Weltumrundung im Jahr 2014 vorgesehen sind.

Die Ingenieure sind zwar schon an der Planung des zweiten Flugzeugs, mit dem die Weltumrundung gelingen soll. Doch für die Flüge übers Mittelmeer wird noch einmal die HB-SIA zum Einsatz kommen, die HB-SIB wird erst 2013 bereit sein. Die Konstruktion ist noch im Anfangsstadium, momentan wird am Rückgrat des Flügels gearbeitet. Einige technische Details zur HB-SIB sind allerdings schon bekannt.

Die technischen Details

So wird die HB-SIB noch ein Stück grösser werden wie die HB-SIA, die Spannbreite dürfte gegen 70 Meter betragen (gegenüber 64 Metern bei der HB-SIA). Bei den Motoren wird stark aufgerüstet – sie sollen gut das doppelte an Leistung bringen wie die jetzigen Aggregate; je 14 PS im Dauerbetrieb und bis zu 18 PS Spitzenleistung – mal vier, wohlgemerkt. Auch an den Batterien wird weiter getüftelt, die kleine Firma Air Energy in Aachen versucht die Module des Weltmarktführers Kokam noch einmal zu optimieren, eine Energiedichte von 300 ist das Ziel. Das Cockpit wird weiterhin nur wenig Platz bieten, am Prinzip der Einmann-Besatzung wird festgehalten. Bei den Solarzellen ist die Leistung mehr oder weniger ausgereizt, doch bei der Einbettung in den Flügel versprechen sich die Ingenieure noch Verbesserungen: So soll die Reflexion vermindert werden, so dass die HB-SIB auch bei tiefem Sonnenstand noch effizient Energie tanken kann.

Trotz der Leistungssteigerung bei fast allen Komponenten möchten die Ingenieure das Gesamtgewicht gegenüber der HB-SIA noch einmal um etwa zehn Prozent senken – ob das gelingt steht allerdings noch nicht endgültig fest.

In den nächsten Monaten wird bei Solar Impulse also an zwei Fronten gearbeitet: Die Flüge mit der HB-SIA gehen weiter (dieses Jahr vor allem als Training für Bertrand Piccard), während schon fieberhaft am „echten“ Solar-Impulse-Flieger gearbeitet wird.)" (Roland Fischer)

Die Wasserkraft hat ihre Grenzen (lange trockene Perioden), andere Energieträger werden irgend wann abgebaut sein, die Atomkraft hat das Problem der Müllentsorgung. Auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien können noch Pionierleistungen erbracht werden. Sollten nicht mehr Ingenieure ausgebildet werden?

Passend zum Thema: "Atom- und erdölfrei in die Zukunft" von Roger Nordmann

"(...) Roger Nordmann erläutert die wichtigsten globalen Probleme der Energiepolitik. Er klärt über den tatsächlichen Nutzwert von AKWs auf und schildert, wie Europa seinen Energiebedarf ausschließlich über erneuerbare Energien decken kann: Mit intelligenter Mobilität, Energie produzierenden Häusern und gezielten Investitionen in neue Technologien. )"

Aus dem personalblog:

Mit dem Solarflugzeug um die Welt @ 2008-03-06

Solar Impulse - Fliegen mit Sonnenenergie @ 2008-02-19

Aus dem Finanzblog:

SolarImpulse - SonnenImpulse @ 2006-09-18

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z.B.:

Wann wurde das Automobil erfunden?

 

Hinkebein - und die Bekämpfung der Symptone

Hinkebein hatte es schon länger mit Schmerzen im rechten Bein zu tun. Die Ausstrahlungen wirkten bis in die Gesässbacke oder das was darunter war. Da war im Hüftgelenk etwas wie blockiert oder verspannt. So fühlte es sich an. Als es auf einer Wanderung schliesslich so schlimm wurde, dass der Abstieg mit etwa 1500 m Höhenunterschied zur Tortur wurde, beschloss Hinkebein, so bald als möglich einen Arzt aufzusuchen.

Auch ein Hinkebein... (Foto)

Dieser hörte sich das "Leiden" an und verabreichte zuerst mal eine Salbe. Als beim nächsten Besuch keine Besserung vermeldet werden konnte, gab es eine andere Salbe und noch später Rheumatabletten zu schlucken. Alles half nicht.

Beim vierten Versuch nahm Hinkebein drei Paar Schuhe mit. Er hatte festgestellt, dass die Absätze unerschiedlich abgenutzt waren. Jener des jeweiligen rechten Schuh's "signifikant" stärker als des linken.

Hinkebein war gerade dabei, die Schuhe so zu hin zu stellen, dass man den Unterschied "vom Schiff aus" erkennen musste!

Er hatte den letzten Schuh noch nicht abgestellt, da kam der Medizinmann in den Raum. Der machte grosse Augen und fragte: "Was tun Sie da?" (wahrscheinlich aber dachte er, das wird wohl ein Fall für die Psychiatrie werden...).

Hinkebein: "Fällt Ihnen nichts auf?" "Nein, nichts Besonderes!" soll die Antwort gewesen sein.

Hinkebein war erstaunt! Er wurde schier etwas ungehalten und er ereiferte sich gar indem er sagte: "Sehen Sie sich die Absätze an und speziell der rechte! Da deutet alles auf ein mechanisches Problem hin, welches man nicht mit Salbe oder mit Rheumapillen sondern eher mit einem Keil beheben müsste!"

Der Arzt gab sich sehr gefasst, beachtete Hinkebeins Bemerkung kaum und gab eine andere Sorte von Pillen und nannte den neuen Termin.

Enttäuscht packte der Patient die Schuhe ein, nahm die neuen Tabletten und ging.

Er begab sich fadengerade zum Orthopädisten im gleichen Dorf. Dieser hörte sich das Leiden an. Er machte einen Fussabdruck. Dann meinte der Praktiker: "Sie haben einen Hohlfuss und wegen des etwas zu hohen Körpergewichts wird der Fuss mehr belastet. In den Fussknochen entsteht daher Punkt- statt Fächenlast, was zu einer Knochenhautentzündung führen kann. Dies kann auch den Ischiasnerv reizen, was wahrscheinlich Gründe der Beschwerden sind."

Bilder zu Hohlfuss

Was man dagegen tue, wollte Hinkebein wissen. Der Orthopädist erklärte, es handle sich um ein mechanisches Problem (er brauchte die gleichen Worte, was ihn noch um eine Spur sympathischer machte). Er schlug die Anfertigung einer Einlage vor. Diese hätte die Aufgabe, den Hohlfuss zu stützen um Punktlast zu vermeiden. Hinkebein war einverstanden. Die Einlage konnte er nach ein paar Tagen abholen. Der Betrag dafür war marginal und die Langzeitwirkung super.

Der Praktiker brauchte ein paar Minuten, um zu einer wirksamen Lösung zu kommen. Er benötigte nichts weiter als ein Blatt Papier auf einer Unterlage und etwas Farbpulver, welches auf die Füsse gestreut wurde. Es gelang ihm die Ursache zu bekämpfen, während der Weisskittel Symptome bekämpfte. Ob der "Praktiker" im blauen Kittel wirklich die Ursache bekämpfte wäre eine weitere Frage. Er hat auch nur ein Symptom bekämpft, einfach anders! Seine Methode zeigte Wirkung.

Wir wollen die Weisskittel nicht kritisieren. Sie haben wichtigere Probleme zu lösen, als schräge Absätze zu interpretieren und sie sollen schliesslich Patienten möglichst schnell arbeitsfähig machen. Die Sympome beseitigen ist oft der schnellste Weg, die Ursache zu suchen oft aufwändig.

***

"(...) Diagnostik:  Bei der ärztlichen Untersuchung lässt sich die Hohlfußstellung gut erkennen. Mit Hilfe eines Röntgenbildes kann man zusätzlich die Stellung der einzelnen Fußknochen zueinander darstellen. Der Orthopädist kam ohne Röntgenbild aus!

Konservative Therapie:

Wenn ein Hohlfuß frühzeitig erkannt wird, können verschiedene nichtoperative Maßnahmen erfolgreich sein:

  • Anpassen von Einlagen für die Schuhe
  • Tragen speziell angepasster orthopädischer Schuhe
  • krankengymnastische Dehnung der Fußsohle ...)"

=> mehr

Da kommt mir jener Wissenschaftler in den Sinn, der das Gehör eines Flohs systematisch erforschte. Die Zusammenfassung der Erkenntnisse:

Nimm einen Floh, gib ihn auf die rechte Hand, halte die linke Hand hin und kommandiere "Hopp!". Der Floh springt auf die andere Hand, ergo hat er das Kommando gehört. Beim weiteren Kommando springt er wieder in die Ausgangsposition zurück.

Nun operiere dem Floh ein Sprungbein weg und wiederhole das Experiment. Der Floh springt wieder.

Steigere deine Fantasie und operiere dem Floh auch das zweite Sprungbein weg und wiederhole das Experiment. Nun stellt sich ein, was zu erwarten war. Der Floh springt nicht mehr! Dies auch dann nicht, wenn der Floh auf die andere Hand gelegt wird.

Erkenntniss: Wenn einem Floh beide Sprungbeine genommen werden, hört er nichts mehr!

Der Erfinder der Schnarchspange Arthur Wyss hat zu spüren bekommen, dass diverse Lungenärzte gar keine Freude an seinem einfachen, aber wirksamen Gerät gegen das Schnarchen haben. Das einfache Gerät wirkt gegen teure Therapien. Operationen werden hinfällig. Es scheint, dass er die Ursache direkt angegangen ist - praktisch, pragmatisch.

Ein Betroffener hofft auf die beste mögliche Behandlung. Die Leistungserbringer (Krankenkassen, Versicherer...) pochen auf die Einhaltung des Krankenversicherungsgesetzes. Danach muss die medizinische Behandlung  wirtschaftlich, wirksam und zweckmässig sein (Art. 32 Abs. 1 KVG). Hier gibt es Konfliktpotenzial zwischen der Schul- und der alternativen, bzw.komplementären Medizin. Ob Hinkebein mit Globuli geheilt werden könnte? Hinkebein wahrscheinlich nicht, aber es gibt eine Menge anderer Anwendungen, wo Erfolge offenbar nachgewiesen werden.

Jemand meinte betreffend Homöopathie: "(...) 1: einer Million verdünnt und gut geschüttelt.)"

Die 5 Methoden: Homöopathie, Anthroposophische Medizin, Traditionelle Chinesische Medizin, Phytotherapie und Neuraltherapie wurden 1999 für 6 Jahre in den Leistungskatalog aufgenommen. 2005 hat Bundesrat Couchepin diese Methoden aus dem Katalog gestrichen. Im September 2005 verlangte das Volk per Abstimmung mit 140'000 Unterschriften, dass die Schul- und die Komplementärmedizin gleichberechtigt nebeneinander PLatz haben müssen.  Nach weiterem Hin und Her verfügte Bundesrat Burkhalter im Januar 2011, dass die erwähnten 5 Methoden für weitere 6 Jahre in den Leistungskatalog aufgenommen werden. Das Seilziehen um die Anerkennung der Komplementärmedizin geht also weiter.

Am Ende der Behandlung ist der Betroffene froh, wenn er ein positives Ergebnis hat. Dies auch dann, wenn die Methode nicht der Schulmedizin entspricht.

Über Erfolge soll man sich freuen, jedoch nicht lustig machen. Dass es die Komplementärmedizin nicht einfach hat, ist vielen Scharlatanen zu verdanken. Ihnen ist es gelungen, mit Ausnützung der Gutgläubigkeit und dem Placeboeffekt Leuten Geld aus den Taschen zu ziehen.

Selbst Hans-Anton Rieder, der bei der Hörnlihütte am Matterhorn an eine Wasser-Quelle glaubte, musste klein beigeben. An anderen Orten wurde er offenbar fündig. Wer schnurgerade in einen Wald läuft, trifft irgendwann auf einen Baum...!

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Empfehlung: Lesen Sie das Finanzblog von Stephan Marti!

z.B.: Atomstromlose Drittwohnung und Hybrid

Sparen - Bereicherung an den eigenen Einkünften?

Vorsorgegeld gut anzulegen, scheint heute eine grosse Kunst zu sein! Oder wird den Pensionskassen lediglich Ramsch überlassen? Die Angriffe auf den Schweizer Finanzplatz wird es noch schwieriger machen. Auch lassen sich Eigenkapitalrenditen um die 15%, wie es sich einige Grossbanken wünschten, schwer erreichen.

"(...) Zürich (sda). Die Schweizer Pensionskassen haben im vergangenen Jahr mit ihren Anlagen Einbussen erlitten. Im Schnitt resultierte laut einer Erhebung der Grossbank Credit Suisse (CS) eine negative Rendite von 0,56 Prozent. Die gesetzliche Mindestverzinsung sei damit um 2,56 Prozent untertroffen worden, teilte die CS am Montag mit. Seit Beginn der Datenerhebung Anfang 2000 beträgt die erzielte Jahresrendite im Schnitt +1,85 Prozent.
Im vierten Quartal verbuchten die Pensionskassen deutliche Gewinne: Der Pensionskassenindex der Credit Suisse stieg um 2,57 Prozent und erreichte zum Jahresende 124,63 Punkte (100=Anfang 2000).
Die BVG-Mindestverzinsung legte derweil um weitere 0,5 Prozent zu auf den Stand von 139,45 Punkten. Somit verkleinerte sich die Differenz zwischen erzielter Rendite und vorgegebener Mindestverzinsung auf 14,81 Punkte.
Die Berechnung basiert auf den erzielten Renditen von schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen (vor Abzug der Verwaltungskosten), deren Vermögenswerte bei der Credit Suisse als Depotbank verwahrt werden.
Bei den Anlagen stieg die Liquiditätsquote (6,9 Prozent), ebenfalls erhöht haben die Pensionskassen ihre Engagements in Schweizer Aktien (11,3 Prozent) und in ausländischen Aktien (16,0 Prozent). Reduziert wurden dagegen die Engagements in Frankenobligationen (25,8 Prozent), Fremdwährungsobligationen (8,8 Prozent) und Immobilien (20,4 Prozent).)" Quelle: HR Today: Montag, 16. 01. 2012 

Wenn einmal Prämien bezahlt sind, wird offenbar nicht mit offenen Karten gespielt! Der Beobachter 2/12 weiss zu berichten:

"(...) 363 Franken im Jahr zahlt jeder Versicherte für die Verwaltung seines Pensionskassengeldes – behaupten Swiss Life, Axa und Co. In Wirklichkeit kassieren sie fast das Fünffache. ...)"

Kritik ruft nach Alternativen. Geld in grossen Mengen drucken ist bestimmt nicht die beste wie “Tragödie des Euro” zeigt.

So wird das Sparen zum  „ vergeblichen Versuch, sich an den eigenen spärlichen Einkünften zu bereichern.“
Wolfram Weidner (*1925), dt. Journalist  

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Empfehlung: Lesen Sie das Finanzblog von Stephan Marti!
 
 
Wobei man lernen kann, dass die AKW's doch sicher wären, hätte es kein Fukushima gegeben! Die einfache Logik: Hätten sich Politiker, Lobbysten und AKW-Bereiber (TEPCO) nicht verklüngelt... Wenn man hätte oder nicht, wenn man sollte oder nicht, je nach Sichtweise wird grössere Sicherheit vorgegaukelt....

Regiert "das Geld" die Welt?

"Geld regiert die Welt!"

"(...) Diese sprichwörtliche Redensart findet sich bereits in Georg Henischs 1616 gedrucktem Wörterbuch Teütsche Sprach und Weißheim und in ähnlicher Form in der Oper Margarete von Charles Gounod, wo es im Rondo vom goldenen Kalb heißt:

Ja, das Gold regiert die Welt.
Sie baut Throne,
Gott zum Hohne,
der Macht, die sie gefesselt hält.

In einer Predigt, die diese Redensart zum Gegenstand hat, heißt es:

Geld ist kein Diener, sondern eine Macht, die herrschen will.“ .)" (aus Wikipedia, Liste geflügelter Worte)

Heute gibt es Grund zur Annahme, dass es nicht das Geld generell, sondern ein ganz bestimmtes Geld ist, nämlich der US-Dollar!
Was nützt es, einem kleinen Land mit starker Währung, wenn es gegen "gezinkte" Dollars antreten muss? Oder wenn es Energie, Produkte und Dienstleistungen in Dollar berappen muss?

In "Der Welt-Geldbetrug" (Metapedia) wird versucht die Zusammenhänge darzustellen. Letztlich ist das Federal Reserve System die Machtzentrale der Welt!

Das Beispiel Griechenland, zeigt auf was geschieht, wenn die Finanzen aus dem Ruder laufen. Lange Zeit wurde das korrupte System finanziert. Nicht nur einheimische Kreditgeber kochten die Suppe, sondern auch ausländische. Die griechische Regierung wurde gar von einer bekannten amerikanischen Bank (G&S) beraten, wie man das Staatbudget frisiert, um EU-Bedingungen zu erfüllen. Jetzt sind es u.a. die einfachen Bürger, die das Schlamassel zu spüren kommen. Arbeitsplatzverlust, Lohneinbussen, Rentenkürzungen, usw.

Im Steuerstreit mit den USA wird erst Ruhe einkehren, wenn der Grossteil des Inhalts des "Tresors Schweiz" unter die Fittiche Onkel Sams in die USA verschoben ist - egal ob schwarz oder weiss. Dies wird wohl ein logischer Schluss sein, wenn man an die Machtkonzentration denkt. Der Rest der Welt kann danach nur noch für die AMI's schuften, beten und in die Sonne sehen...

Siehe auch: Griechenland zahlte 300 Millionen Dollar an Goldman Sachs

 

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Empfehlung: Lesen Sie das Finanzblog von Stephan Marti!

Wird das Fuder überladen, kann die Achse brechen

Kürzlich wurde im personalblog über eine ungeheuerliche Justizgeschichte aus dem Kanton Obwalden berichtet. Dabei wurde auch das brisante und Angst machende Werk von H. Durrer: SEIN WILLE GESCHEHE erwähnt. Heute können wir überrrascht eine erste Wirkung, die vermutlich ihren Teil mitträgt, wahrnehmen! Der Autor hatte bestimmt keine böse Absicht in diese Richtung. Zum Teil hat er die Gegner ja gar zu Verlierern in der Sache gemacht! =>"(...) ... Auch die Gegner gelten lassen, weder sich noch and’re hassen....)" => Anakreontischer Imperativ von Fridolin Tschudi

"(...) 30. Januar 2012, 10:03, NZZ Online

Karl Voglers Suizidversuch macht Politiker betroffen

Obwaldner CSP-Nationalrat stiess an persönliche Grenzen

CSP-Nationalrat Karl Vogler. (Bild: NOZ/Markus von Rotz)

CSP-Nationalrat Karl Vogler. (Bild: NOZ/Markus von Rotz)

Nationalrat Karl Vogler hat einen Suizidversuch unternommen. Die psychische Belastung sei unerträglich geworden, teilt er mit. Die Betroffenheit darüber ist im politischen Obwalden gross.

Markus von Rotz, NOZ

«In den letzten Tagen bin ich persönlich an meine Lebensgrenzen gestossen», liess Nationalrat Karl Vogler mitteilen. Er wolle in zwei Wochen über seine Gesundheit und darüber informieren, wie es mit ihm weitergehe. Die Meldung kam am von seinem Parteifreund und CSP-Regierungsrat Franz Enderli. Dieser bestätigte, dass Vogler Ende vergangener Woche einen Suizidversuch unternommen habe.

Das löst im politischen Obwalden grosse Betroffenheit aus. Selbst Walter Wyrsch, Präsident der CSP, welcher Vogler angehört, sagt, er sei «aus allen Wolken gefallen». Es habe im Vorfeld bei den letzten Kontakten mit ihm keine Anzeichen in diese Richtung gegeben.

Fachleute betreuen Vogler

Auch FDP-Fraktionspräsident Martin Ming reagierte gestern ungläubig und überrascht. Alle drei betonen, es sei wichtig, Vogler nun die nötige Zeit und Ruhe zu gönnen, um dann zu entscheiden, wie es beruflich und politisch weitergehen soll. Enderli betont, es gehe Vogler den Umständen entsprechend wieder gut. Oberste Priorität habe nun seine vollständige Genesung, weshalb er «an einem ruhigen Ort von Fachleuten betreut» werde.

Ursprünglich war geplant, die Öffentlichkeit erst am Montag über den Suizidversuch zu informieren. Weil vereinzelte Medien am Wochenende aufgrund von Gerüchten zu recherchieren begonnen hätten, habe man sich jedoch entschieden, noch am Sonntag an die Öffentlichkeit zu gehen, sagte Enderli der Neuen Obwaldner Zeitung. Karl Vogler ist jener ehemalige Präsident der Rechtspflegekommission, welcher im Buch von Hanspeter Durrer («Sein Wille geschehe») kritisiert wird. )"

Überbelastung - Stress - Burnout - Zusammenbruch kann der Preis für eine hohe Leistungsbereitschaft sein. Dies ist besonders dann der Fall, wenn Unangenehmes dazu kommt.

Diagnose Burn-out

Nach Gesundheitsbefragungen des Schweizerischen Bundesamtes für Statistik geben rund 40 Prozent der Berufstätigen in der Schweiz an, unter «Schwäche und Energielosigkeit» zu leiden. «Burn-out» nennt sich das Erschöpfungssyndrom, das durch konstante Überforderung und Stress ausgelöst wird und sich häufig nur schleichend bemerkbar macht. Die Folgen dieser konstanten Überforderung sind gravierend: Das Schweizerische Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) schätzt den durch Burn-out und Stress verursachten volkswirtschaftlichen Schaden infolge der Kosten für ärztliche Behandlung, Medikamente und Produktionsausfall auf jährlich 4,2 Milliarden Franken. Zählt man die stressbedingten Kosten für Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zusammen, ergibt sich gemäss Seco sogar eine Summe von 7,8 Milliarden Franken.
Aus diesem Grund wurde vor einigen Jahren in Zusammenarbeit mit der Suva das Onlineprojekt Stressnostress.ch ins Leben gerufen. Ziel ist es, die User über das Thema Stress zu informieren und dafür zu sensibilisieren. Quelle: Tagesanzeiger, Hintergrund, "Die totale Überforderung" 30.01.2012, 14:39 Uhr 

Im Bergkanton mit etwas über 30'000 Einwohnern (Grösse einer Mittellandgemeinde) mit einer Staatsinfrastruktur (Polizei, Gesundheitswesen, Bildungswesen, usw.) lastet auf den Amtsträgern oft eine grosse Last. Extrem ausgedrückt: Es muss mit niemandem alles gemacht werden!

SMS hat es treffend gesagt: "Fast jede vierte Führungskraft in Deutschland ist von Burn-out bedroht." Gefunden in Bild der Wissenschaft - 1/2012 - Studie der Uni Bochum.

Was für Deutschland gilt, kann auch in der Schweiz zu einem guten Teil gelten.

Von den Europäern wird von der Weltbank mehr Arbeitsleistung (Wochenstunden) verlangt. Es hat aber noch niemand gesagt, wer die Arbeit dafür bereitstellt. Entweder es wird automatisiert oder Arbeiten werden in Tieflohnländer verschoben! Und wenn es um die Finanzen geht, wird wacker weiter gezockt!

aus dem personalblog 16. Jan. 2012: Sein Wille geschehe

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Sein Wille geschehe

Eine ungeheuerliche Justizgeschichte
aus dem Kanton Obwalden

"(...) Wäre mir vor Jahren diese Geschichte erzählt worden, ich hätte sie wohl als  unmöglich betrachtet. Mein grosses Vertrauen in die Justizbehörden hätte es nicht  zugelassen, auch nur in kleinster Weise an der Arbeit dieser Leute zu zweifeln. Dass ich jetzt selber eine unglaubliche Justizgeschichte in diesem Buch festhalte, ist die Fol- lge davon, dass ich ein aufgeblähtes, emotional aufwühlendes Gerichtsverfahren miterlebt habe. Dadurch wurde mein Glaube in die Obwaldner Justiz erschüttert. Hp. Durrer )"

Presse
Aktuell: LUZERNER ZEITUNG
"Büezer muss teuer bezahlen"
Beobachter: 
"Es können auch Fehler passieren"

Um was es geht:

"(...) Ein einfacher Handwerker hat ein Buch über seine Erfahrungen mit der Obwaldner Justiz geschrieben. Entstanden ist ein brisantes und beängstigendes Werk.

Der Sarner Landschaftsgärtner Hampi Durrer ist unverschuldet in einen Justizfall verwickelt worden. Nach knapp zehn Jahren endete der Fall mit einem Urteil des Bundesgerichts. Dieses gab dem Obwaldner Handwerker Recht. Dennoch muss Hampi Durrer Kosten von rund 60'000 Franken selber berappen. Ganz zu schweigen von den unzähligen zermürbenden Stunden, Tagen, Jahren, in denen er zunächst vergeblich um etwas gekämpft hat, das einem einfachen Bürger eigentlich zustehen sollte: einen fairen Gerichtsprozess. Sein Ärger ist gross.

Pikant: Hampi Durrer wurde nicht etwa das Opfer einer unglücklichen Verkettung von Justizfehlern. Vielmehr lässt die detaillierte Aufzeichnung erahnen, dass ein von Seilschaften geprägter Justizapparat den Fall willentlich und systematisch in eine Richtung gelenkt hat, die es Hampi Durrer praktisch verunmöglichte, zu seinem Recht zu kommen.)" Quelle: Neue Luzerner Zeitung Online, 15. Januar 2012, 05:04

Es lohnt sich, die ganze Geschichte zu lesen! =>

SEIN WILLE GESCHEHE

Die Bundesverfassung sagt in

Art. 8 Rechtsgleichheit 1

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

und in

Art. 9 Schutz vor Willkür und Wahrung von Treu und Glauben

Jede Person hat Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür und nach Treu und Glauben behandelt zu werden.

..........

Man sagt: Recht und Recht haben seien zwei verschiedene Angelegenheiten. Ein ehemaliger Bundesrichter meinte einmal, neben dem Recht sei auch die Justiz zu beachten. Die Leser mögen ihre Meinung bilden. Der Autor verdient bezüglich Umgang mit den Kontrahenden Respekt.


Neue Arbeitsformen - wird die Welt irre?

Mein Grossvater sagte mir einst, dass es zwei Sorten von Menschen gäbe. Die, die arbeiten und die, die sich die Lorbeeren für diese Arbeit einheimsen. Er sagte mir, ich solle versuchen in der ersten Gruppe zu sein; es gäbe dort viel weniger Konurrenz.

Indira Gandhi

Neue Arbeitsformen stellen Arbeitnehmer vor neue Herausforderungen

Gesehen in: HR Today Newsletter 1/2012

Bern (sda). Ständige Einsatzbereitschaft, egal, wo man sich gerade befindet: Der moderne Job hat sich durch neue digitale Möglichkeiten und neue Arbeitsformen verändert. Bei diesen Voraussetzungen ist Abschalten schwieriger denn je und muss erst noch gelernt werden.

Die Arbeitszeit lässt sich flexibel einteilen, und der Arbeitsplatz ist da, wo man gerade ist -  das ist Experten zufolge die Arbeitsform der Zukunft. "Workstyle" nennt sie sich im Fachjargon. Momentan setzen erst wenige Unternehmen auf diese moderne Form der Arbeitsorganisation. Doch im Jahr 2012 werden wohl einige dazukommen.
Der Anspruch an Arbeitnehmer, überall und immer erreichbar und verfügbar zu sein, verstärkt sich. "Im Wettbewerb um die besten Talente binden Unternehmen Mitarbeiter als ganze Personen, verlangen aber auch quasi ständige Einsatzbereitschaft", sagt Jens Meissner.
Meissner ist Professor für Organisation und Innovation sowie Leiter des Masterstudiengangs Risk Management an der Hochschule Luzern. Er untersucht die Auswirkungen der neuen Arbeitsformen und deren Risiken.

"My cloud ist my castle"

Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit sind fliessend. Die nötigen Daten, die individuelle Informationswelt hat die moderne Arbeitskraft stets dabei, weil die Daten nicht mehr auf dem eigenen Computer, sondern in übers Internet zugänglichen Netzwerken (so genannten Clouds) gespeichert werden. "My cloud ist my castle", fasst Meissner den Trend zusammen.
Die Entwicklung wird begleitet von einem so genannten Laissez-Faire-Führungsstil. Dem Einzelnen werden mehr Freiräume und Verantwortung geboten. Selbstmanagement-Kompetenz und Selbstführung sind darum zentrale Fähigkeiten der Zukunft.
Für die Arbeitnehmer wird es immer schwieriger, sich abzugrenzen und abschalten zu können. "2012 wird deshalb das Jahr des Burnouts", prophezeit Meissner. Denn mit den neuen Freiheiten umgehen muss erst gelernt werden. Beratungsunternehmen in diesem Bereich haben darum Hochkonjunktur.

Menschen statt Jobs

Bei der Arbeitsform der Zukunft dominieren Projekte. Die Arbeitswelt ist derart komplex geworden, dass Chefs Verantwortungen an Teams delegieren müssen. Als Auswahlkriterien gelten nicht etwa "Job-Kategorien", sondern Aufgaben und Personen. "Mit den richtigen Leuten an spannenden Aufgaben zu arbeiten, geht vor."
Netzwerke sind wichtig. Laut Meissner geht es nicht um Freundschaften, sondern darum, dass man Beziehungsqualität aufbaut, die einen miteinander arbeiten lässt.
Die Forscher des Gottlieb Duttweiler Institute GDI haben denn auch Beziehungen und alles, was man unter "Social" subsummieren kann, zum Zukunftstrend schlechthin erkoren. War es früher das eher an Familienbeziehungen angelehnte und diskret behandelte "Vitamin B", das Tür und Tor öffnen konnte, sind es heute die Freundschaften. Sie sind transparent, ihr Wert wird durch Internetplattformen messbar.

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Man denke selber über die Konsequenzen nach!

Nicht von ungefähr: "(...) CS schickt Händler aus Sicherheitsgründen in die Ferien - Als eine der letzten Grossbanken verordnet die Credit Suisse ihren Händlern längere Pausen ohne Computerzugang und Blackberry. So soll die kriminelle Versuchung gebremst werden. ...)" Tagesanzeiger vom 28. 12. 11. 

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© CHO Consulting Herbert Odermatt, Flüelistrasse 25, CH 6072 Sachseln


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Empfehlung: Lesen Sie das Finanzblog von Stephan Marti!

2012 - A VISION OF HOPE

Unseren Lesern ist im neuen Jahr nur das Beste vom Guten zu wünschen. Doch Bäume sind bisher noch nicht in den Himmel gewachsen!

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© CHO Consulting Herbert Odermatt, Flüelistrasse 25, CH 6072 Sachseln


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Der alte Mann und das Mail

Als ich den Ferien meine Mails abrief, fand ich das Folgende darunter. Da mir der Name bekannt vorkam, las ich weiter, bevor ich es als Spam entsorgte. Mir war sofort klar, dass es nicht vom Bekannten Georg stammen konnte. Hätte er mich ansprechen wollen, dann hätte er es anders angerichtet:
 
Von: georgevranek@hotmail.com
Betreff Hello
CC Georg Vranek

Hi, I really don’t mean to inconvenience you right now but I made a quick trip to Madrid Spain this past weekend and had my bag stolen from me in which contains my passport ,cash and credit cards. I know this may sound odd, but it happened very fast. I’ve been to the Switzerland embassy and they’re willing to help me fly without my passport but I just have to pay for my ticket and settle my hotel bills and other expenses.
 
Right now I’m out of cash plus i can’t access my bank without my credit card here, I’ve made contact with them but they need more verification. I was thinking of asking you to lend me some money now and I’ll pay back as soon as I get home. Please i'll be needing about €1,600 as soon as possible, you can have it wired to my name by western union to Madrid Spain,you will email me the mtcn control number so i can pick the money up.You can reach me on May-field hotel # 34 634 120 278 . I will be grateful if you can do this for me.

Regarding how to send the money go to any store or shopping mall that operates western union money service transfer and request to send money.
 
Receivers Name: George Vranek
Address; Calle rio minu 
2, 4a, 28980,
Madrid, Spain.

Kindly email me the transfer receipt immediately you send the money.Anticipating your reply at the earliest to my request.

Regards

George Vranek,
retired aeronautical engineer
P.O. Box 1030
CH-6371 Stans
Switzerland
Zu Hause angekommen, ging ich der Sache etwas nach. Ich stiess auf den Artikel von Niklaus Wächter in der ONZ:
 
Nick Wächter
 
"(...) Stans  |  11. Dezember 2011

Ahnungsloser Nidwaldner versendet Hilferuf

Nicht schlecht gestaunt haben die Freunde und Bekannten des Stansers Georg Vranek: Er sei in Spanien gestrandet und benötige dringend Geld, hiess es in einem E-Mail von ihm. Geschrieben hat das aber nicht der sesshafte Rentner, sondern ein Internet-Gauner.

Georg Vranek kann es nicht fassen: Ein Betrüger hat sich seines Hotmail-Kontos bemächtigt.

Fotos: Niklaus Wächter

Das E-Mail-Adressbuch des pensionierten Luftfahrt-Ingenieurs Georg Vranek ist prall gefüllt mit Kontakten aus seiner Zeit als aktiver Pilot. Doch er lebt seit Jahren sehr zurückgezogen und korrespondiert nur noch mit einem kleinen Kreis von Luftfahrt-Enthusiasten. Vor allem, um sein Projekt eines Helikopters mit im Flug einziehbaren Rotorblättern anzubieten. Umso grösser war das Erstaunen vieler einstiger Fliegerkameraden, wieder einmal etwas vom inzwischen 75-Jährigen zu lesen. Und erst noch in englischer Sprache, die Georg Vranek zwar beherrscht, aber natürlich nicht gegenüber seinen Schweizer Freunden und Bekannten anwendet. Er sei auf einer Kurzreise in Madrid seiner ganzen Barschaft und Ausweise beraubt worden. Darauf habe er sich bei der Schweizer Botschaft in Madrid gemeldet und dort habe man ihm versprochen, ihm dabei zu helfen, ohne Ausweise wieder die Heimat zu erreichen. Allerdings müsse er für alle Kosten aufkommen, hiess es im E-Mail. Er bitte deshalb um Überweisung von 1600 Euro an die Western Union in Madrid. Für Rückfragen sei er telefonisch im Mayfield Hotel zu erreichen. Die ONZ hat angerufen: «Ist dort Georg Vranek?» «Moment ich muss mal auf der Liste nachsehen. Nein, er ist nicht im Hotel. Er wird in zwei Stunden zurück sein», lautete die Antwort in sehr schlechtem Englisch.

Passwort per E-Mail versandt

Der Stanser Vranek ist total geschockt von diesen Vorfällen. Aber leider nicht unschuldig am dreisten Betrugsversuch. Seine E-Mails verwaltet er über email.com – weil es gratis ist. «In letzter Zeit hatte ich einige Probleme mit dem Öffnen von Mails», erzählt er. Darum habe er email.com eine elektronische Nachricht gesandt mit der Bitte um Behebung der Probleme. Darauf habe man ihn aufgefordert, seine Daten einschliesslich Passwort zu übermitteln. Und was hat der arglose Senior getan? Genau das, was man ihm aufgetragen hat und wovor alle Sicherheitsexperten bei jeder Gelegenheit eindringlich warnen: Er hat sein Passwort per E-Mail versandt. «Ein Provider oder Datenbankbetreiber wird nie nach einem Passwort fragen. Passworte sind tabu», predigen die Experten und auch die Datenbanken-Betreiber bei jeder Gelegenheit. Dass E-Mails von Netzpiraten auf der Suche nach Passwörtern und Bankzugängen aus dem Netz gefischt und gelesen werden, weiss heute jedes Kind. Aber eben: Georg Vranek ist kein Kind. Sondern ein kultivierter, betagter Herr fernab kriegerischer und krimineller Vorgänge und vertieft in sein immerwährendes Studium der luftfahrttechnischen Entwicklungen. Kurzum: ein etwas abwesender Zeitgenosse, und ein ahnungsloser. «Ich weiss es nicht», lautete seine Antwort auf die Frage, ob er denn kein Virenschutzprogramm installiert habe. Der Sohn kümmert sich um den Computer des einseitig interessierten Papas. Wenn er Zeit dazu hat. Und die hat er manchmal eben nicht.

Der oben abgedruckte Hilfsappell ging an alle Kontakte auf der Adressliste. 
Hotmail-Konto geknackt

Bis anhin hat der Betrugsversuch keinen materiellen Schaden angerichtet. Alle Empfänger dieses dubiosen Hilferufs konnten leicht erkennen, dass dies nicht der Vorgehensweise des angeblichen Absenders in einem akuten Notfall entsprach. Zumal der Appell in englischer Sprache erfolgte. Und zumal sich der Empfängerkreis fast ausschliesslich aus nicht sonderlich nahestehenden Personen zusammensetzt. Doch die Tatsache, dass offensichtlich sein eigener Computer – von räuberischen fremden Mächten gesteuert – E-Mails mit korrektem Absender an alle seine Freunde und Bekannten verschickt, trifft den Stanser zutiefst. «Es ist mein Fehler. Es war dumm, das Passwort zu versenden», sieht er zerknirscht ein. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass ein Hacker sein Hotmail-Konto geknackt und das Passwort für seine Zwecke geändert hat. Vranek konnte nicht mehr darauf zugreifen. Ein untrügliches Zeichen für eine kriminelle Machtübernahme.

Nicht das letzte Opfer

Die Polizei riet Vranek, auf eine Anzeige zu verzichten, weil ja kein Schaden entstanden sei. Was nicht weiter erstaunlich ist, wenn man weiss, dass die spanischen Behörden sich beispielsweise hartnäckig weigern, die einem österreichischen Bankräuber abgenommene und nachweislich aus einem Banküberfall in Alpnach stammende Beute von mehr als 100'000 Franken den rechtmässigen Besitzern auszuhändigen (die ONZ berichtete). Vor diesem Hintergrund scheinen Rechtshilfegesuche Richtung Spanien wenig sinnvoll. Immerhin hat der Stanser mittlerweile ein Gratis-Virenschutzprogramm installiert und darf sich selbst dazu beglückwünschen, in der Vergangenheit keine Bankgeschäfte über das Internet getätigt zu haben. Ein Trost bleibt dem Rentner aus Stans: Er ist nicht das erste Opfer solcher üblen Machenschaften und wird nicht das letzte sein. Kürzlich verschickte der Rechner eines Luzerner Oberarztes einen ähnlichen Hilferuf – gespickt mit Rechtschreibefehlern. Tröstlich: Solange die Betrüger lesbar zu dumm sind, um zu ihrem Ziel zu kommen, haben die Unvorsichtigen noch eine Chance, ihren Computer abzusichern.)"

Was kann daraus gelernt werden?

Das eigene System sollte gut gewartet sein, der Browser auf dem aktullen Stand und die wichtigen Programme müssen ebenfalls auf dem neuesten Stand sein. Was die Sicherheit anbetrifft, so sollte man diesbezüglich ein professionelles Tool einsetzen (z.B. Internet security von Swisscom). Wer selber ein Antivirenprogramm lädt (z.B. Avast), sollte diesen immer auf dem neuesten Stand haben. Dem PC ein Router vorzuschalten macht ebenfalls Sinn (ändert dauernd die IP-Adresse). Dies alles, mit einer internen Firewall sollte eigentlich genügen.

Wer regelmässig einen Browser Check durchführt (www.desine.de) und die angezeigten veralteten Programme aktualisiert, hat schon viel für die eigene Sicherheit getan. Zusätzlich soll auf einer externen Festplatte regelmässig ein Image abgebildet werden. So steht man nicht vor dem Nichts, sollte es einmal zu einem totalen Datenverlust kommen. Dann wäre noch die Sache mit dem Passwort.

"(...) Ihr Kennwort sollte mindestens acht Zeichen lang sein. Verwenden Sie sowohl Klein- als auch Großbuchstaben. Auch Sonderzeichen und Zahlen sollten in Ihrem Kennwort vorkommen. Benutzen Sie keine Begriffe, die in einem Wörterbuch vorkommen. Verwenden Sie keine persönlichen Daten wie Ihren Namen oder Geburtsdatum. Ändern Sie Ihr Kennwort regelmäßig.
Eine gute Idee ist es, sich einen Kennwort-Merksatz auszudenken. So liefert der Merksatz "mein Vater trägt seit 1974 breite Krawatten" das Kennwort "mVts1974bK" oder der Merksatz "die Lieblings-Zahl von Tante Trude ist 9" das Kennwort "dL-ZvTTi9". )"

Viele fühlen sich, was die Aktualisierung und die Sicherheit betrifft überfordert. Es verwundert nicht, dass so viele PC's als Zwischenstation zur Verbreitung von Spam und anderer Malware missbraucht werden und dadurch das Internet missbrauchen, dieses unnütz überlasten und anderen viel Schaden zufügen. Die ältere Generation scheint hauptsächlich betroffen zu sein. Niklaus Wächter meint, gekommen sei nun die:

"(...) Die Zeit der Revanche

Sie sitzen ratlos vor ihren Bildschirmen. Einsam und verzweifelt. Ältere Menschen. Die weder Lust noch das Bedürfnis und schon gar nicht das technische Verständnis dafür haben, sich den immer schneller anrollenden Wogen der elektronischen Revolution entgegenzuwerfen, sie auszukosten und auszuwerten. Sie wollen ganz einfach an den modernen Kommunikationsmöglichkeiten teilhaben, ohne deswegen zwangsläufig zu Experten werden zu müssen.

Viele von ihnen sind auf die gütige Hilfe der nachfolgenden Generationen angewiesen – spätestens dann, wenn der Computer ein Eigenleben entwickelt. Doch genau dann hat oft keiner Zeit für die in elektronische Not Geratenen. Oder man will keine Zeit mehr haben, weil die Geduld ausgegangen ist. Weil viele alternde Menschen mit der modernen Technologie ebenso wenig anfangen können wie ein Kleinkind mit einem Ferrari. Apropos Kleinkind: Haben uns die heutigen Senioren nicht einst auch mit ihrer Nachsicht, Zeit und Geduld verwöhnt? Uns das Sprechen und Gehen beigebracht? Uns bei Schulaufgaben unterstützt? Unsere Zähne vor dem allzu frühen Ruin und uns vor Unfällen bewahrt? Uns mit vielen Herausforderungen und Tücken des Lebens vertraut gemacht? Uns zum Fussballplatz gefahren? Mitgefiebert? Mitgelitten? Getröstet?

Sie sind uns immer beigestanden. Damals – als wir so vieles noch nicht begriffen. Nun sind sie es, die nicht mehr alles begreifen. Die Zeit der Revanche ist gekommen. )" Quelle: http://www.onz.ch/artikel/111166/

Aus Vraneks "Küche":

DiscRotor: What Goes Round Could Go Faster - Aviation Week

diskrotor - vranek.ch

1517  www.unicopter.com/1517.html

   
Nicht so ganz ernst gemeint: Georg Vraneks "Porsche Skymaster"
"Eine Dreiseitenansicht ist schnell gezeichnet..."

...

Niklaus Wächter ist u.a. ein begnadeter Flieger und Fotograf. Wenn Sie Bilder aus der dritten Dimension mögen, bei ihm werden Sie fündig oder er holt sich Ihre Wünsche! Sehen Sie sich um: Reportair: Luftaufnahmen (Flugaufnahmen) - N. Wächter, Schweiz ... 

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Niklaus Wächter

Journalist BR/Fotograf

Talrain 47

6043 Adligenswil

Tel.   +41413703826

Mob. +41792496785

web: http://www.reportair.ch/

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Aus dem Personalblog: 

03. 05. 2010: Nicht nur Giganten am Himmel

28. 12. 2008: Vollkommenheit ist, wenn man nichts mehr wegnehmen kann 

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© CHO Consulting Herbert Odermatt, Flüelistrasse 25, CH 6072 Sachseln


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Empfehlung: Lesen Sie das Finanzblog von Stephan Marti!
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