Verhinderte Freiheit

Eine Mitteilung von: Unique (Flughafen Zürich AG)

"(...) Strengere Sicherheitskontrollen für Flughafen-Mitarbeitende 

Seit 1. Juli 2008, müssen Mitarbeitende am Flughafen Zürich die gleichen Sicherheitskontrollen durchlaufen wie Passagiere, wenn sie das eingezäunte Flughafengelände betreten wollen. Durch die Umsetzung dieser EU-Verordnung entstehen Kosten in der Höhe von knapp 30 Millionen Franken.

Die EU schreibt vor, dass so genannte "sensitive Bereiche" an Flughäfen auch vom Personal nur noch via einer Sicherheitskontrolle betreten werden dürfen. In Zürich bildet der Flughafenzaun die Grenze zum sensitiven Bereich. Da das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) diese Verordnung auch für die Schweiz als bindend erklärt hat, müssen ab heute, 1. Juli 2008, am Flughafen Zürich die Mitarbeitenden ...   mehr
Es scheint, dass die gesuchten Freiheiten im Handel innerhalb der EU (Motivation), durch mehr Einschränkungen zunichte gemacht werden (Kompensation). Ähnlich wie in der Statik sind auch hier die Summe aller Momente und Kräfte gleich Null!

Dinge, die die Welt nicht braucht

Der Chef kriegt einen roten Kopf, dann platzt ihm der Kragen. Selber schuld – er hat es versäumt, eine Krawatte mit eingebautem Kühler zu erstehen.
blue_quad von DAVID LEE (30.06.2008)
Cool bleiben dank Ventilatorbelüftung.
Cool bleiben dank Ventilatorbelüftung.
Wie so viele wirklich lebenswichtige Gadgets kommt auch dieses aus Japan. Gerade in hitzigen Situationen ist das wichtigste, einen kühlen Kopf zu bewahren, und da ist der Halswürger bekanntlich nicht förderlich. Doch mit dem USB Necktie 2 klappts. Im Krawattenknoten befindet sich ein kleiner Ventilator. Die Krawatte wird per USB an den PC geschlossen und ist dank einem Batteriepack auch unterwegs einsetzbar.

Recht auf geistiges Eigentum

In Frankreich darf die Bäckerei Cornu seit einem französischen Gerichtsentscheid vom April das Wort «Champagne» nicht mehr auf den Verpackungen verwenden. Dagegen hat die Bäckerei rekuriert. Mehr in 20 Minuten: ...Ein Dorf trotzt «den Galliern»...

"(...) Die Winzer des Waadtländer Dorfes Champagne mussten 2004 wegen der Bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU den Namen «Vin de Champagne» aufgeben und die Etiketten sowie das Werbematerial neu gestalten. Seither kämpfen sie für eine Anerkennung der früheren Bezeichnung.

Der innere Widerstand ist ungebrochen!

«Je mehr Ärger man uns bereitet, umso mehr verteidigen wir uns», sagte Albert Banderet, Statthalter von Grandson, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Er kritisierte den französischen «Imperialismus» aufs Schärfste.
«Realistischerweise werden wir auf dem Gesetzesweg nichts mehr erreichen», sagte Thomas Binschedler, Sprecher des Dorfkomitees. Mehr dazu in news.ch: ...Ortsschild von Champagne symbolisch ausgerissen...

Der Chasselas aus Champagne schmeckt wie eh und je, auch wenn er heute anstelle von «Vin de Champagne» , mit «Libre-Champ» bezeichnet wird. Ich hätte nie Mühe, diesen echten Jurassier mit einem französischen Champagner zu verwechseln. Den Chasselas kennt man auch unter der Bezeichnung Gutedel. Die bekanntesten Chasselas-Weine der Schweiz sind der Aigle, der Epesses (inklusive Calamin und Dézaley) der Féchy, der Fendant, und der Mont-sur-Rolle . Mein Favorit ist der Calamin, z. B. von J&M Dizerens.

"(...) Bonvillars

 

 

Am linken Ufer des Neuenburgerses auf den 190 Hektaren sind die Weine eher den spritzigen Neuenburgerweinen verwandt, als den gehaltvolleren Chasselas von den Ufern des Genfersees. Nebst dem Chasselas runden Müller-Thurgau und Pinot gris das Weisswein Angebot ab. Der Pinot noir ist dominierend im Gebiet von Bonvillars.


Champagne* (nicht zu verwechseln
mit der grossen Weinbauregion in Frankreich)
Fiez
Bonvillars
Onnens
Corcelles
Concises

* Bei EU-Verhandlungen "Streit" um Champagne

Das kleine Dorf bei Bonvillars trägt seinen Namen bereits seit 855.
Dies gefällt aber den Franzosen nicht. Da der Name Champagne weltweit geschützt ist für moussierende Weine aus der Region Reims und Epernay. Das ganze für ca 50'000 Flaschen Chasslas nahe dem Neuenburgersees. Sie dürften den Ort zukünftig nicht mehr aufs Etikett schreiben. Ab dem Jahrgang 2002 sieht man, auf den Etiketten, der eleganten erfrischenden, Chasselas aus dem Waadländer Weindorf Champagne wohl kaum noch die Bezeichnung des Dorfes. aus: Schweizerweinecke:
... Bonvillars, Vully,...

EU-Reformvertrag weiter in der Kritik

Nachdem sich Irland unter Wahrnehmung der demokratischen Rechte geweigert hat, den Reformvertrag der EU anzunehmen, blies der Gegenwind scharf. Von Demokratieverständnis wurde wenig verspürt.

Interessant ist, dass nun in Deutschland Oposition aufkommt. Peter Gauweiler aus der CSU und die Linken haben sich zu Wort gemeldet.

Cicero:

"(...) Köhler unterschreibt EU-Reformvertrag nicht
Die EU-Reform wird weiter ausgebremst: Nach dem Veto der Iren zum Vertrag von Lissabon hat nun auch Bundespräsident Horst Köhler eingelenkt: Er wird die so genannte Ratifikationsurkunde vorerst nicht unterzeichnen. Grund dafür sind Klagen des CSU-Politikers Peter Gauweiler und der Linken gegen das Reformwerk. "Angesichts vorliegender Anträge auf einstweilige Anordnung folgt der Bundespräsident damit einer Bitte des Bundesverfassungsgerichts", erklärte das Präsidialamt. Jetzt muss das Verfassungsgericht entscheiden. Ein Termin für das Urteil steht bisher noch nicht fest.

"(...) Kaczynski legt Lissabon-Vertrag aufs Eis
Einen Tag nachdem der deutsche Bundespräsident die Ratifizierung des Reformvertrags von Lissabon vorerst verweigert, hat auch Polens Präsident Lech Kaczynski eine Unterschrift als "sinnlos" abgelehnt. Allerdings ist das Nein aus Polen deutlich problematischer. Mehr in Financial Times Deutschland, EU-Reformkrise

Nun sind die Iren also nicht alleine, die alles etwas anders sehen.

Lesenswert:

Ob am Schluss etwas mehr Demokratie und etwas mehr Föderalismus und dafür etwas weniger "Neoliberalismus" erwartet werden darf?

Kopieren – die letzte Chance - schon vorbei

"(...) Am 1. Juli 2008 tritt in der Schweiz das neue Urheberrecht in Kraft. Die wichtigste Änderung: Programme zum Umgehen eines CD/DVD-Kopierschutzes dürfen nicht mehr angeboten werden (siehe Abschnitt «Das neue Urheberrecht»). Der PCtipp muss deshalb bis Juli alle betroffenen Tools aus dem Download-Archiv entfernen. Dasselbe gilt für entsprechende Anleitungen im Heftarchiv.

 

Wer sich also noch eindecken will, muss sofort aktiv werden!

Mehr: Pctipp: ... Die letzte Chance...

"(...) Zwar darf man für den Eigengebrauch noch immer CDs und DVDs kopieren, auch wenn sie mit einem Kopierschutz versehen sind. Doch ist es verboten, Computerprogramme, mit denen ein Kopierschutz umgangen werden kann, kostenlos anzubieten oder zu verkaufen. Dadurch entsteht die etwas absurde Situation, dass man eine kopiergeschützte DVD zwar kopieren darf, aber unter Umständen nicht kann, weil die benötigte Software illegal ist.

 

Mehr im Tagesanzeiger ...Urheberrecht, in einer Woche wird es verzwackt...

Lesenswert:

«Absolut erfolglos asbsolute-Return-Fonds«

Spekulation ist zukunftsgerichtet. Ich erwarte etwas, was projiziert wird. Der Spekulant versucht mich bei guter Laune zu halten. Ich erwarte den sicheren und erst noch überdurchschnittlich hohen Gewinn. Und ich bin gar so naiv, dass ich dem Spekulanten meinen Glauben schenke. Alles wäre halb so schlimm, würde die Macht der Spekulation und somit die Manipulation der Spekulation nicht geben. Da nützen auch die besten ...Kapitaltricks...(und wie sie funktionieren sollen)... (infoverlag) kaum viel. Denn, wären diese wirksam, würde sie niemand veräussern!

 

Dass manipuliert wird, liegt wohl auf der Hand:

"(...) ...Dem Schnell-Verdiener wird vorgeworfen, seine Anlage-Tips nicht so sehr zum Nutzen der Leser als zum eigenen Vorteil veröffentlicht zu haben.

Für den früheren stellvertretenden "Bilanz"-Chefredakteur Thomas Trüb war es "ein offenes Geheimnis", daß Herbert Schreibarbeit und Börsenaktivität geschickt verknüpfte. Allerdings war Herbert nach den Erkenntnissen Trübs nur "der cleverste, mitnichten aber der einzige Börsenjournalist", der aus seinen Anlage-Ratschlägen vor allem eigenes Kapital zu schlagen wußte. Das schrieb Der Spiegel 29/1983 in ...Musik in den Uhren...

Wer sich Kompetenzen angeeignet hat und eine Marktnische entdeckt hat, wird diese wohl weiterhin pflegen. Schon die Gewerbefreiheit lässt dies zu. Alfred P. Herbert wirkt weiterhin als Informationsquelle. Er liefert heute ..."Tägliche Gerüchte aus Börse und Wirtschaft"... Damit keine Unklarheiten aufkommen, sind die "Spielregeln" festgelegt. Mehr unter Cash-Guru, ...Impressum/Disclaimer...

"(...) Frankfurt - Am 25. März hatte ein netter Internet-Surfer namens "Graham_II" einen tollen Aktientip parat: "Neue Lasertechnologie revolutioniert Chirurgie", schrieb er im Brokerboard von Consors - eine Plattform, die der Discountbroker im Internet bereit stellt, damit Surfer ihre Tipps austauschen.

Graham_II gab sich reichlich Mühe und schrieb ungewöhnlich viel Text. Besonderes Gewicht verlieh er seinen Aussagen dann im vorletzten Absatz: "Ich bin Analyst der West LB", heisst es da, "und arbeite derzeit an einer Studie über dieses Unternehmen die ich in 2 Wochen institutionellen Anlegern von uns vorstellen werde." Darüber schrieb das manager-magazn am 12. 04. 2000 in Aktientips ...Aufsicht macht sich Sorgen...

Dass ich als kleiner Fisch im grossen Karpfenteich vorsichtig agieren muss, liegt auf der Hand. Dass sich aber Profis der ersten Garnitur derart aufs Glatteis begeben wie jene, die für die eben erwähnte West LB tätig sind, gibt zu denken. Mehr in SPIEGEL ONLINE: ...WestLB meldet Milliardenverlust...

WestLB ist in guter Gesellschaft mit anderen grossen Geldinstituten wie UBS, CS u.a. mehr.

Stephan Marti beleuchtet das Thema Spekulation am Beispiel des Ölpreises in der nächsten Lektion seines kleinen Finanzseminars:

Im Kampf gegen eine Manipulation des Ölpreises wird die Londoner Future-Börse ICE erstmals den Handel mit Terminkontrakten regulieren. Mehr im Handelsblatt: ...Börse geht gegen Manipulation bei Öl vor...

Etwas ohne Risiko ist im Finanzbereich nicht zu haben. Aber es wird immer wieder angepriesen - fast ein finanzielles Perpetuum Mobile.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.
Absolute-Return-Fonds sollen dem Anleger Gewinn in allen Marktsituationen bringen. Das haben die meisten in den vergangenen zwölf Monaten nicht geschafft - der Querdax ... weiter lesen bei ZEIT ONLINE ... »
Es gibt wirklich nichts ohne Risiken. Und ausser der in obigen Artikel genannten Bank, kenne ich Produkte, die noch schlechter abgeschnitten haben. Vielfach werden die durch Telefonverkauf unter das Volk gebracht. Aber, es muss nicht jeder Telefonanrufer von Grund aus schlecht sein. Ein gesundes Risikoverständnis ist angebracht.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen: Kantonale Zweckmässigkeitsbeurteilung für Finanzblogger, Schildbürger und Tunnelbauer

Vor zwei Jahren erschienen: In Deutschland nehmen einige Abschied

Vor drei Jahren erschienen: Guru, Cash, Borsalino und Spielberg

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig



Gesamtarbeitsvertrag für temporär Arbeitende

swissstaffing berichtet: "Gerne teilen wir Ihnen mit, dass die ausserordentliche Generalversammlung von swissstaffing und der Zentralvorstand der Gewerkschaft Unia dem Gesamtarbeitsvertrag für temporär Arbeitende (Personal Sigma) gestern (24. 06. 08) zugestimmt haben. Nähere Informationen entnehmen Sie angehängtem Newsletter."

Newsletter

"(...) Geschätzte swissstaffing-Mitglieder
Sehr geehrte Damen und Herren
Mit grosser Freude möchten wir Ihnen mitteilen, dass sowohl die ausserordentliche Generalversammlung von swissstaffing als auch der Zentralvorstand von Unia gestern dem von swissstaffing und der Gewerkschaft Unia ausgehandelten GAV für temporär Arbeitende zugestimmt haben. Damit konnten die fast einjährigen, intensiven Verhandlungen zwischen swissstaffing und Unia, die in den Verhandlungen auch die Gewerkschaften Syna, KV Schweiz und Angestellte Schweiz vertrat, zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. swissstaffing und Unia hatten sich Ende Mai über die Eckwerte des GAV für temporär Arbeitende geeinigt.
Die gestrige ausserordentliche Generalversammlung hat dem GAV mit 96% der Stimmen (407 abgegebene Stimmen) zugestimmt.
Jetzt wird dem Bundesrat die Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE) des Vertrags beantragt. swissstaffing und Unia hoffen, den allgemeinverbindlich erklärten GAV bereits per 1.1.2009 in Kraft setzen zu können.
Der Abschluss eines GAV für temporär Arbeitende in der Schweiz fällt mit der Einigung des Rates der Europäischen Union bezüglich der Richtlinie über Temporärarbeit (Temporary Agency Work Directive) zusammen (Übersetzung). Die beiden Regelwerke stehen sich inhaltlich nahe.
Für weitergehende Informationen steht Ihnen das swissstaffing-Team gerne zur Verfügung.
Charles Bélaz Georg Staub
Präsident swissstaffing Direktor swissstaffing

Lesen Sie dazu:

Hat das EU-Parlament nichts zu tun?

Die EU redet von Demokratie. Sie meint besten Falls parlamentarische Demokratie. In einer *Kratie" (Herrschaft), wo das Volk nichts zu sagen hat, herrscht Diktatur, Diktatur, auf meherere Köpfe verteilt! Dem zu Folge wären die EU und sämtliche Länder, die eine parlamentarischen "Demokratie" verkörpern, im besten Fall Demokraturen! Dies im Gegensatz zu einer direkten Demokratie, (wie sie die Schweiz kennt) siehe: Direkte Demokratie in der Schweiz unter: "demokratie.geschichte-schweiz.ch."

"(...) Neben Überlegungen zur Sicherung von Vielfalt in Zeiten fortschreitender Medienkonzentration enthält der Text auch Empfehlungen für Regulierungen der Blogger, die Widerspruch hervorgerufen haben. Der Bericht vermisst klare und rechtlich eindeutige Definitionen von Weblogs und des Status ihrer Autoren und Betreiber. Er erwähnt daraus resultierende «Unsicherheiten in Bezug auf Unparteilichkeit, Verlässlichkeit, Quellenschutz, Anwendbarkeit ethischer Codes und Haftung bei Rechtsstreitigkeiten.» Mehr in der NZZ: ... Blogger kontrollieren?...

Lesenswert:

Die gleichgeschaltete Presse ist meiner Ansicht nach eine viel grössere Gefahr, als es die Blogger darstellen.

Managerlöhne 2007 überproportional im Plus

Bezüglich Mässigung: Keine Spur! 

"(...) Bern (sda) In der Schweiz hat sich der Graben zwischen den Manager-Salären und den Niedriglöhnen laut Travail.Suisse im vergangenen Jahr weiter geöffnet. Nun fordert sie Massnahmen, um «die Lohnexzesse auf den Teppichetagen» zu beenden.

Meh dazu weiss HR Today zu berichten: ...Managerlöhne 2007 - keine Spur von Mässigung... 

Über zu hohe Gehälter und Abfindungen haben wir uns schon geäussert. Es würde der Volkswirtschaft Schweiz gut anstehen, den Mittelstand zu pflegen und damit zu erhalten. Mit einer Lohnschere, die den "Mund" zu weit öffnet, wird aber das Gegenteil erreicht.

Es gibt viele Millionäre

Noch nie gab es so viele Millionäre“ titelt CASH daily heute einen Beitrag. Über 10 Millionen soll es davon weltweit geben. Das ist beachtlich, wenn man zur Kenntnis nimmt, dass es allein im letzten Jahr 6% mehr geworden sind.

Der Nahe Osten, Afrika(!) und Lateinamerika verzeichen überdurchschnittliche Zuwachsraten, während die westlichen Länder, allen voran die USA, Europa und die Schweiz unterdurchschnittliche Werte zeigen. Da von Dollar-Millionären die Rede ist, erstaunt die Zunahme nicht. Der Dollar hat sukzessive an Wert eingebüsst. Die geschätzte jährliche Zunahme an Millionären ist nicht weit von der jährlichen weltweiten Inflation entfernt. Ein Dollar-Millionär vor 40 Jahren hatte ein anderes Gewicht als jener von heute! Es entspricht der einfachen Logik, dass sich die Finanzinstitute auf die "aufstrebenden" Kapitalgebiete konzentrieren und dort ihre Zelte aufzuschlagen beginnen, wo vermehrt Kapital generiert wird. Das Private Banking (CS "& Co") erhofft sich dort in naher Zukunft gute Geschäfte.

Bedenkt man, dass es in der Schweiz möglich war, dass sich ein Mittelständler, der sich beruflich angestrengt hat und mit dem Geld sparsam umging, sich mit Hilfe seiner Bank ein Haus leisten und weitgehend amortisieren konnte, und dass er für sich die drei Säulen der Vorsorge aufbauen konnte, dann gehört er vermutlich auch in den Kreis der "Durchlauchten"! Aber er braucht sich deswegen kaum etwas einzubilden. Der Sozialstaat ist ihm hartnäckig auf den Fersen. Wenn wir davon ausgehen, dass jemand der alt wird, länger krank ist (und wer gesund ist der sei zu wenig untersucht!), dann muss früher oder später mit einem stationären Aufenthalt in der Langzeitpflege gerechnet werden. Je nach Schweregrad sind Jahreskosten von +/- an die 100'000.- Franken durchaus realistisch. Über den Daumen ist schnell gerechnet, wo die Million hinkommt!

"(...) Die Krankenkassen bezahlen weiterhin rund 60 Prozent oder rund zwei Milliarden Franken. Den Rest tragen die öffentliche Hand und die Versicherten.

Da neben den Leistungserbringern, neben der öffentlichen Hand auch die Versicherten selber Leistungen zu erbringen haben, ist auch der Verzehr des Eigenkapitals zwingend vorgesehen. Man kann man sich die grosse Umverteilung selber ausmalen.

Die Milchmädchenfrage sei gestattet: Wie behandelt der Sozialstaat einen fleissigen Sparer und jemand, der das Geld stets mit beiden Händen ausgegeben hat und am Schluss praktisch kein Vermögen aufweist? Die Antwort ist einfach: Der Sparer wird endlich dafür bestraft, dass er sein Geld nicht stets in den Umlauf eingespiesen hat. Mit seinem Verhalten hat er nicht zur Entwicklung der Wirtschsft beigetragen! Ausgleichende Gerechtigkeit? Und wie erklärt der Sozialstaat einem vom Schicksal getroffenen Bürger, dem eine IV-Rente vorenthalten wird, die grossen Geldströme in den Balkan? Die betroffene Person hat mir erklärt, er müsste vermutlich die Instruktion über das "Wie" in Belgrad abholen...!

"(...) Einwanderer aus dem Balkan beziehen überproportional Frührente (IV-Rente) in der Schweiz, was natürlich an Betrug denken läßt. «Nicht zielkonforme Leistungen in der Invalidenversicherung» heißt eine neue Studie, die vorsichtig geschätzt, von 300 bis 400 Millionen Franken unrechtmässiger Bezüge ausgeht – oder von 5 bis 6 Prozent der Rentenzahlungen. Psychische Erkrankungen steigen jährlich um fast 8 Prozent (der Gesamtdurchschnitt liegt bei 4,5 Prozent). Allein im Zeitraum von 1992 bis 2002 sind die psychisch bedingten IV-Renten von 35.000 auf 80.000 gestiegen. Besonders viele psychisch Invalide gibt es in der jüngeren Bevölkerung. Alles verdächtig. Und dann: lesen Sie mehr unter Fakten - Fiktionen: ...Schweiz: Balkan-Einwandere sind gerne Frührentner... (Weltwoche 24. 02. 08)

Mit böser Zunge behauptet: Wäre es Bedingung, dass jemand der in der Schweiz um einen Arbeits- und Aufenthaltsbesuch nachsucht diesen u.a. nur unter der Bedingung vollkommener Gesundheit bewilligt bekäme, wären die Interessenten alle Kern gesund. Es liesse sich nachträglich leicht nachweisen, ob eine Berufskrankheit etc. Ursache für eine Frührente als Auslöser anerkannt werden müsste...
Kommt man mit Leuten aus dem Balkan ins Gerede und spricht man das Thema an, dann erfährt man nich selten, dass ganze Familiemclans zu Hause fürstlich von der Schweizer IV leben. Dass diese Leute zwar keine Namen nennen ist verständlich. Es könnte ja sein, dass jemand durch eine Indiskretion arg in Bedrängnis käme. Aber oft höre ich auch, dass das Unrecht ungute Gefühle erzeugt.

 

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